Massensuggestionen aus geheimen Zirkeln
Woher kommen bei den Eliten und in den Medien auf einmal solche Imperative auf: „Deutschland muss mehr Verantwortung in der Welt übernehmen“? Sie kommen nicht aus außenpolitischen Zielen, die aus eigenen deutschen oder aus den Interessen der europäischen Völker heraus ins Auge gefasst wären. Solche originären politischen Ziele gibt es nicht.
Deutschland ist ein Vasallenstaat des anglo-amerikanischen Imperialismus, und Vasallen haben keine eigenen Ziele. Die kollaborierenden Eliten des Vasallenstaates und seine hörigen Medien bekommen eingegeben, einsuggeriert, was sie zu tun haben.
Aber auch die Ziele der amerikanischen Außenpolitik werden nicht aus dem Volk heraus, von Volksvertretern formuliert, sondern letztlich aus geheimen Gesellschaften wie „Skull & Bones“, deren Mitglieder das US-Establishment an den entscheidenden Stellen durchsetzen, wie der amerikanische Historiker Anthony Sutton enthüllt hat. Seine Bücher haben aber die allgemeine Öffentlichkeit nicht erreicht.
Der von hinten gesteuerte US-Imperialismus will mit kalter Energie die Weltherrschaft, was natürlich nur mit kriegerischen Mitteln zu erreichen ist. Seine Vasallen müssen auf mehr oder weniger sanfte Weise dazu gebracht werden, sich an seinen Kriegen zu beteiligen. Das ist bei den Deutschen aufgrund ihrer Vergangenheit nicht ganz einfach. Deshalb sagt man ihnen nicht: „Deutschland muss wieder bereit sein, Krieg zu führen“, sondern: „Deutschland muss wieder mehr Verantwortung in der Welt übernehmen“ oder es gehe doch um die „Verteidigung der Menschenrechte“, die „Befreiung eines geknechteten Volkes von grausamen Diktatoren“ oder „Förderung von Wohlstand und Demokratie“.
Das sind verschleierte „imperative Gedanken“, wie Angelika Eberls sie in ihrem Artikel nennt. Sie sind alternativlos und ihre Ablehnung wird in den Medien moralisch geächtet.
„Den umbenannten und ausgeschmückten imperativen Gedanken trägt man zunächst in die obersten Abteilungen der US-Organisationen, in die Thinktanks und in die transatlantischen Organisationen. Vor allem in den Thinktanks wird der imperative Gedanke weiter gedacht und weiter transportiert. …
In diesen Thinktanks wird der Inhalt des imperativen Gedankens weitergegeben an hochrangige internationale Politiker, Lobbyisten und Verwalter riesiger Stiftungsvermögen und vor allem an die Chefredakteure und Redaktionsleiter der wichtigsten westlichen Zeitungen und Sender. Der phrasenhaft umkleidete, imperative Gedanke wird zum Plan ausgearbeitet und ausgeschmückt. Nun arbeiten die verschiedensten Organisationen Schritt für Schritt an seiner Konkretisierung. Er wird schriftlich ausgearbeitet, beispielsweise im „German Marshall Fund“, und dort lesen ihn staatliche Würdenträger, wie etwa auch Bundespräsident Joachim Gauck, der den imperativen Gedanken dem deutschen Volk als „mehr Verantwortung in der Welt“ verkaufte. Die Medien verbreiten die Botschaft dann bis ins letzte Dorf in Deutschland.“
Siehe: Imperative Gedanken