Wenns dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen

Mephistopheles, Datschiburg, Donnerstag, 28.07.2016, 09:21 (vor 3499 Tagen) @ Cascabel4180 Views

Hallo, Paranoia

Wirklich schade, dass Du bei deinem letzten Besuch auf der Finca Bayano
nicht allzu viel Zeit hattest.
Hasso hat sich dieses Jahr ein wenig mehr Zeit genommen und eindrucksvoll
mitgearbeitet; er hat eine
Menge Bananen gepflanzt und ansonsten waren seine Tipps von unschätzbarem
Wert.

Ich freue mich schon auf deinen nächsten Besuch.

Das war eine Superidee in früheren Zeiten, da gab es eine Menge Esel. Endlich konnte man dem trüben, winterkalten, engstirnigen Deutschland entkommen und auch seinen Platz an der Sonne sich nehmen und sich vor der unsicheren Zukunft Deutschlands in Sicherheit bringen.
Wandere aus, so lange es noch geht!

Was ich jedoch nie begriffen habe, ist, wie sich die Emigranten das vorgestellt haben, wenn hier alles zusammenbricht.
Dass die Rente aus Deutschland weiterhin pünktlich überwiesen wird, wenn hier alles drunter und drüber geht?
Dass die Rentenversicherung von der Humbug-Mülleimer jeden Monat pünktlich ausbezahlt wird?
Dass die neuen Nachbarn, die selber kein Renteneinkommen haben und deswegen immer so freundlich waren, um etwas von dem Geld abzubekommen, weiterhin so freundlich bleiben, wenn aus Deutschland mal keine Rente mehr ankommen sollte?
Dass sie brav das silberne Kettchen annehmen als Bezahlung, ohne auf die Idee zu kommen, wo das ist, da ist sicher noch mehr, das man sich holen könnte?

Ich warte schon darauf, bis die ersten Emigranten zurückkommen und ihre ehemaligen Wohnungen besetzt und ihre ehemaligen trendigen Stadtviertel unbewohnbar vorfinden, die doch früher so eine tolle Mischung hatten.
Den Begriff EIGENBEDARFSKÜNDIGUNG wollen die neuen Besitzer partout nicht verstehen, und auf den Ämtern hat man gaaaaanz viel Verständis für die neuen Besitzer, insbesondere dann, wenn es sich um eine Familie mit Kindern handelt.

Viel Vergnügen!


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc


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Wandere aus, solange es noch geht.