Es liegt an den fehlenden Nachschuldnern
Japan betrieb bis in die 1980er eine expansive "Kriegswirtschaft". Die Banken bekamen Vorgaben vom Staat, wie sie das Kreditvolumen staendig zu erhoehen hatten. Die Folge war, dass jeder Japaner beliebig Kredit erhielt und hoch verschuldet war. Ende der 1980er stellte man das auf eine nachfragegetriebene Kreditvergabe um, wohl aus Angst vor den Folgen und im Glauben, dass man das Ruder noch rechtzeitig rumreissen koenne. Doch damit platzte die gigantische Kreditblase, auf der der Japan-Boom basierte. Es fehlten einfach die Nachschuldner im Kreditkettenbrief.
In dieser Doku wird das mit allen Enzelheiten beschrieben.
Prof R. Werner, Princes of Yen
https://www.youtube.com/watch?v=p5Ac7ap_MAY
Bis heute steckt Japan in der Konsolidierung. Die Folgen lindert der Staat mit neuen Staatsschulden, aber das ist auch nur ein neuer, zudem unproduktiver Kreditexzess. Wer kann diese Schulden jemals zurueckzahlen? Das ginge nur ueber massive Entwertung, also Entwertung der Guthaben. Es gibt eben keine staatliche Loesung fuer eine Kreditkrise, die einzige Loesung ist die Krise durchzumachen (unproduktive Investments muessen ausgebucht werden).
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Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
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