Interessanter volkswirtschaftlicher Aspekt

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.07.2016, 08:00 vor 3501 Tagen 2330 Views

Vielleicht auch etwas, was Herzog Waydelich interessiert. Ich hab diesen Hinweis von "Mitleser" erhalten.

Wie siehts mit Wohneigentum in Deutschland aus? Die Häuslesbauer, die ihr Selbstverständnis hauptsächlich in den eigenen vier Wänden sehen. Dazu kommen auch die deutschstämmigen Zuwanderer aus den ehemaligen Ostgebieten, egal, ob es Siebenbürgen ist oder ob es sich um die Russlanddeutschen oder Wolgadeutschen handelt. Sie alle verspüren den Drang, in ihrem Wohneigentum zu leben, - dazu wird als heilige Pflicht von der ganzen Verwandtschaft und von Freunden tatkräftig mitgeholfen, natürlich mit Reziprokeffekt.

Interessant war der link, den ich bekommen habe, woraus der prozentuale Vergleich hinsichtlich Wohneigentums in der Welt hervorgeht. Dass hier Rumänien an erster Stelle steht, wusste ich nicht. Natürlich ist mir geläufig, dass jeder hier irgendwie versucht, an ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kommen, es sei denn, er ist Rentner oder Sozialhilfeempfänger. Die Wohnungen aus den ehemaligen Staatswohnblocks wurden mit einem günstigen Zins- und Ratensystem an die damaligen Mieter verscherbelt (der damit einverstanden war, und das waren die Meisten), wodurch eine Menge von Eigentumswohnungen entstanden sind, die sich nun in privater Hand befinden.

Der Nebeneffekt:

Positiv für den Staat: Der Staat hat sich dadurch eine Menge Ausgaben und Ärger vom Hals geschafft, weil diese Wohnblocks meist in desolatem Zustand waren und die Unterhaltung Unsummen verschlungen hätte.

Negativ für die Mieter: Es sind eine Menge von teuren Reparaturen notwendig, um die sich nun die Eigentümergemeinschaft kümmern muss. Da es aber ein gemischtes Publikum ist (die einen haben Geld, die anderen nicht), kommt es in den seltensten Fällen zur Einigung, zumal es keine Rechtslage gibt, die den Eigentümer zur Bezahlung einer notwendigen Reparatur zwingt. Deshalb verfallen die Fassaden und die Dächer, nur wenn der Hauptkanal streikt, dann wird meistens noch ein Übereinkommen erzielt, denn davon sind alle betroffen. Beim Dach nur derjenige, der die Wohnung direkt drunter hat. Und da ist der im Erdgeschoss nur schwer davon zu überzeugen, dass er für die Dachreparatur auch in die Tasche greifen muss.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_home_ownership_rate

Interessant ist, dass die ehemaligen Ostblockstaaten da ganz gut dastehen, in dieser Statistik. Deutschland weniger. Ist ja auch logisch. Denn bislang musste man sich als junges Ehepaar, das nichts gespart, nichts im Lotto gewonnen und nichts geerbt hat, bei der Anschaffung eines Eigenheims bis ins Rentenalter bei der Bank verschulden. Wie es heute mit dem Niedrigzins aussieht, weiß ich nicht.

Was aber noch interessanter ist, das ist die Verbreitung von Wiki über dieses Thema. Man beachte die Sprachen, in denen es lesbar ist:
Englisch, Arabisch, Persisch, Thai, Türkisch, Urdu, Chinesisch.
Kein Französisch, Italienisch oder Spanisch, und erst recht kein Deutsch.

Sollte man diese Info den EU-Mitgliedern vorenthalten wollen (Englisch - GB gehört ja schon bald nicht mehr dazu)? Sollte man verhindern wollen, dass sich die Deutschen fragen, wo denn noch die Vorteile im Wirtschaftssystem ihres Landes liegen? Zumal das Sozialsystem langsam, aber sicher, vor die Hunde geht, einschl. des Gesellschaftssystems mit den "neuen Facharbeitern".

Aber sicher hat das andere Gründe, und ich sehe hier nur weiße Mäuse, so wie sich das für einen Verschwörungstheoretiker gehört. Nur die Tatsache kann niemand ableugnen, dass wir in Sachen Information in Europa und insbesonders in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, - insbesonders den USA - hinterm Mond gehalten werden. Sieht man nicht nur in Lexiken wie Wiki, sondern insbesonders in den Pressenachrichten.

Wie sagte doch der Politiker zum Bischof (im Lied von Reinhard Mey): "Halt du sie dumm, ich halt sie arm."

Stellt sich die Fage, ob das die Politik nicht schon alleine, also ohne Bischof, hinkriegt.

Zur Frage: Die Eisntellungen bei Wikipedia überprüfen siehe

Prikopa @, Mittwoch, 27.07.2016, 08:10 vor 3501 Tagen @ helmut-1 1634 Views

Willkommen zur weltweit vernetzen Informationsgesellschaft:

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https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_home_ownership_rate

Interessant ist, dass die ehemaligen Ostblockstaaten da ganz gut dastehen,
in dieser Statistik. Deutschland weniger. Ist ja auch logisch. Denn bislang
musste man sich als junges Ehepaar, das nichts gespart, nichts im Lotto
gewonnen und nichts geerbt hat, bei der Anschaffung eines Eigenheims bis
ins Rentenalter bei der Bank verschulden. Wie es heute mit dem Niedrigzins
aussieht, weiß ich nicht.

Was aber noch interessanter ist, das ist die Verbreitung von Wiki über
dieses Thema. Man beachte die Sprachen, in denen es lesbar ist:
Englisch, Arabisch, Persisch, Thai, Türkisch, Urdu, Chinesisch.
Kein Französisch, Italienisch oder Spanisch, und erst recht kein
Deutsch.

Sollte man diese Info den EU-Mitgliedern vorenthalten wollen (Englisch -
GB gehört ja schon bald nicht mehr dazu)? Sollte man verhindern wollen,
dass sich die Deutschen fragen, wo denn noch die Vorteile im
Wirtschaftssystem ihres Landes liegen? Zumal das Sozialsystem langsam, aber
sicher, vor die Hunde geht, einschl. des Gesellschaftssystems mit den
"neuen Facharbeitern".

Aber sicher hat das andere Gründe, und ich sehe hier nur weiße Mäuse,
so wie sich das für einen Verschwörungstheoretiker gehört. Nur die
Tatsache kann niemand ableugnen, dass wir in Sachen Information in Europa
und insbesonders in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, -
insbesonders den USA - hinterm Mond gehalten werden. Sieht man nicht nur in
Lexiken wie Wiki, sondern insbesonders in den Pressenachrichten.

Wie sagte doch der Politiker zum Bischof (im Lied von Reinhard Mey): "Halt
du sie dumm, ich halt sie arm."

Stellt sich die Fage, ob das die Politik nicht schon alleine, also ohne
Bischof, hinkriegt.

Einem geschenken Gaul...

Herzog Waydelich @, Mittwoch, 27.07.2016, 08:40 vor 3500 Tagen @ helmut-1 1619 Views

Hallo Helmut,
ich antworte dann mal nur auf den ersten Teil Deines Postings bis „Wie es heute mit dem Niedrigzins aussieht, weiß ich nicht.“

Es liegt wohl in der Natur des Menschen, geschenkten Dingen nicht den gleichen „Wert“ beizumessen als selbst erarbeiteten. Demnach setzen viele Rumänen wohl die Eigentümereigenschaft mit ‚mietfrei wohnen‘ gleich. Genau darum geht es ihnen wohl: die Miete sparen. Das dies dann die Bewohner der obersten Etage anders sehen, ist klar. Deren mietfreies Wohnen endet zum Zeitpunkt des Wasserschadens. Daher versuchen sie, die Miteigentümer zu Reparaturleistungen zu verpflichten. Der einzige Vorteil für den Staat ist es, dass man nun auf diesen nun nicht mehr in der Rolle eines Vermieters verhaften kann.

Die Sachlage sähe anders aus, hätte man für z.B. 10 Jahreseinkommen die Wohnungen verkauft, verbunden mit einem staatlich unterstützten Kreditprogramm (sowas wie die KFW-Darlehen bei uns). Dann hätte jeder Käufer strikt darauf geachtet, dass sein nun doch wertvolles Eigentum (10 Jahreseinkommen!) nicht verrottet und im Wert sinkt. Und dann würde auch der Bewohner der Erdgeschoßwohnung gern für das Dach mitzahlen. So ist es zumindest in unserer Wohnanlage.
Es grüßt herzlichst

Herzog Waydelich

--
----------------------------------------------------------------------------
Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Bulle noch Bär auf

Eigentumswohnungen und Arbeitskräftemobilität

LLF @, Mittwoch, 27.07.2016, 09:32 vor 3500 Tagen @ helmut-1 1655 Views

Es gibt die These, dass Mietwohnungen die Arbeitskräftemobilität (und somit auch das Wirtschaftswachstum) fördern.

ist doch klar, daß der Eigentumsanteil in der BRD gering ist

Dieter, Mittwoch, 27.07.2016, 11:29 vor 3500 Tagen @ helmut-1 1416 Views

Hallo,
natürlich kann der Anteil von Wohneigentum in der BRD nicht so groß sein wie in anderen Ländern der Nachbarschaft.

Schließlich gab es direkt nach dem Krieg ca. 15 Mill. Flüchtlinge/Vertriebene, + jede Menge zerbombter Städte, Deutsche hatten übermäßig viel an Wohneigentum verloren und die dann mangels Sicherheiten hier keine Darlehn für Hausbau bekamen. Dafür wurden Mieteinheiten aus dem Boden gestampft, sei es staatlicherseits oder von begüterten Einheimischen, die Sicherheiten stellen konnten.

Und so ist die BRD auch heute noch ein Land, in dem extrem wenig Wohneigentum in Benutzerhand existiert, dafür aber jede Menge Nobelkarossen, irgendwie falsch, finde ich.

Persönlich halte ich es für sehr fragwürdig, in etwas zu leben, was mir nicht gehört, also etwas was ich mir leihe und somit in der Schuld anderer stehe.

Gruß Dieter

Das kannte ich so nicht, - interessante These. (oT)

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.07.2016, 12:34 vor 3500 Tagen @ LLF 1129 Views

- kein Text -

Diese Info hilft mir in diesem Falle nicht weiter

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.07.2016, 12:44 vor 3500 Tagen @ Prikopa 1219 Views

Im linken Feld erkennt man bei diesem Thema folgendes:


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Rechts oben kann man lesen:

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Nun erklär mir mal, was ich da anklicken muss, um an andere Sprachen zu kommen. Damit mir Deine Information auch weiterhilft.

Danke - Helmut

Wiki ist eine Mitmachplattform

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 27.07.2016, 13:00 vor 3500 Tagen @ helmut-1 1190 Views

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_home_ownership_rate

Was aber noch interessanter ist, das ist die Verbreitung von Wiki über
dieses Thema. Man beachte die Sprachen, in denen es lesbar ist:
Englisch, Arabisch, Persisch, Thai, Türkisch, Urdu, Chinesisch.
Kein Französisch, Italienisch oder Spanisch, und erst recht kein
Deutsch.

Sollte man diese Info den EU-Mitgliedern vorenthalten wollen (Englisch -
GB gehört ja schon bald nicht mehr dazu)? Sollte man verhindern wollen,
dass sich die Deutschen fragen, wo denn noch die Vorteile im
Wirtschaftssystem ihres Landes liegen? Zumal das Sozialsystem langsam, aber
sicher, vor die Hunde geht, einschl. des Gesellschaftssystems mit den
"neuen Facharbeitern".


Statt etwas zu beweinen und einen allmächtigen "man" im Hintergrund zu vermuten, setz Dich halt hin und poste die Tabelle bei Wiki unter einem deutschen Titel.


Das "vor die Hunde gehen" der deutschen Sozialsysteme halte ich übrigens für eine völlig falsche Aussage, die Du nicht belegen wirst können. Leider ist das genaue Gegenteil der Fall, es wird ständig ausgebaut. Siehe Rentenerhöhungen und die zukünftigen Pläne von Nahles dazu, da wird selbst die Linke sprachlos und platt.

Weiß nicht, ob das schlüssig ist

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.07.2016, 13:11 vor 3500 Tagen @ Dieter 1266 Views

Hallo,
natürlich kann der Anteil von Wohneigentum in der BRD nicht so groß sein
wie in anderen Ländern der Nachbarschaft.

Schließlich gab es direkt nach dem Krieg ca. 15 Mill.
Flüchtlinge/Vertriebene, + jede Menge zerbombter Städte, Deutsche hatten
übermäßig viel an Wohneigentum verloren und die dann mangels
Sicherheiten hier keine Darlehn für Hausbau bekamen.

Was haben die dann gemacht? Ihren Grund und Boden an den Staat verschenkt? Denke eher, dass die langsam und je nach finanziellen Möglichkeiten ihre Behausung wenigstens im Kleinen wieder aufgebaut haben.

Dafür wurden

Mieteinheiten aus dem Boden gestampft, sei es staatlicherseits oder von
begüterten Einheimischen, die Sicherheiten stellen konnten.

War es damals nicht so, das bereits der Grund und Boden als Eigentum genügend Sicherheit für die Bank darstellte? Hätte man nicht schon damals problemlos einen Kredit zum Wiederaufbau bekommen können? Was war mit der KDW - Kreditanstalt für Wiederaufbau?


Und so ist die BRD auch heute noch ein Land, in dem extrem wenig
Wohneigentum in Benutzerhand existiert, dafür aber jede Menge
Nobelkarossen, irgendwie falsch, finde ich.

Du solltest mal nach Rumänien gehen, - was da an Karrossen rumfährt. Q 8 und solche Dinge. Der Rumäne ist ein Typ Mensch, bei dem das Auto über alles geht. Auch, wenn er die ganze Woche Scheisse futtert, aber das Auto muss da sein. Es heißt zwar, "des Deutschen liebstes Kind", - aber das ist kein Vergleich zu Rumänien. Dort ist das Auto ein Teil des Glaubensbekenntnisses. War in Österreich niemals anders.

Ich lach mich krank bei solchen Beispielen. Hab das von jemand aus Deutschland gelernt, der aus dem richtigen Holz geschnitzt ist. Den dicken Daimler in der Garage, - wird nur alle heiligen Zeiten rausgeholt, um mal ins Ausland bequem zu fahren. Ansonsten, den ganzen Tag nur mit einem alten klapprigen Golf II unterwegs.

Ich machs hier in RO nicht anders. Müßte nachdenken, wieviele KFZ auf unsere Firma angemeldet sind, - vielleicht +/- 10. Aber keines ist dabei, das nach Bj. 90 produziert wurde. Dafür kann ich jedesmal beim Parken das Auto stehen lassen, ohne es abzuschließen, - manchmal lasse ich auch die Scheiben offen, damit jemand einen Geldschein aus Mitleid reinwerfen kann. Ist leider noch nicht passiert.

Aber sämtliche Reparaturen und Wartungsarbeiten führe ich mit unserem alten Mechaniker durch, - ohne auf die PC-Analyse durch den Bordcumputer angewiesen zu sein. Da wird alles noch von Hand und visuell und auditiv eingestellt. Aber es wurde mir bis jetzt noch kein einziges Auto geklaut.


Persönlich halte ich es für sehr fragwürdig, in etwas zu leben, was mir
nicht gehört, also etwas was ich mir leihe und somit in der Schuld anderer
stehe.

Hab keine Ahnung, wie derlei Statistiken entstanden sind. Was ist mit denen, die das Haus vom Vater geerbet haben, das auf dem Dorf ist, und die in die Stadt gezogen sind, aufgrund des Arbeitsplatzes. Da sie nicht wissen, ob sie auch dort bleiben, haben sie nur gemietet. Tauchen die nun in der Statistik als diejenigen auf, die kein Wohneigentum haben?


Gruß Dieter

Gruß Helmut

Ich kann das belegen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 27.07.2016, 13:19 vor 3500 Tagen @ Orlando 1188 Views

was die Sozialsysteme betrifft.

Ich weiß, was jemand in den 80er Jahren bekommen hat, wenn er mehrere Jahre arbeitslos war, und was er heute als H4 bekommt.

Ich weiß, dass ich sundsoviele Jahre in Deutschland rentenversichert war und wieviele Jahre in Österreich. Ich könnte sowohl in D als auch in A meine Rente beantragen. Verlass Dich drauf, ich stelle meinen Antrag in Österreich, - da komme ich wesentlich besser raus.

Deine Aussage, dass Deutschland in puncto Sozailversicherung gut dasteht, - das ist parteipolitisch gefärbt. Aber entbehrt jeder Grundlage. Insbesonders, wenn man die Situation der 70er und 80er Jahre mit der heutigen Zeit vergleicht.

prozentuales Wohneigentum und Flüchtlinge

Dieter, Mittwoch, 27.07.2016, 14:41 vor 3500 Tagen @ helmut-1 1182 Views

bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 27.07.2016, 14:55

War es damals nicht so, das bereits der Grund und Boden als Eigentum
genügend Sicherheit für die Bank darstellte? Hätte man nicht schon
damals problemlos einen Kredit zum Wiederaufbau bekommen können? Was war
mit der KDW - Kreditanstalt für Wiederaufbau?

Hallo Helmut,
der Osten Deutschlands war größtenteils landwirtschaftlich geprägt mit entspr. hohem Anteil an Wohneigentum. Wenn bei ca. 15 Mill. Flüchtlingen, davon ggf. 10-12 Mill. Neuankömmlingen in das neue Rumpf-Deutschland, dann ergab sich folgende Problematik, die eine rasche Schaffung von Grundeigentum für diese Millionen unmöglich machte:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=396704

Die West- und Mitteldeutschen, die nicht flüchten mußten oder vertrieben wurden, hatten natürlich deutlich bessere Chancen, so wie Du schon formuliertest, auch wenn diese durch den Lastenausgleich leicht belastet wurden, aber immerhin beliehen werden konnten sowie Erträge erwirtschaften konnten.

Wie es mit Österreich aussah, weiß ich nicht. Um meine These zu stützen, müßte man die Eigentumsverhältnisse beim Wohneigentum vor Kriegsbeginn kennen.
Das Ruhrgebiet dürfte damals aufgrund seiner Industrialisierung und vielen poln. Arbeitern einen höheren Mieter-Anteil haben.

Gegen meine These spricht vermutlich, daß die Schweiz gegenüber der BRD einen noch höheren Anteil an Mietern hat.

Gruß Dieter

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