Man braucht sich ja nur die Zahlen vor Augen halten, die so eine Überfahrt durch die Schlepper kostet. Unter 4.000 € ist da nichts drin. Das geht, - je nach Land und je nach Situation - bis 10.000 €.
Wer in der Lage ist, in diesen armen afrikanischen Ländern diese Summen zusammenzukratzen, - der investiert dieses Geld im Land, im Kleingewerbe, im Dienstleistungssektor, und arbeitet sich hoch. Der flüchtete auch nicht mehr.
Deshalb ist auch niemals der "Flüchtling" der Schuldner, sondern immer nur seine Familie, die im Land bleibt. Und weh denen, wenn das mit der Rückzahlung nicht klappt. Dann müssen sie den nächsten Familienangehörigen jüngeren Alters auf die Reise schicken.
Hier ist ein System im Spiel, - das die Schlepperbanden bezahlt, weil die nichts ohne Geld machen. Es snd Kräfte, die ein Interesse daran haben, Europa zu destabilisieren, und die über die nötigen Mittel verfügen.
Wenn man sich da mal intensiv mit dieser Materie befasst, dann schlackern einem die Ohren. Ich will hier gar nicht darauf eingehen, - weil es zu unglaublich ist, was da abgeht.
Dazu kommt die Angst der "Flüchtlinge", dass sie von der spanischen Marine aufgegriffen werden. Diese bringen sie nämlich ins Herkunftsland zurück. Die Deutschen und die Italiener sind da umgänglicher, -die bringen sie nach Lampedusa.
Es ist ja alles irgendwie eine Farce. Aber ich schweige besser.