Geographie und Klima
Die EU hat sehr viele Überseegebiete, z.T. auch unbewohnt, oder wenig
bewohnt. Wieso also nicht dorthin ausweisen?
Die Überseegebiete sind oftmals
- Schauplatz ethnischer Konflikte und / oder
- dicht bevölkert und /oder
- als Naturschutzgebiet deklariert
Bermuda: so dicht bevölkert, dass nur ein Auto pro Haushalt zugelassen ist, deshalb sind Motorroller das Hauptverkehrsmittel
Mayotte: dicht bevölkert und zu 98% islamisch, kann wegen fortgeltender Scharia (z.B. im Erbrecht) nicht Bestandteil der EU werden
Guadeloupe, Martinique, Réunion: dicht bevölkert, Rest Naturschutzgebiet mit vulkanischem Ursprung
Neukaledonien: langjähriger Fast-Bürgerkrieg zwischen Weißen (40%) und Eingeborenen (40%)
Französisch-Guyana: Die Hälfte des Landes ist Naturschutzgebiet nach EU-Standard
Kerguelen: Naturschutzgebiet, darf nur mit Genehmigung des Umweltministeriums betreten werden.
Grönland: Versorgung unbezahlbar. Das benachbarte kanadische Nunavut hat 30.000 Einwohner, die überwiegend von Sozialhilfe leben. Aufgrund der langen Transportwege sind die Lebenshaltungskosten deutlich höher als im Rest Kanadas und somit sind auch Hunger und Mangelernährung keine Seltenheit. Rein ökonomisch wäre es billiger, alle Eskimo nach Ottawa umzusiedeln, aber Nunavut hat für Kanada eine hohe symbolische Bedeutung, und deswegen wird Nunavut weiter subventioniert.
Fazit: Jede dieser Überseeregionen ist aus geografischen Gründen für die Flüchtlingsansiedelung ungeeignet!
Wenn es um CO2-Vermeidung geht, sollte man Flüchtlinge also möglichst nahe am Äquator ansiedeln. Eine Migration von Nigeria nach Deutschland (jeweils durchschnittliches Konsumverhalten) erhöht den persönlichen CO2-Ausstoß um 9t/Jahr, weil der CO2-Ausstoß auch mit der Klimazone verbunden ist:
- Tropen ca. 2t/Jahr (z.B. Vietnam)
- Subtropen ca. 4t/Jahr (z.B. Mexico)
- gemäßigte Zone ca. 8t/Jahr (z.B. Niederlande)
- Arktis ca. 15t/Jahr (z.B. Kanada)
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_carbon_dioxide_emissions