Fragezeichen nach Nizza-Anschlag - Polizei war offenbar ausgedünnt
Die Neue Zürcher Zeitung berichtet davon, dass sich in Frankreich die staatlichen Behörden gegenseitig beharken, weil es offenbar eine ungewöhnlich geringe Polizeipräsenz am Abend des Attentats von Nizza auf der dortigen Strandpromenade gegeben hat. Dieser Umstand hat vermutlich erheblich dazu beigetragen, dass sich eine Gewalttat von derartigen Dimensionen überhaupt ereignen konnte.
Nun wird versucht, das zu vertuschen. Das Innenministerium setzte deswegen wohl eine Beamtin unter Druck. Sie sollte die Anwesenheit von Polizeibeamten bestätigen, die gar nicht da waren. "Die Nerven liegen blank" im französischen Staatsapparat, schreibt die NZZ.
vgl. http://www.nzz.ch/international/anschlag-in-nizza/suche-nach-schuldigen-immer-mehr-frag...