Meinem Vater, der ein jahrzehntelanger starker Raucher war, hat die klare Ansage des Arztes geholfen:
Er stellte ihn vor die Wahl: Zigarette oder das linke Bein. Auf eines von beiden müsse er verzichten.
Mein Vater entschied sich dafür, das Bein besser zu behalten.....
Schön, derlei Diskussionen bringen nichts, wie bereits angesprochen.
Zur konkreten Frage:
Es wird sicher einige stärkere Substanzen geben, die die Blutgefäße erweitern. Hier aber Ratschläge zu geben, halte ich für gefährlich. Ich als Baumensch sehe es als Vergleich mit dem Schlauch. Habe ich die Menge x einer Flüssigkeit zur Verfügung und erweitere die Dimension des Durchflusses (also die Dimension des Schlauches), sinkt automatisch der Druck. Einfacher physikalischer Effekt.
Damit will ich sagen, - ich kann nicht beurteilen, wie sich eine künstlich oder natürlich bewirkte Erweiterung der Blutgefäße auf den Blutdruck auswirkt. Gleicht die Substanz xy gerade nur das aus, was durch die Verengung von Nikotin bewirkt wird, oder macht diese Substanz mehr?
Hier sollte man schon mit ausgesprochenen Fachleuten reden, - am besten einen Kardiologen und einen Heilpraktiker anhören.
So aus dem Bauch raus kenne ich nur Fenchel, der die Blutgefäße erweitert. Klar kann es nichts schaden, wenn man neben der Zigarette auch eine Tasse Fencheltee dazu trinkt. Aber obs was bringt, kann ich genauso nicht sagen.
Man spricht auch davon, dass Nikotinsäure (auch Niazin genannt) einen Erweiterungseffekt für die Gefäße hat. Aber es entzieht sich meiner Kenntnis, ob es sich hauptsächlich auf die Gefäße in der Epidermis (Haut) auswirkt, oder auch auf die inneren Organe.
Was ich für die Heilung des komplizierten Bruches empfehlen kann, ist das tägliche Eincremen mit einer Beinwell-Salbe (sofern das Bein nicht im Gips ist). Auch Substanzen mit Kampfer sind nützlich (auch als "Pferdesalbe" bekannt).
Allerdings kommt - wie bei allen Dingen - die Unterschiedlichkeit des Individuums Mensch dazu. Der eine reagiert auf die eine Substanz besser, der andere eben auf eine andere Substanz. Als ich mit meinem Knie größere Probleme hatte und nach Einsicht der Magnetresonanz die Seitenbänder, die Knorpel und auch den Innenmeniskus wieder dorthin bringen musste, wie es eigentlich sein soll, und man als 65-Jähriger nicht mehr den schnellen natürlichen Heilerfolg eines 20-Jährigen hat, verwendete ich beides. Morgens Beinwell eingecremt, abends Kampfer. Allerdings über mehrere Wochen.
Hat hervorragend funktioniert, - ich bin schon wieder mit dem Fahrrad unterwegs. Was aber von beiden Substanzen am besten geholfen hat, weiss ich bis heute nicht. Ist mir auch egal.
Trotzdem: Alles, was über Fenchel, Beinwell und Kampfer hinausgeht, - erst mal den Rat eines Fachmannes anhören, nicht eines Baumenschen wie mich.