Da stockt mir der Atem - ich habs mal gespeichert, wer weiß, wie lange das noch online ist.

Olivia @, Donnerstag, 21.07.2016, 12:00 vor 3506 Tagen 9886 Views

Die Welt: "Was wird aus den 10 Millionen Dummen im Land".

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157158388/Was-wird-aus-den-ueber-10-Millio...

Die haben sich auf die Gaußsche Normalverteilung berufen bei dieser Zahl und auch gleich Handlungsanweisungen gegeben, wie "die Reichen" zur Beschäftigung "der Dummen" beitragen können.

Lest selbst, ich mag nicht mehr dazu sagen.

--
For entertainment purposes only.

Die Dummen sind die Schlauen von morgen.

aprilzi @, tiefster Balkan, Donnerstag, 21.07.2016, 12:18 vor 3506 Tagen @ Olivia 5313 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.07.2016, 13:25

Hi,

ich kenne dumme Leute. Diese haben Prinzipien. Nie mehr arbeiten als man am Abend oder waehrend des Tages verbraucht. Den Lohn, den man sich am Tag verdient hat, immer abends auszahlen lassen. Das ist auch die Lebensweise der Zigeuner hier.

Die Dummen sind die Schlauen. Das Problem der Welt ist, dass diese Dummen keine Schulden machen.

Nur die, die sich schlau fuehlen, machen Schulden. Das Problem sind die Schlauen.

Gruss

Kann es sein, dass du da etwas verwechselst?

Olivia @, Donnerstag, 21.07.2016, 12:58 vor 3506 Tagen @ aprilzi 4578 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.07.2016, 13:23

Hi,

ich kenne dumme Leute. Diese haben Prinzipien. Nie mehr arbeiten als man
am Abend oder waehrend des Tages verbraucht. Den Lohn, den man sich am Tag
verdient hat, immer abends auszahlen lassen. Das ist auch die Lebensweise
der Zigeuner hier.
...................

Ich würde niemals solche Menschen als "dumm" bezeichnen. Sie haben eine andere Lebensform und andere Lebensprinzipien. Intelligenz ist ja etwas sehr Vielschichtiges und man kann nun wirklich nicht behaupten, dass die derzeit von den Hochschulen "ausgespuckten" Menschen unbedingt besonders "intelligent" seien. Sie "passen" in eine Industriegesellschaft, die ganz spezielle Anforderungen an diejenigen stellt, die daran teilnehmen wollen.

Die Frage, die in diesem Artikel eigentlich gestellt und umschrieben wurde ist: Wie gehen wir mir Menschen um, die in der Industriegesellschaft nicht (mehr) gebraucht werden. Die einen, weil sie nicht "ausbildbar" sind, die anderen, weil ihre Berufe sich so stark verändern werden, dass ein großer Teil der Leute "überflüssig" wird. Das betrifft selbstverständlich auch akademische Berufe.

Was mir an dem Artikel den Atem verschlagen hat, waren die Formulierungen. Die Fakten als solche sind bekannt. Wenn jemand nicht für den hiesigen Arbeitsmarkt geeignet ist, dann muss er/sie nicht "dumm" sein. Er/sie ist für die Anforderungen der hiesigen Industrie-Wissens-Gesellschaft nicht geeignet.
Die Sache mit den Robotern stimmt natürlich auch.

Ich habe kürzlich mit meiner Tochter darüber gesprochen. Durch die gesetzlichen "Verbesserungen" der letzten Regierungen, muss ich nun alle meine Arbeit selber machen. Oft steht jemand an der Tür, der gerne meinen Rasen mähen würde. Das wäre in einer halben Stunde getan. Er bekäme etwas Geld auf die Hand und ich könnte anderes machen. Geht aber nicht!

Der/die muss "angemeldet" werden und dann müssen Beiträge an die "Behörden" und dann hat der Steuerberater am Jahresende auch noch mit diesen Dingen zu tun und kostet noch mehr. Ergo: ich mache es selber, weil es am schnellsten geht und ich am wenigsten Ärger habe.
Einige dieser Leute waren mir sympathisch. Ich hätte mir gerne von denen helfen lassen. Aber......
so mache ich es dann halt selber und schaue, dass ich alles so weit wie möglich automatisiere.

--
For entertainment purposes only.

Nun ja, - so und so

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 21.07.2016, 22:58 vor 3506 Tagen @ Olivia 2695 Views

Hi,

ich kenne dumme Leute. Diese haben Prinzipien. Nie mehr arbeiten als

man

am Abend oder waehrend des Tages verbraucht. Den Lohn, den man sich am

Tag

verdient hat, immer abends auszahlen lassen. Das ist auch die

Lebensweise

der Zigeuner hier.
...................


Ich würde niemals solche Menschen als "dumm" bezeichnen. Sie haben eine
andere Lebensform und andere Lebensprinzipien. Intelligenz ist ja etwas
sehr Vielschichtiges und man kann nun wirklich nicht behaupten, dass die
derzeit von den Hochschulen "ausgespuckten" Menschen unbedingt besonders
"intelligent" seien. Sie "passen" in eine Industriegesellschaft, die ganz
spezielle Anforderungen an diejenigen stellt, die daran teilnehmen

wollen.

Das Problem ist weitaus vielschichtiger. Die Hochschulmenschen sind in Wirklichkeit sehr arm. Durch die Flut von Akademikern entwickelte sidh seit längerer Zeit ein sog. Akademikerproletariat. Verschiedene Berufszweige sind leider an staatliche Stellen gebunden, wie Sozialwissenschaften, Physiker, usw.

Noch ärger trifft es die Menschen, die in südeuropäischen oder südosteuropäischen Staaten studiert haben. Die durch die Finanzkrise nach 2008 ausgelösten Restriktionen, auch in jeder Staatswirtschaft, sind die Anstellungsmöglichkeiten zu einem halbwegs vernünftigen Einkommen sehr gering. Natürlich haben die auf die traditionelle Vorgabe der Eltern gehört, die ihnen eingetrichtert haben, dass nur das Studium im Leben ein vernünftiges Einkommen garantiert.

Kenne genügend Beispiele hier in Rumänien, wo z.B. ein Diplommathematiker mit einem blendenen Abschluss in Deutschland zum Bauern in Deutschland Gurken pflücken geht, - damit wenigstens etwas Geld hereinkommt.

Soll ich jetzt Mitleid mit denen haben, die meinen, dass ein handwerklicher Beruf was "Untergeordnetes" ist? So mancher Handwerker lacht den Akademiker nur noch aus. Der Fliesenleger, der keinen Arbeiter beschäftigt und von Kunde zu Kunde weitergereicht wird, wo er schwarz arbeitet, - der kommt doch spielend auf ein Einkommen, das monatlich über 5.000 € liegt.

Wie sagtest Du?
man kann nun wirklich nicht behaupten, dass die
derzeit von den Hochschulen "ausgespuckten" Menschen unbedingt besonders
"intelligent" seien.

Ob sie intelligent sind oder nicht, das kann ich nicht beurteilen. Aber die meisten haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Sie "passen" in eine Industriegesellschaft, die ganz
spezielle Anforderungen an diejenigen stellt, die daran teilnehmen
wollen.

Besser gesagt, die überhaupt daran teilnehmen können.


Die Frage, die in diesem Artikel eigentlich gestellt und umschrieben wurde
ist: Wie gehen wir mir Menschen um, die in der Industriegesellschaft nicht
(mehr) gebraucht werden. Die einen, weil sie nicht "ausbildbar" sind,

dafür gibt es viele Gründe, - natürlich auch das derzeitige Schulsystem.

die

anderen, weil ihre Berufe sich so stark verändern werden, dass ein großer
Teil der Leute "überflüssig" wird. Klar, wer braucht noch heute einen Schuster oder einen Senner.

Das betrifft selbstverständlich auch akademische Berufe.

Zweifelsohne, - aber hauptsächlich deshalb, weil dafür ein Budget vorhanden sein muss.


Was mir an dem Artikel den Atem verschlagen hat, waren die Formulierungen.
Die Fakten als solche sind bekannt. Wenn jemand nicht für den hiesigen
Arbeitsmarkt geeignet ist, dann muss er/sie nicht "dumm" sein. Er/sie ist
für die Anforderungen der hiesigen Industrie-Wissens-Gesellschaft nicht
geeignet.
Die Sache mit den Robotern stimmt natürlich auch.

Ich habe kürzlich mit meiner Tochter darüber gesprochen. Durch die
gesetzlichen "Verbesserungen" der letzten Regierungen, muss ich nun alle
meine Arbeit selber machen. Oft steht jemand an der Tür, der gerne meinen
Rasen mähen würde. Das wäre in einer halben Stunde getan. Er bekäme
etwas Geld auf die Hand und ich könnte anderes machen. Geht aber nicht!

Der/die muss "angemeldet" werden und dann müssen Beiträge an die
"Behörden" und dann hat der Steuerberater am Jahresende auch noch mit
diesen Dingen zu tun und kostet noch mehr. Ergo: ich mache es selber, weil
es am schnellsten geht und ich am wenigsten Ärger habe.

Die Frage stellt sich, von welcher Seite kommt der Ärger? Nicht nur von den Behörden, - das wäre das Wenigste. Vielmehr gibts Ärger von der Sorte Klientel, die einen schnellen Job dafür verwenden, um auszukundschaften, wo denn was zu holen sei. Man merkt es leider meistens zu spät, wenn der Einbruch schon stattfand.

Einige dieser Leute waren mir sympathisch. Ich hätte mir gerne von denen
helfen lassen. Aber......
so mache ich es dann halt selber und schaue, dass ich alles so weit wie
möglich automatisiere.

Menschenverachtend

Falkenauge @, Donnerstag, 21.07.2016, 12:43 vor 3506 Tagen @ Olivia 4749 Views

Was für eine arrogante, menschenverachtende Einstellung! Es wird immer unmenschlicher im Land.

Das Problem, das letztlich dahinter steht, ist ja die gewaltig ansteigende Arbeitslosenwelle, die durch die aunaufhaltsame Zunahme der Automatisierung auf uns zurollt. Das ist durch das eingeschränkte Denken des heutigen Wirtschaftslebens nicht zu lösen, sondern nur durch ein Denken, das die Gesamtgesellschaft und deren menschliche Weiterentwicklung in den Blick nimmt.

Da hilft auch kein Grundeinkommen, aber an dieser ebenfalls eingeschränkten und damit wertlosen Idee kann man wirklich weiterführende Gedanken entwickeln. Siehe hier.

Das Problem

Michael Krause @, Donnerstag, 21.07.2016, 12:46 vor 3506 Tagen @ Olivia 4371 Views

ist nur, dass der Kinderwunsch nicht gleichmäßig über alle Intelligenzstufen verteilt ist. Da Kinder mit Einkommenseinbußen verbunden sind, bekommen Akademikerinnen weniger Kinder als Frauen ohne Berufsabschluss.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Kein Problem: die ganzen Asylanten, Kulturbereicherer, "Fachkräfte", Hartz IV Empfänger, (mT)

DT @, Donnerstag, 21.07.2016, 12:51 vor 3506 Tagen @ Olivia 6285 Views

sie alle könnten einen Farbeimer und einen Pinsel, einen Putzeimer und einen Wischmop etc. tragen. Einen Schlauch und einen Hochdruckreiniger. Einen Besen und eine Schaufel. Eine Bürste und Seife/Schmierseife.

Ich würde an den Bahnhöfen anfangen, an den Bahnsteigen, an den Unterführungen.

Plätze, die seit 10 Jahren keinen Wasserstrahl mehr gesehen haben, keinen Besen.

So sieht es überall aus in unserem Land, selbst in den Reichengettos wie Bad Homburg oder Kronberg (an den Bahnhöfen).

[image]

[image]

DAS hier ist die Realität des fleißigen Hamsters, der täglich für die Besatzer rödelt.

Dessen Kinder in solch verdreckte Schulen gehen müssen:

[image]

Dann lernen die Kulturbereicherer gleich mal, was es früher hieß, wenn in Deutschland sauber gemacht wurde.

[image]

Wenn man durch die Fußgängerzone läuft, sieht es so aus:

[image]

Und so sieht der Bahnsteig jeden Morgen aus:

[image]

Gebt ihnen auch Spaten, Hacke, Pflanzwerkzeug. Denn so sehen die Grünanlagen aus:

[image]


Ja, jetzt werden wieder die Kritiker vom Schlage "Prophet" kommen und mich als Altbackenen oder noch schlimmer beschimpfen. Aber mich ekelt es einfach an, wie sehr Deutschland verkommt, weil uns Erika und Konsorten an die Besatzer verscherbelt haben und es nicht mehr politically korrekt ist, Leute, die Geld bekommen, dafür auch schaffen zu lassen. Um diesen Dreck weg zu machen und einmal wieder die öffentlichen Gebäude außen und innen anzustreichen, braucht es keinen IQ höher als 75.

Hier ein typischer Anblick: Rathaus in Deutschland nach 70 Jahren Amibesatzung und Brainwashing mit political correctness:

[image]

FUCK YOU BESATZER!

Um Gottes Willen, wo ist denn DAS? Das ist ja entsetzlich!

Olivia @, Donnerstag, 21.07.2016, 13:17 vor 3506 Tagen @ DT 4876 Views

Das ist ja grauenhaft!

Wo ist das?

Selbstverständlich sollte man all denen die hier ankommen, gleich einen Mopp in die Hand geben, damit sie ihre eigene Umgebung sauber machen können.

ABER: DAS müssen die erst lernen! DARAUF hat mich meine Tochter aufmerksam gemacht. Die sagte zu mir: WOHER sollen die das denn können?

Und meine Schwester sagte mir, dass sie russischen Aussiedlerfrauen im Rahmen von Seminaren "Hauswirtschaft, Hygiene und Putzen" beigebracht haben, weil die das nicht konnten. Die haben übrigens sehr engagiert und bereitwillig gelernt.

Also an solchen Dingen ist ein extremer Ausbildungsbedarf vorhanden. Mathematik wirst du den meisten nicht beibringen können und eine richtige Grammatik auch nicht, denn die können in der Regel ihre eigene Grammatik auch nicht richtig.

Worin du aber absolut Recht hast, ist dass es Konsequenzen haben muss (für ALLE) wenn sie öffentliches Eigentum auf diese Art und Weise behandeln.
Da können sich die Politiker ein Beispiel an Singapore nehmen. Die haben es sogar den um sich spuckenden Chinesen beigebracht, dass man das in der Öffentlichkeit nicht tut.

Also Beispiele, wie man so etwas in den Griff bekommen kann, gibt es zu Genüge. Sogenannte "demokratische" Methoden funktionieren da aber nicht. Da sollte man sich dann vielleicht ein paar Lehrstunden in der Ex-DDR holen. Die hatten doch wohl so etwas wie "Jugendbrigaden". Diese könnte man gut zum Saubermachen und Reparieren dieser "Entgleisungen" aktivieren.

Wenn die Leute etwas selber machen müssen, dann schätzen sie es auch mehr.

Unser Riesenproblem ist, dass diese Politikergeneration der völlig absurden Meinung ist, dass "alles gut" wird, wenn sie diesen Leuten nur Geld und "Verzeihen" in den Hintern schieben, statt sie darin zu trainieren, dass HANDLUNGEN auch Konsequenzen haben.

Kleine Kinder hier werden so erzogen, dass sie ihren Dreck wegmachen müssen, wenn sie etwas verdrecken. Teenager werden dazu erzogen, dass sie Schäden, die sie verursachen, von ihrem Taschengeld bezahlen müssen.

Ein Freund meiner Tochter hatte kurz vor dem Abitur im angetrunkenen Zustand das Mofa eines Freundes beschädigt. 1.500 Euro Schaden. Die Eltern bestanden darauf, dass er jobben geht, um das zu bezahlen, Abitur hin oder her. Die hätten das Geld auch selbst zahlen können (wie das leider viele Bestmenschen-Familien tun). Aber der Jugendliche hätte nicht gelernt, was Konsequenzen sind.

DAS trifft auch auf alle Menschen zu, die hierher kommen. Sie müssen ALLE mit Konsequenzen konfrontiert werden, wenn sie REGELN nicht einhalten.
Das Problem ist die Kuschelpädagogik und die Kuscheljustiz.

Fördern und Helfen und im gleichen Atemzug FORDERN und Konsequenzen aufzeigen.
JEDE Gesellschaft braucht REGELN. Wenn diese systematisch durch eine Kuscheljustiz und Kuschelpädagogik boykottiert werden, dann regiert das Chaos.

Klare Regeln sind das EINZIGE, was diesem Menschen helfen kann, sich zu integrieren. Bassim Tibi, der "Erfinder" der "Leitkultur" weiß sehr genau, wovon er spricht.

--
For entertainment purposes only.

Wann bist Du das letzte Mal SBahn oder Bahn gefahren? Wann an ein (mT)

DT @, Donnerstag, 21.07.2016, 23:05 vor 3506 Tagen @ Olivia 3088 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.07.2016, 23:36

öffentliches Gebäude, eine Schule, eine Uni, eine Sporthalle gegangen?

In welcher Blase lebt Ihr eigentlich?

Ich denke oft, daß meine Aufschreie nicht gehört werden, weil die Leute immer noch in ihrer Einfamilienhausidylle wohnen, mit dem SUV ihre Kinder in die Kita und in die Schule fahren und ansonsten auch wenig in der Öffentlichkeit zu tun haben. Das sind Beispiele aus ganz normalen Groß- und Mittelstädten in Deutschland.

Man braucht nur durch jede x-beliebige Stadt zu fahren, um so etwas zu sehen. Neulich war ich in Würzburg, dachte, das ist doch Bayern, es sah genauso grausam aus und die Straßen hatten einen Asphalt, aufgewölbt und rissig wie annu dazumal Ost-Berlin 1987.

Die Autobahnen sind schon lange im Zustand DDR 80er Jahre. Einfach mal die Augen aufmachen. Selbst in Kronberg und Bad Homburg sind die SBahnen und Bahnhöfe sowie die Unterführungen völlig verdreckt und zugemüllt. Selbst dort sind die Schulen völlig runtergekommen und seit 25 Jahren nicht mehr renoviert.

Selbst mit dem besten Willen kann man den Verfall Deutschlands durch das Jahrzehnte andauernde Ausplündern und nicht-Instandsetzen, nicht-Saubermachen und nicht-Renovieren nicht mehr übersehen.

Karl Marx sagt: Das Sein bestimmt das Bewußtsein. DAS hier ist das Sein tagtägich für viele Millionen Pendler. Grube und Kefer stecken sich die Renovierungsgelder von Merkels und Pofallas Gnaden als "Boni" und "Gewinne" in die Tasche, während alles verfällt und verdreckt.

S-Bahn selten, vor etwa 3 Monaten das letzte Mal. War aber ok. Marienplatz war unten chaotisch, aber die bauten.

Olivia @, Freitag, 22.07.2016, 13:02 vor 3505 Tagen @ DT 2179 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 14:50

Ich muss gestehen, dass ich meist Auto fahre. Und ja, ich denke, dass wir in Teilen Bayerns noch auf der Insel der Seligen leben. Auch von den Autobahnen um München kenne ich das nicht. Der Hauptbahnhof in München bekommt langsam Ähnlichkeiten mit afrikanischen Städten. Früher war ich gerne und viel dort unterwegs, inzwischen ist es ein Spießrutenlaufen zwischen allen möglichen dubiosen Gestalten. Aber so verdreckt, wie auf Deinen Fotos ist es nicht.

Die Schule meiner Tochter war/ist sehr in Ordnung, vor zwei Jahren wurde gerade ein zusätzlicher Gebäudekomplex angebaut. Die Initiative dazu ging von sehr engagierten Eltern aus, die auch Druck in Bezug auf die Geldmittel machten. In der Nachbargemeinde ist gerade ein weiteres, neues Gymnasium entstanden. Hier gibt es auch Hauptschulen. Die sind auch gepflegt und in Ordnung. Sie gehen allerdings nur bis zur 4. Klasse, dann entschwinden die Kinder auf die Gymnasien.

So schaut es noch in vielen Gegenden in und um München aus. Vielleicht ist das der Grund, warum die Gegend um München die höchste Lebensqualität in D haben soll. Hier gibt es sehr viele Selbständige und kleine Betriebe. DAS macht einen Unterschied. Die Leute müssen zwar intensiver arbeiten als Angestellte, aber sie haben nicht so das Gefühl von "Ausgeliefertsein".

Ich hoffe sehr, dass wir nicht so "progressiv" werden, wie der Norden Deutschlands, denn ich schätze, dass wir dann diese Bilder auch bald hier zu sehen bekommen.

Zur Zeit habe ich heftige Diskussionen mit meiner Tochter. Ihre Kollegen bedienen sich genüsslich an der "Arbeitslosentafel", d.h. die melden sich arbeitslos, weil sie eine Zeit lang nicht arbeiten wollen nach der Lehre oder vor dem Studium. Ich habe das nicht zugelassen. Sie musste zu mir ins Praktikum, damit sie sozialversichert war und musste 4 Stunden täglich lernen und sich einen Ferienjob suchen. Die Krankenkassen und Behörden "empfehlen" den jungen Menschen, sich arbeitslos zu melden. Und alle tun es, egal, welche gesellschaftliche Schicht. Erstaunlicherweise hat meine 10 Jahre jüngere Schwester das vollkommen unabhängig bei ihrer Tochter auch nicht zugelassen. Sie hat sie auch in der Zwischenzeit zwischen Lehre und Studium zum Arbeiten geschickt.

Wenn man ein solches passives "Nehmerverhalten" einübt, dann verändert es das Gehirn und das Denken. In der gleichen Zeit können die jungen Menschen lernen, wie man unter widrigen Umständen Geld verdienen kann. Das halte ich für extrem wichtig, denn so ein absurdes Sozialsystem wie in D gibt es sonst nirgends auf der Welt, also darf man sich auf so etwas nicht verlassen. Wo auch immer sie einmal in der Welt sein mag, muss sie irgendwie in der Lage sein, sich zu ernähren. DAS muss man aber lernen. DAS habe ich mit ihr trainiert und meine Schwester mit ihrer Tochter auch. Aber wir sind beide selbständig. Ich sogar völlig ohne Netz und doppelten Boden, was bisweilen extrem anstrengend und erschöpfend ist. Da muss man die Augen aufhalten und darf Kinder nicht so verkommen lassen, dass sie das nicht lernen.

--
For entertainment purposes only.

Dann müssen erst die Sozialisten-Gesetze abgeschafft werden

Dieter, Donnerstag, 21.07.2016, 16:03 vor 3506 Tagen @ DT 3340 Views

Hallo DT,

das Problem besteht schon lange, auch schon vor dem großen Einmarsch von Kulturbereicherern.

Ich kann mich daran erinnern, daß ich für unsere Firma mal über Jahre Mitarbeiter suchte, der keine andere Aufgabe hatten, als täglich für Sauberkeit auf dem Gelände zu sorgen, also fegen und aufsammeln.

Damals gab es die Vorschrift, daß nur Ausländer eine beschr. Arbeitsgenehmigung bekommen wenn sich innerhalb von 3 Monaten kein Deutscher (mit Hilfe des Arbeitsamtes) für die Arbeitsstelle finden läßt.

Das ganze lief über ein paar Jahre. Es gab keine arbeitslosen Deutsche, keine Sozialhilfe-Empfänger, die diese recht einfache Arbeit ausführen wollten/konnten, die allerdings schon etwas Kondition verlangt, Bezahlung nach Tarif.

Es waren übrigens dann immer über die Jahre meist Afrikaner, die eine 3monatige Arbeitserlaubnis bekamen und die den Job ausführten.

Ich will damit sagen, die Gesellschaft war schon vor dem großen Andrang kleinasiatischer und afrikanischer Massen verdorben, verdorben hauptsächlich von "Linkem Sozialschmarotzertum".

Gruß Dieter

Die 10 Mill. Dummen in Deutschland setzen sich zu 60% aus Immigranten zusammen

BerndBorchert @, Donnerstag, 21.07.2016, 13:03 vor 3506 Tagen @ Olivia 4249 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.07.2016, 13:41

wobei ich jetzt mal der Einfachheit halber unausgebildet = dumm setze.

Die Einwanderung folgt ja (anders als in US oder Kanada) einer negativen Selektion: je ungebildeter, desto größer die Chance, sich in diesen Sozialstaat einschleichen zu können.

Was ist an dem Artikel schockierend? Es ist die Realität.

Wobei der Artikel fragwürdige Thesen aufstellt. Z.B., Ärzte seien tendenziell nur noch Maschinenbediener. Das ist heute falscher als vor 50 Jahren.

Bernd Borchert

Da liest jemand bei G. Heinsohn mit (od. schreibt sogar ab :-) ) - mkTmL, edit: D. Stelter

McShorty @, Nürd-Mütryx fün Dülbünyen, Donnerstag, 21.07.2016, 13:26 vor 3506 Tagen @ Olivia 4341 Views

Hallo,

liegt ganz auf der Linie von Heinsohn...immer wieder lesenswert.
Sein neuestes "Pamphlet" hier... http://www.nzz.ch/meinung/auswanderungsland-deutschland-kompetente-wandern-ab-ld.104291...
Ansonsten hier http://www.achgut.com/suche/eyJyZXN1bHRfcGFnZSI6InN1Y2hlXC9pbmRleCNzdWNoZXJnZWJuaXNzZSI...

Spez. für @ Ebbes falls er hier rein liest bzgl. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=408708
Wg. der Mähr - genau wie Fachkräftemangel - dass Gesellschaften mit hohem Durchschnittsalter nicht überlebensfähig wären.

http://www.achgut.com/artikel/fuenf_jahre_suedsudan_die_ursachen_fuer_die_geburtstags-t...
So sehen friedliche Gesellschaften - Staaten kann man kaum sagen - die das neue Wirtschaftswunder und die neuen Industrien + Nobelpreisgewinner hervorbringen werden! [[top]]

Spez. @ Hasso bzgl. Energiethemen immer wieder super... Manfred Haferburg
http://www.achgut.com/suche/eyJyZXN1bHRfcGFnZSI6InN1Y2hlXC9pbmRleCNzdWNoZXJnZWJuaXNzZSI...

Ach so, zum Weltartikel...vllt. meinen die ja auch ganz einfach die einfach gestrickten AfDler oder sogar Nahziehs - also alle NICHT-Linken - die man einfach loswerden will. Die neu zugereisten Fachkräften können die auf gar keinen Fall meinen. Total ausgeschlossen!

bye brddr
McShorty

edit: Heinsohn über ZF bei BTO von D. Stelter gefunden...wie immer top Zusammenfassung
http://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/ungebildete-kommen-qualifizierte-ge...

--
Danke an Elli, Chef, HM und igelei für das wunderbare Forum hier!
Seid wachsam auf diesem Narrenschiff!

Im Prinzip ist das doch richtig (solange es keinen GO gibt)

Revoluzzer @, Donnerstag, 21.07.2016, 13:44 vor 3506 Tagen @ Olivia 3745 Views

Die "Dummen" / "Unfähigen" gibt es halt, hat es schon immer gegeben und wird es immer geben (und gäbe es auch dann, wenn man alle Migranten wieder ausweisen würde).

Und richtig ist: Die technologische Entwicklung geht in die Richtung einer immer stärkeren Spreizung in Gewinner und Verlierer.

Also ist es folgerichtig, dass die Gesellschaft auch diesen Leuten eine Perspektive bieten sollte. Ob das nun im Einzelnen so geschieht, wie in diesem Artikel beschrieben, oder anders, ist doch zweitrangig.

Man wird die Menschen nicht verhungern lassen. Sie sollen was arbeiten und dafür Lohn bekommen und von diesem Lohn leben können.

Persönlich denke ich ja, dass man das im Rahmen eines Nachtwächterstaates dem Markt überlassen sollte, aber als Sozialist kommt man halt zu so aussagen, wie in dem Artikel.

Trotzdem: Die Grundaussage des Artikel ist völlig legitim und zutreffend.

Außer natürlich, des kommt der GO, aber dann haben wir eh andere Probleme.

Revo.

richtig oder falsch - das ist hier die Frage

nereus @, Donnerstag, 21.07.2016, 14:31 vor 3506 Tagen @ Revoluzzer 3665 Views

Hallo Revoluzzer!

Du schreibst: Die "Dummen" / "Unfähigen" gibt es halt, hat es schon immer gegeben und wird es immer geben

Richtig.
Unfähige finde ich sehr oft in der Politik und inzwischen vermehrt auch in der freien Wirtschaft.
Über den Berliner Flughafen möchte ich aber jetzt nicht diskutieren. [[zwinker]]

Und richtig ist: Die technologische Entwicklung geht in die Richtung einer immer stärkeren Spreizung in Gewinner und Verlierer.
Also ist es folgerichtig, dass die Gesellschaft auch diesen Leuten eine Perspektive bieten sollte.

Das ist sehr lieb von Dir. [[herz]]

Ich wünsche dagegen allen Intelligenzlern 4 Wochen Streik bei:

- der Müllabfuhr
- allen Küchenkräften
- allen Pflegekräften
- den Butlern und Dienstleistern von Hotels
- den Beschäftigten für die Pflege der Grünanlagen
- den Hilfskräften auf Baustellen aller Arten
- und den „unintelligenten“ Beschäftigten in der Landwirtschaft

Das wird ein Fest werden!

Die Intelligenten müssen dann selbst ihren Müll wegräumen – aber erst wenn es richtig anfängt zu stinken und die Ratten über die Hausflure huschen.

Die Intelligenten müssen ihr Fressen selbst kochen und servieren, weil die Dummen gerade nicht da sind.

Die Intelligenten müssen sich selbst den Arsch abwischen, wenn sie in die Hose oder das Bett geschissen haben, weil sie krankheitsbedingt oder aus Altersschwäche nicht mehr so können, wie sie sollten.

Die Intelligenten müssen dann selbst die Koffer tragen, das Auto zur Waschanlage fahren, das Bad säubern und den Staub im Hotelzimmer wischen.

Die Intelligenten müssen dann den herumwirbelnden Abfall ertragen und wenn der Park und die Grünanlage Scheiße aussieht, dann sieht sie eben Scheiße aus.

Die Intelligenten müssen dann alle Klein- und Zuträgerarbeiten selbst erledigen, vielfach auch die körperlich anstrengenden, wo die Maschine noch keinen Ersatz leistet und in absehbarer Zeit auch keinen leisten wird.

Die Intelligenten müssen dann ihr Getreide selber anbauen und Hühner und Schweine züchten, falls das Angebot in den Supermärkten zu schwächeln beginnt.

Hach, was wird das schön, wenn die Intelligenten lernen müssen mal richtig zu arbeiten.
Dann könnte sich am Ende herausstellen, daß die Intelligenten so schlau nun auch wieder nicht waren.

[[freude]] [[freude]] [[freude]]

mfG
nereus

+1 (oT)

Revoluzzer @, Donnerstag, 21.07.2016, 15:01 vor 3506 Tagen @ nereus 3109 Views

- kein Text -

Unterschied zw. Minderbegabung/Intelligenz vs. Dummheit/Weisheit

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 21.07.2016, 14:19 vor 3506 Tagen @ Olivia 4060 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 21.07.2016, 14:44

Da stockt mir der Atem - ich habs mal gespeichert, wer weiß, wie lange das noch online ist. Die Welt: "Was wird aus den 10 Millionen Dummen im Land".
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article157158388/Was-wird-aus-den-ueber-10-Millio...

Ja, da stockt einem wirklich der Atem, nämlich über so viel Dummheit ...

Du solltest allerdings verstehen, dass SPEZIELLE Minderbegabung bzw. Intelligenz (IQ) nichts mit Dummheit/Weisheit zu tun hat, sondern viel mit dem erworbenen Aus-/Bildungsgrad (= hohe positive Korrelation). Bei dem letzteren spielen sicher AUCH genetische und pränatale Faktoren eine Rolle.
DUMMHEIT ist eine Geisteshaltung .. und kommt auch bei höchstem IQ vor, und das nicht zu knapp. Dummheit hat etwas mit Ignoranz, selektiver Wahrnehmung und ideologisch-beschränktem DENKEN (Schlussfolgern & Problemwahrnehmung) zu tun. Dies führt zu destruktiven, menschenverachtenden Schlüssen, Problemstellungen und Lösungen (!) insbesonders über die soziale Realität und deren Gestaltungsmöglichkeiten.

Es gibt KEINE Korrelation zwischen Intelligenz (IQ) und Dummheit/Weisheit, null-komma-null.

Ein sehr gutes Beispiel für menschliche Dummheit, bei relativ hohem IQ (Bildungsgrad), ist der von Dir verlinkter Artikel.

Mit Gruß, Beo2

Na, dann hast du ja verstanden, warum mir der Atem stockt.

Olivia @, Donnerstag, 21.07.2016, 15:14 vor 3506 Tagen @ Beo2 3714 Views

Du solltest allerdings verstehen, dass SPEZIELLE Minderbegabung bzw.
Intelligenz (IQ) nichts mit Dummheit/Weisheit zu tun hat, sondern viel mit
dem erworbenen Aus-/Bildungsgrad (= hohe positive Korrelation). Bei dem
letzteren spielen sicher AUCH genetische und pränatale Faktoren eine
Rolle.

...............

Nochmals: Ich habe den Artikel verlinkt wegen der Sprache, die dort benutzt wurde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass so ein Artikel in Deutschland geschrieben wird.
In einem anderen Post habe ich bereits darauf hingewiesen, dass es sehr viele unterschiedliche Arten der Intelligenz gibt, die in der Regel in den Industriegesellschaften überhaupt nicht gemessen werden. Gemessen wird hier lediglich die sogenannte kognitive Intelligenz. Die ist aber nur ein Bruchteil dessen, was einen Menschen ausmacht.

Du kannst Dir ja meinen Antwort-Post weiter oben durchlesen. Ich mag nicht alles nochmals schreiben.

--
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Viel wichtiger ist, was soll mit diesem an Dummheit nur so überquellenden Text erreicht werden?

Rumbidu @, Donnerstag, 21.07.2016, 20:54 vor 3506 Tagen @ Olivia 3010 Views

Dass Medien über die Meldung bestimmte Realitäten erzeugen wollen, sprich: bestimmte Reaktionen beim Leser auslösen, sollte spätestens seit dem Ukraine Konflikt jedem klar sein.
Diese Meldung ist also nicht nur dumm, das ist zu einfach, es geht um die Reaktion.

Teile und Herrsche, den Klassenkampf anfeuern, das ist die Meldung hinter der Meldung. Es werden Weichen gestellt, um in der Zukunft die gewünschte Realität zu erzeugen. Wie gut das funktioniert, sieht man an den Kommentaren unter dem Artikel bzw. die, die man durchgelassen hat.

Endlich sagt es jemand

re-aktionaer @, Donnerstag, 21.07.2016, 23:01 vor 3506 Tagen @ Olivia 3134 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 12:49

Und besonders gut gefällt mir die Erkenntnis, dass man den Menschen einen Sinn im Leben geben muss und dass alles andere grausam ist und auch die Verteidigung des Reaktionären ist vollkommen richtig.
Der Artikel klingt menschenverachtend, aber er ist mephistophelisch luzide - und wenn wir dieses Problem der Beschäftigung der Entbehrlichen lösen, dann haben wir sozialen Frieden.

Massenarbeitslosigkeit & Arbeitszeit, ein altes "Problem"

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 22.07.2016, 08:28 vor 3506 Tagen @ re-aktionaer 2599 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 12:50

Endlich sagt es jemand. Und besonders gut gefällt mir die Erkenntnis, dass man den Menschen einen Sinn im Leben geben muss und dass alles andere grausam ist und auch die Verteidigung des Reaktionären ist vollkommen richtig.

WANN wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass endlich die durchschnittliche Arbeitszeit gesenkt werden sollte? Jede Epoche wird ihre speziellen, minderqualifizierten Tätigkeiten bereitstellen. Mach dir da keine Sorgen.

Der Artikel klingt menschenverachtend aber er ist mephistophelisch luzide - und wenn wir dieses Problem der Beschäftigung der Entbehrlichen lösen, dann haben wir sozialen Frieden.

Das "Problem" der Massenarbeitslosigkeit der angeblich "Entbehrlichen" gibt es schon sehr sehr lange. Du hast anscheinend den Kapitalismus nicht verstanden .. es hält sich nämlich sehr gerne einen Sockel an Arbeitslosigkeit (durch lange Arbeitszeiten), der Rendite wegen! Sie ersetzt die Peitsche der Sklavenhalter.
Der Artikel ist nicht nur menschenverachtend, demagogisch irreführend, sondern auch dumm und dämlich. Eigentlich nicht wert, kommentiert zu werden.

Mit Gruß, Beo2

Bin ja gespannt, wann endlich mal jemandem die Lösung dämmert

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 22.07.2016, 09:03 vor 3506 Tagen @ Beo2 2497 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 09:08

Endlich sagt es jemand. Und besonders gut gefällt mir die Erkenntnis,

dass man den Menschen einen Sinn im Leben geben muss und dass alles andere
grausam ist und auch die Verteidigung des Reaktionären ist vollkommen
richtig.

WANN wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass
endlich die durchschnittliche Arbeitszeit gesenkt werden sollte?
Jede
Epoche wird ihre speziellen, minderqualifizierten Tätigkeiten
bereitstellen. Mach dir da keine Sorgen.

Wann wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass eine Senkung der Arbeitszeit nichts bringt, weil man jede Arbeit in kürzerer Zeit erledigen kann?
Arbeitslosigkeit hat mit der Länge der Arbeitszeit überhaupt nichts zu tun.

Ein Traktorfahrer erledigt beispielsweise die Arbeit von 500 Std. Landarbeit in 1 Std.
Ein Sklave kostet zu seinem Unterhalt hierzulande (Schätzung) wohl indestens 1 Euro die Std., aber ein Traktor incl. Fahrer niemals 500 Euro.
Ein Sklave kostet zu seinem Unterhalt hierzulande (Schätzung) wohl indestens 1 Euro die Std., aber ein Traktor incl. Fahrer niemals 500 Euro.
Jede Epoche vergab ihre minderqualifizierten Tätigkeiten an Sklaven, wenn die Tätigkeit die Lohnkosten nicht erwirtschaften konnte.

Es ist ein reines Luxusproblem, dass wir uns einbilden, man könnte Minderqualifizierten einen Lohn zahlen. Das geht nur auf Kosten der Qualifizierten, aber nur so lange, wie die es sich leisten können.

Luxus ist aber nicht gottgegeben, sondern die Ausnahme. Sollte der Luxus einmal verschwinden, wird zwangsläufig die Frage auftauchen, ob es nicht sinnvoller ist, Minderqualifizierte als Sklaven zu unterhalten.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Einfach lächerlich .. (edit.)

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 22.07.2016, 09:20 vor 3506 Tagen @ Mephistopheles 2483 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 09:59

Wann wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass eine Senkung der Arbeitszeit nichts bringt, weil man jede Arbeit in kürzerer Zeit erledigen kann? Arbeitslosigkeit hat mit der Länge der Arbeitszeit überhaupt nichts zu tun.

Du findest also, dass wenn man heute die durchschnittliche AZ um 5 Wochenstunden verlängern würde (womöglich auch noch ohne Lohnausgleich), würde dies keinen Einfluss auf die Arbeitslosenquote haben? Einfach lächerlich, deine "Erkenntnis"!

Meine empirisch unschwer zu überprüfende These lautet: Die Arbeitslosenquote korreliert positiv mit der Länge der durchschnittlichen Arbeitszeit der Beschäftigten. Dies gilt natürlich nicht, wenn die "Arbeitszeit" der Arbeitslosen mit berücksichtigt wird.
Warum wurde dies noch nicht überprüft? Es lässt sich z.B. über Länder hinweg (im Querschnitt) unschwer ermitteln.

Jede Epoche vergab ihre minderqualifizierten Tätigkeiten an Sklaven, wenn die Tätigkeit die Lohnkosten nicht erwirtschaften konnte.
Es ist ein reines Luxusproblem, dass wir uns einbilden, man könnte Minderqualifizierten einen Lohn zahlen. Das geht nur auf Kosten der Qualifizierten, aber nur so lange, wie die es sich leisten können.
Luxus ist aber nicht gottgegeben, sondern die Ausnahme. Sollte der Luxus einmal verschwinden, wird zwangsläufig die Frage auftauchen, ob es nicht sinnvoller ist, Minderqualifizierte als Sklaven zu unterhalten.

Auch Du zeigst sehr eindrücklich, wessen Geisteskind Du bist.

Mit Gruß, Beo2

Empirie

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 22.07.2016, 11:15 vor 3506 Tagen @ Beo2 2336 Views

Meine empirisch unschwer zu überprüfende These lautet: Die
Arbeitslosenquote korreliert positiv mit der Länge der durchschnittlichen
Arbeitszeit der Beschäftigten
.

Die Überprüfung ergibt das genaue Gegenteil.
Aber machen wir es doch einmal, überprüfen wir:

Wie viele Arbeitsplätze hast du denn in deiner Firma durch Arbeitszeitverkürzung - selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich[[freude]] - schon geschaffen?

Jede Epoche vergab ihre minderqualifizierten Tätigkeiten an Sklaven,

wenn die Tätigkeit die Lohnkosten nicht erwirtschaften konnte.

Es ist ein reines Luxusproblem, dass wir uns einbilden, man könnte

Minderqualifizierten einen Lohn zahlen. Das geht nur auf Kosten der
Qualifizierten, aber nur so lange, wie die es sich leisten können.

Luxus ist aber nicht gottgegeben, sondern die Ausnahme. Sollte der Luxus

einmal verschwinden, wird zwangsläufig die Frage auftauchen, ob es nicht
sinnvoller ist, Minderqualifizierte als Sklaven zu unterhalten.

Auch Du zeigst sehr eindrücklich, wessen Geisteskind Du bist.

Ja, durch meine Geisteskraft kann ich nämlich rechnen. [[hüpf]]

Mit Gruß, Beo2

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Was der Artikel allerdings nicht beantwortet

re-aktionaer @, Freitag, 22.07.2016, 11:21 vor 3506 Tagen @ Beo2 2306 Views

Wie man mit unhöflichen Menschen und Foranten umgeht. Lieber Beo, wir sind nicht per Du und ich verbitte mir diesen Ton. Trotzdem antworte ich kurz zur Sache:

WANN wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass
endlich die durchschnittliche Arbeitszeit gesenkt werden sollte?
Jede
Epoche wird ihre speziellen, minderqualifizierten Tätigkeiten
bereitstellen. Mach dir da keine Sorgen.

Aus eigener Erfahrung als Unternehmer kann ich Dir sagen, dass die langen Arbeitszeiten oft aufgrund der Unentbehrlichkeit eines individuellen Mitarbeiters zustande kommen, weniger aus Profitdenken. Da wir aber von Trotteljobs sprechen, lass ich das außen vor. Das mit der Arbeitszeit klingt gut, würde aber einen vollkommen abgeschotteten Markt voraussetzen oder eine weltweite Regulierung der Arbeitszeiten. Die Idee der Vollbeschäftigung durch Arbeitszeitverkürzung kommt aus der sozialistischen Mottenkiste und ich befürchte sie wird genau so gut funktionieren, wie alles andere was diese Ideologie hervorgebracht hat.
Ich könnte also - in Beo2 duktus verfallen und fragen wann er den sozialistischen Müll endlich aus seiner Birne bekommt. Tu ich aber nicht.

Das "Problem" der Massenarbeitslosigkeit der angeblich "Entbehrlichen"
gibt es schon sehr sehr lange
.

Das gibt es im Grunde seit wir mehr als Jagen und Sammeln tun.

Du hast anscheinend den Kapitalismus
nicht verstanden .. es hält sich nämlich sehr gerne einen Sockel an
Arbeitslosigkeit (durch lange Arbeitszeiten), der Rendite wegen! Sie
ersetzt die Peitsche der Sklavenhalter
.

Es hält sich nicht, sondern dieser Sockel ist notwendig um einen Arbeitsmarkt als solchen zu haben, so wie auch in jedem Geschäft Produkte liegen müssen oder ein Wohnungsmarkt Leerstände braucht damit er funktioniert. 100% Verkauft = Ende des Marktes.
Venezuela hat das bei vielen Konsumgütern geschafft!

Der Artikel ist nicht nur menschenverachtend, demagogisch irreführend,
sondern auch dumm und dämlich. Eigentlich nicht wert, kommentiert zu
werden.

Beo hat ihn nicht verstanden, habe ich den Eindruck. Denn im Kern geht es nicht um Peitsche oder Sklavenhaltung sondern darum, einer immer größeren Anzahl von Menschen, die im Produktiven Sinn nicht mehr gebraucht werden, einen Sinn im Leben zu geben. Die aktuelle Antwort heisst Hartz, Playstation und Alkohol - und im Endeffekt Gewalt oder schwere Depression.
Der Artikel trifft den Nagel exakt auf den Kopf und ich kenne zahlreiche Beispiele aus kleinen Gemeinden bis hin zur Stadt in der ich lebe, wo man das Problem im Sinne dieses Artikels löst und die Menschen statt in die Arbeitslosigkeit in Hilfsdienste schickt (Gärtnerei, Strassenaufsicht etc..) wo sie einer sinnvollen Tätigkeit nachgehen, einen strukturierten Alltag haben und mit Sicherheit ein zufriedeneres Leben führen, weil sie das Gefühl haben, gebraucht zu werden. Darum geht es Beo, nicht um die Frage ob ein Industrieller wieder ein Hausmädchen und einen Chauffeur haben darf ohne schlechtes Gewissen. Ich halte diese Frage für eine der wichtigsten im 21.Jhdt und sie wird bestimmen ob wir eine einigermassen kohäsive friedliche Koexistenz führen werden oder unsere Städte und Länder ein Clusterfuck aus Favelas und hochsicherheitszonen für Reiche wird.

Gelbe Karte, mit Tendenz zu Rot, denn

Hausmeister @, Freitag, 22.07.2016, 12:18 vor 3505 Tagen @ Beo2 2383 Views

...

WANN wird in deinem Schädel die einfache Erkenntnis heranreifen, dass
endlich die durchschnittliche Arbeitszeit gesenkt werden sollte?
Jede
Epoche wird ihre speziellen, minderqualifizierten Tätigkeiten
bereitstellen. Mach dir da keine Sorgen.

...

Der Artikel ist nicht nur menschenverachtend, demagogisch irreführend,
sondern auch dumm und dämlich. Eigentlich nicht wert, kommentiert zu
werden.

denn Du warst außerdem ja weder der Verfasser des Ausgangspostings, noch warst Du überhaupt direkt persönlich angesprochen.

Ich hoffe, Dir ist klar, was Du jetzt auf jeden Fall wenigstens noch tun solltest... (aber nicht an mich gerichtet)

& Gruß

HM

Habe verstanden. Und @re-aktionaer ..

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 22.07.2016, 17:59 vor 3505 Tagen @ Hausmeister 2048 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 18:13

Gelbe Karte, mit Tendenz zu Rot, denn Du warst außerdem ja weder der Verfasser des Ausgangspostings, noch warst Du überhaupt direkt persönlich angesprochen.
Ich hoffe, Dir ist klar, was Du jetzt auf jeden Fall wenigstens noch tun solltest... (aber nicht an mich gerichtet).

Ich habe im Wesentlichen das Ausgangsposting kommentiert (-en wollen), wobei ich zunächst den Eindruck hatte, dass @re-aktionaer den für besonders intelligent und zustimmungswürdig hält ...

Zitat aus dem Artikel:
"Manche würden an dieser Stelle den höflichen Ausdruck "Minderqualifizierte" bevorzugen – ich meine aber wirklich: Dumme. Also Leute, deren Intelligenzquotient deutlich unter jenen 100 liegt, die den Durchschnitt ausmachen. Da der IQ in jeder Gesellschaft der Gauß'schen Glockenkurve der Normalverteilung folgt, haben ungefähr 13,6 Prozent der Leute einen IQ, der irgendwo zwischen 70 und 85 liegt.
"Für ein Land wie Deutschland – mit seinen 80 Millionen Einwohnern – bedeutet das: Es gibt mehr als zehn Millionen Dumme. Was sollen WIR[/u] [.. Großbuchstaben durch @Beo2!] mit ihnen anfangen? "

Zitat @re-aktionaer:

"Endlich sagt es jemand [...]"
"Der Artikel klingt menschenverachtend aber er ist mephistophelisch luzide - und wenn wir dieses Problem der Beschäftigung der Entbehrlichen lösen, dann haben wir sozialen Frieden [...]"

Wie Du sicher mitbekommen hast, stockte mehreren Schreibern hier der Atem (mehr oder weniger) ob der ausdrücklich empfundenen "Menschenverachtung" im verlinkten Artikel, enthalten in der Wortwahl. Mindergebildete/-qualifizierte (.. warum wohl?) oder Minderbegabte (mit IQ zwischen 70 und 85%) als DUMM und ENTBEHRLICH zu bezeichnen, ist m.M.n. ziemlich starker Tobak. Das ist m.M.n. an Zynismus und Dummheit kaum zu übertreffen .. und machte (mich) emotional!

Nichtsdestotrotz, möglicherweise habe ich @re-aktionaer Unrecht getan, wenn ich mir sein Posting nochmals durchlese .. es kommt mir nun eher ambivalent vor. Falls dem so ist, bitte ich @re-aktionaer selbstverständlich und aufrichtig um Verzeihung.
Mir ist es keineswegs am Streit oder persönlichen Angriffen gelegen, bevorzuge allerdings einen etwas bildhaft-lebhafteren Diskussionsstil .. auch als Zielscheibe.

Mit Gruß, Beo2

Wir haben uns bereits einen Sinn gegeben

trosinette @, Freitag, 22.07.2016, 09:20 vor 3506 Tagen @ re-aktionaer 2505 Views

Guten Tag,

Und besonders gut gefällt mir die Erkenntnis, dass man den Menschen einen Sinn im Leben geben muss

Der Sinn den wir uns gegeben haben ist „Nachschuldner sein“. Alles andere ist nur Staffage oder metaphysischer Hokuspokus(*).

und wenn wir dieses Problem - der Beschäftigung der Entbehrlichen lösen - dann haben wir sozialen Frieden.

Abgesehen davon, dass es Beschäftigungslosigkeit nicht gib, da jeder ständig mit irgendwas beschäftigt ist, z.B. mit saufen auf der Parkbank,
würde ich versuchen, das Problem für mich im Fall der Fälle zu lösen, indem ich meine Erwerbslosigkeit und Entbehrlichkeit als Segen verstehe.
Da ich mit dieser Haltung aber meinem Lebenssinn als Nachschuldner unmöglich gerecht werden kann, wird der Segen zum Fluch.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

(*) ich stehe total auf metaphysischen Hokuspokus.

Dies ist der Weg des Adels

re-aktionaer @, Freitag, 22.07.2016, 11:37 vor 3505 Tagen @ trosinette 2404 Views

Der Adel hat über Generationen gelernt, sinnvoll und glücklich NICHT zu arbeiten. Dieses Konzept ist natürlich noch schöner als Trotteljobs, hat aber den Haken, dass der lustvolle Müßiggang des Adels zumeist mit einer entsprechenden finanziellen Ausstattung einher ging die dem Proletariat vorenthalten bleiben muss.

Es ist doch im Grunde erstaunlich, dass an allen Ecken und Enden Mangel herrscht und zeitgleich ein Überschuss an Arbeitskraft und es uns nicht gelingt dies zu koordinieren. Putzkolonnen, Stadtverschönerung, Mülltrennung, Aufsichtspersonal in Parks, an Parkplätzen und und und...
Ich sag nur Hornbach - Es gibt immer was zu tun.
Es ist einfach eine Schande, dass wir ein millionenstarkes Subproletariat haben, das untätig ist und nicht wertgeschätzt wird und wir es nicht hinbekommen diesen Leuten notwendige Tätigkeiten zukommen zu lassen, die sie zu respektierten produktiven Mitgliedern der Gesellschaft machen.
Um die Leute zu motivieren muss man nicht einmal Geld in die Hand nehmen, da reichen militärische Ränge oder Orden aus Blech wie wir wissen. Es ist einfach komplett verrückt.

Der Adel hat die gleichen Probleme: Produktiv sein oder klauen, ganz simpel.

Olivia @, Freitag, 22.07.2016, 13:34 vor 3505 Tagen @ re-aktionaer 2383 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 15:05

Es ist einfach eine Schande, dass wir ein millionenstarkes Subproletariat
haben, das untätig ist und nicht wertgeschätzt wird und wir es nicht
hinbekommen diesen Leuten notwendige Tätigkeiten zukommen zu lassen, die
sie zu respektierten produktiven Mitgliedern der Gesellschaft machen.
Um die Leute zu motivieren muss man nicht einmal Geld in die Hand nehmen,
da reichen militärische Ränge oder Orden aus Blech wie wir wissen. Es ist
einfach komplett verrückt.

.............

Ja, da hast Du Recht. Das Problem mit dem Artikel ist, dass er sprachlich so provokant gefasst ist, dass einem wirklich der Atem stehen bleibt. So steht er als Provokation im Raum und nicht als Aufforderung zur Diskussion und zur Analyse.

Was den größten Teil unserer Zuwanderer betrifft, so werden die ja in die Kategorie der "Unausgebildeten" und oft auch der "nicht Qualifizierbaren" fallen. Dass dies aufgrund der Masse dieser Zuwanderer bereits ein Problem ist (ganz unabhängig von den kulturellen Differenzen) das stellt der Artikel wie einen großen rosa Elefanten, den aber niemand sieht, mitten in den Raum.

Wir haben hier also, wenn wir dieses "heiße Eisen" nicht anfassen, ein doppeltes Problem.
- die Zuwanderer sind frustriert, weil sie nur "gefüttert" werden und nichts tun können
- die Einheimischen sind frustriert, weil sie zusätzliche "Mäuler" füttern müssen, die "nichts" tun.

Also besteht hier dringender Handlungsbedarf, will man nicht, dass daraus eine hochexplosive Situation entsteht.

DT hat hier im Forum erschreckende Fotos über den Verfall und die Verslumung deutscher Städte gezeigt. GENAU da könnte man ansetzen!
Ich denke, wenn die neuen und die alten Zuwanderer aktiv dabei helfen, diese Zustände wieder in Ordnung zu bringen, dann ändert sich auch die Einstellung der Bevölkerung zu ihnen.
"Man" betrachtet sie als WERTVOLLES Mitglied der Gemeinschaft, weil sie Wert schaffen und ihren Beitrag leisten.
Dies gilt für ALLE Unterqualifizierten! Den Ausdruck DUMM finde ich absolut menschenverachtend! Er war wohl als Provokation gemeint.

Zu den DUMMEN werden die Jüngeren von uns möglicherweise auch irgendwann gehören, denn bei der Veränderungsgeschwindigkeit der wir gesellschaftlich und technisch ausgesetzt sind, kann es uns alle treffen. Dann sind wir die DUMMEN.

--
For entertainment purposes only.

Ich hab mich über den Artikel sehr gefreut.

re-aktionaer @, Freitag, 22.07.2016, 15:17 vor 3505 Tagen @ Olivia 2051 Views

Weil ich dieses ständige "Qualifikation" Geschwafel bei der Arbeitsmarktdebatte nicht mehr hören kann. Es ist illusorisch und es hat auch in Wahrheit nur zu arbeitslosen Akademikern geführt. Es ist gut wenn man die förderungswürdigen fördert, aber man muss zur Kenntnis nehmen, dass die Menschen eben nicht alle gleich intelligent sind und daher auch eine gute Bildungspolitik keine Vollbeschäftigung erreichen kann, sondern nur ein besseres BNP an sich.
Wir brauchen Jobs für Trottel, weil wir ein Land mit einem entsprechenden Anteil an Trotteln sind - verglichen mit anderen Ländern ohnehin noch gering! Seit Jahren sag ich das und hier lese ich es zum ersten mal. Das freut mich natürlich gewaltig. Und dass Blödmänner auch richtig wertvoll für die Gesellschaft sein können, wenn sie an der richtigen Stelle sitzen, wo sie in ihrer Aufgabe aufgehen, sollte man auch nicht vergessen. In manchen Bereichen sind sie sogar besser als intelligentere Zeitgenossen, weil sie nicht frustriert werden.
Ein Dogma, das außerdem noch fallen sollte ist der Gedanke, dass Geld die einzige Motivation für Menschen ist - ich glaube viel eher, dass es gesellschaftliche Anerkennung ist und Geld in den meisten Fällen nur ein Maß der Anerkennung darstellt. Daher könnte man viele Menschen völlig kostenneutral zu Höchstleistungen motivieren, wenn man ihnen einen entsprechenden Imagegewinn angedeihen lässt. "Held der Arbeit" oder das eiserne Kreuz oder was weiss ich was.
Was wir allerdings noch nicht wissen ist, ob unsere Neuzugänge auch so ticken oder Arbeit per se als Imageschädigend sehen.

Ich staune nur noch über Erbauliches

trosinette @, Freitag, 22.07.2016, 13:35 vor 3505 Tagen @ re-aktionaer 2188 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 22.07.2016, 14:52

Guten Tag,

Es ist doch im Grunde erstaunlich, dass an allen Ecken und Enden Mangel
herrscht und zeitgleich ein Überschuss an Arbeitskraft und es uns nicht
gelingt dies zu koordinieren.

Möglicherweise stößt unser Koordinierungstalent hier an seine Grenzen.
Außerdem steht diese Koordination im Widerspruch zum Hirngespinst des freien Marktes.

Früher hat mich in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auch vieles erstaunt.
Als Debitsmusgläubiger staune ich mittlerweile nur noch über Mutter Natur,
die sonderbaren Blümchen, die meine Frau im Garten anpflanzt und das
vielfältige Viehzeug, das dort kreucht und fleucht.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

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