Erklärende Ergänzung

helmut-1, Siebenbürgen, Montag, 18.07.2016, 05:25 (vor 3513 Tagen) @ Rybezahl1751 Views

Hallo helmut-1!

Hallo Rybezahl,

....um die aktuelle politische Situation halbwegs realistisch
beurteilen zu können. Das habe ich gesagt. Nicht, dass man dadurch zur
göttlichen Erkenntnis gelangt.


An der Stelle habe ich mich gefragt, ob das heißt, die politische Lage
konnte in der Zeit vor dem Internet weniger realistisch eingeschätzt
werden.

Ich bezog mich in erster Linie darauf, dass die politische Lage vor der Internetzeit, z.B. vor 40 Jahren, leichter und übersichtlicher zu beurteilen war als heute. Das ist nun mal mein Eindruck. Ich habe nicht behauptet, dass man vor 40 Jahren die politische Lage mangels Internet weniger realistisch einschätzen konnte.


Gruß!

Gruß zurück!


Hallo SFA!

http://www.preussische-allgemeine.de

Das ist eine Wochenzeitung. Erfrischend anders! Ich empfehle sie, weil sie
so gut wie nie empfohlen wird, was sehr schade ist, denn abgesehen von
etwaigen divergierenden politischen Ansichten ist das die ehrlichste
Zeitung, die ich kenne (in diesem Bereich).

Gruß!

Interessante Wochenzeitung, - hab mal etwas da drin geblättert. Leider steht da auch was von Haydn drin, und als Musiker muss ich da natürlich was geraderücken.

Zwei Aussprüche muss ich dabei kommentieren:

Beginnend mit der Überschrift des Artikels:
Ein Wiener zwischen den Meeren

Ist natürlich etwas weit hergeholt und auch abenteuerlich, Haydn als Wiener zu bezeichnen. Er war hauptsächlich im südöstlichsten Bundesland Österreichs, im Burgenland, tätig, auf den Besitztümern des Fürsten Esterhazy. In Rohrau (Niederösterreich) geboren, war er nur als Kind einige Jahre in Wien, als er in der Dompfarre des Wr. Stephansdomes im Knabenchor sang. Erst im Alter über 60 kaufte er sich ein Haus in einem Dorf in der Nähe von Wien, das später im Zuge der Ausdehnung der Stadt eingemeindet wurde und sich heute auf dem Gebiet des 6. Wr. Gemeindebezirkes befindet. Aufgrund seiner engen Bindung an Esterhazy und das Burgenland wurde sein ursprünglich auf einem Wiener Friedhof beerdigter Leichnam später exhumiert und nach Eisenstadt (Landeshauptstadt des Burgenlandes) überführt, wo er in der Bergkirche beigesetzt wurde.

Natürlich dürfen auch die Wiener Sängerknaben nicht fehlen, bei denen Haydn selbst hellstimmig jung mitsang.

Nach meinem Wissensstand stimmt auch das nicht. Haydn sang bei den Sängerknaben der Dompfarre des Stephansdomes, bis er in den Stimmbruch kam. Es gibt bei den Wr. Sängerknaben eine Art Unterabteilung, den Haydn-Chor. Aber Haydn war niemals Wr. Sängerknabe.

Soviel zu einem Artikel aus der Zeitung. Mag sein, dass man hier oberflächlichen Informationen, - evtl. von Seiten des Festivalbetreibers - aufgesessen ist, - aber ich lege Wert auf Gründlichkeit. Letzteres ist im Journalismus zum überwiegenden Teil abhanden gekommen. Hoffentlich ist das bei der Preussischen ein Ausnahmefall, - denn die Themen, mit denen sich diese Zeitung befaßt, gefallen mir.


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