Weil ja immer die Rede von der Integration der Muslime ist

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 07:58 vor 3515 Tagen 5495 Views

Interessante Seite im Net, wo man in Österreich die Dinge aufmerksam registriert, was da so in den Schulbüchern gelehrt wird. Kommt mir ziemlich neutral vor, diese Seite, bezieht sich auf die Sachlichkeit, ohne Polemik.

http://islamdaten.freeforums.org/gegenuberstellung-schulbuch-iggio-imo-t4.html

Sind aber mehrere Punkte dabei aufgeführt, die zumindest nachdenklich machen. Wichtig aber ist, dass man weiss, was da hinter den geschlossenen Türen des europäischen Islamunterrichts abgeht. Information ist nicht nur alles, sondern enorm wichtig, wenn man die Dinge, die heute ablaufen, richtig bewerten will.

Noch eine andere Sichtweise dazu

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 08:31 vor 3515 Tagen @ helmut-1 3521 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 08:34

Irgendwie vermisse ich tiefgründige analytische Abhandlungen der Vorgänge hinsichtlich Terroranschläge. Oder mir ist da was entgangen, - ich kann ja auch nicht alles lesen.

In einem österreichischen Forum habe ich folgendes geschrieben:

Warum analysiert man diese Vorgänge nicht?
Was meine ich damit: Diese Erscheinungen sind doch auf zweierlei Gründe zurückzuführen. Einmal die Zugehörigkeit zu einer fanatischen Organisation, die dem Selbstmörder seine 72 Jungfrauen im Himmel verspricht.

Oder aber:

Der Nordafrikaner/Araber kommt über teure Umwege hier ins Land, erhält anfangs zwar entsprechende finanzielle Zuwendungen, stellt aber nach einer Zeit fest, dass das absolut nicht das war, was er gesucht hat. Es sei denn, er "integriert" sich völlig, was einem Ablegen sämtlicher anerzogener Traditionen gleich- oder nahekommt. Dazu die Aussichtslosigkeit, als Ungelernter auch in vielen Jahren keinen Blumentopf aufs Fensterbrett zu bekommen. Vielleicht noch Schulden aus der Bootsüberfahrt, die seine im Heimatland verbliebene Familie abbezahlen muss, vielleicht die Diskrepanz mit der Ehefrau, die eher zur Anpassung in der "Neuen Heimat" tendiert, - dadurch kann er seine Frau nicht mehr als "Fetzen" behandeln, usw.

Endlösung: ein theatralischer Abgang.

Was schließt man daraus, welche Konsequenz bleibt?

Bei der Nachwahl Hofer wählen.

Der Grund ist klar: Hofer macht keine Gesetze, aber er muss sie unterschreiben. Und er kann genau das verweigern, wenn das Parlament, wie es sich auch zusammensetzen mag, unsinnige Gesetze beschließt, die gegen die Interessen des Volkes sind. Dafür ist dieser Mann am richtigen Platz.
Dabei braucht man gar kein FPÖ-Anhänger zu sein, das ist schon ein Gebot der Vernunft.

Wir brauchen keinen senilen Herrn, der das Amt des Bundespräsidenten als krönenden Abschluss seiner politischen Lebenstätigkeit sieht und aus Gutmütigkeit mit allem einverstanden ist, - Hauptsache, man läßt ihn in Ruhe. Wir brauchen jemanden mit Ecken und Kanten, der seine Entscheidungen nicht nur im Interesse des Volkes trifft, sondern auch in seinem persönlichen Interesse, weil sein politischer Lebensweg auch nach diesen 6 Jahren noch weitergehen soll.

Auch mein seliger Vater hätte als ewig rot wählend heute so entschieden, so wie damals, als er für Waldheim gestimmt hatte.

Anm.: Bei Waldheim wählte mein Vater mit dem Argument, dass er sich mit Sicherheit nicht von ausländischen Staaten vorschreiben lasse, wen er zu wählen habe und wen nicht.
Da stand natürlich Deutschland an erster Stelle. Da ich meine Landsleute kenne, finde ich es gut, wenn irgendwelche überdrehten Journalisten da irgendwelche Teufel an die Wand malen und die Österreicher davor eindringlich warnen, Hofer zu wählen. Ist dem Vorgang, dass Hofer in den Sattel kommt, nur hilfreich.

Ich sehe da bestimmte Parallelen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 09:40 vor 3515 Tagen @ helmut-1 3002 Views

Tut mir leid, wenn ich da so scheibchenweise "nachlege", - aber es gibt Gedankengänge, die sich so nach und nach entwickeln.

Nehmen wir mal nur diesen Absatz:

Oder aber:

Der Nordafrikaner/Araber kommt über teure Umwege hier ins Land, erhält anfangs zwar entsprechende finanzielle Zuwendungen, stellt aber nach einer Zeit fest, dass das absolut nicht das war, was er gesucht hat. Es sei denn, er "integriert" sich völlig, was einem Ablegen sämtlicher anerzogener Traditionen gleich- oder nahekommt. Dazu die Aussichtslosigkeit, als Ungelernter auch in vielen Jahren keinen Blumentopf aufs Fensterbrett zu bekommen. Vielleicht noch Schulden aus der Bootsüberfahrt, die seine im Heimatland verbliebene Familie abbezahlen muss, vielleicht die Diskrepanz mit der Ehefrau, die eher zur Anpassung in der "Neuen Heimat" tendiert, - dadurch kann er seine Frau nicht mehr als "Fetzen" behandeln, usw.

Endlösung: ein theatralischer Abgang.

Wo sind nun meine Parallelen:

Ich stelle mir vor, ich hätte den Gang nach Rumänien, mit all meinen Werkzeugen und Geräten (es waren über 12 Lastzüge von Speditionen, neben den vielen Fahrten, die ich mit meinen Transportern mit Anhänger gemacht habe), vor Ort bereut oder "nicht bestanden". Schon aus finanziellen Gründen war der Umzug nur ohne Rückfahrkarte möglich.

Was hätte ich gemacht? Mich als kleiner Pinscher wieder reuig zurückgeschlichen und beim Sozialamt H4 beantragt? Entspricht leider nicht meiner Mentialität. Ehrlich gesagt, ich weiss keine Antwort darauf.

Denke aber immer wieder an den Typ Nordafrikaner/Araber, der hier in Europa aus seinem Leben was machen will und draufkommt, das er sich auf dem Holzweg befindet, oder sich geradwegs in eine Sackgasse begibt, aus der er kaum mehr herauskommt.

Viele Leute aus dem Ausland, die nach dem Umsturz in Rumänien Geld machen wollten und Schiffbruch erlitten - aus den unterschiedlichsten Gründen (Unerfahrenheit, Fehleinschätzung der Marktlage, Unkenntnis der Mentialität, Gutgläubigkeit mit anschließendem Betrogenwerden) - und die 6 - und 7 stellige Beträge hier in den Sand gesetzt haben (in DM und €).

Ich selbst kenne einen Fall aus meinem engeren Bekanntenkreis, wo sich der Mann in eine finanziell ausweglose Situation hineinmanövriert hat. Auch im menschlichen Bereich, was andere Beziehungen betrifft. Verunglückte dann tödlich mit einem Segelflugzeug. Dadurch war die Ehefrau durch die Versicherung zeitlebens versorgt. Nur die Wenigen, die der Familie sehr nahe standen, wissen, dass es Selbstmord war, denn er war ein ausgezeichneter Flieger.

Jetzt haben wir da Mentialitätsunterschiede - zu den Muslimen. Das vorgenannte Beispiel mit dem Flugzeug spielte sich in einem Tal ab, das weitestgehend unbewohnt war und wo man davon ausgehen konnte, dass außer Bäumen niemand zu Schaden kam.

Der Muslim denkt da aufgrund des Korans anders. Wenn er schon von der Bühne abtritt, dann soll es sich lohnen. Und was eignet sich da besser als der Dschihad? Nur dabei bekommt er seinen Lohn im Himmel, mit den 72 Jungfrauen.

Wie gesagt, - Mentialitätsunterschiede. Die vielen Selbstmorde von älteren Siebenbürgern, die nach Deutschland ausgewandert sind, weil sie mit ihrer bereits ausgewanderten Familie zusammenleben wollten und feststellten, dass sie dort eine ganz andere Welt vorfanden, als sie es sich erträumt hatten - das sind und bleiben Dunkelziffern. Niemand spricht darüber, - und es wird der Mantel des Schweigens darüber gedeckt. Schon gar nicht passiert sowas auf spektakuläre Art.

Das alles mündet für mich in die Frage:

Wir haben mit Sicherheit noch mit einer ganzen Reihe von Anschlägen von den Fanatikern zu rechnen. Das kann man kaum steuern, - das ist auch nur schlecht voraussehbar, - trotz aller Geheimdienstüberwachung.

Was aber ist mit diesen, die unauffällig (weil nach Geheimdienstinfos eben nicht "radikal denkend") unter uns wohnen und mit ihrem gewählten Leben in Europa nicht zurechtkommen? Die letztlich nur den Weg des "theatralischen Abgangs" sehen? Welche Zeitbombe erwartet uns da noch?

Um ehrlich zu sein, - ich habe da keine Antwort darauf. Aber die Zeit wird uns darauf die Antwort geben.

Eine Antwort habe ich schon von den Rumänen in meinem engeren Umfeld vor Ort erhalten, als diese von dem Vorfall in Nizza gehört haben:

Sie meinten, - Gottseidank haben wir solche Verhältnisse nicht hier in Rumänien, - Gottseidank haben wir hier nur ganz wenige Muslime, auf deren Eigenarten niemand jemals besondere Rücksicht genommen hatte, - weswegen sie sich auch völlig integriert haben und kaum oder gar nicht mehr als Muslime im Vergleich zu den Rumänen erkennbar sind. Gottseidank haben wir hier Ruhe.

Einbahnstraße Europa

mabraton @, Samstag, 16.07.2016, 10:06 vor 3515 Tagen @ helmut-1 3113 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 15:43

Hallo Helmut,

Deine Einlassungen in Bezug auf die Ausweglosigkeit in der Einbahnstraße Europa treffen einen Punkt.
An der Stelle kommt auch der durch den Islam vermittelte Ehrbegriff ins Spiel. Die Männer können gegenüber der Familie und ihren Frauen keine Zweifel und kein Scheitern eingestehen. Also landen sie schneller in den vorhanden Strukturen ihres Kulturkreises als unsere politischen Migrationskünstler schauen können.

Tatsächlich bekommen aber viele von ihnen, v.A. durch die Ehrenamtlichen, die Möglichkeit, sich hier hochzuarbeiten. Dazu fehlt es aber oft an der Mentalität. Nicht bei allen, aber bei der Mehrzahl. Dazu kommt unsere Kuschelpädagogik. Dann geht es ganz schnell, dass sie wieder im alten Fahrwasser landen.
Möglicherweise kann man 10-20 % durch ehrenamtlichen Einsatz auffangen. Mehr halte ich für unrealistisch, auch weil keine Bildung und Bildungskultur vorhanden ist.

Beste Grüße
mabraton

Denke, dass man eine andere Wortwahl verwenden muss

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 18:29 vor 3515 Tagen @ mabraton 2151 Views

Hallo, mabraton,

ich weiss nicht, ob Deine verwendete Wortwahl richtig ist:

An der Stelle kommt auch der durch den Islam vermittelte Ehrbegriff ins
Spiel. Die Männer können gegenüber der Familie und ihren Frauen keine
Zweifel und kein Scheitern eingestehen.

Ist der Begriff "Ehrgefühl" richtig? Ist es nicht eher die Chauvi-Einstellung, die den Mann als "von Gottes Gnaden" prädestiniert? Es ist in meinen Augen die gespielte oder auch exerzierte Überheblichkeit, mit der diese Art von muslimischer Mentialität im Falle des Fehlens einer solchen nicht zurechtkommt und daran zerbricht.

Also landen sie schneller in den

vorhanden Strukturen ihres Kulturkreises als unsere politischen
Migrationskünstler schauen können.

Sie landen entweder in den Händen der Extremisten, die ihnen ein neues Weltbild sowie ein bestimmtes Ziel vorzeichnen, oder sie landen in der Sackgasse, von wo sie nur durch Selbstmord, - am besten kamikazeartig - wieder herauskönnen. Letzteres hilft nicht mehr ihnen, sondern in erster Linie der verbliebenen Familie, die dann wieder von dritter Seite Anerkennung bekommt.

Anerkennung, die sie nicht erhalten würde, wenn der Mann sich still und heimlich in der Badewanne umbringen würde.

Beste Grüße - Helmut

Auch mal über den Tellerrand hinaus schauen.

siggi, Sonntag, 17.07.2016, 04:05 vor 3514 Tagen @ helmut-1 1652 Views

bearbeitet von siggi, Sonntag, 17.07.2016, 13:20

Hallo helmut-1,

damit bist du nicht gemeint<img src=" />

An der Stelle kommt auch der durch den Islam vermittelte Ehrbegriff ins
Spiel. Die Männer können gegenüber der Familie und ihren Frauen keine
Zweifel und kein Scheitern eingestehen.


Ist der Begriff "Ehrgefühl" richtig? Ist es nicht eher die
Chauvi-Einstellung, die den Mann als "von Gottes Gnaden" prädestiniert? Es
ist in meinen Augen die gespielte oder auch exerzierte Überheblichkeit,
mit der diese Art von muslimischer Mentialität im Falle des Fehlens einer
solchen nicht zurechtkommt und daran zerbricht.

Chauvi-Einstellung ist das Stichwort. Wer sich mal ein bisschen mit dem so genannten "machismo" in Südamerika beschäftigt hat, der wird feststellen, dass dort auf strenger katholischer Grundlage die Rollenverteilung der Geschlechter und der Stellung des Mannes den Verhältnissen im Islam sehr ähnelt. Das merke ich hier in Uruguay tagtäglich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Macho

Und, das behaupte ich einfach mal, diese Strukturen wird man weltweit unabhängig von der Religion ganz überwiegend finden.

Nur in Deutschland und wenigen, nördlich angrenzenden Ländern hat der Feminismus ganze Arbeit geleistet. <img src=" />

LG

siggi

Es ist prinzipiell unmöglich, Muslime zu integrieren

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 16.07.2016, 18:52 vor 3515 Tagen @ helmut-1 2669 Views

Interessante Seite im Net, wo man in Österreich die Dinge aufmerksam
registriert, was da so in den Schulbüchern gelehrt wird.

Wird da etwa gelehrt, dass Allah dumm ist? [[freude]] [[freude]] [[freude]]

Unser gesamtes System basiert darauf, dass der Mensch durch rationales Denken sämtlichen Religionen überlegen ist und menschliche Entscheidungen Vorrang haben gegenüber göttlichen, wie immer auch die Meinung Gottes sein mag.

Das gilt insbesondere auch gegenüber dem Christentum, wobei die meisten Christen heutzutage gar nicht mal mehr wissen, was die chistliche Lehre eigentlich besagt und sie außer in Priesterseminaren auch nicht mehr gelehrt wird.

Christentum ist heute so eine Veranstaltung wie die Kaltenberger Ritterfestspiele oder AndreasHofer-Verehrung. Das war einmal bitterer Ernst, wo über die Zukunft Europas entschieden wurde, heute ist es nur noch Folklore.
Das Christentum auch.

Es unterliegt wohl kaum einem Zweifel, dass die Demokraten, welche unser Volk beherrschen, genau dasselbe mit dem Islam versuchen, ihn zu einer Folkloreveranstaltung zu machen.
Ich glaube aber nicht, dass ihnen das gelingen wird.

Das ist nämlich die einzige Perspektive einer Integration, dass sie aufhören, Moslems zu sein.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Moslem-sein ist schon lange nur noch Fassade, mehr nicht

Prophet @, Samstag, 16.07.2016, 19:15 vor 3514 Tagen @ Mephistopheles 2488 Views

Das ist nämlich die einzige Perspektive einer Integration, dass sie
aufhören, Moslems zu sein.

Die meisten jungen "Moslems" sind schon längst keine mehr.

Die fangen in ihrer Freizeit lieber Pokemons und gehen zu McDonalds, anstatt in die Moschee. [[top]]

Du glaubst wohl nicht ernsthaft, dass die jungen "Muslime" unter 30 jemals in ihrem Leben den Koran gelesen haben. Genauso, wie der hiesige "getaufte Christ" noch niemals in seinem Leben die Bibel von A-Z gelesen hat. Nach dem Religionsunterricht nimmt man für gewöhnlich das Buch der Bücher (haha) nicht mehr in die Hand. Abgesehen von ein paar Fanatikern natürlich.

Für junge Leute sind das reine Worthülsen - die Religion ist ein Auslaufmodell in den kommenden Generationen. Diese Religionen versprechen eine Lusterwartung im Jenseits. Also Märchen, an die ein normal gebildeter Mensch nicht glaubt, und stattdessen die Lusterwartung in Diesseits verlegt. Das gilt für jeden Menschen, der noch seine Sinne beisammen hat. Und das ist auch als klarer Trend erkennbar. Deswegen werden von jungen Leuten Dancehalls den Moscheen und Kirchen bei weitem bevorzugt. [[freude]] [[freude]]

Wer an eine Mehrzahl "fanatischer" Christen oder Muslime glaubt, der lässt sich von lautstarken Minderheiten in die Irre führen und für Dumm verkaufen. Genauso wie die Haßprediger im Nahen Osten von "fanatischen und kriegslüsternen Christen" predigen, predigen hiesige Haßprediger, dass "Muslime alle Terroristen sind, fanatisch sowieso, und niemals integrierbar." - Tja, hier ist eben die eine Seite nicht besser wie die andere. Aber jede Seite hält sich für die einzig wahre Sicht auf die Dinge. Das ist ja das ganze Drama. Dummheit lacht eben auf beiden Seiten.


Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung gehen vermutlich weniger als 2% regelmässig in ein "Gotteshaus", wogegen sich 90% bei Umfragen auf dem Papier als "gläubige XXX" bezeichnen würden. Ist das nicht ein schlechter Witz?

Augen aufmachen, und sehen was ist! Aber ich vergesse ja immer: jemand der vor Haß (oder Liebe) blind ist, sieht die Dinge nicht klar, obwohl die Augen offen sind.


Grüße,
Prophet

Anhänger des Islam zu sein hat doch nichts mit Glauben zu tun

Dirk-MV @, Punta Cana, Samstag, 16.07.2016, 20:09 vor 3514 Tagen @ Prophet 2202 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 20:16

Die Anhänger des Islam sind Anhänger einer immer stärker werdenden Ideologie, mit der man sich sowohl einzeln als auch in der Gruppe eine bessere Position in der Gesellschaft verschafft, indem man Vertreter anderer WAs zurückdrängt und letztendlich beherrscht.
Der Islam ist eine aggressive Ideologie, sowohl nach innen als auch nach außen, vergleichbar mit den verschiedenen kommunistischen Varianten unter Stalin, Mao, den roten Khmer als auch dem [Anm. vom Moderator: Sorry, diesen Vergleich musste ich vorsichtshalber löschen, der dürfte juristisch problematisch sein].

Der Unterschied zu den genannten besteht nur darin, dass der Islam eine Belohnung vor dem Endsieg vorsieht, die des Märtyrertodes.

Wer da was glaubt, interessiert keinen Iman. Der lehrt das Auswendigsprechen von Anweisungen, keine spirituelle Annäherung zu einer Gottheit.

mfg

--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.

Muslime ohne Islam?

Falkenauge @, Samstag, 16.07.2016, 20:16 vor 3514 Tagen @ Prophet 2139 Views

Du glaubst wohl nicht ernsthaft, dass die jungen "Muslime" unter 30 jemals
in ihrem Leben den Koran gelesen haben. Genauso, wie der hiesige "getaufte
Christ" noch niemals in seinem Leben die Bibel von A-Z gelesen hat. Nach
dem Religionsunterricht nimmt man für gewöhnlich das Buch der Bücher
(haha) nicht mehr in die Hand. Abgesehen von ein paar Fanatikern
natürlich.

Das ist zu kurz gedacht. Es kommt nicht darauf an, den ganzen Koran gelesen zu haben, um gläubiger Moslem zu sein. Wie viele Moslems können überhaupt nicht lesen. Ein junger Mensch wächst durch die Familie, die Sippe und ihre Autoritäten in den islamischen Glauben hinein. Die Familie, die Sippe, der Stamm oder der von der Abstammung geprägte Volkszusammenhang sind als Kollektive die bestimmenden sozialen Kräfte, denen der Einzelne weitgehend untergeordnet ist. Er empfindet sich auch in der Regel nicht als eine davon unabhängige Persönlichkeit mit eigenen Lebensvorstellungen, sondern als ein Glied der Gemeinschaft, ohne die er nicht leben könnte, deren Zusammenhalt und Lebensregeln ihn mitumfassen und seine Lebenswege stark bestimmen.

Das schließt den Islam mit ein, der ja auch die Unterordnung unter die absolute Autorität Allahs und seiner Stellvertreter auf Erden verlangt.

Durch die Konfrontation mit dem Westen, in dem die soziale und religiöse Ordnung auf der Freiheit der Persönlichkeit beruht, laufen sozusagen nur verhältnismäßig wenige dazu über. Die meisten vielleicht erst nach Generationen - vorausgesetzt sie werden integriert und tradieren ihre "Kultur" nicht in Parallelgesellschaften weiter.
Siehe weiteres hier.

Gruß
Falkenauge

Das Märchen von den Parallelgesellschaften

Prophet @, Samstag, 16.07.2016, 23:41 vor 3514 Tagen @ Falkenauge 2036 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 23:48

Es kommt nicht darauf an, den ganzen Koran
gelesen zu haben, um gläubiger Moslem zu sein.


Eigentlich schon. Alles andere sind Lippenbekenntnisse, ohne tieferen Sinn. Genauso wie jemand der sich "Christ" oder "Katholik" oder "Lutheraner" nennt, die Schriften gelesen haben sollte, die zu seiner Glaubensbezeichnung führen. Aber es gibt ja auch Maoisten die noch nie die Schriften Maos gelesen, geschweige denn verstanden haben. Jene sind aber dann keine Christen, Maoisten oder Katholiken, sondern "Pesudo-XYZ". Man glaubt ja auch nicht ernsthaft, dass die meisten Marxisten Marx gelesen oder verstanden hätten. [[zwinker]] Genauso wie die heutigen "Linken" fast alles Pseudo-Linke sind, die gar nicht wissen, welche Positionen sie eigentlich vertreten und wem sie zuarbeiten.


Dementsprechend "leicht" kann man diese "XYZ"-'Gläubigen' umbiegen. Ich z.B. kenne viele, die sich "Christen" nennen, sich aber nie christlich im täglichen Leben verhalten. Genauso steht es mit den Muslimen. Das sind bei fast allen reine Lippenbekenntnisse, ohne tieferen Sinn. Es ist schlicht egal, welchen Aufkleber sie auf ihre Stirn kleben. Daher ist die einseitige Hetze gegen Muslime oder "den Islam" zu kurz gedacht. Aber "kurz denken" scheint ja derzeit in Mode zu sein. Und vor allem steht diese allgemeine Hetze in diametralem Gegensatz zur PRAXIS auf der Straße. Dort interessiert es NIEMANDEN ob du Muslim, Christ, Satanist, Buddhist oder sonstwas bist. Es sitzen alle friedlich im Café und am Strand und genießen die Sommersonne. Unter Jugendlichen ist Religion faktisch NULL Thema. Wichtig ist dabei nur eines: kostenloses W-LAN und ungehinderter Zugang zu Social-Meda-Plattformen. Und zu amazon natürlich. DAS ist die Praxis, werte Herren. Geht mal wieder raus auf die Straßen, anstatt den ganzen Tag im Gelben herumzuhacken.

Wie viele Moslems können
überhaupt nicht lesen.


Ja, und viele Christen auch nicht. Und es gibt viele, die können keine zwei sinnvoll miteinander verbundenen Sätze mehr schreiben. Das trifft auch auf "echte" Deutsche zu. Deswegen ist Bildung die einzig sinnvolle Waffe gegen religiösen Wahnsinn. Wenn analphabetische Muslime lesen und schreiben lernen, ist der Islam oder Religion allgemein kein Thema mehr. Es gibt eben zahlreiche andere Verlockungen, als Heilsversprechen im Jenseits. Das weiß jeder halbwegs gebildete Mensch. Und Online-Pornos können auch Analphabeten schauen. Der xHamster sorgt mehr für die Völkerverständigung als der Papst.

Er empfindet sich auch in
der Regel nicht als eine davon unabhängige Persönlichkeit mit eigenen
Lebensvorstellungen, sondern als ein Glied der Gemeinschaft, ohne die er
nicht leben könnte, deren Zusammenhalt und Lebensregeln ihn mitumfassen
und seine Lebenswege stark bestimmen.


Das gilt vielleicht für einige wenige. Die allermeisten halten es mit wirtschaftlicher und kultureller Freiheit ihres Selbst. Die archaische Familientradition verschwindet in der Praxis zusehend. Die verschwindet so schnell, dass du das gar nicht glaubst. Wer natürlich sein Wissen aus THEORETISCHEN Massenmedien-Berichten bezieht, übersieht gerne die PRAXIS. Erstere berichten immer nur gerne über libanesische und türkische Großfamilien, die im kriminellen Milieu unterwegs sind (genauso wie die Kopp'sche Tendenziösberichterstattung, auf die hier viele hineinfallen). Es wäre etwa so, als wenn man behaupten würde, dass alle hier lebenden Italiener Parallelgesellschaften bilden, weil es "die Mafia" gibt. Die Lebenspraxis sieht allerdings völlig anders aus.

Die derzeit herrschenden Ängste sind vergleichbar mit den Ängsten und Befürchtungen, die man den italienischen Gastarbeitern entgegenbrachte. Und wenn dann Schutzgelderpressungen durch einen italienischen Mafiableger stattfanden, sagte man: "Jaja, die Italiener. Alles böse Leute. Kommen hier her, die Nichtsnutze, und nehmen den ehrlichen Deutschen Geld und Arbeit weg. Und den blonden Mädels pfeifen sie auch dauernd lüstern hinterher!! Ich hab's ja schon immer gesagt: Alles Kriminelle und Vergewaltiger! - Raus mit denen!"

Das schließt den Islam mit ein, der ja auch die Unterordnung unter die
absolute Autorität Allahs und seiner Stellvertreter auf Erden verlangt.

Rede mal mit dem "gläubigen, jungen Muslim" auf der Straße. Der schert sich in der Praxis einen Quark um seinen Allah. Bis auf Schweinefleischverbot ist da nicht mehr viel übrig vom Islam. Genauso wie sich der gewöhnliche "gläubige Christ" sich einen Dreck um Mitmenschlichkeit schert, und sich bei einem Parkplatzstreit am liebsten einen Faustkampf liefern möchte.

In ein paar Jahrzehnten sind religiöse Fanatismen für immer Geschichte, bis auf wenige Ewiggestrige, vor allem aus dem "alten-Sack-Lager". Die Jungen von heute haben für religiöse Unfreiheiten sehr wenig übrig. Gerade die jungen Frauen werden sich zusehends emanzipieren und die überholten Lebensvorschriften PULVERISIEREN. Es gibt kein Zurück, einmal aufgelöste Fehlvorstellungen kann man nicht mehr zurückdrehen. Jemand der erkannt hat, dass ein persönlicher, "allgütiger" Gott mit Rauschbart (und Hoden?) nicht existiert, der wird plötzlich nicht wieder an solche Ammenmärchen glauben. Die Aufklärung wirkt beständig und stetig, wenn auch langsam. ALLE Kirchen sind praktisch schon längst erledigt, sie wissen es nur noch nicht!

Durch die Konfrontation mit dem Westen, in dem die soziale und religiöse
Ordnung auf der Freiheit der Persönlichkeit beruht, laufen sozusagen nur
verhältnismäßig wenige dazu über.


Die Spass- und Konsumgesellschaft wird alles assimilieren. Für vorgestrige, abstrakte, und mittelalterliche Vorstellungen wird kein Platz mehr sein. Und niemand wird mehr Märchen von einem persönlichen Gott, Allah, dem Teufel und sonstigen Schauergestalten glauben. Kommt Zeit, kommt Erkenntnis. Dies ist eben eine Zeit des Umbruchs, eine Übergangsphase. Ihr könnt euch entspannt zurücklehnen: das Weltenende ist nicht nah, auch nicht der Kaiser mit seiner Rückbesinnung auf einen erneuerten Katholizismus. Auch die Ulfkott'schen Schauermärchen von der Machtübernahme des Islam könnt ihr den Leichtgläubigen, Ungebildeten am rechten Rand überlassen. Die Praxis auf der Straße sieht nämlich völlig anders aus. Das Lumpenproletariat hat andere Probleme als kleinliche religiöse oder ethnische Zwistigkeiten. Sie spielen einfach überhaupt keine Rolle!

Grüße,
Prophet

Hier sind eine Menge von Ansichten dabei, die ich teile,

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 17.07.2016, 07:43 vor 3514 Tagen @ Prophet 1697 Views

aber auch andere, die ich anders sehe.

(Ich verkürze es, sonst wird die Wurst zu lange, greife nur die Punkte heraus, bei denen ich anderer Meinung bin)

1. Absatz:
Genauso wie die heutigen "Linken" fast alles Pseudo-Linke sind, die gar nicht wissen, welche Positionen sie eigentlich vertreten und wem sie zuarbeiten.

Das ist weit verbreitet, und nicht nur auf die heutige Zeit bezogen. Auch ich bin mal als Jugendlicher mit anderen auf der Straße rumgelaufen und hab zusammen mit denen "Ho-Ho-Ho-Tschi-Minh" geschrieen, ohne zu wissen oder nachzudenken, warum und für oder gegen wen.

Aber das komplette Lesen einer Theorie ist mit Arbeit und Nachdenken verbunden, sofern man nicht das Ganze nur visuell aufnimmt, und dabei das Gehirn ausschaltet.

Ich habe Marx nicht komplett gelesen, - nur einen Teil davon. Damit meine ich "Das Kapital" (15 Bände). Die anderen 35 Bände (Werke) waren mir zuviel. Manche Überlegungen haben mir gefallen, - viele nicht. Bin ich deshalb kein Kommunist?

Genauso habe ich "Mein Kampf" gelesen, immer mit Pausen, denn sonst wird man blöd dabei. Klar konnte ich die Unsinnigkeiten darin erkennen, und die dabei exerzierte Ablehnung des Individuums "Mensch". Bin ich deshalb kein Nazi?

Auch mit Religionen habe ich mich beschäftigt. Das Alte Testament ist mir nicht so geläufig, das Neue kenne ich ganz gut. Aber mir ist die Diskrepanz in den Aussagen aufgefallen, - denn man kann für jede Situation, in der man unterschiedlich entscheidet, eine Stelle in der Bibel finden, die das befürwortet, aber auch eine, die das verdammt. Jedenfalls ist das Buch der Bücher für jede persönliche Rechtfertigung geeignet, was und wie ich es haben möchte. Genauso ist es aber auch im Koran. Auch dort finde ich Argumente, die eigentlich konträr sind, wenn man sie nebeneinander stellt.

Einzig in manchen asiatischen Religionen gibt es eine klarere Vorgabe, - wie z.B. bei den Lehren von Buddha (Theravada, Mahayana und Varayana).

Soll man jetzt beim Lesen der religiösen Grundlagen wie der Bibel etc. davon ausgehen, dass man wie beim Lesen von Marx und Hitler sich dann davon abkehrt? Stellt sich die Frage, was das vermehrte Wissen über die Theorien der einzelnen Lehren (ich spreche nicht vom vollständigen Wissen) für denjenigen, der mitdenkt, an Auswirkungen hat. Obwohl mir z.B. der Buddhismus besser gefällt, so bin ich doch Christ geblieben, - aber auf meine Art. Denn der Kern des Christentums besteht im Umgang mit unseren Mitmenschen, und da habe ich als Unternehmer schon Möglichkeiten, das auszuleben.

Natürlich kann man diese Einstellung zu unseren Mitmenschen auch verzerren und damit verheerenden Schaden anrichten, - so wie es die Pfarrerstochter seit geraumer Zeit vormacht.

2.Absatz:
Und vor allem steht diese allgemeine Hetze in diametralem Gegensatz zur PRAXIS auf der Straße. Dort interessiert es NIEMANDEN ob du Muslim, Christ, Satanist, Buddhist oder sonstwas bist.

Von welchem Land, von welcher Stadt sprichst Du? Von Frankreich, von Deutschland, von Afghanistan, von Teheran, von Riad, von Sanaa? Du merkst schon, worauf ich hinaus will. Es wird schon so sein, dass sich vieles in Europa im Laufe der Zeit relativiert, - die Gefahr liegt aber in zwei Dingen: Zum einen die Hochburgen des Islam in den verschiedenen arabischen und nordafrikanischen Ländern, und zum anderen in den fanatischen Heilsbringern in den Fußgängerzonen, die sich sogar sehr intensiv dafür interessieren, ob Du (ich zitiere Dich) Muslim, Christ, Satanist, Buddhist oder sonstwas bist. Und die ihre Lebensaufgabe darin sehen, Dich auf ihre Seite zu ziehen.

3. Absatz:
Deswegen ist Bildung die einzig sinnvolle Waffe gegen religiösen Wahnsinn. Wenn analphabetische Muslime lesen und schreiben lernen, ist der Islam oder Religion allgemein kein Thema mehr.

Sollte das stimmen, dann muss ich davon ausgehen, dass sich in Nordirland überwiegend Analphabeten und Ungebildete aufhalten. Also die Gleichung: Bildung = Abkehr von der Religion, - diese Gleichung stimmt nicht. Denn die Religion wird immer für politische Zwecke missbraucht werden. Mit und ohne Bildung. Mit Bildung nur noch raffinierter.

Was nach meinen Beobachtungen mehr Erfolg hat, bezüglich der Abkehr von religiösen Doktrien, ist das gelebte Leben in der westlichen Hemisphäre, und das eine Generation lang. Da habe ich so manche Relativierung bei ursprünglich gläubigen Moslems feststellen können, - beim Christentum hats aufgrund der vielen Generationen ja blendend funtioniert, wie man weiß. Bringt natürlich auch soziale Nachteile mit sich, insbesonders im Umgang mit unseren Mitmenschen, wenn gewisse Wertevorstellungen wegfallen.

4.+5. Absatz:
Die archaische Familientradition verschwindet in der Praxis zusehend.
Ja, durch den Einfluss des Westens. Aber durch welchen Einfluss? In Rumänien gibts das immer noch, insbesonders auf dem Land. Da sind die Großfamilien gang und gebe. Auch bei den Zigeunern, egal, ob es Roma, Cortorar der sonst welche sind. Die Oma ins Altersheim zu geben, entspricht einer Schande und würde nach außenhin ein Scheitern der Familie eingestehen.

Diese Familientradition wird - gerade bei den Zigeunern - noch in 100 Jahren vorherrschen. Und auch Rumänien ist Europa. Warum das so sein wird, das würde vom Thema zu weit abschweifen, - aber ich kanns begründen. Bei den Rumänen wird der Wechsel eher greifen, vor allem in den Großstädten, weil die dort ins westliche Hamsterrad kommen. Jeder muss im Arbeitsverhältnis stehen, sonst kann man nicht überleben. Deswegen muss dort die Oma, wenn sie nicht mehr kann, ins Altersheim.

6.+7. Absatz:
Die Aufklärung wirkt beständig und stetig, wenn auch langsam. ALLE Kirchen sind praktisch schon längst erledigt, sie wissen es nur noch nicht!

Im Westen (wie ich bereits weiter oben erwähnt habe) wird das schon so zutreffen, - in den arabischen Ländern wird man noch lange darauf warten müssen. Aber auch im Westen kann sich an dieser These was ändern.

Was meine ich damit: Wenn die Kirchen so weitermachen, insbesonders die christlichen, dann sind sie tatsächlich in absehbarer Zeit so dezimiert, dass man in der Landeskirche die Gemeindemitglieder mit Namen kennt, so wenige sind es dann nur mehr. Hauptschuld daran trägt die jeweilige Organisation der drei Hauptrichtungen, der Katholischen, der Evangelischen und der Orthodoxen. Aus reinem Machtstreben, aus Engstirnigkeit und hauptsächlich aus Gründen der Überalterung in den "Chefsesseln", nämlich mit Leuten, die biologisch gesehen nur mehr wenig Zukunft haben, wird jede Änderung abgelehnt.

An Änderung meine ich die Annäherung und letztliche Vereinigung zu einer großen christlichen Religion, die sich an den heutigen Wertemaßstäben resp. deren Defizite orientiert. Es muss eine neue grundlegende Reformation stattfinden. Wenn das gelingt und mit Hirn gemacht ist, dann wird es wieder Zulauf von jungen Menschen geben, und das nicht zuwenig. Warum? Ganz einfach: Insbesonders der junge Mensch braucht eine Orientierung. Deshalb sucht er in allen möglichen Bereichen seine Kultfiguren, - und oftmals in den falschen Bereichen (PC-Spiele, etc.). Wenn es die Religion schafft, auf vernünftige Weise dem jungen Menschen Ideale zu bieten, die am Puls der Zeit sind, dann hat sie gewonnen, - und wir als Gesellschaft auch.

Wenn sie versagt, dann haben die Scharlatane wieder ihre Chance, die sie teilweise schon jetzt exerzieren, nämlich im Extremismus, und zwar auf beiden Seiten. Die Linken im Schwarzen Block, und die Rechten in den Springerstiefeln und mit der Glatze. Denke, dass die meisten schon vergessen haben, dass das Tohuwabohu in der Weimarer Republik eines der Hauptgründe dafür war, dass die Ideen der 30er Jahre ein derartiges Echo bei den Jugendlichen gefunden haben (DJ, BDM,HJ, usw.).

8.Absatz:
Auch die Ulfkott'schen Schauermärchen von der Machtübernahme des Islam könnt ihr den Leichtgläubigen, Ungebildeten am rechten Rand überlassen. Die Praxis auf der Straße sieht nämlich völlig anders aus. Das Lumpenproletariat hat andere Probleme als kleinliche religiöse oder ethnische Zwistigkeiten.

Diese Meinung teile ich nicht. Es stimmt nur ein Teil Deiner Aussage: Das Lumpenproletariat hat andere Probleme. Das wird ja extra so gehalten. Brot und Spiele. Das Hamsterrad macht seinen Teil dazu. Schade, dass nicht jedes Jahr ein Championat beim Fussball stattfindet, sondern nur alle 2 Jahre. Die Schulbildung ist genauso darauf ausgerichtet, sich immer mehr zu verflachen und insbesonders die Übersicht über die Querverbindungen zu verhindern.

Was kann passieren (hoffentlich wird es nicht passieren):
Der Einfluss in der Politik von extremen Kräften wird immer grösser, - egal ob aus Wirtschaft oder Religion. Würde jemand davonlaufen, wenn ein Moslem Minister wird? Wohl kaum. Abgeordnete haben wir ja schon aus diesem Lager. Den Leuten ist das egal. Sie haben andere Sorgen, - gehen ja kaum mehr zur Wahl.

Genauso ignorieren sie, dass Saudi-Arabien hunderte von Moscheen in Deutschland bauen und finanzieren will. Dazu eine immer mehr von Muslimen durchsetzte Regierung, - und Du bist sicher, dass wir dann keine Scharia bekommen? Wer soll das verhindern, - vielleicht die Pfarrerstochter? Mitnichten. In einem Punkt hast Du recht. Es werden die Allerwenigsten sein, die so eine Entwicklung befürworten, und zwar in der Form, dass sie von unten nach oben geht. Damit meine ich den einfachen Mann (auch den Moslem) von der Straße. Es wird umgekehrt sein, - es wird von oben nach unten aufgedrückt.

Und genau das wird den kleinen Mann von der Straße kaum interessieren, weil er ja im Hamsterrad steckt und dazu noch mit Brot und Spielen am Nasenring herumgeführt wird. Deshalb wird er dann auch nicht murren, und höchstens dankbar dafür sein, dass nun endlich wieder Ordnung im Gemeinwesen einkehrt, - wenn dem Ersten, der klaut, die Hand abgehackt wird.

Du kannst für Deine Voraussagungen kein sicheres Argument anbieten, genausowenig kann ich das. Beide Versionen haben Vor- und Nachteile. Die Zeit wird uns zeigen, wohin der Stecken schwimmen wird.

Beste Grüße und einen schönen Sonntag - Helmut

Kommt selten vor, dass ich mit Dir einer Meinung bin

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 16.07.2016, 21:55 vor 3514 Tagen @ Mephistopheles 2011 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.07.2016, 22:07

Trifft aber hier zu.

Deshalb ist ja die Gefahr des Islam so groß, weil er durch die fehlende Ratio bei den meist ungebildeten und analphabetischen Nordafrikanern/Arabern mangels Alternativen so stark verwurzelt ist, das er niemals mit Erfolg hinterfragt werden kann. Die Imame sind mit Rattenfängern zu vergleichen und die Gläubigen mit Lemmingen.

Trotz aller Toleranz, die es in Deutschland und Europa gibt, muss Eines eisenhart durchgesetzt werden: Religiöse Ideologien, egal welcher Art, gehören nicht auf die Straße. Sie sollen dort bleiben, wo sie gepflegt werden können, in den entsprechenden Gotteshäusern.

Damit meine ich jedwelche Präsentation von jedwelchen Religionen auf der Straße, in der Öffentlichkeit. Keine Erlaubnis zum Koranverkauf in den Fußgängerzonen, genauso kein Bibelverkauf (was sowieso nicht stattfindet). Aber genauso auch kein Anlabern von den Zeugen Jehovas mit ihrem Wachtturm auf der Straße, ich bin mir (als Katholik) auch beim Fronleichnamsumzug sehr im Zweifel, ob man das nicht besser auf das Kirchengelände beschränken solle.

Kann mich noch erinnern, - es war in den 70er Jahren in Heidelberg - da bewegten sich alle möglichen ulkigen Gestalten und Weltenerlöser auf den Straßen, genauso in West-Berlin. Nicht nur die glatzigen Hare-Krishna-Tänzer, auch von christlichen Sekten gabs dort genug. Hab mir da immer einen Spaß draus gemacht. Einmal kam einer auf unsere Clique zu und beschwor mich: "Jesus liebt auch Dich!!"
Daraufhin meine barsche Antwort: "Wer hat ihm das erlaubt? Ich nicht. Er soll das gefälligst sofort einstellen!!" Über das verdutzte Gesicht haben wir uns dann bucklig gelacht.

Kein Mensch wusste damals, dass aus diesem Toleranzdenken mal was ganz Anderes werden sollte.

Es muss eine tragbare und auch faire Lösung für alles gefunden werden, - ich bin da wahrscheinlich nicht der Richtige dafür, sowas zu entscheiden. Meiner Meinung nach sollen die Kreuze in den Schulzimmern bleiben, - sie sind ein Zeichen unserer christlich-abendländischen Wertevorstellung. Die Kopftücher sollen außerhalb des Schuldienstes erlaubt werden, - schließlich tragen diese Kopftücher auch die Pfingstler (= christliche Sekte). In der Schule aber die abendländische Kleiderordnung, wo man keine Kopftücher verwendet.

Religionsunterricht verpflichtend in der Schule, für jeden, auch als Prüfungsfach. So war es zu meiner Zeit, und ich fand das gut so (nur jetzt, damals nicht). Es war zwar ein katholischer Geistlicher da, - was aber heute nicht mehr zu sein braucht/hat. Es kann jeder neutrale Religionsexperte den Unterricht führen.

Wir lernten damals die Grundsätze sämtlicher Weltreligionen. Egal, obs Katholizismus, Protestantismus, Calvinismus, etc. war, oder die christlichen Sekten wie Mennoniten, Mormonen ,etc., Islam, Jüdische Religion, Hinduismus, Buddhismus, Shintoismus, Konfuzionismus, etc. genauso wie die Naturreligionen Afrikas. Das für mich damals Unangenehme: Wir wurden über diesen Stoff auch geprüft und benotet. Heute bin ich froh darüber. Aber das war in meinen Augen und aus heutiger Sicht sinnvoller Religionsunterricht.

Wissen ist Macht, - nur derjenige, der weiß, was die Grundlage jeder Glaubensrichtung ist, kann seinem Gegenüber aus der anderen Kultur beurteilen und sich dazu noch richtig verhalten. Dann gibt er dem Hinduisten auch nicht die linke Hand zum Gruß, womit er ihn tödlich beleidigt.

Fest steht für mich: Wir haben im Staat die Trennung von Kirche und Staat. Das muss auch so bleiben. Wir können nicht über die Toleranzmasche dieses System verändern lassen. Religion dorthin, wo sie hingehört, - in die Gotteshäuser. Jeder hat die Möglichkeit, über Internet sich zu informieren oder angesprochen zu werden. Wenn er dann will, soll er ins betreffende Gotteshaus gehen. Dort kann er sich dann so ausleben, wie er will, - denn "jeder soll nach seiner Facon selig werden" , getreu nach Friedrich II.

Gruß zurück - Helmut

Passend dazu - Frankreichs Vizepräsident der Imame tritt zurück: "Islam und Islamismus nicht mehr zu unterscheiden."

Nonpopulo @, Samstag, 16.07.2016, 20:01 vor 3514 Tagen @ helmut-1 2576 Views

http://www.katholisches.info/2016/07/15/frankreichs-vizepraesident-der-imame-tritt-zurueck-wir-muessen-die-wahrheit-sagen-islam-und-islamismus-nicht-mehr-zu-unterscheiden/

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Stichwort Ehrgefühl der Muslime...

Katana @, Sonntag, 17.07.2016, 09:52 vor 3514 Tagen @ helmut-1 1702 Views

Ich frage mich dann immer, was bei uns heute im Westen eigentlich als ehrenhaft gilt? Ehrenmord, Fanatismus, rigider Traditionalismus sicher nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass wir uns authentisch über christliche Werte definieren? Was dann? Humanismus? Integrität? Anstand? Ehrlichkeit? Wer lebt das denn überzeugend?
Was ich sagen will: Es ist doch nachvollziehbar, dass sich uns viele Muslime moralisch überlegen fühlen und dann konsequenterweise Güte als Schwäche interpretieren...

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