Bericht zum Immobilienmarkt von Neuseeland

Kiwi, Donnerstag, 14.07.2016, 16:40 (vor 3516 Tagen)4396 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.07.2016, 16:52

Die Preise in Auckland jagen noch immer von Hoch zu Hoch, haben sich seit 2011 etwa verdoppelt. Zuletzt scheint sich der Aufwaertstrend ein wenig abzukuehlen. Auckland ist die groesste Stadt des Landes und hat Nettoeinwanderung.

Im Gebiet um Christchurch gab es nach dem Erdbeben 2011 eine Wohnungsnot mit anschliessendem Immobilienpreis-Boom. Seitdem sind viele 'Property Developer' auf diesen Trend aufgesprungen, und nun schiessen Neubauten wie Pilze aus dem Boden. Der Markt scheint allmaehlich ein wenig zu kippen.

Die Hauptstadt Wellington hatte in den letzten Jahren vom Preisboom in Auckland und Christchurch so gut wie nichts mitbekommen, die Preise blieben moderat. Dies hat sich aber in den letzten Monaten geaendert, und die Hauspreise haben nun stark angezogen.

Um den hohen Preisen in Auckland zu entgehen, 'wandern' viele Aucklander Mieter aus Auckland aus. Davon haben zuletzt Kleinstaedte der Nordinsel wie Hamilton und Tauranga profitiert. Dort sind Haeuser nun auch teuer...

Die Regierung hatte vor ein paar Jahren die Mindesteigenkapitalquote fuer Hauskaeufe von 10 % auf 20 % erhoeht. Dies fuehrte jedoch nur zu einer temporaeren Unterbrechung des Hauspreisbooms.

Fast jeder Hauskaeufer nimmt eine Hypothek auf. Der mittlere Hauspreis in Auckland ist etwa neunmal hoeher als das mittlere Jahreseinkommen der Aucklander.

Die Banken hier haben (bisher) vom Hypothekenboom stark profitiert. Sie sind an der Boerse mit deutlich hoeheren Multiplen als europaeische Banken bewertet.

Wo soll das hinfuehren? Siehe Spanien 2007, siehe USA 2007?

Mal schauen...

Beste Gruesse von ganz unten

Kiwi


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