Warum politische Rechte erkämpft werden mussten.

BillHicks ⌂ @, Wien, Mittwoch, 13.07.2016, 01:02 vor 3514 Tagen 2904 Views

Liebe Gemeinde,

es gibt zwei Arten von Rechten, die dringend unterschieden werden müssen:
- veräußerbare Rechte
- unveräußerliche Rechte

Gemeinsam ist beiden, dass sie Rechte sind.
Sie unterscheidet ihre Veräußerbarkeit.

Die Veräußerbarkeit ist es, die das Wirtschaften mit Rechten ermöglicht. Wird ein veräußerbares Recht zu einem unveräußerlichen Recht verwandelt, so wird mit dieser Änderung auch das Wirtschaften mit diesem Recht ausgeschlossen.

Veräußerbare Rechte tragen (bei Bewertung > 0) zum Nettogesamtvermögen des Rechteinhabers bei. Werden diese veräußerbaren Rechte per Rechtsakt zu unveräußerlichen Rechten erklärt, so kostet dieser Rechtsakt den bisherigen Rechteinhaber im Betrag der einstigen Bewertung Nettogesamtvermögen.

Oder anders:

Wenn heute unveräußerbare Rechte zuvor veräußerbar - d.h. in Geld bewertbar - waren, so haben sie sich auf IRGENDJEMANDes (impliziter) Bilanz befunden.
Die Verwandlung von veräußerbaren in unveräußerliche Rechte kostet also IRGENDJEMANDen Nettogesamtvermögen.
Das stört IRGENDJEMANDen.

Politische Rechte sind immer un-veräußerliche Rechte (un-a-lien-able rights) und sind damit per se dem Wirtschaftsprozess entzogen. Die veräußerbaren Rechte hingegen tragen den Wirtschaftsprozess gerade.

Wenn irgendjemandANDERS, etwa ein Sklave, ein politisches Recht, das er bis dato noch nicht inne hatte, etwa persönliche Freiheit, haben möchte, so wird sich irgendjemandANDERS dieses politische Recht gegen die Interessen von IRGENDJEMAND, dem bisherigen Halter des veräußerbaren Eigentumsrechts am Körper des Sklaven, durchsetzen (müssen). Warum? Weil es IRGENDJEMAND Nettogesamtvermögen kostet, wenn das bis dato veräußerbare Recht am Körper des Sklaven zu einem unveräußerlichen Recht (des Sklaven als Rechteinhaber) per Rechtsakt wird.

Alternativ: irgendjemandANDERS wartet auf die Einsicht bei IRGENDJEMAND vernünftigerweise sein Nettogesamtvermögen selbstlos zu reduzieren zum Wohle von irgendjemandANDERS. Die Einsicht wird doch IRGENDWANN bei IRGENDJEMAND schon kommen, oder?

Wen wundert, dass politische Rechte bisher immer erkämpft werden mussten?

Schöne Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Vielen Dank für Deine Gedanken - mT

Schlaumayr @, Mittwoch, 13.07.2016, 06:39 vor 3513 Tagen @ BillHicks 1617 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.07.2016, 12:36

Lieber BillHicks,

bei Deinen Zeilen fielen mir spontan die Worte

- Stimmvieh
- Schere zwischen arm und reich
- Altersarmut

ein.

Nochmals vielen Dank für Deinen Ansatz, ich werde ihn mir gut merken.

Grüße

der Schlaubi

Danke für Dein Feedback, Schlaubi. (oT)

BillHicks ⌂ @, Wien, Mittwoch, 13.07.2016, 12:09 vor 3513 Tagen @ Schlaumayr 1122 Views

- kein Text -

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Werch ein Irrtum! Was ist denn der Nettogesamtvermögenswert? Eigentum kostet.

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 13.07.2016, 09:38 vor 3513 Tagen @ BillHicks 1545 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.07.2016, 12:32

Wenn irgendjemandANDERS, etwa ein Sklave, ein politisches Recht,
das er bis dato noch nicht inne hatte, etwa persönliche Freiheit, haben
möchte, so wird sich irgendjemandANDERS dieses politische Recht
gegen die Interessen von IRGENDJEMAND, dem bisherigen Halter des
veräußerbaren Eigentumsrechts am Körper des Sklaven, durchsetzen
(müssen). Warum? Weil es IRGENDJEMAND Nettogesamtvermögen kostet,
wenn das bis dato veräußerbare Recht am Körper des Sklaven zu
einem unveräußerlichen Recht (des Sklaven als Rechteinhaber) per
Rechtsakt wird.

Eigentum kostet. Was ist der Nettogesamtvermögenswert einer Rostlaube, wenn der Unterhalt höher ist als der Ertrag?
Und die Unterhaltskosten werden gesetzlich festgelegt. Tüv, KFZ-Versicherung, Stellplatz usw.
Viele Eigentümer verzichten dann gerne auf ihr Eigentum und zahlen sogar noch gerne dafür, wenn sie es endlich loswerden.
Dasselbe gilt auch für Immobilien und sogar für Grundstücke (etwa wenn eine staatliche Behörde feststellt, dass ein Grundstück mit gefährlichen Chemikalien belastet ist und der Boden unbedingt vom Eigentümer auf eigene Kosten saniert werden muss.)
Der Staat kann die Belastung des Eigentums jederzeit und ohne weiteres dermaßen in die Höhe treiben, dass die Eigentümer gerne darauf verzichten.

Die sogenannte Sklavenbefreiung in USA und anderen westlich orientierten Ländern - übrigens den einzigen Regionen weltweit, wo es jemals so etwas wie eine Sklavenbefreiung gegeben hat - ist ein Mythos.

Derzeit wird jeder Unternehmer für jeden Mitarbeiter im Durchschnitt mit ca. 50.000 Euro Steuern und Abgaben belastet.
Die USA hätten nur jeden Sklavenhalter für jeden Sklaven mit Abgaben in ähnlicher Größenordnung belasten müssen, und die Sklaverei wäre über Nacht verschwunden.

Alternativ: irgendjemandANDERS wartet auf die Einsicht bei
IRGENDJEMAND vernünftigerweise sein Nettogesamtvermögen
selbstlos zu reduzieren zum Wohle von irgendjemandANDERS. Die
Einsicht wird doch IRGENDWANN bei IRGENDJEMAND schon
kommen, oder?

Die Einsicht kommt sehr schnell, s.o.[[euklid]]

Wen wundert, dass politische Rechte bisher immer erkämpft werden
mussten?

Das ist ein Schmarrn. Politische Rechte gibt es dann - und nur dann - wenn es für das System einträglicher ist, diese Rechte zu gewähren als sie weiterhin zu versagen.
Siehe den Untergang der DäDäRä. Von dem, was sie jetzt kassieren an Pensionen usw., hätten die Sasioffiziere in der DäDäRä nur träumen können.

Schöne Grüße


Gruß Mephistopeles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nicht der Unternehmer wird belastet, sondern der Konsument

Prophet @, Mittwoch, 13.07.2016, 09:55 vor 3513 Tagen @ Mephistopheles 1469 Views

Derzeit wird jeder Unternehmer für jeden Mitarbeiter im Durchschnitt mit
ca. 50.000 Euro Steuern und Abgaben belastet.


Ja, und der Unternehmer (wenn er denn einer ist, und einen Taschenrechner bedienen kann) holt sich diese Belastung wieder aus dem Preis seiner Ware herein. Also wird letztendlich der Konsument mit dieser Abgabe belastet, und nicht der Unternehmer.

Der Unternehmer zahlt ja diese Abgaben nicht aus seinem Privatvermögen - da wäre er schnell pleite. Steuern und Abgaben aus Privatvermögen zahlt nur Erna Tüttelbeck die einen Kosmetikversand bei ebay mit Schleuderpreisen betreibt, weil der Herr Tüttelbeck als Anwalt regelmäßig Geld in den Laden pumpt. (Oder Oma Tüttelbeck der Erna ein großes Vermögen hinterlassen hat, das es zu verprassen gilt.) Gibt es so einen generösen Gatten oder ein Erbe nicht, ist in der Regeln nach ein paar Jahren der Laden dicht, wenn plötzlich die Erkenntnis auftaucht, dass man Einkommensteuer, Umsatzsteuer, IHK-Gebühren und ggf. Gewerbesteuer nachzuzahlen hat. Da hat es schon manchen "geputzt", der sich über die "hohen" Preise seiner Konkurrenten wunderte. Da ist schon manchen Geschäftsgründern das Lachen vergangen.

Es ist doch kein Wunder, dass ständig neue kleine Läden auftauchen, die nach 1-3 Jahren wieder dicht sind. Ein vernünftiger Mensch, der zunächst die Kosten berechnet, fängt sowas i.d.R. gar nicht erst an.


Grüße,
Prophet

*tüüüürlich der Konsument. Und zwar durch Belastung des Kontos, wo irgendein geldscheißender Esel monatlich darauf abkackt. (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 13.07.2016, 10:52 vor 3513 Tagen @ Prophet 1240 Views

- kein Text -

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Unwissenheit schützt vor Dummheit nicht

Prophet @, Mittwoch, 13.07.2016, 12:20 vor 3513 Tagen @ Mephistopheles 1446 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.07.2016, 12:28

Aber Unwissenheit kann man niemandem anlasten. Manche verstehen eben was, und andere nicht.

http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/goetz-werner/steuerberater-magazin-20070114.pdf

„Als Unternehmer habe ich
niemals einen Cent Steuern bezahlt!“

Vielleicht denkst du darüber genauso, wenn du mal einige Jahre selbst Unternehmer warst.

Zitat Werner:

"Als Unternehmer
habe ich wirtschaftlich gesehen noch niemals einen Cent Steuern
bezahlt. [...] Jawohl, aber es stimmt!
Die Steuern verrechne ich grundsätzlich und vollständig in die Preise.
Das machen alle Unternehmer so. Und wer es nicht macht,
schreibt Verluste – und zahlt dann, unter Umständen für längere
Zeit, wieder keine Steuern. "

(Und Aufwendungen für deine Arbeitnehmer sind das gleiche wie Steuern, Abgaben usw. Wenn niemand etwas konsumiert und dir Gewinn verschafft, hast du auch irgendwann keine Angestellten mehr, und damit auch keine Abgaben. Das versteht sogar ein Zweitklässler.)

Du glaubst doch wohl nicht ernsthaft, dass ich als Unternehmer einen Cent von meinem Privatvermögen für meine Mitarbeiter oder meine EKSt. aufwende! - Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Osterhasen und einen zivilisatorischen Kollaps ohne weltweite Atomverseuchung. Wie ich ja schon sagte: "Selig sind die geistig Armen." Beneidenswert, so eine Naivität. Fragt sich, wie solche Leute durch's Leben stolpern, vor lauter Blindheit den Realitäten gegenüber.

Es ist schön für alle Kapitalisten, dass die ausgebeuteten Sklaven (Arbeitnehmer) so dumm sind, und diese Tatsachen permanent leugnen. Sonst gäbe es morgen früh einen Aufstand und nur noch Arbeiterkollektive und Enteignungen im großen Stil. Aber neeeein, die dummköpfigen Sklaven rufen noch nach mehr Kapitalismus: "Ja, bitte fesselt uns noch mehr, macht uns zu noch mehr Sklaven, gebt uns noch mehr Sklavenarbeit, sonst gehen wir vor Langeweile ein!". Wir alle brauchen ja einen Arbeitsplatz, damit wir morgen wieder den Müll kaufen können, den wir selbst produzieren, und unbedingt meinen, haben zu müssen. Tja Leute, so wird das nix mit der Revolution. Wer den Dreisatz beherrschen will, muss erst das kleine Einmaleins lernen!


Einfach mal die Nase in ein paar Bücher stecken. Vielleicht besser als im Internet zu surfen und den ganzen Tag nur verlogegenen Dreck zu konsumieren. Aus Dreck entsteht eben nur Dreck. Und das Netz ist voll mit Schmutz.

Grüße,
Prophet

PS: Woher das Gehalt auf deinem Konto stammt, darfst du selbst austüfteln. Ich als Unternehmer zahle es jedenfalls nicht meinen Angestellten. Das machen die Konsumenten, ich schiebe das Geld nur weiter. Ein Arbeiter stellt mir ein Produkt in 8 Stunden Arbeit für 1000.- Verkaufswert her. Ich zahle ihm aber nicht 1000.-. Sondern nur 80.- Dann habe ich noch zwei Leute die ich benötige, um das Zeug an den Konsumenten zu bringen. Macht 240.- am Tag Löhne. Sind immer noch 760.- übrig. Davon Abgaben, Steuern, Rohstoffe und Maschinenkosten abgezogen: macht 380.- am Tag für mich und mein Bankkonto als Reingewinn. Wo bitte bezahle ich einen einzigen Arbeiter oder einen Cent Steuern von meinem Privatvermögen? - Wenn morgen keiner mehr was kauft, entlasse ich meine Arbeiter und bezahle nix aus meiner Privatschatulle. Keine Konsumenten = keine Arbeiter, keine Ausgaben, keine Steuern.

Danke für deine Antwort und ein entsprechendes Rechenexempel. Ein einfaches realistisches Beispiel reicht.

Nach deiner Logik müsste jeder Unternehmer binnen Kürze sein Privatvermögen aufgebraucht haben und pleite sein. Aber - oh Wunder, oh Wunder - die Unternehmer werden laut Statistik immer reicher, und der Sklave immer Ärmer. Aha! Jetzt fängt die Denkarbeit an, und das ist auch der Grund, warum es so wenig erfolgreiche Unternehmer gibt, und so viele Sklaven am unteren Ende der Nahrungskette.

Die Trennung von Privatvermögen vs. Betriebsvermögen und deren

Centao @, Mittwoch, 13.07.2016, 12:29 vor 3513 Tagen @ Prophet 1342 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.07.2016, 12:34

unterschiedliche Steuerbelastung ist weder trivial, noch lässt sich dies pauschal so beantworten wie Herr Goetz-Werner (im Auftrage..) suggeriert.

Steuervermeidungstricks sind ab gewissen Größenordnungen z.B. bei 3,5 Mrd EUR Umsatz kein großes Problem.., dies eben weltweit.

Der Artikel ist für das Gros europäischer Unternehmen (KMU) in privater Hand überhaupt nicht geeignet, Deine Argumentation zu untermauern. Er zeigt eher auf, dass das Doodlen eben nicht immer hilft..

Gruß,
CenTao

Zustimmung und einige Fragen.

BillHicks ⌂ @, Wien, Mittwoch, 13.07.2016, 12:09 vor 3513 Tagen @ Mephistopheles 1316 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.07.2016, 12:31

Grüß Dich Mephistopheles,

Eigentum kostet.

Stimmt. Eigentum als Institution gibt es niemals kostenlos, weil es als Institution von einem Staat überhaupt erst konstituiert werden muss. Genau das erzeugt Kosten.

Wer trägt diese Kosten genau?

Die Kosten tragen diejenigen, die netto größere Verbindlichkeiten gegenüber dem Staat (z.B. Steuerverbindlichkeiten, Abgabenpflichten etc.) als Forderungen gegenüber dem Staat (z.B. Bailout-Money, Sozialversicherungsgelder, Rentenbezüge, etc.) + Eigentumsrechte (welche staatl. garantiert werden) haben.
Oder anders: die Kosten tragen diejenigen, deren Nettogesamtvermögen gegenüber dem Staat negativ ist.

(Ich nutze hier Bestandsgrößen aus didaktischen Gründen; die Praxis dreht sich um Vermögensflüsse.)

Was ist der Nettogesamtvermögenswert einer Rostlaube,
wenn der Unterhalt höher ist als der Ertrag?

< 0

Und die Unterhaltskosten werden gesetzlich festgelegt.

Ja, wie denn sonst?

Tüv,
KFZ-Versicherung, Stellplatz usw.
Viele Eigentümer verzichten dann gerne auf ihr Eigentum und zahlen sogar
noch gerne dafür, wenn sie es endlich loswerden.

Der Versuch, es loszuwerden, ist doch aus Vermögenssicht nur vernünftig.

Dasselbe gilt auch für Immobilien und sogar für Grundstücke (etwa wenn
eine staatliche Behörde feststellt, dass ein Grundstück mit gefährlichen
Chemikalien belastet ist und der Boden unbedingt vom Eigentümer auf eigene
Kosten saniert werden muss.)

Selbstverständlich kann die Bewertung eines Eigentumsrechtes negativ werden und es daher für das Nettogesamtvermögen zuträglich sein, das Eigentum aufzugeben (falls das die jeweilige Rechtsordnung überhaupt zulässt) oder sogar für die Aufgabe zu zahlen, falls diese Verkaufskosten < erw. Sanierungs-/Erhaltskosten sind.

Der Staat kann die Belastung des Eigentums jederzeit und ohne weiteres
dermaßen in die Höhe treiben

z.B. durch Etablierung politischer Rechte für dadurch begünstigte Dritte.

, dass die Eigentümer gerne darauf
verzichten.

Der Staat kann (im rein nationalen Kontext gedacht) schon. Das ist ja genau mein Punkt.

Die Frage ist doch: In wessen Interesse TUT der Staat es tatsächlich. Siehe oben: Wer hat positive Nettogesamtvermögen ggü dem Staat?

Die sogenannte Sklavenbefreiung in USA und anderen westlich orientierten
Ländern - übrigens den einzigen Regionen weltweit, wo es jemals so etwas
wie eine Sklavenbefreiung gegeben hat - ist ein Mythos.

Inwiefern genau ist sie ein Mythos?

Derzeit wird jeder Unternehmer für jeden Mitarbeiter im Durchschnitt mit
ca. 50.000 Euro Steuern und Abgaben belastet.
Die USA hätten nur jeden Sklavenhalter für jeden Sklaven mit Abgaben in
ähnlicher Größenordnung belasten müssen, und die Sklaverei wäre über
Nacht verschwunden.

Durch die von Dir als Mythos bezeichnete Abschaffung der Sklaverei ist doch nichts anderes passiert.
Die "Kosten" für weitere Sklavenhaltung sind heute (nach Abschaffung der Sklaverei) sogar so hoch, dass sie durch bloße monetäre Abgeltung nicht einmal mehr theoretisch zu tragen sind. Sklavenhaltung ist nicht nur zivilrechtlich ("all crimes are commercial") sondern sogar strafrechtlich relevant. Sklavenhalter wandern in den Knast.

Alternativ: irgendjemandANDERS wartet auf die Einsicht bei
IRGENDJEMAND vernünftigerweise sein Nettogesamtvermögen
selbstlos zu reduzieren zum Wohle von irgendjemandANDERS. Die
Einsicht wird doch IRGENDWANN bei IRGENDJEMAND

schon

kommen, oder?


Die Einsicht kommt sehr schnell, s.o.[[euklid]]

Ja. Genau mein Punkt.

Wen wundert, dass politische Rechte bisher immer erkämpft werden
mussten?


Das ist ein Schmarrn. Politische Rechte gibt es dann - und nur dann - wenn
es für das System einträglicher ist, diese Rechte zu gewähren als sie
weiterhin zu versagen.

Von welchen konkreten historischen Fällen sprichst Du?

Siehe den Untergang der DäDäRä. Von dem, was sie jetzt kassieren
an Pensionen usw., hätten die Sasioffiziere in der DäDäRä nur träumen
können.

Es war ein Stasi-Plot die DDR untergehen zu lassen wegen der höheren Pensionen für Alt-Stasis im Westen?

Gruß Mephistopeles

Schöne Grüße

--
BillHicks

..realized that all matter is merely energy condensed to a slow vibration – that we are all one consciousness experiencing itself subjectively. There's no such thing as death, life is only a dream, and we're the imagination of ourselves.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.