Kuka, eine Perle der deutschen Industrie nach China verramscht

Revoluzzer @, Dienstag, 12.07.2016, 12:53 vor 3514 Tagen 3402 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.07.2016, 17:22

Kuka ist ja eines der wenigen echten deutschen Spitzenunternehmen. Thema Robotik mit super Perspektiven.

Die Firma wird aktuell an die Chinesen verscherbelt (Link). Das Angebot der Chinesen bewertet Kuka mit 4,6 Mrd. Euro. Man erwartet, dass die Chinesen bis zum Ende der Angebotsfrist Mitte Juli eine beherrschende Mehrheit erworben haben.

Die Rolle des Judas spielt der Konzern Voith.

Dieser hatte 2014 25,1% an Kuka zu einem Spottpreis erworben, von wegen Familienunternehmen und so, langfristig interessiert, Sicherheit für ein strategisch wichtiges Unternehmen usw.

Alles Lüge.

Jetzt wird der Anteil für 1,2 Mrd. verscheuert und Voith dürfte von mir geschätzt 800 Mio. Gewinn machen. Dafür werden 12.000 Mitarbeiter auf den langen, langsamen Todesmarsch gesetzt und Deutschland einer technologisch-wirtschaftlichen Spitzenperspektive beraubt.

Ich weiß nicht, ob ich Kuka falsch einschätze, aber ich halte das für ein weiteres Beispiel des kompletten Totalversagens der deutschen "Eliten", dieser Versager-Bastarde a la Ackermann, Jo Käser und wie diese Nullen auf Beinen alle heißen.

Zur *** mit ihnen.

Und natürlich gibt es noch irgendeine "Schutzvereinbarung", die real das Papier nicht wert ist, auf dem sie steht, damit die Judasse und Dreckspolitiker irgendwas von "Verantwortlichkeit" faseln können.

Verlogene ***bande.

Revo.

Haha, gut so, Oceania hat genug bekommen, jetzt ist Eastasia an der Reihe

stokk, Dienstag, 12.07.2016, 13:18 vor 3514 Tagen @ Revoluzzer 3667 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.07.2016, 13:24

Da ist es auch besser angebracht

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 12.07.2016, 14:14 vor 3514 Tagen @ stokk 2308 Views

[image]

Während die Deutschen noch davon träumen, gemäß dem Vorbild der USA, ihre Alten und Kranken billigst von importierten Fachkräften versorgen zu lassen - in USA machen das die Mexikaner - haben die Asiaten, die natürlich genau das gleiche demografische Problem haben, längst dazu entschlossen, die Altenversorgung dienstwilligen Robotern zu überlassen.

Roboter sind einfach stressresistenter, und alte Säcke können ganz schön nerven, und alte Schachteln sind noch aufwändiger.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Man nennt es auch Grenznutzen

Balu @, Dienstag, 12.07.2016, 14:08 vor 3514 Tagen @ Revoluzzer 2418 Views

50% des bundesdeutschen BIPs werden inzwischen sozial verwirtschaftet, was soll diese Wirtschaft mit KUKA? [[la-ola]] Der Nutzen einarmiger Industrieroboter geht bei in der Sozialverwirtschaftung gegen 0 (i. W. NULL). Da ist so ein Unternehmen doch viel besser aufgehoben in einem Land mit mehr als 1 Mrd. Einwohnern, in dem die Mehrheit noch der Illusion des prosperierenden Wohlstandes huldigt. [[zigarre]] Dort werden noch Güter benötigt zur Befriedung der Bedürfnisse der Bevölkerung, dort geht noch Schuldenwachstum, da geht KUKA.[[hüpf]]

Die Chinesen liefern unserer Sozialverwirtschaft dann demnächst die Androide, die sie mit KUKA gebaut haben.[[applaus]]

Kuka-Produkte können einen höchstens aus dem Bett werfen, die Androide können auch füttern, zuhören (verstehen zwar nix, aber egal), Händchen halten und Fähnchen schwenken und Welcome rufen. Das ist genau das was die BRD und der Rest des Westens brauchen, jetzt im Endstadium.[[top]]

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Im Industriesektor ist mglw. das Maximum erreicht

Centao @, Dienstag, 12.07.2016, 15:26 vor 3514 Tagen @ Revoluzzer 2360 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.07.2016, 20:05

Langfristige Industriegüter, wie auch anders, sind eben auch an den Energiepreis gebunden. Die Investitionsquote selbst in den USA, dem Land des Wunderfracking, ist ausnahmslos rückläufig.

Weltweite Ausnahme ist nur das Rüstungs- und Luftfahrtgeschäft..

Anlagenautomatisierung unterliegt eben auch strikt der Milchmädchenrechnung, dass Industrieautomatisierung sich gegen Einkaufs-, Energie- und Wettbewerbspreise und dem Produktverkaufspreis auch mittelbar noch lohnen muss. Ich denke, die Altinvestoren und Eigentümer werden sich dies gründlich durchgerechnet haben.

Für China ist das egal, die haben ja noch Dollarbillionen strategisch im aktuellen 5 Jahresplan zu verkloppen. Und Wachstum gibt es, wenn überhaupt, auch nur noch in Asien. Fanuc und Mitsubishi Electric sind ebenfalls Weltklasse und setzen in Asien noch bestens, aber eben stagnierend, um.

Gruß,
CenTao

Kuka als eine Perle zu nennen ist etwas übertrieben

jimmy69 @, Donnerstag, 14.07.2016, 07:48 vor 3512 Tagen @ Revoluzzer 1087 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.07.2016, 12:21

Hallo zusammen

Ich arbeite in meiner Firma seit 15 Jahren als Programmierer mit Industrierobotern, auch von Kuka.
An der Überschrift vom Hauptthema sieht man bereits, dass die Masse der Menschen von der Robotik im Allgemeinen und von Industrierobotern im Speziellen keine Ahnung hat.

Dass Roboter innerhalb der nächsten Jahre weitergehende Arbeiten übernehmen können, halte ich für Märchen. Die ganze Programmierung und Sensorik ist extrem komplex und mit konventioneller Software kaum zu vergleichen. Alleine der Sicherheitsaspekt in der direkten Zusammenarbeit mit dem Menschen ist meiner Meinung nach noch nicht realisierbar. Die paar Projekte, die es dazu gibt, sind Einzelfälle. In der Regel sind alle Industrieroboter immer noch in einem Schutzzaun und die Materialzuführung und -entnahme geschieht durch spezielle Schnittstellen, die teilweise stark abgesichert sind. In diesem Jahr erst gab es bei VW einen Unfall mit Todesfolge in einer Roboterzelle.

Zu Kuka: Das ist eine normale Maschinenbaufirma, die genauso gut oder schlecht ist wie viele andere auch. Die Steuerung basiert auf einem Intel-PC mit Windows BS; bis vor ein paar Jahren wurde noch Windows 95 (!) eingesetzt, wo alles bereits auf XP lief, sie haben jetzt zumindest Windows7. Die Kuka-Roboter sind genauso gut oder schlecht wie andere Hersteller wie ABB, Fanuc etc. Warum wohl hat nie eine andere Firma versucht, Kuka zu kaufen wie Siemens? Kuka ist halt der einzige, der börsennotiert ist, deshalb ist das Medienecho viel größer. Alle anderen Roboterhersteller gehören zu großen Konzernen.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.