@Gaby, kannst Du dieses Gerücht bestätigen?

nereus, Donnerstag, 07.07.2016, 11:38 (vor 3519 Tagen)6349 Views

Hallo Gaby!

Als gut Informierte kennst Du auch den Buschfunk und die Wahrscheinlichkeiten der umlaufenden Stories.
Das da ist mehr als unappetitlich, aber meiner Sichtweise nach nicht völlig unwahrscheinlich.

Sie schwimmen in den klaren Schichten des Mittelmeers, kleine Menschen mit fest zusammengepressten Lippen und wachsfarbenen Gesichtern. Die Wellen schütteln sie wie in einer blauer Wiege. Salz zerfrisst ihre Haut und die Fische fressen ihr Fleisch. Die starke Strömung wirft kleine Wasserleichen an den griechischen Inseln direkt auf die nackten Steine.
Die vergangenen Herbst und Winter des letzten Jahres sind zu einem Alptraum für die Bewohner der Insel Lesbos geworden. Von hier bis zur türkischen Küste sind es nur sechseinhalb Kilometer. Die Leichen der Flüchtlinge, Kinder und Erwachsenen, es war nirgends Platz, sie zu begraben. Auf der Insel gibt es einfach keine Plätze auf den Friedhöfen wegen des Mangels an Land, und die Gräber sind teuer. Einmal stand der Container mit 120 Leichen fast zwei Wochen in der Hitze. Schließlich wurde in den Bergen der alte verlassene Friedhof gefunden, zu dem bereits der Durchgang zugewachsen war. Dorthin wurden sie in anonyme Gräber unter Nummern gelegt. Weder Namen noch Nationalitäten. Vielleicht wird ihnen einmal jemand ein Denkmal setzen: "Für Diejenigen, die ihr Ziel nicht erreicht haben".
Aber die griechischen Tavernen sind voll von schrecklichen Gerüchten. Betrunkene Fischer schlagen mit den Fäusten auf die Holztische und schwören: "Ja, ja! Wir sahen es mit eigenen Augen! Kinder und Erwachsene mit notdürftig vernähten Bäuchen!". Ihnen wurden die Organe ausgeweidet.

Quelle: http://www.fit4russland.com/wirtschaft/1716-griechische-fischer-behaupten-fluechtlingen...

Das klingt alles wie eine wilde Räuberstory, z.B. das hier:

"Ich bin 50 Jahre alt und ich wurde erst spät Vater. Ich habe eine junge Frau und eine dreijährige Tochter. Vielleicht bin ich deswegen so sentimental. Einmal sah ich einen Schwarzen auf der Fähre mit einem hellhaarigen und blauäugigen Kleinkind auf dem Arm. Ich fragte ihn: "Wie heißt du und wer ist dieses Kind?" Er antwortete mir trotzig: "Ich bin George Melanie und das ist mein Sohn. Was willst du?" Mir wurde vor Wut schwarz vor den Augen. Ich wartete auf die Nacht und als die Passagiere auf ihren Sitzen schliefen, drängte ich ihn in eine stille Ecke. Ich bin ein ehemaliger Soldat der Special Forces und, ich gebe zu, ich habe ihn zusammengeschlagen. Er gab dann zu, dass sein Name Ahmed ist und er das Kind für 1000 Dollar in der Türkei, in einem Lager für Flüchtlinge gekauft hatte . Er rechnete fest damit, es in Europa profitabel verkaufen zu können. Wir teilten das ans Festland mit und im Hafen warteten schon Polizisten auf diesen Ahmed. Was dann aus dem Kind geworden ist weiß ich nicht."

Bei solchen Geschichten werde ich immmer sehr skeptisch, weil die einfach "viel zu rund" sind, allerdings:

Vor kurzem nannte die amerikanische "Newsweek" eine schreckliche Zahl: 18 000 syrische Flüchtlinge in der Türkei und im Libanon verkauften ihre Nieren, um nach Europa gehen zu können. Und das sind nur die offiziellen Daten!
..
Am 31. Januar dieses Jahres verblüffte Interpol die Welt mit einer monströsen Zahl: In Europa sind 10 000 Flüchtlingskinder verloren gegangen. Nach ein paar Monaten korrigierte Interpol diese Zahl auf 12 000.Es handelte sich nur um Registrierte (!) Kindern. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Hast Du Infos dazu?
Das man aus Kriegsgebieten Organspender rekrutiert oder gar Opfer erzeugt, zum Zweck der Organentnahme wäre nicht ganz neu.
Trotzdem riecht mir die Story etwas zu "fischig".

mfG
nereus


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