Was uns die nächsten Jahre erwartet
1. Nahrungsmittel: Fleisch (mit der Konsistenz einer Frikadelle) kann zukünftig im Labor gezüchtet werden. Gleichzeitig Trend zu veganen Nahrungsmitteln. Deshalb Überangebot an billigen Fleisch und Milchprodukten.
2. Energie: Wir haben zeitweise (z.B. mittags) einen Überschuss an elektrischer Energie plus ungenutzte Spitzenlastkraftwerke. Ein dauerhafter flächendeckender Stromausfall mit Schädigung aller landwirtschaftlichen und nahrungsmittelverarbeitenden Betriebe ist unter diesen Umständen nicht möglich, wohl aber eine kurzfristige Produktionsunterbrechung. Siehe Japan, wo die Abschaltung vieler Atomkraftwerke auch ohne Massensterben bewältigt wurde.
3. Industrieproduktion: 3-D-Drucker und Industrie 4.0 werden die Fertigungskosten radikal senken und die Hälfte aller Industriearbeitsplätze überflüssig machen. Leasing wird eine Möglichkeit für die Industrie, um die Kontrolle über ihre Produkte zu behalten.
4. Automatisierung: Derzeit kostet ein humanoider Roboter ca. 150.000 Euro. Falls die Roboterpreise ähnlich stark fallen wie die Handy-Preise, dann wird in zehn Jahren ein humanoider Roboter für ca. 15.000 Euro als Haushaltshilfe zu kaufen sein. Autonome Fahrzeuge werden Privatautos und Taxis ersetzen.
5. Geld: Anonymes Bargeld wird in den kommenden Jahren durch ein personalisiertes Guthaben in Höhe des ungefähren Monatskonsums ersetzt werden. Übergroße Guthaben werden besteuert, zu geringe Guthaben durch ein Grundeinkommen ergänzt. Banken werden durch eine staatliche Zentralbank ersetzt, welche mit einem Minimum an Personalaufwand (etwa 1000 Programmierer bundesweit) gleichzeitig als Bank, Finanzamt und Sozialamt tätig sein wird.
6. Arbeit: Arbeit wird automatisiert, globalisiert oder an Amateure delegiert (Wikipedia) noch bevor die Babyboomer-Generation in den Ruhestand geht. Open-Source wird boomen, weil parallele Forschung und Entwicklung in unterschiedlichen Konzernen zu teuer wird.