Danke für die Vorrede
In einer Welt, die inzwischen fast vollständig dem Handelsrecht unterworfen
ist, stellt sich da die Frage nach lebenswertem Leben komplett neu.
Das fängt inzwischen schon bei der Pränataldiagnostik an, in der
voraussichtlich unwertes Leben schon aussortiert werden kann und auch wird.
Es mündes<t in der< Frage: Wie weit dürfen wir gehen.< Dürfen wir Gott
spielen?
Hallo kieselflink,
neben den Schreib- und Grammatikfehlern möchte ich darauf hinweisen, dass Deine Fragestellung sehr ungünstig ist.
Du versuchst eine Frage für alle Menschen (= wir) zu beantworten, die höchstens jeder Mensch sich selbst beantworten muss.
Sobald wir auf eine Frage eine allgemeingültige Antwort oder Regel entwickeln, müssen wir diese gott-spielend (!) durchsetzen, weil viele diese Regel nicht interessiert und sie sich entgegen der offiziellen Regel anders verhalten.
Wir geraten also sofort in das Problem der Machtausübung.
Zudem gibt es nur einzelne Staaten, wo diese Regel gilt.
Dort wird also nicht für Dich gefragt und geantwortet, wie weit Du gehen darfst, sondern es wird halt abgetrieben.
Die Fragen lauten besser:
Wie weit möchte ich gehen? Möchte oder werde ich Gott spielen?
Das Schöne am Leben ist, dass es nicht eine Einheitsantwort gibt, sondern dass es Menschen gibt, die töten wollen und andere die kein lebensunwertes Leben kennen.
Dadurch entsteht Spannung und Reibung.
Wenn alle Fragen für alle Menschen geklärt sind, entsteht gar nix mehr - nicht mal Langeweile.
Die Bandbreite menschlicher Möglichkeiten ist zu unser aller Glück umfassend und nicht eingeengt.
Mögest Du für Dich Gott spielen!
Danke und Gruß
Hinterbänkler
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...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...
Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'