Peggy Knobloch - Der Fall bleibt ein Rätsel
Die Frankenpost meldete gestern zum Leichenfund der seit 2001 vermißten Peggy aus Lichtenberg.
Der Skelett-Fund im Wald bei Rodacherbrunn macht den seit 15 Jahren wild grassierenden Spekulationen ein Ende. Sollten es die Knochen der kleinen Peggy Knobloch sein - und momentan deutet alles darauf hin -, dann ist die damals neunjährige Schülerin nicht vom seinerzeitigen Lebensgefährten ihrer Mutter in die Türkei entführt worden. Und sie ist nicht von Unbekannten verschleppt und zur Arbeit in einem böhmischen Kinder-Bordell gezwungen worden. Sie ist auch nicht in Sichtweite der A 2 bei Burg in Sachsen-Anhalt vergraben worden, wie ein Lastwagenfahrer behauptet hat.
Quelle: http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Der-Fall-bleibt-ein-Raets...
Das sind sehr mutige Behauptungen!
Seinerzeit hatten Zeugen gesehen, wie Peggy am Tattag in ein Auto mit tschechischem Kennzeichen stieg. Und der Fundort der Leiche war auch nicht der Tatort.
Auch sei der Fundort nicht der Tatort. Teile des Skeletts hatte ein Pilzsammler am Samstag entdeckt und die Polizei in Ludwigsstadt informiert. „Teile der Leiche waren vergraben“, erklärte Stadter bei der Pressekonferenz. Thüringer Bereitschaftspolizisten und Kripo-Beamte fanden bei der Suche weitere Knochen, die noch vergraben waren.
Quelle: http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Fall-Peggy-Persoenliche-G...
Festzustehen scheint hingegen jetzt: Peggy Knobloch ist am 7. Mai 2001 einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen.
Das wissen wir nun seit 15 Jahren, denn auch eine Entführung wäre ein Gewaltverbrechen.
Endlich gibt es Hinweise auf den Verbleib des Opfers. Und Spuren, auch wenn es wenige und womöglich nur wenig aussagekräftige sind. Aber damit können die Ermittler der neuen, mittlerweile dritten "Soko Peggy" an die Arbeit gehen. Sie haben jetzt harte Indizien anstatt vager Zeugenaussagen.
Richtig, aber das heißt wiederum nicht, daß alle Zeugenaussagen deshalb in der Tonne landen müssen.
Richtet sich der Fokus der Fahnder nun wieder auf Holger E., Halbbruder eines früheren Nachbarn der Knoblochs? Der wegen Kindesmissbrauchs zweimal vorbestrafte 32-Jährige aus Halle an der Saale sitzt derzeit deswegen in Haft. Er kannte Peggy von Besuchen in Lichtenberg, hatte zu Hause Fotos von ihr, trug ein Amulett mit ihrem Bild um den Hals. "Er war verschossen in Peggy", sagt der Münchner Journalist Christoph Lemmer, der ein Buch zum Thema geschrieben hat.
Ja, aber es geisterten auch Fotos von Peggy (bitte hier entlang: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Ist-das-Peggy-im-Kinderporno-id28551077.html) durch das Internet und wollen wir hoffen, daß der Fall Peggy nicht endet, wie der Fall Natascha Kampusch, wo der Schuldige zu Tode „verbracht“ wurde, um die viel größeren Ausmaße dahinter zu verbergen.
Vor 3 Jahren war der Fall Peggy schon mal hier ein Thema: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=283298
Heute Nachmittag sollen die gerichtsmedizinischen Erkenntnisse veröffentlicht werden.
Beim Fund von Tanja Gräff blieb der Fall ungeklärt - also wie die Jahre zuvor auch.
mfG
nereus
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