Organisierte Seenot-Rettung als Bestandteil der Schleuserwege

Falkenauge @, Montag, 04.07.2016, 10:18 vor 3521 Tagen 3248 Views

„Weshalb kentern Boote vorzugsweise, wenn die Retter in Sichtweite sind? Weshalb werden Schlauchboote aufgeschlitzt, wenn die Aquarius auftaucht? Weshalb kommen die Horrormeldungen von ertrunkenen Migranten in letzter Zeit öfter? Wieso sind da wieder – wie zufällig – selbstlose Retter in der Nähe? Fragen, die man sich stellen sollte, die aber nur selten ehrlich beantwortet werden“ schrieb kürlich ein Blogger: altermannblog.de am 10.6.16.

„In Libyen selbst schieben die Schlepper die voll besetzten Schlauchboote inzwischen nur noch vom Strand aus kurz über die 12-Meilen-Grenze in internationale Gewässer. Dann setzen sie bei den Schiffen der Nato-Operation Sophia einen Notruf ab, damit deren Besatzungen die Menschen aus dem Mittelmeer fischen. ´Das ist mittlerweile eine wohlorganisierte Übergabe´, sagt ein europäischer Diplomat." schrieb zeit-online am 21.3.16

Je mehr Rettung, desto mehr rettungssüchtige "Flüchtlinge". Zufall oder von Schleusern und EU gleichermaßen organisierter Transfer nach Europa hinter der die Öffentlichkeit täuschenden Fassade notwendiger Seenot-Rettung?

Eine aktuelle Untersuchung:

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/07/04/die-organisierte-seenot-rettung-als-be...

Sichere Fährverbindungen einrichten

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Montag, 04.07.2016, 11:08 vor 3521 Tagen @ Falkenauge 2530 Views

Um den Schleppern das Geschäft zu vermiesen und gleichzeitig die Gefahren für die Migranten zu minimieren, sollten sich die Europäer dazu durchringen, endlich gesicherte Fährverbindungen zwischen Nordafrika und Europa einzurichten, ähnlich wie auf der Ostsee.

Dann könnten die Auswanderungswilligen ganz bequem in dem nächstgelegenen Hafen einchecken und würden bequem und sicher zum europäischen Hafen ihrer Wahl transportiert werden. Mit Kabine, Vollverpflegung und Unterhaltungsprogramm an Bord. Es müssten keine Kinder mehr ertrinken und die Kosten für die ständig patrouillierenden Kriegsschiffe könnten auch gespart werden. Statt das Geld den Schleppern zu geben, könnten sich zahlungskräftige Migranten auf freiwilliger Basis an den Überfahrtskosten beteiligen.

Würde auch die Organisation der Einreise erleichtern, da man schon beim Einchecken die nötigen Formalitäten erledigen könnte. Schon bei der Abfahrt wüsste man ganz genau, wieviele Migranten auf dem Weg wären und man könnte rechtzeitig die Aufnahmeeinrichtungen informieren bzw. die Weiterverteilung in Europa organisieren.

So könnten im laufe der nächsten Jahrzehnte die Bevölkerungsüberschüsse Afrikas auf sicherem Wege nach Europa gebracht werden, um hier die Zukunft zu sichern.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Wie wäre es mit "gar nichts machen, niemanden auffischen"

Dieter, Montag, 04.07.2016, 11:58 vor 3521 Tagen @ Otto Lidenbrock 2420 Views

Hallo,

wer sich für ein selbstbestimmtes Leben einsetzt, geht davon aus, daß jeder für sein eigenes Handeln verantwortlich ist, mit allen Konsequenzen.
Also auch wenn jemand sich in ein Boot setzt, um nach Europa zu kommen, (statt ggf. sich Richtung Südafrika aufzumachen) er selbst dafür die Verantwortung hat, sich jemandem anzuvertrauen, dessen Boot seetüchtig genug ist, um die Überquerung des Meeres zu überwinden.

Aus dieser Sicht würde ich alle staatlichen + Nato-Boote, die zum Auffischen in intern. Gewässern unterwegs sind, in die nationalen Gewässer der EU verlegen, wo sie ihrer Aufgabe der Grenzenkontrolle gerecht werden können. Natürlich kann man niemandem (privaten Organisationen) verbieten, in intern. Gewässern in Seenot geratene aufzufischen, diese muß man dann aber nicht zwangsweise in die europ. 12Meilenzone lassen, sie können auch abgefangen werden.

Gruß Dieter

Noch ist das Satire,

uluwatu @, Bangkok, Samui, Uluwatu, Montag, 04.07.2016, 12:08 vor 3521 Tagen @ Otto Lidenbrock 2444 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 04.07.2016, 12:28

aber es wird nicht mehr lange dauern und solche Vorschläge werden wirklich ernsthaft eingebracht werden.

Was für komplett hirngewaschene Spinner hier auf uns losgelassen werden, ist nur noch unerträglich.

Von wegen die Grenzen können nicht geschützt werden, ruck zuck und die Balkanroute war dicht.

Dasselbe wäre auch im Mittelmeer ein leichtes. Frontex schleppt die Boote einfach zurück und verringert den Aktionsradius deutlichst. Alles andere hat keine Zukunft, niemand kann ernsthaft der Ansicht sein, Europa solle den jährlichen Bevölkerungsüberschuss Afrikas aufnehmen.

Es werden vermutlich einfach so viele eingeschleppt, bis der soziale Frieden in Europa aus den Fugen gerät und ständig Unruhe herrschen wird.

Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, werden die Grenzen dicht gemacht.

"Wir können eine politische Union nur durch eine Krise erreichen."

Arioch @, Palz, Montag, 04.07.2016, 12:27 vor 3521 Tagen @ uluwatu 2331 Views

Zitat Wolle Sch. am 18.11.2011 in der New York Times

Erst wenn dieses Ziel erreicht ist, werden die Grenzen dicht gemacht.

Das Ziel scheint die Auflösung der einzelnen Länder in einen Superstaat zu sein, der von Brüssel aus regiert wird. Merkel hat ja auch schon gesagt, Deutschland wäre bereit, seine Souveränität aufzugeben, damit Brüssel die Finanz- und Wirtschaftspolitik für die Eurozone diktieren kann.

Wie schlimm diese Krise allerdings aussehen soll, vermag ich mir derzeit noch gar nicht vorzustellen.

Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kot... könnte.

--
„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

Superstaat

Falkenauge @, Montag, 04.07.2016, 14:02 vor 3521 Tagen @ Arioch 2067 Views

Das Ziel scheint die Auflösung der einzelnen Länder in einen Superstaat
zu sein, der von Brüssel aus regiert wird. Merkel hat ja auch schon
gesagt, Deutschland wäre bereit, seine Souveränität aufzugeben, damit
Brüssel die Finanz- und Wirtschaftspolitik für die Eurozone diktieren
kann.

Das scheint nicht nur so, das ist so. Dieses Ziel besteht von Beginn der europäischen Integrationsbewegung an, siehe den schon oft verlinkten Artikel hier.

Diesen Superstaat verfolgen Merkel und Schäuble auch im Dienste der Globalisierer als Vorstufe zu einer Weltregierung, keine Vermutung, sondern nachweisbar, siehe hier.

Mit der AIDA ins gelobte (Deutsch)Land

Langmut @, Montag, 04.07.2016, 12:16 vor 3521 Tagen @ Otto Lidenbrock 2391 Views

Hallo in die Runde,

seit Monaten mache ich bereits diesen Vorschlag.

Wenn es allen Willkommenskultur-Willigen und "Wir-schaffen-das"-Aposteln samt Pro Asyl, Amnesty Int. usw. ernst wäre, würden schon längst konstante und sichere Fährverbindungen eingerichtet worden sein, inclusive Bus- und Bahnshuttle.

Übrigens ergäbe sich eine weitere Win-Win-Situation, da man der Welt beweisen könnte, dass wir Deutschen imstande sind, Menschentransporte auch artgerecht und gesundheitlich unbedenklich durchzuführen und würde ein wenig von der deutschen Urschuld abbezahlen (Ironie aus).

Gruß
Langmut

--
Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Mit Flugzeugen gehts noch schneller

Ulli Kersten, Heinsberg, Montag, 04.07.2016, 13:48 vor 3521 Tagen @ Otto Lidenbrock 2231 Views

So könnten im laufe der nächsten Jahrzehnte die
Bevölkerungsüberschüsse Afrikas auf sicherem Wege nach Europa gebracht
werden, um hier die Zukunft zu sichern.

Ja Otto, nur so können die vielen Millionen transportiert werden,
um *sich* hier die Zukunft zu sichern.

Ich hatte neulich schon mal einen Aufruf an Frau Merkel verlinkt. Sie solle Flugzeuge schicken. Eine Luftbrücke zwischen Tripolis und Frankfurt.

http://homment.com/Y7YHnAssZn

Zitat von dort:

"Ein Airbus kann 450 Menschen in wenigen Stunden von Libyen nach Frankfurt bringen. Wenn 10 Airbusse täglich zwei Flüge machen, sind das 9.000 Menschen, die jeden Tag sicher und bequem ans Ziel kommen und nicht ihr Leben riskieren müssen. Und es ist billiger. Die Menschen können das Schleusergeld behalten und brauchen nur einen relativ kleinen Betrag von 250 Euro für den Flug zu zahlen.

Rechnen wir weiter: In Libyen warten zur Zeit 1 Million Menschen darauf, nach Deutschland zu können. Das sind lediglich 111 Tage mit einer solchen Luftbrücke, bis diese Menschen von Libyen nach Deutschland transportiert sind! Keine Toten!"


Damit würde auch der Drohung des IS der Wind aus den Segeln genommen:

http://www.focus.de/politik/ausland/islamischer-staat/terroristen-nehmen-rom-ins-visier...

Die hatten sich offensichtlich "Heerlager der Heiligen" von Amazon schicken lassen.

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Impf-frei und gesund

Die gibt es schon

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 04.07.2016, 13:53 vor 3521 Tagen @ Otto Lidenbrock 2019 Views

Jetzt müssen nur noch in den nordafrikanischen Botschaften der Schengenraumstaaten Visa erteilt werden. [[top]]

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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Man muss wissen, was eigentlich gewollt ist

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 04.07.2016, 12:22 vor 3521 Tagen @ Falkenauge 2672 Views

Ein Poster im facebook schreibt:

Die spanische Marine bringt alle konsequent zurück an die afrikanische Küste und hat den Schleppern damit das Geschäft erschwert. Die italienische Marine und die Bundesmarine bringen alle nach Europa. Deshalb ertrinken im Aufsichtsbereich der spanischen Marine fast keine Flüchtlinge, während im Bereich der italienischen Marine und der Bundesmarine Tausende ertrinken.

Ich kanns nicht bestätigen, aber wenn es so ist, dann ist für mich die Marschrichtung klar.

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