Martin Schulz möchte ein europ. Großreich

Dieter, Montag, 04.07.2016, 00:52 vor 3522 Tagen 3845 Views

bearbeitet von Dieter, Montag, 04.07.2016, 12:31

Hallo,

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/nach-brexit-referendum-martin-sch...

Wie man diesem Artikel der FAZ entnehmen kann, möchte Martin Schulz als Antwort auf das Brexit eine Stärkung der EU auf Kosten der National-Identitäten, halt ein europ. Großreich, geführt von der Kommission als Regierung unter Kontrolle der nach Brüssel aussortierten Parlamentarier + Regierenden.

Vermutlich stellt er sich die Kontrolle des europ.Sowjets so ähnlich vor wie sie derzeit im deutschen Bundestag erfolgt.
Ich finde der Gute sollte lieber noch ein paar Gläser mehr trinken, das beschleunigt seinen körperlichen Niedergang zum Wohle aller Europäer.

Werden seine Gelüste wahr, dann droht den Europäern das Schicksal Jugoslawiens.

Gruß Dieter

Narzisstische Wahnblase

Steppke, Montag, 04.07.2016, 02:08 vor 3522 Tagen @ Dieter 3173 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 04.07.2016, 02:16

Wie man diesem Artikel der FAZ entnehmen kann, möchte Martin Schulz als
Antwort auf das Brexit eine Stärkung der EU auf Kosten der
National-Identitäten, halt ein europ. Großreich, geführt von der
Kommission als Regierung unter Kontrolle der nach Brüssel aussortierten
Parlamentarier + Regierenden.

Hallo Dieter,

ich bin schon seit einiger Zeit zu der Überzeugung gekommen, dass Schulz, Juncker, Merkel & Co. in einer narzisstischen Wahnblase leben, aus der es für sie kein Entrinnen mehr gibt.

Die erkennen die Realität einfach nicht mehr und genau DAS führt gerade zum Untergang der EU. Und dieses Phänomen ist nicht nur auf die EU-Ebene beschränkt, sondern durchzieht den größten Teil der europäischen Parteienlandschaft (von unten bis oben).

Schaut man sich die gerade laufende Renationalisierung der meisten EU-Staaten und die zahlreichen Krisen, die immer mehr um sich greifen, an und zieht dann das Geschwätz von Schulz, Merkel & Co. heran, kann man das sehr gut mit den Jahren 1987/1988/1989 in der DDR vergleichen. Das System war am Ende, die Augen wurden verschlossen, damit die Realität nicht mehr angesehen werden muss, aber die Durchhalteparolen wurden dafür immer schriller.

Auch das immer intensiver werdende Geschrei der "Journalisten", was Brexit und die Formierung der rechten Gegenbewegung angeht, zeigt das sehr gut.

Die sind allesamt am Ende!

Auf der einen Seite sagen sie immer: Wir brauchen (mT)

DT @, Montag, 04.07.2016, 08:31 vor 3521 Tagen @ Steppke 3023 Views

ein starkes Gegengewicht zu China, zu den USA, zu xxx.

Aber auf der anderen Seite sagten das auch die UdSSR, Jugoslawien, etc.
Wenn die Bürger nicht dahinter stehen und an einem Strang ziehen, und wenn nicht ein Diktator wie Tito oder Stalin das System zusammenhält, mit der eisernen Knute der Tscheka, der Stasi, etc., dann funktioniert das nicht.

Was wirklich geht ist Subsidiarität und Föderalismus unter wenigen, klaren Regeln, ohne Zentralismus und einem feudalen Wasserkopf, der klar Wein säuft und Wasser predigt. Das stinkt den Bürgern und schürt Hass!

Die denken, man könnte auf den schon überkochenden Kochtopf jetzt mit Schraubzwingen wie EU-Regierung, EU-Stasi, EU-Armee, EU-innere-Sicherheit-Knüppeltruppen von Schulz' und Schäubles Gnaden den Deckel draufschrauben. Weit gefehlt. Das Ding wird explodieren, wenn man jetzt nicht mal Druck abläßt und endlich den Bürgern was an Geld, Infrastruktur und Autonomie zurück gibt.

Aber man schaue in die Gesichter dieser Gnome und Diktatoren, dieser Selbsthass, wenn die morgens in den Spiegel schauen und dann den ganzen Kontinent zerstören wollen, der ist doch offensichtlich:

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witzig

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 04.07.2016, 08:58 vor 3521 Tagen @ DT 2428 Views

Hallo DT,

und am Ende heißt es dann so schön, man müsse den Bürgern das besser erklären.... Hallooo? Dem Bürger muss nichts mehr erklärt werden, der weiß ganz genau, was da abläuft, und der Missmut wächst und wächst, bis er sich irgendwann entlädt und dann... <kann sich jeder selber ausmalen>

Grüße,
Kaladhor

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Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Von wegen EU = Frieden

PPQ ⌂ @, Pasewalk, Montag, 04.07.2016, 09:09 vor 3521 Tagen @ DT 2661 Views

Man beachte in diesem Zusammenhang, wie spitz der Bleistift ist, mit dem Europa werbewirksam zum "Friedenskontinent" und der "Friede" zum Haupthandelsprodukt der EU gerechnet wird.

Angeblich hat die Gemeinschaft ja "60", manchmal auch "70 Jahre Frieden" gebracht. Schaut man sich das dann mal genauer an, weil man als älterer Mensch noch die eine oder andere Erinnerung an nicht gar so lang zurückliegende Waffengänge hat, staunt man schon: Es sind Dutzende Kriege, die EU-Staaten in den vergangenen 60 Jahren geführt haben, noch Dutzende mehr, rechnet man ganz Europa hinzu.

Wer hier von einem "friedlichen Kontinent" spricht, wie das Schulz, Schäuble und der Rest der Truppe nimmermüd tun, der weiß es entweder nicht besser, weil er unter einer schweren Krankheit leidet. Oder er missbraucht demagogisch die Vergesslichkeit seines Publikums.

Die fröhliche europäische Friedenslüge

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Wir sprechen verschiedene Sprachen. Meinen aber etwas völlig anderes. www.politplatschquatsch.com

Hier hätten wir einen, der Europa regieren würde

Dieter, Montag, 04.07.2016, 12:31 vor 3521 Tagen @ Dieter 2333 Views

https://www.youtube.com/watch?v=N14U5ZE-N2w

Hier drückt er als Diplomat in verblümter Sprache aus, was gewünscht ist: Einen Menschen-Einheitsbrei auf jedem Zipfel der Welt, den es so nicht geben wird, da nichts mehr homogen ist, mit Nachbarschaftskonflikten in der Straßen, in den Orten, in den Regionen beschäftigt. Da ist dann einfaches Regieren möglich, es erfordert einen starken Staat, um die inneren Konflikte klein zu halten: Alle Macht den Regierenden!!!

Gruß Dieter

Diversity is now in some parts of Europe seen as a threat. Diversity comes with challenges. But diversity is humanity’s destiny. There is not going to be, even in the remotest places of this planet, a nation that will not see diversity in its future. That’s where humanity is heading. And those politicians trying to sell to their electorates a society that is exclusively composed of people from one culture, are trying to portray a future based on a past that never existed, therefore that future will never be. Europe will be diverse, like all other parts of the world will be diverse. The only question is, how do we deal with that diversity? And my answer to that is, by ensuring that our values determine how we deal with diversity and not giving up our values to refuse diversity. That will bring us down as a society. If we don’t get this right, I truly believe Europe will not remain the Europe we built. Europe will not remain a place of peace and freedom, for very long.

Vielfalt wird jetzt in einigen Teilen Europas als Bedrohung angesehen. Vielfalt bringt Probleme mit sich. Aber die Vielfalt ist das Schicksal der Menschheit. Es wird keinen Staat, selbst in den entferntesten Orten dieses Planeten geben, der künftig nicht mit Vielfalt konfrontiert sein wird. Dort liegt das Ziel der Menschheit. Und jene Politiker, die versuchen, ihren Wählern eine Gesellschaft einzureden, die ausschließlich aus Menschen einer Kultur besteht, versuchen, eine Zukunft zu schildern, die auf einer Vergangenheit aufgebaut ist, die es niemals gab, und daher wird es diese Zukunft niemals geben. Europa wird vielfältig sein, wie alle anderen Teile der Welt vielfältig sein werden. Die einzige Frage ist, wie gehen wir mit der Vielfalt um? Und meine Antwort darauf ist, Ihnen zu versichern, daß unsere Werte davon abhängen, wie wir mit der Vielfalt umgehen und nicht indem wir unsere Werte aufgeben, um Vielfalt abzulehnen. Das würde uns als Gesellschaft vernichten. Wenn wir dieses Recht nicht erhalten, glaube ich wirklich, daß Europa nicht das Europa bleibt, das wir gebaut haben. Europa würde (dann) für sehr lange kein Ort des Friedens und der Freiheit bleiben.

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