Die Politikkaste sieht den Balken im eigenen Auge nicht.
Ein feinsinniger Artikel. Das Ganze nimmt allmählich wirklich Orwellsche Dimensionen an.
Die Politikerkaste muss mal in den Spiegel schauen und den Hass bei sich selbst bekämpfen. Es ist ja der ganze politische Betrieb voller Hassreden. In dem Moment, in dem man nicht auf die sachlichen Argumente eines politischen Gegners, einer wissenschaftlichen Untersuchung, eines Bürgerprotestes eingeht, sondern den Betreffenden perönlich angreift, ihn als “Revisonist†in die Nähe von Neonazis stellt, als verschwörungstheoretischen Spinner lächerlich macht, als Rassisten verunglimpft oder in sonstiger Weise verleumdet, diffamiert oder diskreditiert, übt man seelische Gewalt aus, die aus Hass hervorgeht.
Diese Dinge sind ja an der Tagesordnung. Das Ringen um die geltende Wahrheit, worum es letztlich geht, ist weitgehend brutalisiert und in die Primitivität animalischer Kämpfe um die Dominanz des eigenen Ego zurückgeworfen. Die Sprache als hehrer Ausdruck des Menschlichen ist vergiftet. Sie steht im Dienste der rohen Gewalt.
Und die sie vor allem missbrauchen, sind nicht mehr eine kleine kriminelle Minderheit. Es sind vielfach diejenigen, die sich merkwürdigerweise als politische und mediale Elite empfinden und zu den gesellschaftlich Herrschenden aufgeschwungen haben.
Es geht ihnen in der Öffentlichkeit vielfach nicht darum, „den Andersdenkenden in der Sache zu widerlegen, sondern ihm die Artikulationsmöglichkeiten zu verbauen.“ Man will nicht begründen, dass man Recht hat – das wird vorausgesetzt – man will nur mit aller Macht Recht behalten. Und dazu genügt es, die Unvereinbarkeit der abweichenden Ansichten mit der herrschenden Ideologie zu demonstrieren und die Störenfriede als öffentliche Feinde zu markieren. Das ist öffentlicher Hass.
Hier eine Betrachtung dazu über öffentliche Gewalt durch das Wort.