z.B. die Dämmung und der Denkmalschutz
Da willst Du Deiner Fassade einen neuen Putz und Anstrich gönnen und
schwupps - musst Du dämmen und Schimmel züchten. Sobald Du mehr als X
Prozent renovierst außen, zwingt Dich das Gesetz zur Wertminderung Deines
Eigentums.
Schon mal eine gedämmte Kirche gesehen?
Man kann sich bei Sanierungen befreien lassen.
Begründung: Die nicht gegebene Wirtschaftlichkeit!
Ab dem Sanierungszeitpunkt muss die RESTNUTZUNGSDAUER (s.u.) der Immobilie angesetzt werden.
Ferner die vorgegebene Haltbarkeit der Dämmfassade, die lt. Hersteller so was bei 20-25 Jahren liegt, ich meine 22 Jahre in Erinnerung zu haben.
Die Verordnung heißt abgekürzt ENEV, diese ist aber nicht Gesetz, sondern, wie der Name sagt, eine Verordnung, etwas ganz Anderes!
Damit diese Verordnung tatsächlich umgesetzt werden kann, ist ein Gesetz erforderlich, welches in dem Fall das Energieeinspargesetz ist.
Dieses hat einen § 5 der da sagt:
“ Gemeinsame Voraussetzungen für Rechtsverordnungen
(1) Die in den Rechtsverordnungen nach den §§ 1 bis 4 aufgestellten Anforderungen müssen nach dem Stand der Technik erfüllbar und für Gebäude gleicher Art und Nutzung wirtschaftlich vertretbar sein. Anforderungen
gelten als wirtschaftlich vertretbar, wenn generell die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer durch die eintretenden Einsparungen erwirtschaftet werden können. Bei bestehenden Gebäuden
ist die noch zu erwartende Nutzungsdauer zu berücksichtigen.
(2) In den Rechtsverordnungen ist vorzusehen, dass auf Antrag von den Anforderungen befreit werden kann, soweit diese im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger
Weise zu einer unbilligen Härte führen.
“
Wir erinnern uns an das BILLIGKEITSGEBOT in anderem Zusammenhang, mit anderen Worten bei Ziff. 2 „unbillig“ klar gerissen!
Befreiungen werden meiner Kenntnis nach massig und problemlos erteilt!
Blöd nur, dass einem Hausbesitzer dies erst mal keiner sagt, da auch auf Planerseite dieser § 5 des EnEG, sagen wir mal „nicht zum Tagesgeschäft“, gehört.
Weiterhin muss darauf hingewiesen werden, dass viele Honorare der Architekten, die eben auch Sanierungen unter die Fittiche bekommen, vielmals von der Investitionssumme abhängig sind.
Der Architekt halbiert mit dem Hinweis auf § u.U. sein Honorar.
Man kann so ein Honorar auch gänzlich anders aushandeln – tun aber dummerweise nur Wenige!
Bei einer Politreportage unlängst ist mir allerdings die massiver Unterwanderung der Polit-Szene von der WDV Industrie aufgefallen.
Die gegenwärtige Gesetzeslage ist als „Big Piont“ der Lobby der WDV Industrie zu verstehen – und als „ungenügende“ Lobbyarbeit der Industrie, die dem gegenüber steht und welche die physikalisch besseren Lösungen faktisch seit Urzeiten anbietet!
Ich meine sogar einen STO – Eimer (WDV Primus) in einem aktuellen Kinox -Top- Film gesehen zu haben!
Gut BMW gibt’s in dem Filmen zwar auch, aber die kennt man ja schon, der Eimer war subtil und überraschte mich. Weiß allerdings nicht mehr den Film, Bond, Agent 47 oder Mission I. irgendwo darunter.
Also die Leute drehen am ganz großen Rad und wären, wenn es um Gesundheit, Umwelt und Energie tatsächlich ginge, längst weg vom Fenster!
Wie die letzte der diversen NDR und 3 Sat Reportagen zuletzt auch zeigten, der Unterschied zwischen „schwer entflammbarer“ Einstufung des Materials (in Deutschland), demgegenüber die Beurteilung „brennbar“ gemäß EU – Gesetzen!
In Deutschland „geht also noch was“, wogegen den Rest von Europa man industrieseitig entweder „nicht mehr“, oder ich befürchte eher, „noch nicht“ im Griff hat.
Denn wie kann es sein, dass im Rest Europas verboten ist, was in Deutschland erlaubt ist?
Und wenn ich die nach gegenwärtigen Veröffentlichungen offiziell angeblich erforderlich gewesenen 18-20 Bomben pro getötetem Dresdner bei den Angriffen vom 13. und 14. 2. 1944 in Relation zur damaligen UNBRENNBAREN Fassadenbauweise und angemessenen Bautenabstand, gegen die heutigen brennbaren und faktisch aneinander klebenden Fassaden verschiedenen Häuser gegenüberstelle, wird’s mir aus militärischem Gesichtspunkten ganz schlecht!
Allein aus erforderlichen nationalen Verteidigungsgründen gehört dieses Gelump, für den unabdingbaren erforderlichen Schutz der Bevölkerung, der Vern0hinderung des ansonsten unabwendbaren Todes durch giftige Gase, sofort und zwar überall und gleichzeitig heruntergerissen!
Ich war hier zwar fertig, will aber noch etwas dazuschreiben:
Unlängst fuhr ich an einer solchen brennenden Fassade in einer Entfernung von 1 km vorbei!
Der Wind (grob Stärke 4) verfrachtete also die Abgase zur 1 km entfernten Straße.
Es war vor Gestank, kaum auszuhalten und man sah seine Gesundheit, wie den blauen Balken der Sauerstoffanzeige bei Lara Croft, in Tom Raider 1, wie sie unter Wasser schwimmt, sekündlich schwinden!
Wenn es also in Eurer Nähe zu Bränden kommt und der Wind ungünstig steht – Verdun 1916 war ein Dreck dagegen, schlicht weil ich es nicht miterlebt haben und das hier unter die Haut ging!
Wohlgemerkt spreche ich vom Brandfall einer Fassade, (Dach brannte dann irgendwann auch noch mit) eines einzige Gebäudes!
Das ist eine Zeitbombe und mir hat noch keiner verraten, wie man sich dieser nachhaltig flächendeckend und endgültig entledigt!
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Mahatma Gandhi:
"Ziviler Ungehorsam wird zu einer heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."