Noch en Pälzer

Arioch @, Palz, Freitag, 01.07.2016, 18:08 vor 3521 Tagen 2762 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 01.07.2016, 18:47

Hallo an die gelbe Gemeinde,
Schon lange bin ich stiller Leser der Gelben Seite, möchte mich aber jetzt aktiv an eurer Schwarmintelligenz beteiligen und hoffentlich den einen oder anderen Beitrag mit Mehrwert leisten.
Da Dank Digitalisierung der BND, NSA, MOSSAD und MI5 (kein Anspruch auf Vollständigkeit[[freude]] ) meine persönlichen Daten kennen, möchte ich mich auch bei euch vorstellen.
Zu meiner Person:
Männlich, 45 Jahre alt, verheiratet und einen Sohn.
Ich bin gebürtiger Pfälzer (Motto: Weck, Worscht, Woi) und lebe in Frankenthal.
Selbständiger Weise verdiene ich "mei Weck" mit dem Verkauf und Reparaturen von Billardtischen und Spielautomaten.
Ich freue mich auf kontroverse und vor allem interessante Diskussionen, die mit Sicherheit folgen werden.

Ach ja der NickName...nun Arioch bezieht sich auf den Löwen im Assyrischen und ist somit auch mein Sternzeichen.
Somit gehabt euch wohl und liebe Grüße

Arioch

--
„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

Von Neuling zu Neuling: Griaß Di!

Lechbrucknersepp, Freitag, 01.07.2016, 20:42 vor 3521 Tagen @ Arioch 2302 Views

Selbständiger Weise verdiene ich "mei Weck" mit dem Verkauf und
Reparaturen von Billardtischen und Spielautomaten.

Jeder, der einer anständigen Arbeit nachgeht, hat meinen Respekt.
Arioch, ich habe eine Frage: Ein alter Billiardtisch mit Steinplatte, sauschwer, sperrig ohne Ende, will vom Keller in Haus A in ein paar Monaten in den Keller von Neubau B transportiert werden.

Gibt es da Spezialfirmen, die das mit sitzenden Handgriffen schnell erledigen oder gute Tipps Deinerseits, wie das geht - so von Neuling zu Neuling?

Es wird eng im Treppenhaus...

[image]

(Beitrag gelöscht wegen unzähliger Rechtschreibfehler) (oT)

Arioch @, Palz, Freitag, 01.07.2016, 21:20 vor 3521 Tagen @ Lechbrucknersepp 2066 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 02.07.2016, 17:15

- kein Text -

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„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

Danke derweil, Modellname liefere ich nach.

Lechbrucknersepp, Freitag, 01.07.2016, 21:36 vor 3521 Tagen @ Arioch 1984 Views

Wie einfach oder schwierig sich der Umzug gestalten wird hängt von der
Konstruktion des Tisches ab. Ist es ein alter Keipentisch mit Münzeinwurf
und Ballrücklauf wirds sportlich da die Schieferplatte und der Korpus
einteilig und somit sauschwer und sperrig ist. Entsprechend tricky wird
dann auch das tragen ins Eg.

Es ist kein Münzeinwurf, aber eine massive Bauweise.

Sollten im neuen Haus die Zugänge zum Keller verwinkelt sein (90 Grad
Knick) wirst du den Billard nicht herunter bekommen.

Der neue Keller hat eine Kellertür (Subterrain) und ist damit billiardtischumzugstechnisch quasi Erdgeschoß. Problematisch wird eher der Keller aus dem der Tisch raus will...

Wenn der Billardtisch ein sogenannter Hometable ist, sprich 3 teilige
Schieferplatte, zerlegbar Korpus dann sollte der Umzug bis auf ein paar
Schweißperlen kein Problem sein.
Wenn du mir Hersteller und Modell nennen kannst können wir ins Detail
gehen.

Das ist doch mal ein Wort. Ich melde mich, sobald ich das weiß.

Vorzügliche Gegend, die Pfalz

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 03.07.2016, 13:00 vor 3519 Tagen @ Arioch 1622 Views

Gleichfalls ein herzliches Willkommen!

Wenn man so wie ich über 3 Jahrzehnte Pfälzer Luft geschnuppert hat, dann kommen nostalgische Gefühle auf. Klar kenne ich auch Frankenthal, - aber nicht von der Justizvollzugsanstalt her. [[lach]]

Was mir an der Pfalz resp. an dem Pfälzern immer gefallen hat, war die kurze trockene Art der Kommentare, oft auch der Konversation.

Ich erinnere mich an die regelmäßigen Aktionen in der Adventszeit von den christlichen Kirchen, mit Namen "Adveniat". Da findet man an allen Ecken die Plakate mit irgendeinem ausgehungerten Kind aus Schwarzafrika und mit der Überschrift: "Brot für die Welt". Was sagte da ein typisches Pfälzer Urgestein, als er das gelesen hat?

O.k., Brot für die Welt, - oba de Worscht bleibt do ....

Noch was fällt mir so auf Anhieb ein, - die kürzeste Höflichkeitskonversation in deutscher Mundart, nämlich im Pfälzischen (Guiness-Buch-verdächtig). Mit diesen vier Worten ist eigentlich alles gesagt, was man bei einer belanglosen Konversation, bei der man einfach aneinander vorbeigeht, einander grüßt und nach dem Wohlbefinden fragt, so im Üblichen sagt. Wahrscheinlich werden das Nicht-Pfälzer kaum verstehen, - aber Du kannst es ja als Pfälzer sicher treffend erklären:

Person 1): "Jou!"
Person 2): "Wie?"
Person 1): "Kloa!"
Person 2): "Ala!"

Hab ichs richtig aufgeführt?

Pfälzisch für Außergewärdische

Arioch @, Palz, Montag, 04.07.2016, 11:35 vor 3518 Tagen @ helmut-1 1666 Views


Person 1): "Jou!"
Person 2): "Wie?"
Person 1): "Kloa!"
Person 2): "Ala!"

Hab ichs richtig aufgeführt?

Hallo helmut-1,

Ja die Pälzer sin halt anerschd...das hast du richtig erkannt. Wir legen halt viel Wert auf geselliges Beisammensein sowie das dazugehörige leibliche Wohl.
Chako Habekost hat das hier hervorragend zusammengefasst:

https://www.youtube.com/watch?v=Ab_ZAcHJQKE

Für den Schnelleinstieg:

https://www.facebook.com/klaus.willer.1/videos/976073559120447/

Verstanne? Na aller hop!

Gruß Arioch

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„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

Köstlich

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 04.07.2016, 12:16 vor 3518 Tagen @ Arioch 1574 Views

Hervorragend, das Video.

Erinnert mich an eine Abhandlung, die ich noch immer in meinen Unterlagen aufbewahre, - für alle Fälle:

Der Laddezaun, 1. und 2. Teil.

Erinnere mich gerne an eine Begebenheit, bei der ich den Laddezaun vorgetragen habe, - vor einem Publikum, das hauptsächlich aus Akademikern bestand. Derjenige, der den Laddezaun nicht kennt, muss wissen, dass es sich hier um ein urmenschliches Problem handelt, - nämlich sich in der freien Natur seines Darminhaltes zu entledigen.

Ich hab mich kaum halten können, - vorne am Pult, vor Lachen, weil ich gemerkt habe, wie es in den Leuten gearbeitet hat, sich nicht durch lautes Herauslachen "bloßzustellen". Was eigentlich das Natürlichste auf der Welt gewesen wäre. Jeder schaute verstohlen auf sein Ehegemahl und befleissigte sich in gepresster Zurückhaltung.

Einer im Publikum hats leicht genommen und begann, plötzlich herauszuplatzen und hemmungslos zu lachen. In dem Moment ging es wie mit einem Donnerschlag durch den Saal, - alle taten es ihm gleich. Welche Erleichterung!

Derjenige, der mit dem Lachen begonnen hatte, war ein Nachkomme des legendären Bauernführers Kudlich. Blut ist halt doch dicker als Wasser. Aber ich vergesse diese Szenerie nie. Kann mich heute noch darüber köstlich amüsieren.

Humor ist, wenn man trotzdem lacht! (oT)

Arioch @, Palz, Montag, 04.07.2016, 12:35 vor 3518 Tagen @ helmut-1 1437 Views

- kein Text -

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„Was auch immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“
―Erich Kästner-

Pfälzisch ist eine unermeßliche Fundgrube

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 05.07.2016, 11:52 vor 3517 Tagen @ Arioch 1321 Views

Alleine schon, wenn man die Bedeutung des Wortes "ebbes" versucht, zu ergründen oder sogar bis ins Philosophische zieht.

Noch eine scharfsinnig-philosophische Betrachtung gibt es von zwei älteren Herren in der Pfalz, die auf einer Parkbank sitzen und vor sich hinsinnieren:

Der Eine meint zum Anderen: "Fria, wi ma noch gekennt hätt (er versucht, seine verbliebenen Muskeln zu präsentieren), - hot ma net gekennt (er reibt das typische Zeichen zwischen Daumen und Zeigefinger).
Jetzt, wo ma kenne tät (er reibt wieder mit den beiden Fingern), jetzt ka ma nimma ( er hebt bedauernd kurz die Schultern)".

Tja, so ist das Leben.....

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