Chartlinien zum "Selberbasteln"

Uwe, Sonntag, 26.06.2016, 19:08 (vor 3526 Tagen) @ -ELLI-5017 Views

@Elli:Vorerst werde ich die Klappe halten zum DAX.

Hallo, @Elli,

wahrscheinlich ist deine "Strategie", die Klappe zu halten, nicht die verkehrteste "Vorgehensweise" bei diesen Tagesbildern.

Und da die Tagesbilder so sind, wie sie sind, schalte ich auf das Monatsbild des Futures um – und sollte auch besser die Klappe halten, denn was daraus nach meiner Sicht zu interpretieren ist, ist ein "erstes" Ende der Korrektur bei ca. 8.300 Punkten.

Diese Marke wird in etwa markiert durch die Verlängerung der Chartlinie durch die beiden Hochs in 2000 und in 2007. Diese Line erwies sich in 2014 erfolgreich als Widerstandlinie.

Gleichzeitig bilden die beiden Chartlinien, die zum einen durch die beiden Tiefs der Jahre 2009 und 2011 (untere Trendkanallinie) und durch die beiden Hochs in 2007 und 2015 (obere Trendkanallinie) einen 5000 Punkte breiten aufsteigenden Trendkanal, dessen untere Linie in ca. einem Jahr die 8000 Punktemarke unterstützt.

Soviel zur "Einleitung". Warum ich nun aus diesem Bild auf die untere Trendlinie setze und nicht auf die 10800 (steigende Trendlinie unter den Tiefs aus 2011 und 2014) erkläre ich so, dass dem derzeitigen Abwärtstrend der "Ausverkauf", die rote Säule im Säulendiagram unter dem Kerzenschart, die ihre Umgebungssäulen deutlich überragt, wie dieses in 2002/3, 2008 und 2011 zu beobachten ist, fehlt.

Ferner sieht das Kerzenmuster, wenn auch nicht "klassisch", nach einem Fortsetzungsmuster im Abwärtstrend aus (drei auf Kerzen werden von zwei roten langen Kerzen eingeschlossen).

Und dann ist da noch die Elliott-Sicht. Sie zu beschreiben ist ohne Bild schwieriger, dennoch versuche ich es in groben Schritten.

In 2000 ist eine Impulswelle beendet worden, die bis in 2003 korrigiert wurde. Es folgt bis in 2007 eine erste Impulswelle(ich benenne I), die bis in 2009 korrigiert wurde (II). Nun folgt bis in 2015 eine Impulswelle (i:III – die erste Impulswelle der III), die derzeit korrigiert wird.

Wenn diese Zählweise durch die tatsächliche Kursentwicklung nicht ad absurdum geführt wird (10.340 wird überschritten), wäre hiermit das Hoch in 2011, das unter 8.000 Punkten liegt, eine bedeutende Widerstandsmarke aber auch Kurse bis zu 7.000 werden möglich.

Die Betrachtung ist auf Monatsbasis ausgerichtet und muss somit jederzeit mit kleineren Zeitintervallen beobachtet und abgestimmt werden.


Gruß,
Uwe


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