Krisen bringen Veränderung

mh-ing, Samstag, 25.06.2016, 12:17 (vor 3528 Tagen) @ modesto3877 Views

Ich glaube auch nicht an den Zufall, sondern an Planung hinter den Dingen. Planung heißt nicht, dass man den Zufall verneint, sondern man integriert ihn als Optionen in der Planung.
Option 1: kein Brexit => dann wäre die EU gestärkt, hätte sich den Sieg an die Brust gehängt, jedoch wären dann die weiteren Reformen stecken geblieben an der GB-Blockade und man käme kaum weiter in dem Gesamtplan einer EUDSSR oder einem ähnlichem Großstaatskonstrukt.
Option 2: Brexit: Vorher tut man so, als ob alles klar geht, dann malt man den schwarzen Mann ganz groß, viele Krisen donnern auf die Leute herein und aus der Angst heraus entscheiden sie sich dann für die angebotene Lösung, die wiederum zu mehr EU und EU-Staat führt. Kommen dann noch andere Krisen dazu, die ohnehin schon offen lodern, wird der Druck noch stärker hinzu einem Großstaat, den man als die Lösung aller Probleme proklamiert.

GB bleibt vorerst nun außen, kann aber nun mit den Russen, den USA, sich enger verbünden oder gleich mit beiden (wie früher schon mal). Daher wird GB nicht untergehen. Schlimmstenfalls zerfällt es in die 4 Staaten, was ich aber für sehr unwahrscheinlich halte - aber nicht für ausgeschlossen. Dieser Zerfall wäre dann möglich, wenn die anderen EU-Staaten nicht willig sind und ein abschreckendes Beispiel brauchen zur Disziplinierung.


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