Willy Wimmer zum Brexit und warum es Krieg in Europa geben könnte!

Steppke, Mittwoch, 22.06.2016, 00:21 vor 3531 Tagen 5200 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.06.2016, 00:28

Werte Foristen,

Willy Wimmer hat mit KenFM ein Telefoninterview geführt und über die möglichen Folgen des Brexit gesprochen.

Wimmer meint, dass es, wenn der Brexit Erfolg hat, Krieg in Europa geben kann, da UK die europäischen Länder gegeneinander aufbringen könnte. UK könnte sich sogar den Osteuropäern anschließen, um eine undurchdringliche Mauer zwischen FR/DE und Russland zu erschaffen. Er zieht als Beispiel die Murdochmedien heran, die mit aller Gewalt den Brexit herbeischreiben wollen und das ist nicht mit Wohlwollen (o. ä.) zu erklären.

Wimmer war ja lange Zeit in der Politik und der müsste wissen wovon er spricht.

Mir wird da Angst und Bange denn das klingt fast wie "1939 Reloaded".

Hört selbst (28:27 min)!
https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-willy-wimmer-zum-brexit/

Erika möchte die dt. Militärausgaben den USA annähern. Hahaha. (mT)

DT @, Mittwoch, 22.06.2016, 00:54 vor 3531 Tagen @ Steppke 3730 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.06.2016, 01:03

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-verteidigt-erbschaftssteuer-auf...

Die Amis führen dauernd irgendwo Krieg und sind die Besatzer, wir sind friedlich, was seid Ihr?

Bis vor wenigen Jahren hatten wir noch Tausende Panzer, Fahrzeuge, Flieger etc.
Wieso wurden die nicht eingemottet, sondern verschenkt? Wo ist das Zeug hin?
Die sch... Besatzer wollen doch nur, daß wir bei ihnen Drohnen, Elektronik und Zeugs kaufen. Die Franzmänner haben uns ja unsere Flugzeugindustrie dank Trojaner Thomas Enders fast komplett abgenommen. Was soll also gemacht werden? Deutsches hart erarbeitetes Geld via Militärkruscht zu den Besatzern transferieren. Während die Straßen, Schienen, Bahnhöfe, Unis und Schulen verfallen. Wie wäre es mal, 50 oder 90 Mrd in die Bildungsinfrastruktur zu stecken, damit wir auch morgen noch was zu beißen haben und nicht zum Drittweltland werden? Margot Honecker sei selig, die hielt noch was auf Bildung.

Hier einmal ein paar Bilder von der Uni Hamburg. Geld für die Philarmonie haben sie, die Reichen sitzen an der Elbe und in Harvestehude, aber für Bildung ist nix da:

[image]

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http://www.zeit.de/hamburg/stadtleben/2014-10/uni-hamburg-fotostrecke

"Mehr als eine halbe Milliarde Euro sind notwendig, um den Campus Von-Melle-Park zu sanieren. Diese Summe zumindest schätzt Universitätspräsident Dieter Lenzen. Für ihn sind die Gebäude seiner Universität sogar derart runtergekommen, dass er sie als "Ruinen" bezeichnet."

Und hier soll Deutschlands Elite ausgebildet werden? Vielleicht noch die neuen Facharbeiter aus Marokko.

FUCK YOU, TROJANERIN ERIKA. Noch mehr unserer hart erwirtschafteten Gelder für unnützes Militärzeugs an die Besatzer überführen. Frag lieber mal den Joachim zuhause, wie es an den Unis und Schulen in Berlin aussieht.

Und dann das hier:
https://www.berlinjournal.biz/steuereinnahmen-steigen-massiv/

"In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hatte der deutsche Staat um 5,8 Prozent höhere Steuereinnahmen als ein Jahr zuvor. Die Bürger zahlten mehr als 250 Milliarden Euro Steuern."

...

"Nach Ansicht der Bundesregierung zahlen aber die „Verursacher von Umweltschäden“ noch immer nicht genug Abgaben auf Benzin, Heizöl und Gas. Daher will sie den schuldigen Bürgern im Rahmen des sogenannten „Klimaschutzplans 2050“ noch mehr Geld abnehmen."

[[kotz]]

Ich verstehe momentan überhaupt nichts mehr!

Steppke, Mittwoch, 22.06.2016, 01:27 vor 3531 Tagen @ DT 4071 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 22.06.2016, 02:01

Wie Wimmer gesagt hat, gibt es in UK starke Kräfte, die den Brexit wollen (um Europa spalten zu können). Die UK-Finanzindustrie will aber keinen Brexit und die meisten UK-Abgeordneten auch nicht (zumindest habe ich das so gelesen).

Merkels Masseneinladung hat den Brexit übrigens stark befeuert da den Engländern, ob der Massen Migranten, "Angst und Bange" wurde. Dass Merkels Masseneinladung nichts mit Menschenwürde sondern mit Kalkül zu tun hatte, muss man ja nicht extra erwähnen und man könnte daher auf die Idee kommen, dass vielleicht Angela Merkel die Spaltung Europas auslösen wollte (obwohl das völlig irrsinnig klingt, da DE ja von der EU am meisten profitiert).

Und wenn der Brexit die EU nicht zu Fall bringen sollte, wird es Le Pen oder die italienische 5-Sterne-Bewegung sein und Merkel & Co. wissen das auch. Objektiv betrachtet, ist die EU am Ende und hält nicht mehr lange.

Weiterhin macht die EU einen auf "dicke Hose" (was Russland anbelangt) aber die Sanktionen wurden nur um 6 Monate verlängert (obwohl sie vorher immer um ein ganzes Jahr verlängert wurden) und das deutet auf Tauwetter und Beruhigung der Lage hin. Die Sanktionen werden nach diesen 6 Monaten höchstwahrscheinlich nicht mehr verlängert und die Zusammenarbeit mit Russland wird wieder besser werden.

Nicht nur Steinmeier und Gabriel besuchen Putin, sondern auch Juncker ("Merkels Sprachrohr") hat ihm vor Kurzem einen Besuch abgestattet aber Merkel fordert höhere Militärausgaben und biedert sich, wie immer, den Amerikanern an. Trotzdem will sie sich, vor dem NATO-Gipfel, auch nochmal persönlich mit Putin treffen.

Die Osteuropäer sind weiterhin voll auf Anti-Russlandkurs und haben die USA mit im Boot.

Bei dieser ganzen Mengenlage sehe ich nicht mehr durch und habe den Überblick verloren. Ich verstehe nicht mehr, wer auf welcher Seite ist und was überhaupt noch gespielt wird.

Das mit Schottland

Rybezahl, Mittwoch, 22.06.2016, 03:48 vor 3531 Tagen @ Steppke 3572 Views

Hallo!

Als die Schotten abstimmen wollten, habe ich "alles" auf den Austritt gewettet. Das war ehrlich. Heute würde ich "alles" auf Verbleib wetten. Das wäre dann unehrlich.

Das zum Thema Demokratie.

Schauergruß vom
Rybezahl.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Das kann ich gut verstehen ;-)

nereus @, Mittwoch, 22.06.2016, 08:08 vor 3531 Tagen @ Steppke 3220 Views

Hallo Steppke!

Du schreibst: Ich verstehe momentan überhaupt nichts mehr!

Ja, es ist tatsächlich reichlich verwirrend zur Zeit, aber vielleicht war es auch immer schon so. [[zwinker]]

Wie Wimmer gesagt hat, gibt es in UK starke Kräfte, die den Brexit wollen (um Europa spalten zu können). Die UK-Finanzindustrie will aber keinen Brexit und die meisten UK-Abgeordneten auch nicht (zumindest habe ich das so gelesen).

Richtig und hier zieht sich möglicherweise ein breiter Graben durch gewisse Interessengruppen.

Merkels Masseneinladung hat den Brexit übrigens stark befeuert da den Engländern, ob der Massen Migranten, "Angst und Bange" wurde. Dass Merkels Masseneinladung nichts mit Menschenwürde sondern mit Kalkül zu tun hatte, muss man ja nicht extra erwähnen und man könnte daher auf die Idee kommen, dass vielleicht Angela Merkel die Spaltung Europas auslösen wollte (obwohl das völlig irrsinnig klingt, da DE ja von der EU am meisten profitiert).

Auch das hat was und wir hatten schon vor Monaten hier festgestellt, daß Merkel die EU zerreißen will, was aber wiederum mit ihrer transatlantischen Steuerung zusammenhängen dürfte. Varoufakis hatte in seinem bemerkenswerten Buch „Der globale Minotaurus“ anklingen lassen, daß die EU ein US-Projekt ist.
Das ist kein Widerspruch zu den alten Plänen der „Coudenhove-Calergis“, sondern die logische Folge der kontinentalen Machtverschiebung nach den beiden Weltkriegen.
Wo die Brüder mit dem Schurz sitzen, spielt keine Rolle, es nur wichtig für sie, daß sie existieren und Einfluß nehmen können.

Weiterhin macht die EU einen auf "dicke Hose" (was Russland anbelangt) aber die Sanktionen wurden nur um 6 Monate verlängert (obwohl sie vorher immer um ein ganzes Jahr verlängert wurden) und das deutet auf Tauwetter und Beruhigung der Lage hin.

Bei den Amis kündigt sich eine wirtschaftliche Katastrophe an. Wer auf den „Goldseiten“ die Kommentare von Folker Hellmeyer liest, ahnt dies seit Monaten.
Und die Zeichen an der Wand – EZB-Ankäufe von Staats- und Unternehmensanleihen im großen Stil - zeigen GLASKLAR, daß die Märkte am Ende sind.

Die Wimmer-Aussage von der Kriegsgefahr halte ich für sehr wesentlich, während ich seine no BREXIT-Logik nur bedingt teile.
Ja, UK kann sich tatsächlich als Sargnagel erweisen, aber diese EU ist ganz sicher auch kein Wunschtraum und hier bewegen wir uns eher zwischen Skylla und Charybdis.
Egal wie, es wird immer mit großen Opfern einhergehen, denn der ökonomische Bogen wurde viel zu weit überspannt.

Nicht nur Steinmeier und Gabriel besuchen Putin, sondern auch Juncker ("Merkels Sprachrohr") hat ihm vor Kurzem einen Besuch abgestattet aber Merkel fordert höhere Militärausgaben und biedert sich, wie immer, den Amerikanern an. Trotzdem will sie sich, vor dem NATO-Gipfel, auch nochmal persönlich mit Putin treffen.

Ich traue Merkel nicht über den Weg.
Was die einmal anfasst ist vergiftet.

Die Osteuropäer sind weiterhin voll auf Anti-Russlandkurs und haben die USA mit im Boot.

Jein, Ungarn und die Slowakei, auch Serbien sind nicht so russophob, wie das die NATO gerne hätte. Auch in Tschechien und Bulgarien ist die Lage nicht so eindeutig.
Kritisch darf man die Polen und das Baltikum sehen.

Bei dieser ganzen Mengenlage sehe ich nicht mehr durch und habe den Überblick verloren. Ich verstehe nicht mehr, wer auf welcher Seite ist und was überhaupt noch gespielt wird.

Das ist tatsächlich so und zum Teil auch so gewollt.
Du darfst aber davon ausgehen, daß manche Marionetten selbst nicht immer so genau wissen, wer gerade an ihren Strippen zieht.
Möglicherweise führt dies hier http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=388342 zu einer gewissen Erklärung des Chaos.

So, und wenn nun an dem verlinkten Artikel etwas dran sein sollte, dann könnte Wimmer zu den „guten“ Brüdern gehören, der sich gegen die „bösen“ zur Wehr setzt.
Es rumort mal wieder kräftig in den Bauhütten und das läßt nichts Gutes erahnen.

Ordo ab Chao

Wahlspruch der Obersten Räte des freimaurerischen Systems des Alten und Angenommenen Schottischen Ritus. Wörtl.: Die Ordnung aus dem Chaos. Chaos, das eigentlich griechische Wort für leerer Raum als das erste Vorhandene ist im Lateinischen erst in der Nachklassik und poetisch gebräuchlich. Dort dann auch unter der Bedeutung der gestaltlosen Urmasse, aus der die Welt durch Sonderung der Elemente geschaffen wurde. A chao (dasselbe wie ab chao) hat auch die Bedeutung seit der Schöpfung (Heinichen, S. 136). Ordo ab chao bedeutet also letztlich den Schöpfungsakt, der durch den Menschen immer wieder von neuem hervorgerufen werden muß.

Quelle: http://freimaurer-wiki.de/index.php/Traktat:_Ordo_ab_Chao

[[kotz]]

mfG
nereus

Jean-Claude Juncker zu Brexit und Demokratieverständnis

overseas @, Mittwoch, 22.06.2016, 08:49 vor 3531 Tagen @ Steppke 2884 Views

Ich hänge es mal hier an.

Er sei „grundsätzlich kein großer Freund von Referenden“, da die
Wähler dabei leicht durch „Nebenkriegsschauplätze“ irregeführt werden
könnten, sagte Juncker der F.A.Z. Andererseits wehre er sich dagegen,
„dass man immer Schweißausbrüche bekommt, wenn jemand sich erdreistet,
das Volk nach seiner Meinung fragen. Nur kommt es dann darauf an, dass
man die richtige Frage im richtigen Kontext stellt,“ so der EU-Kommissions-
präsident, der sich am Mittwoch zu Gesprächen in Athen aufhielt.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/f-a-z-exklusiv-die-briten-brauchen-die-eu-die...

Wenn das bloss ironisch gemeint wäre - aber das sagt schon etwas zum Demokratieverständnis der EU Führung aus.

Demokratie ohne Volk ist sowieso ein Witz

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 22.06.2016, 11:38 vor 3531 Tagen @ overseas 2051 Views

Ich hänge es mal hier an.

Er sei „grundsätzlich kein großer Freund von Referenden“, da die
Wähler dabei leicht durch „Nebenkriegsschauplätze“ irregeführt

werden

könnten, sagte Juncker der F.A.Z. Andererseits wehre er sich dagegen,
„dass man immer Schweißausbrüche bekommt, wenn jemand sich

erdreistet,

das Volk nach seiner Meinung fragen. Nur kommt es dann darauf an, dass
man die richtige Frage im richtigen Kontext stellt,“ so der

EU-Kommissions-

präsident, der sich am Mittwoch zu Gesprächen in Athen aufhielt.

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/politik/brexit/f-a-z-exklusiv-die-briten-brauchen-die-eu-die...

Seit jeher ist das Volk in einer Demokratie bewaffnet. Nur durch die Waffen des Volkes kann eine Demokratie errichtet werden.

Das war schon immer so, deswegen haben die Schweizer auch eine Demokratie, die auf den Waffen des schweizer Volks errichtet wurde. (Wenn sie sich daraufhin die Demokratie durch Finanzmagnaten haben entwinden lassen, ist das ihre Sache. Sie könnten sie aber jederzeit gestützt auf die Waffen des Volks wieder errichen.)

Die Franzosen hatten eine Demokratie.

Die freien Reichsstädte hatten eine Demokratie, welche sich stützte auf die Waffen des Volkes. Die Waffen wurden in Friedenszeiten im Zeughaus aufbewahrt und bei drohenden Auseinandersetzungen hervorgeholt.

Deutschland hatte niemals eine Demokratie. Der erste Versuch - ein heroischer Versuch! - ist in den Bauernkriegen kläglich gescheitert.
Der zweite Versuch hätte im dreißigjährigen Krieg erfolgen können, doch das wurde durch die Ermordung Wallensteins, der dazu in der Lage gewesen wäre, verhindert.

Nach der Befreiung Deutschlands von der französischen Fremdherrschaft wäre eigentlich der dritte Versuch der Eroberung der Macht durch das bewaffnete Volk angestanden, aber der wurde von den Fürstenhäusern verhindert.
Als dann der dritte Versuch - verspätet - 1848 doch stattfand, ist er ebenso käglich gescheitert, weil das Volk nicht willens war, sich zu bewaffnen.

Deswegen hat es in Deutschland niemals eine Demokratie, gestützt auf die Waffen des Volkes, gegeben, sondern immer nur eine Demokratiesimulation.

Und das hat Juncker völlig richtig erkannt. Die Macht liegt bei denen, die über die Waffen verfügen, und das ist nicht das Volk.
Insofern hat er ein völlig richtiges Demokratiesimulationsverständnis und reagiert auch völlig richtig.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Brandenburg und MV melden die verstärkte Einwanderung von Tschetschenen..

Centao @, Mittwoch, 22.06.2016, 10:08 vor 3531 Tagen @ Steppke 2974 Views

und jeder der sich etwa beschäftigt mit den Dschihadisten und deren globale Proxyfunktion, weiß was dies heisst.

Gruß,
CenTao

Da ergibt sich doch die Frage:

Ankawor, Mittwoch, 22.06.2016, 11:45 vor 3531 Tagen @ Centao 2599 Views

und jeder der sich etwa beschäftigt mit den Dschihadisten und deren
globale Proxyfunktion, weiß was dies heisst.

Stimmt. Es dringen verstärkt Tschetschenen über die Ostgrenze nach Deutschland ein. Wird überall berichtet.

Was ist eigentlich die Aufgabe der Bundeswehr, und wo befindet die sich?

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