Die Einwanderung kann jederzeit per präsidialer Anordnung gestoppt werden

Julius Corrino, Sur l'escalier des aveugles, Montag, 20.06.2016, 09:33 (vor 3534 Tagen) @ Kaladhor2018 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 20.06.2016, 09:37

Zumindest an den Außengrenzen der USA ist die Möglichkeit ethnischen/rassischen Profilings (wie auch im Rest der Welt) de facto geltende Gesetzeslage - auch wenn es derzeit nicht zwangsläufig umgesetzt wird.

Ein hypothetischer Präsident Trump, FALLS er wirklich das meint, was er im Wahlkampf sagt, kann jederzeit per executive order die Einwanderung aus beliebigen Ländern ganz zum Erliegen bringen. Auch die Ausstellung von temporären Besuchervisa. Dazu bedarf es keines neuen Gesetzes, denn diese Befugnis lag schon immer bei der U.S.-Exekutive (deren Chef der Präsident ja ist).

Die Frage ist aber, wie er den Saustall aus nicht weniger als sechs verschiedenen Einwanderungs- und Grenzbehörden zügig ausmisten will. In einigen sitzen in den Chefetagen nämlich die hard-Multikulturalisten, die ihren Auftrag im genauen Gegenteil ihrer eigenen Behördenstatuten sehen. Deren schlimmste ist der USCIS (United States Citizenship and Immigration Service) - Im Management und in den mittleren Ebenen dort glaubt man, eher so etwas wie ein Dienstleister für unbegrenzten Verwandtennachzug aus der dritten Welt zwecks Verwirklichung der Vision von der glorreichen diversity anstatt eine Sortieranstalt und Erzwinger des bestehenden Einwanderungsgesetzes zu sein.

Indessen würden Trumps politische Gegner (und die Buckley-Kristol-republikanische Partei gehört dazu) solche Anstrengungen umgehend durch zahlreiche Prozeßhanseleien torpedieren. Es kann leicht sein, daß Trump eine volle Legislaturperiode (oder mehr) braucht, nur um seine eigene Administration ungefähr auf Linie zu bringen, während er sich gleichzeitig mit Diadochenkämpfen in der Partei und juristischen Ablenkungsmanövern vor diversen Gerichten befassen muß.

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Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari


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