Von Skagerrak und Kattegat nach Schland

n0by ⌂ @, München, Samstag, 18.06.2016, 20:33 vor 3532 Tagen 6719 Views

http://n0by.blogspot.de/2016/06/von-skagerrag-und-kattegat-nach-schland.html

Skagen heisst das Städtchen am Nordzipfel von Dänemark. Westlich der wilde Skagerrak, östlich der mildere Kattegat. Skagen entspannt und lässt mich das Land ohne Deutsch vergessen: Schland! Man fragt sich, ob Schland absteigt oder abstürzt. Doch wer will das wissen, merken, lesen?

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http://nobydick.de

Auch wenn ich mir noch nicht sicher bin, ob ich mir hier ein Auto leisten kann/will...

Brauer @, Samstag, 18.06.2016, 22:12 vor 3532 Tagen @ n0by 3006 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 19.06.2016, 12:57

gefällt es mir ganz gut.
Danke für den Bericht. Das Foto vom Sonnenuntergang in Skagen ist traumhaft.
Ob ich je zurückkehre, weiß ich noch nicht. Dafür habe ich auch Zeit, gelegentlich ein Bier zu trinken. [[zwinker]]

Allerdings hat sich insbesondere durch die letzten Berichte hier im Forum ein Bild von Dänemark = Heileweltmark ergeben, das man so nun auch nicht stehen lassen sollte.

Zwar sind die Staatsschulden mit etwa 45 % BIP moderat, aber die Verschuldung der Haushalte gehört weltweit zur Spitze. Ob sie nun gerade deswegen so glücklich sind? Schließlich werden bei weiterer Zinsentwicklung ins Negative die Schuldner von heute die Wohlhabenden von morgen sein... oder auch ganz anders... jedenfalls ist das eine potenziell verwundbare Situation für den sicheren Fall der Fortsetzung der "Finanzkrise".

Finanzkrise. Klingt mittlerweile wie ein seltsames Wort aus alter Zeit.
Dazu kommen Nettigkeiten wie 25 % Mehrwertsteuer auch auf Lebensmittel, was dann auch schon einen guten Teil der Preisdifferenz zu Deutschland erklärt, jedenfalls bei Standardlebensmitteln. Die angeblichen 33-Stunden-Wochen sind auch nicht in jedem Bereich üblich. Autos werden mit 180 % besteuert, weshalb man dann gern mal das Doppelte berappen darf. Importierte Fahrzeuge kommen selbst als alte Schüssel nicht umhin, nachträglich derart ver(s)teuert zu werden. Das bedeutet im Klartext: Man muss das eigene eingeführte Fahrzeug nochmal kaufen, und zwar beim dänischen Staat.


MfG Brauer

Schöne Eindrücke

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 18.06.2016, 22:53 vor 3532 Tagen @ n0by 2089 Views

Hervorragende Fotos, - für mich alles schöne Erinnerungen. Mach sie Dir nicht kaputt, mit Kopf zermürben, Nachdenken, Sinnieren, - lass die täglichen Nachrichten beiseite.

Du hast nur ein Leben. Wichtig ist, dass Du (für Dich selbst) weißt, was Sache ist. Die Schlafschafe kannst Du nicht ändern. Und die sind derzeit noch in der Mehrzahl, wenn man die Nichtwähler, die Uninteressierten und die Groko-Befürworter einschl. Grünen zusammennimmt.

Die meisten kapieren ja gar nicht, was da abläuft und wie sehr sie für dumm verkauft werden. Ob man das politisch oder von der religiösen Orientierung her sieht, - es kommt immer aufs selbe raus: Divide et impera (Teile und herrsche).

In der Politk ist es sonnenklar, - in der christlichen Religion ebenso. In einer Zeit, in der man schon langsam die Kreuze von den Kirchtumspitzen abmontiert und eine Sichel draufmacht, sind die drei Hauptrichtungen (kath,evang,orthodox) immer noch nicht in der Lage, sich beim zentralen Ursprung des Christentums, nämlich dem Tod und der Auferstehung Christi, auf einen gemeinsamen Termin des jährlichen Begehens zu einigen. Die einen feiern Ostern dann und die anderen später. Dasselbe mit Weihnachten. Es ist eigentlich zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Und was spricht dagegen? Einzig und allein der Machtanspruch der jeweiligen Kirche.

Die werden erst in der Lage sein, sich auf einen gemeinsamen Nenner zu besinnen, wenn sie von der Landeskirche aus ihre Kirchenmitglieder mit Namen kennen, weils nur mehr so wenige sind. Wie sehr man damit dem Islam in die Hände arbeitet, - das ist denen offensichtlich egal. Lieber spricht der Oberapostel mit dem Obermufti und schlürft publizistisch-wirksam seinen Kaffee mit ihm.

Deine Wunde macht sich gut, - wenn man das mit dem Foto als aktuell bezeichnen kann. Da ich immer ungebetene Ratschläge gebe, - ich würde in diesem Stadium Ichtholan draufmachen, weil das Zeug noch den Rest von Schmutz, sollte noch was dringeblieben sein, rausholt.

Was mich interessiert:
Die Jahre, während denen wir damals Skandinavien unsicher gemacht haben, sind schon einige Jahrzehnte vorbei. Wie siehts aktuell aus? Was meine ich damit: ich gehöre zu den überzeugten Wildcampern. Suche mir irgendwo einen Platz aus, wo ich auch mal einen Purz lassen kann, ohne dass drei Nachbarn drumherum "Gesundheit" rufen. Ums genau zu sagen, - ich setze mich gerne abends vor unsere rädrige Behausung und nehme meine Gitarre zur Hand, schaue der Sonne zu, wie sie verschwindet, oder/und lasse die Wellen um meine Füsse herumspielen.

Findet man noch Stellen, wo man seine Ruhe hat? Früher gabs das "Recht der 3 Tage", - - ein ungeschriebenes Gesetz in ganz Skandinavien. Weiß nicht, ob das noch gilt. Das bedeutet, dass man sich irgendwo hinstellen kann, und drei Tage darf man dort campen. Natürlich nicht gerade auf dem frisch eingesäten Acker des Bauern und auch nicht gerade hinter seinem Schlafzimmerfenster, - aber dort, wo man nicht stört und keinen Schaden macht, war es immer möglich. Natürlich alles unter zivilisierter Hinsicht, - keinen Dreck oder Abfall hinterlassen, usw.

Mein persönliches Problem: Meine Kutsche einschl. Anhänger ist ca. 18 m lang. 12m der Wohnwagen und 6 m das Wohnmobil davor. Hat den Vorteil, dass ich absolut unabhängig bin (Strom, Wasser, usw.), alles dabeihabe, was ich für ca. 3 Wochen Herumkutschieren brauche, und auch noch sonstige Annehmlichkeiten (nicht nur Sanitärkabine mit WC, sondern auch Duschkabine, etc.). Der praktische Nebeneffekt: Am Stadtrand irgendwo abgestellt, bleibt dann der Hund außen am Wohnwagen angebunden und wir fahren mit dem Wohnmobil in die Stadt zur Besichtigung. Unser "Reisehund" ist die beste Eigentumssicherung, - funktioniert immer.

Solche ausgefallenen Reisemethoden sind natürlich in jedem Land mit Schwierigkeiten verbunden, - ich hab auch lange gebraucht, bis ich am Schwarzen Meer, wo ja jeder qm in Privatbesitz und verbaut ist, meist zu touristischen Zwecken, eine Stelle gefunden habe, die meinem Platzbedarf und meinen Vorstellungen entspricht, - 10 m vor dem Strand.

Deshalb meine Frage, ob Du auf Deinen unergründlichen Wegen durch Dänemark den Eindruck gewonnen hast, dass auch für meine Vorstellungen (noch) Platz ist.

Mach weiter so und genieß das Leben, - ich werde dasselbe tun. Ein paar Jahre mache ich noch aktiv im Beruf, - dann dreh ich den Schlüssel um.

Interessante Details

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 18.06.2016, 23:10 vor 3532 Tagen @ Brauer 2443 Views

Das mit den Autos wußte ich nicht. Aber es ist wieder einmal symptomatisch.
Da spricht man von der Zollfreiheit, vom gemeinsamen Markt, - aber bei den Autos, des Mannes liebstes Kind, da hörts auf.

Nun ist da Dänemark keine Ausnahme. Wenn man nach RO ein Auto einführt, dann bezahlt man immer die Gebühr der "prima imatriculare", also eine Art Zollersatz. Bei den Österreichern ist es dasselbe, da heißts "Nova". Weiß nicht, in welchen anderen Staaten das auch noch so ist.

Betrachten wir mal Rumänien, da weiß ich vieles genauer: Rumänien hat mit Brüssel deshalb andauernd Schwierigkeiten, weil es ja gegen den Geist der EU resp. des gemeinsamen Marktes ist. Erst kürzlich haben sie wieder eins auf den Deckel bekommen. Was passiert: Die Steuer wird offiziell abgeschafft, und anstelle dessen etwas erfunden, was dann in die Umweltbelastung oder sonst was hineingeht, - aber immer nur für die Autos, die eingeführt werden. Das wird dann Gesetz, bis es Brüssel wieder kippt. In RO war das schon ein paar Mal der Fall.

Was machen wir: Ich kann ja nicht für einen Transporter 307 oder 308 (die Vorläufer vom Sprinter), die ich als Gelegenheitskauf in D mit wenig km erwerbe (Kaufpreis zwischen 1.000 und 2.000 €), dann zusätzlich 2.500 € an den Staat bezahlen. Deshalb melde ich meine Autos alle in Bulgarien an, - so wie ca. 15- 20 % der Rumänen. Dort ist alles wesentlich unkomplizierter und vor allem preislich niedriger, - es gibt auch keine Steuer beim Einführen des Fahrzeugs. Ein einziger Nachteil existiert, - man muss jährlich einmal dorthin zur technischen Überprüfung. Früher ging das auch "anders", - das ist vorbei. Aber das nehme ich gerne in Kauf.

Für die Nicht-Eingeweihten: DB-Transporter sind auf den rumänischen Straßen, die ja außer den Transitstrecken noch ihrer Renovierung harren, die dankbarsten Fahrzeuge, weil sie viel aushalten (Fahrwerk, Verschleißteile). Allerdings nur die älteren Modelle, die neuen sind auch schon auf baldiges "Kaputtgehen" fabriziert, - wie bei so vielen Automarken. Mein erstes Auto (ein 190er Daimler, der mit den Flossen) hatte noch 1 mm Blech an der Karrosserie. Kann man heute vergessen. Aber das nur am Rande.

Weiß jemand was, wie das in anderen EU-Ländern funktioniert? Kann man da problemlos ein Auto ohne zusätzliche Abgabe einführen und anmelden?

Autos mit ausländischen Kennzeichen zu fahren

Brauer @, Samstag, 18.06.2016, 23:36 vor 3532 Tagen @ helmut-1 2554 Views

...ist, wenn man in Dänemark gemeldet ist, verboten [[freude]]
Sonst: Fahrzeug eingezogen + Strafe!
Inwiefern das tatsächlich umgesetzt wird, weiß ich allerdings nicht.

Immerhin war wohl die Fettsteuer nicht besonders gern gelitten. Pläne für eine Zuckersteuer wurden ebenfalls aufgegeben [[freude]]

Da gibts einen Trick

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.06.2016, 00:04 vor 3532 Tagen @ Brauer 2631 Views

...ist, wenn man in Dänemark gemeldet ist, verboten [[freude]]
Sonst: Fahrzeug eingezogen + Strafe!
Inwiefern das tatsächlich umgesetzt wird, weiß ich allerdings nicht.

Dasselbe ist auch in jedem anderen EU-Land offiziell verboten, besonders in den Staaten, die von der versteckten Einfuhrsteuer profitieren, wie in Österreich und Rumänien.

Wie es als Privatperson geht, weiß ich nicht, bei uns gilt der Firmenmodus. Als Privatperson hat man das Recht, so ein ausländisches Fahrzeug maximal drei Monate im Land zu benützen, dann muss man es im Land anmelden.

Manche finden dann die Version, dass sie eben genau drei Monate fahren, dann fährt es drei Monate der Schwager, dann drei Monate der Bruder, und dann wieder der vorherige, - ich weiß es nicht genau.

Bei uns ist es einfach: Die Mutterfirma ist in RO (könnte auch Österreich oder Dänemark sein), und die Tochterfirma ist in BUL. Die bulgarische Firma ist Eigentümer der Fahrzeuge und vermietet diese zu ganz speziellen Konditionen jemanden aus dem EU-Bereich, - zufälligerweise der Mutterfirma. Niemand kann einem in der EU vorschreiben, von wo man Waren kauft oder Dienstleistungen bezieht. Ich kann auch ein Auto von einer Firma aus Finnland mieten, wenns mir Spaß macht, kann mir einen Fensterputzer als Firma aus Portugal kommen lassen.

Es existiert ein ordentlicher Mietvertrag, auf ein Jahr, allerdings zu speziellen Konditionen: Ganz niederiger Mietpreis, wo nur die Abschreibung, Steuer und Versicherung in BUL abgedeckt wird, - also in BUL gar kein Gewinn entsteht. Im Vertrag steht aber drin, dass sich der Benützer, weil es ein Billigtarif ist, sich um sämtliche Instandhaltungsmassnahmen wie Service und auch Reparaturen in eigener Finanzleistung kümmern muss. Dadurch hat man die Legitimation, sämtliche Fahrzeugkosten im Benutzerland steuerlich geltend zu machen, einschl. natürlich Sprit und Straßenbenutzungsgebühr.

Aus dem Stegreif wirst Du das nicht beantworten können, - es müßte aber in jedem EU-Land so funktionieren. Der rum. Staat verliert dadurch einen Haufen Geld, - wenn er so bescheuert ist, - denn im Normalfall würde ich das Fahrzeug in RO anmelden. Nun kriegen sie nur noch die Straßenbenutzungsgebühr und die Steuer über den Kraftstoff.

Hab noch nie Probleme gehabt, - auch bei Kontrollen. Und die gibt es genügend in RO, neben TV- Aktionen, wo man von der Regierung neue Kampagnen gegen diese BUL-RO- Praxis ankündigt, um die Leute zu verunsichern und ihnen Angst zu machen. Das schaffen sie vielleicht teilweise bei den Rumänen, weil die vor allem Angst haben- aber nicht bei Leuten wie mir, die sich die Gesetze ansehen und dann Bescheid wissen.

Bei Kontrollen lege ich den Mietvertrag vor, der übrigens in kyrillisch geschrieben ist, und von dem die rumänische Polizei kein Wort versteht, - aber sie können nichts dagegen machen. Es gibt kein Gesetz im KFZ-Wesen, wonach man die Papiere des Zulassungslandes in der jeweiligen Landessprache mitführen muss, durch dessen Land man dann fährt.

Noch was als Erklärung, warum ich dieses jährliche Fahren nach BUL zwecks technischer Überprüfung in Kauf nehme: Das, was mich in RO ein Transporter pro Jahr an Steuer und Versicherung kostet, für dasselbe Geld habe ich in BUL genau drei solche Transporter angemeldet. Klingelts?

In Portugal ebenfalls eine hohe Importsteuer, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen

Dieter, Sonntag, 19.06.2016, 00:15 vor 3532 Tagen @ helmut-1 1999 Views

bearbeitet von Dieter, Sonntag, 19.06.2016, 13:33

Die Abgabenquote bzw. Rabattierung ist unterschiedlich nach Fahrzeugtyp.
http://www.guiadoautomovel.pt/simulimp.php

€in neuer 316er Sprinter dürfte so um 10.000 Euro Steuern in Portugal kosten.
Allerdings ist die jährliche KFZ-Steuer sehr gering.

Gruß Dieter

So ähnlich dachte ich mir das auch...

Brauer @, Sonntag, 19.06.2016, 00:19 vor 3532 Tagen @ helmut-1 1913 Views

Als Privatperson hat man das Recht, so ein ausländisches
Fahrzeug maximal drei Monate im Land zu benützen, dann muss man es im Land
anmelden.

Hier sind es nur 14 Tage.
Oder man lässt sich einfach den Arbeitsvertrag immer und immer wieder auf 184 Tage befristen, dann geht es auch... und bei Kündigungsfristen von lediglich 14 Tagen macht das keinen großen Unterschied.

Es gibt kein Gesetz im KFZ-Wesen,
wonach man die Papiere des Zulassungslandes in der jeweiligen Landessprache
mitführen muss, durch dessen Land man dann fährt.

Ich frage mich sowieso, wodurch mich der dänische Streifenpolizist von tausenden Touristen unterscheiden will, die hier sowieso ständig rumfahren.
Solange man ihm den Wohnort in der Situation nicht gerade auf die Nase bindet...

So funktionierts auch bei Privatleuten in Rumänien

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.06.2016, 05:49 vor 3532 Tagen @ Brauer 1860 Views

Ich frage mich sowieso, wodurch mich der dänische Streifenpolizist von
tausenden Touristen unterscheiden will, die hier sowieso ständig
rumfahren.
Solange man ihm den Wohnort in der Situation nicht gerade auf die Nase
bindet...

Deshalb gehts auch in RO so, wie es derzeit geht. Nur dann, wenn irgendjemand aus der Nachbarschaft hergeht, eine Art Strichliste macht und den Behörden nachweist, dass der Herr XY eben dieses Fahrzeug soundsolange benützt, dann müssen die tätig werden. Ansonsten ist es denen meistens egal, weil sie ja auch der Meinung sind, dass die derzeitige Regelung mit versteckt deklarierter Importsteuer für die Einwohner nachteilig und auch unsinnig ist.

Sie (die Polizisten) gehören ja auch dazu, auch sie sind davon betroffen. So bestätigt sich wieder das alte Sprichwort von Hoffmann von Fallersleben:

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.

In Österreich siehts anders aus. Da sind die Exekutivbeamten angehalten, die Fremdnummernbenützer ausfindig zu machen und zu melden. Es gibt auch mobile Einsatzkräfte, die sich nur der Kontrolle von solchen Fahrzeugen widmen.

Aufschlussreich

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.06.2016, 05:51 vor 3532 Tagen @ Dieter 1786 Views

Die Abgabenquote bzw. Rabattierung ist unterschiedlich nach Fahrzeugtyp.
http://www.guiadoautomovel.pt/simulimp.php

ein neuer 316er Sprinter dürfte so um 10.000 Euro Steuern in Portugal
kosten.
Allerdings ist die jährliche Kfz-Steuer sehr gering.

Gruß Dieter

Und wie sieht das im Staate aus? Gibts da Gegenbewegungen, Proteste, oder schlucken das die Leute? Wie sieht das Brüssel? Nach den EU-Verträgen ist das ja unzulässig.

Gruß - Helmut

Muss noch was aktualisieren

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 19.06.2016, 07:40 vor 3532 Tagen @ Brauer 1713 Views

Von Rumänien mal aus gesehen:

Das stimmt nicht mehr, dass ich die regelmäßige technische Überprüfung für ein in BUL zugelassenes Fahrzeug nur in BUL machen kann. Das kann man auch in RO erledigen, aber nur bei der staatlichen Prüfstelle in der Kreisstadt. Kostet ca. das Doppelte vom normalen Tarif, und es werden beim PKW nicht 2 Jahre ( wie in RO üblich), sondern nur ein Jahr Gültigkeit eingetragen.

Der Staat hat also eine Nebeneinnahmequelle entdeckt. In RO muss jedes ausländische Fahrzeug - egal ob man nur durchfährt oder es hier verwendet, eine gültige technische Überprüfung im entsprechenden Zeitlimit nachweisen können, in Ungarn auch. Dazu werden diese in RO ausgestellten Prüfbescheinigungen anerkannt, - ich hab das bei einem Fahrzeug probiert, das in Österreich zugelassen war. Anerkannt werden sie von den Behörden in RO und in Ungarn, - in Österreich selbst scheiden sich die Geister. Ich machte da eine offizielle Anfrage, - und die in der Polizeiverwaltung schwimmen da selbst bei der Antwort, - ich hab bis jetzt keine bekommen.

Eigentlich müßten sie das anerkennen, - weil die Überprüfungen mittlerweile EU-weit gleichgeschaltet sind. Stellt sich für unsereinen (in RO mit bulgarischer Nummer herumfahrend) dann nur die Frage, ob man nach BUL zur Überprüfung fährt oder in die Kreisstadt. Hängt auch davon ab, wie weit man von der Grenze entfernt ist.

Schade, dass Du nicht noch weiter fährst! (oT)

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Sonntag, 19.06.2016, 09:36 vor 3532 Tagen @ n0by 1371 Views

- kein Text -

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Importsteuer für KFZ in Portugal

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Sonntag, 19.06.2016, 09:51 vor 3532 Tagen @ Dieter 1691 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 19.06.2016, 13:15

Ich kenne ein paar deutsche Auswanderer in Portugal, die auch nach 20 Jahren noch mit deutschem Nummernschild herumfahren. Mit einem Trick wurde das Auto so abgemeldet, dass die Haftpflichtversicherung weiterläuft. Wie genau das funktioniert, weiß ich leider nicht mehr. Ist schon ein paar Jahre her. Polizeikontrollen waren kein Problem, wie ich persönlich erfahren konnte.

Rainer

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Steuer auf Import-KFZ

n0by ⌂ @, München, Sonntag, 19.06.2016, 16:07 vor 3531 Tagen @ Rainer 1435 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 19.06.2016, 16:15

Ich kenne ein paar deutsche Auswanderer in Portugal, die auch nach 20
Jahren noch mit deutschem Nummernschild herumfahren. ....

Rainer


Keine Frage, dass Einzelne 1000 Tipps-und-Tricks kennen, um ihre Steuerschuld zu mindern oder zu vermeiden.

Dass der Fiskus in Schland durch MwSt. wie Verbrauchssteuern auf Treibstoff, auf Werkstattarbeiten etc. den Kfz-Halter zur Genüge schröpft, auch keine Frage. Eine weitere Wertschöpfungskette generiert die Autoindustrie für den Fiskus durch die von ihr geschaffenen Arbeitsplätze. Meines Wissen hängt jeder siebte Arbeitsplatz dran.

Wie aber soll der Fiskus sich Einnahmen von Kfz-Haltern verschaffen in den Ländern, die keine eigene Autoindustrie haben? Der Forist Brauer beschreibt, wie der dänische Staat Einnahmen generiert mit einer Art Luxussteuer auf importierte Autos.

Das war im Iran, wohin wir 1979 als Abenteurer im Auftrag iranischer Geschäftsleute Autos überführten, nicht anders. Der Iran produzierte damals noch eine Art Fiat. Aber die dorthin über etwa 5000 Kilometer gehetzten BMWs, Lancias und Daimler mussten im Iran nochmal meiner Erinnerung nach mit 100 Prozent versteuert verteuert verscherbelt werden.

Anzumerken ist dabei, dass wir mit 11 fabrikneuen Fahrzeugen in Aachen im Winter aufbrachen, eines Totalschaden, sechs mit leichteren Blechschäden, nur "vier kamen durch".
[[zwinker]]

Gruß aus Friedrichstadt

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http://nobydick.de

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