Realitäts-Phobie in 3D

nemo, Mittwoch, 15.06.2016, 21:51 (vor 3535 Tagen) @ Leserzuschrift1761 Views
bearbeitet von nemo, Mittwoch, 15.06.2016, 21:54

Alles auf Erden ist ein SPIEL, gespielt im herkömmlichen 3D-Format, das
man für REAL hält & von dem man annimmt, daß es auch auf "4D bis
x/Hoch/n Formaten (siehe Burkhard Heim, Nikola Tesla, zukünftige
Hologramm-TV-Shows) gespielt werden kann & auch werden wird.

Wer dieser (= zugegeben genialen ILLUSION) irgendwie ent-rinnen kann, hat
wahrhaftig gelebt = richtig "gewaldet" <img src=" />. Fragen Sie diesbezüglich nicht
Markus Lanz, Thomas Gottschalk oder Dieter Bohlen. Fragen Sie Heidi Klum,
Claudia Schiffer ... und notfalls David Copperfield.


Hallo Hopi,

4D wäre schon ein echter Fortschritt. Mit der Berücksichtigung der Zeit, die nun plötzlich
zur Qualität wird und einen Sinn bekommt, würde das Spiel als das erscheinen was es ist:
Sinnlose Verschwendung von Energie und Aufmerksamkeit oder eine Vermehrung der
Erkenntnisse. Die Vermehrung der Erkenntnisse hat sich auch Maybrit Illner zum Motto
gemacht, tut jedoch das genaue Gegenteil, in dem sie Gäste, die einen eigenen Zugang
zur Wirklichkeit haben und Erkenntnisse vermehren könnten, gar nicht erst einlädt.
Gefangen in 3D also, wo es nur physische Bedeutungen gibt. Der Ball ist hinter der
Linie – weiter darf der Mensch nicht denken.

5D wäre eine Revolution. Da geht es tatsächlich um Denkinhalte und das Verständnis,
dass diese Inhalte – also das Gedachte – wirklicher sind, als alles andere. Diese Fest-
stellung würde die Evolution auf eine neue Stufe heben. Ich sehe Maybrit Illner im
Studio ausrufen:„Hurra, wir haben es geschnallt: Unsere Gedanken sind real!“ [[zwinker]]
Das würde den Umgang mit unserem Kopf und seinem Inhalt in ein ganz anderes
Licht rücken. Dann würden wir mit Entsetzen erkennen, dass selbst unsere Irrtümer
realer sind, als die Tastatur, auf der ich gerade rum tippe. Denn die besteht nur aus
schnöden Atomen und wird ihr Leben lang eine Tastatur bleiben und sich nicht zu etwas
anderem entwickeln. Wir würden erkennen, dass etwas um so realer ist, je größer
seine Möglichkeit sich zu entwickeln. Erst ein Gedanke wird diese Tastatur weiter
entwickeln und zu etwas neuem machen.

6D wäre… nein, das ist einfach zu fantastisch…

Da selbst der Übergang zu 4D nur langsam stattfindet – denn wir verschwenden unsere
Zeit immer noch mit dem Erarbeiten von Geld, mit dem andere Leuten Profite machen –
werden die 3D Welten immer irrer. Dieser Irrsinn kann wahrscheinlich nur noch im
Wald therapiert werden. Wobei die Krankheit noch nicht genau diagnostiziert wurde:
Ich würde sie Realitäts-Phobie nennen. Ein Zustand, in dem Menschen nicht mehr
auffällt, dass sie in fremden Gedankenwelten leben und der Wald die einzige Möglich-
keit darstellt, dieser für ein paar Stunden zu entkommen.

Gruß
nemo


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