Gewerkschaften wollen in Paris eine Million Menschen auf die Straße holen

Falkenauge @, Mittwoch, 15.06.2016, 11:45 vor 3536 Tagen 5646 Views

"Die Franzosen wehren sich vehement gegen die Arbeitsreform der Regierung. Hunderttausende Menschen protestieren gegen längere Arbeitszeiten, weniger Geld, gelockerten Kündigungsschutz und den Angriff auf die starken Gewerkschaften.

Bereits seit Monaten protestieren die Franzosen gegen das geplante Arbeitsgesetz Loi Khomri. Und ein Ende ist nicht in Sicht: Die französische Gewerkschaft CGT hat bereits angekündigt, mit über einer Million Menschen auf die Straßen der Hauptstadt zu gehen. Trotz der massiven Proteste gegen die umstrittenen Reform, hält der französische Präsident Hollande jedoch weiterhin daran fest. "Ich gebe nicht nach", sagte er im Mai in einem Radiointerview. Die Reformen seien überfällig."

http://www.epochtimes.de/politik/europa/paris-proteste-gegen-arbeitsreform-gewerkschaft...

Man muss sich vorstellen: Eine sozialistische Regierung macht das. Die sind doch selbst Teil des kapitalistischen Ausbeutungssystems, wie bei uns die SPD auch. In den Mainstream-Medien wird kaum darüber berichtet. Die "Eliten" stecken alle unter einer (kapitalistischen) Decke.

Ja, wann demonstrieren bei uns die Arbeiter in dieser Größe und wann in den anderen Ländern? Es ist ein Skandal, wie die Arbeit, d. h. die Arbeitskraft der Abhängig-Beschäftigten noch immer ausgebeutet wird. Sie müssen einen Teil von sich auf einem "Arbeitsmarkt" nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage verkaufen. Das ist ein Rest des Sklaventums. Die Eigentümer beanspruchen alleine den Gewinn, obwohl er von allen Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet worden ist. Diese werden aber betriebswirtschaftlich als Personal-Unkosten behandelt, die so gering wie möglich zu halten sind.

Das Ziel der Wirtschaft ist, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Aber diejenigen, die die Produkte und Dienstleistungen wesentlich mit zustande bringen, bekommen oft so wenig Einkommen, dass sie davon kaum leben, also ihre elementaren Bedürfnisse kaum befriedigen können. Es ist absurd, dieses System. Die Dinge müssen endlich vom Kopf auf die Füße gestellt werden.

Man darf nicht müde werden, immer wieder auf die Kernursachen hinzuweisen.

Ich sehe das genau anders herum

Martin @, Mittwoch, 15.06.2016, 14:56 vor 3536 Tagen @ Falkenauge 4591 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 16:25

Man muss sich vorstellen: Eine sozialistische Regierung macht das. Die
sind doch selbst Teil des kapitalistischen Ausbeutungssystems, wie bei uns
die SPD auch. In den Mainstream-Medien wird kaum darüber berichtet. Die
"Eliten" stecken alle unter einer (kapitalistischen) Decke.

Wie mit Schröder ist in Frankreich eine solche Reform eben nur durch eine sozialistische Regierung möglich. Eine CDU-Regierung hätte mit einer Opposition SPD und gewerkschaftlicher Front Hartz4 nie durchsetzen können. Da muss man nicht gleich ein kapitalistische Ausbeutungssystem beschwören, vielleicht kann man auch einfach einsehen, dass es ohne solche Reformen überhaupt keine Zukunft gibt.

Zustimmung

SMK ⌂ @, Mittwoch, 15.06.2016, 15:49 vor 3536 Tagen @ Martin 3992 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 16:34

Seit den 80-er/90-er Jahren haben schließlich nicht un- und gering qualifizierte Arbeitskräfte für Wohlstandszuwächse gesorgt, sondern ausschließlich überdurchschnittlich (Top 20 %) und hoch qualifizierte Fachkräfte (Top 5 %) und natürlich durch die Kapitaleigentümer (Top 1 %). Die logische Folge davon war das Arbeitsmarktreformpaket Hartz IV, welches dann die Einkommen des Prekariats und Proletariats der unteren Mittelschicht gedrückt hat. Deren Anteil am erwirtschafteten Wohlstand hat aber ebenfalls in den Jahrzehnten vor Hartz IV abgenommen, die Reformen waren dann nur die verspätete Konsequenz.

Letztlich ist das eine Konsequenz der Globalisierung. Warum zum Beispiel sollte ein Bus- oder LKW-Fahrer in Deutschland bzw. Frankreich einen deutlich höheren Lebensstandard verdienen als ein Bulgare oder Chinese? Die geleistete Arbeit ist dieselbe. Besonders Frankreich leistet sich hier Auswüchse, die 2016 einfach nicht mehr zu halten sind. Rente mit 60, riesige unproduktive Staatsbetriebe, haufenweise Gewerkschaftsfunktionäre und in den Banlieues stapeln sich die Unproduktiven, die ebenfalls für ihre Existenz bezahlt werden wollen.

Ja, das ist die Globalisierung. Die Leute werden alle nicht mehr gebraucht!

Olivia @, Mittwoch, 15.06.2016, 17:46 vor 3535 Tagen @ SMK 3771 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 18:20

Letztlich ist das eine Konsequenz der Globalisierung. Warum zum Beispiel
sollte ein Bus- oder LKW-Fahrer in Deutschland bzw. Frankreich einen
deutlich höheren Lebensstandard verdienen als ein Bulgare oder Chinese?
Die geleistete Arbeit ist dieselbe. Besonders Frankreich leistet sich hier
Auswüchse, die 2016 einfach nicht mehr zu halten sind. Rente mit 60,
riesige unproduktive Staatsbetriebe, haufenweise Gewerkschaftsfunktionäre
und in den Banlieues stapeln sich die Unproduktiven, die ebenfalls für
ihre Existenz bezahlt werden wollen.

...................

Die können toben, wie sie wollen. Die Arbeiten werden in der Regel durch Maschinen ersetzt. Adidas baut jetzt ein menschenleeres Werk in Deutschland. Die Chinesen sind bereits zu teuer....

Das ist natürlich alles Wahnsinn.
Lauter Produkte, die niemand braucht.
Alles, was produziert wird, mit einprogrammiertem Verfallsdatum.
Lauter Menschen, die niemand braucht und die sich alle nicht mehr selbst ernähren können.
Es sind viel zu viele Menschen auf der Welt.

Und da es immer mehr werden, werden sich diese Zustände weiter verschlimmern.

Wenn es zu eng wird, beginnen die Menschen, sich gegenseitig umzubringen.
Der Prozess hat bereits angefangen.

In Argentinien schreien zu Menschen in großen Massen nach Essen......
In Frankreich schreien sie wegen ihrer 35-Stunden-Woche und hoffen, dass irgend jemand für sie zahlt, wenn sie ihre Produkte nicht mehr vermarkten können.
Menschen in anderen Ländern wollen auch leben..... Wir haben kein Geburtsrecht, dass es uns "besser" geht. Wir haben auch kein Geburtsrecht, dass wir "gefüttert" werden, wenn wir nichts tun oder tun können. Die Eskimos haben ihre "unnützen" Familienmitglieder ausgesetzt und einem "milden" eisigen Tod überantwortet. Bisweilen sollen sie die Alten auch erwürgt haben. Nicht weil sie bösartig waren, sondern weil der Rest der Familie überleben wollte/musste.

Genauso wie bei den Eskimos ist es auch mit der Globalisierung. Wir sind mit der ganzen Welt in "Konkurrenz". Einzige Möglichkeit, dem auszuweichen: Grenzen dicht machen, nur noch innerhalb von Europa kaufen und produzieren.... :-))) Aber ich glaube, bereits das würde die Leute auf die Straßen treiben, weil sie es nicht begreifen würden. Und dabei haben wir noch nicht einmal nur ansatzweise gestreift, dass Europa nicht autonom ist. Die kommen ja noch nicht einmal mit den Flüchtlingen klar......

Und was die Superreichen anbetrifft. Nun, die können ihr Geld auch nicht fressen. Ins Grab mitnehmen können sie auch nichts. Sie haben eine Zeitlang die Chance, etwas auf dieser Welt zu bewegen. Ob sie es zum Guten oder zum Schlechten tun, das bleibt dahingestellt.

Wo soll der Reiz sein, sich täglich mit Prada-Klamotten zu schmücken und sich mit Champagner voll zu trinken? Gibt es irgend etwas Langweiligeres auf der Welt? Wenn sie nichts "Vernünftiges" auf die Beine stellen, sind diese Menschen so uninteressant wie ein Kropf. Sollen sie doch verrecken an ihren Kröten. Beneiden muss man sie wirklich nicht.

--
For entertainment purposes only.

Genau das ist ja das Gefährliche

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 18:51 vor 3535 Tagen @ Olivia 3693 Views

Wenn sie nichts "Vernünftiges" auf die Beine stellen, sind

diese Menschen so uninteressant wie ein Kropf.

Genau das ist das Gefährliche, wenn sie versuchen, was "Vernünftiges" auf die Beine zu stellen.
Wie Soros mit seinen orangenen Revolutionen.
Oder Bill Gates mit seinen genmanipulierten Pflanzen für unterentwickelte Länder.
Oder die Bertelsmannstiftung mit der Vorgabe des Meinungsmonopols
Oder die ganzen NGOs, die von den Leuten mit überflüssigem Geld finanziert werden.

Es gibt nichts Gefährlicheres, als wenn Leute mit zu viel Geld versuchen, sich einen Platz in der Geschichte zu verschaffen.
Es wäre für die Allgemeinheit viel erträglicher, wenn sie ihr ganzes Geld versaufen oder verhuren oder, am besten, verzocken würden.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Amen (oT)

thrive @, im grünen Herz des Wahnsinns, Mittwoch, 15.06.2016, 20:59 vor 3535 Tagen @ Mephistopheles 3123 Views

- kein Text -

Ignoranz

Falkenauge @, Mittwoch, 15.06.2016, 16:03 vor 3536 Tagen @ Martin 3940 Views

@Martin
@SMK
Ihr drückt Euch um das zentrale Problem der Lohnsklaverei und seiner Ursachen und der daraus resultierenden Schere zwischen Arm und Reich herum. Vielleicht lest Ihr mal den oben verlinkten Artikel.

Ignorant ist der, der nicht lesen will

Martin @, Mittwoch, 15.06.2016, 16:24 vor 3536 Tagen @ Falkenauge 3795 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 16:37

@Martin
@SMK
Ihr drückt Euch um das zentrale Problem der Lohnsklaverei und seiner
Ursachen und der daraus resultierenden Schere zwischen Arm und Reich herum.
Vielleicht lest Ihr mal den oben verlinkten
Artikel.

Mit einem Flugblatt zu 'Lohnsklaverei' auf die einfache Aussage zu antworten, dass Sozialreformen eben nur durch sozialistische Regierungen durchgeführt werden können, zeigt, dass die Aussage nicht verstanden wurde.

Das Flugblatt selbst könnte der SED-Druckerei entstammen. Der Schwabe sagt 'lern' was Gscheits', dann musst Du keine solchen Flugblätter verteilen.

Aber nur ein kleines Beispiel aus der Realität: Der Betrieb eines Bekannten hängt u.a. an wenigen speziell qualifizierten aber auch gesuchten Mitarbeitern, sogenannte Arbeitnehmer. Diese Arbeitnehmer scheren sich den Teufel um die anderen Arbeitnehmer, sondern wechseln bei besserem Angebot die Firma. Der Arbeitnehmer bleibt schlimmstenfalls auf den aufgenommenen Krediten sitzen und geht pleite. Wer in AG/AN-Kategorien denkt ist frei, selbst AG oder zumindest selbständig zu werden. Nach zwei Jahren darf er gerne neue Flugblätter schreiben.

Sachliche Argumente

Falkenauge @, Mittwoch, 15.06.2016, 17:13 vor 3535 Tagen @ Martin 3551 Views

Mit einem Flugblatt zu 'Lohnsklaverei' auf die einfache Aussage zu
antworten, dass Sozialreformen eben nur durch sozialistische Regierungen
durchgeführt werden können, zeigt, dass die Aussage nicht verstanden
wurde.

Ich habe mir nicht zueigen gemacht oder behauptet, dass Sozialreformen nur durch sozialistische Regierungen durchgeführt werden können, sondern nur meine Verwunderung ausgedrückt, dass Parteien, die vorgeben, sich für die Arbeitnehmer einzusetzen, das Gegenteil tun.

Aber nur ein kleines Beispiel aus der Realität: Der Betrieb eines
Bekannten hängt u.a. an wenigen speziell qualifizierten aber auch
gesuchten Mitarbeitern, sogenannte Arbeitnehmer. Diese Arbeitnehmer scheren
sich den Teufel um die anderen Arbeitnehmer, sondern wechseln bei besserem
Angebot die Firma. Der Arbeitnehmer bleibt schlimmstenfalls auf den
aufgenommenen Krediten sitzen und geht pleite. Wer in AG/AN-Kategorien
denkt ist frei, selbst AG oder zumindest selbständig zu werden. Nach zwei
Jahren darf er gerne neue Flugblätter schreiben.

Das gibt es sicher, ist Ausdruck des allgemeinen Egoismus, den sich hier Hochqualifizierte erlauben können. Es darf aber doch nicht blind machen für die allgemeine Ausbeutung der Lohnabhängigen.

Es können nicht alle Arbeitnehmer einzeln Unternehmer werden oder AGs gründen. Es hat auch nicht jeder unternehmerische, betriebwirtschaftsliche Fähigkeiten. Das ist also ein emotionales aber kein sachliches Argument.

Emotional ist, von Lohnsklaven zu schreiben

Martin @, Mittwoch, 15.06.2016, 17:26 vor 3535 Tagen @ Falkenauge 3534 Views

Es können nicht alle Arbeitnehmer einzeln Unternehmer werden oder AGs
gründen. Es hat auch nicht jeder unternehmerische, betriebwirtschaftsliche
Fähigkeiten.

Mag sein. Was aber ist, wenn kein halbwegs Intelligenter mehr AG werden möchte? Warum sich mit 'Lohnsklaven' herumärgern, die jede Woche ein anderes Wehwehchen haben und Gewerkschaften ins Haus bringen? Ich kenne einen Unternehmer, der könnte sicher expandieren und Arbeitsplätze schaffen. Aber er macht es alleine, ohne AN. Denn sonst müsste er sich zuerst in die Fänge der Bank begeben und dann in die Fänge von Arbeitnehmern mit Rechten, Gewerkschaft und Anwälten. Er wäre blöd.

verquer

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:44 vor 3535 Tagen @ Martin 3352 Views

dann in die Fänge von Arbeitnehmern mit Rechten, Gewerkschaft

Aber Arbeitgeber dürfen Rechte haben. Und Arbeitgeberverbände.

Nur bei Arbeitnehmern ist das pfui?

(Wobei Gewerkschaften tatsächlich etwas sind, über das man diskutieren kann und muss.)

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

billige Polemik

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:04 vor 3535 Tagen @ Martin 3557 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 18:26

Diese Arbeitgeber scheren sich den Teufel um die anderen Arbeitnehmer, sondern wechseln bei besserem Angebot den Arbeitnehmer.

Der Arbeitnehmer bleibt schlimmstenfalls auf aufgenommenen Krediten sitzen und geht pleite. Nennt sich Privatinsolvenz.

Ich kenne genügend Firmen, die hire and fire praktizieren... Schließlich gibt es ein Überangebot und keinen Mangel.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Nein, Realität

Martin @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:24 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3631 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 18:28

Diese Arbeitgeber scheren sich den Teufel um die anderen Arbeitnehmer,
sondern wechseln bei besserem Angebot den Arbeitnehmer.

Es ging um Arbeitnehmer, die sich nicht um den Rest der Kollegen oder um den Betrieb scheren. In dem geschilderten Fall gibt es höchstens noch Leute mit charakterlichen Defiziten auf dem Markt. Das Risiko nimmt der AG vernünftigerweise nicht auf sich.

Der Arbeitnehmer bleibt schlimmstenfalls auf aufgenommenen Krediten sitzen
und geht pleite. Nennt sich Privatinsolvenz.

Ein AN, der Kredite aufnimmt, muss sein Risiko genauso im Auge haben wie der AG und nicht andere beschuldigen, wenn es schief geht.

Ich kenne genügend Firmen, die hire and fire praktizieren...
Schliesslich gibt es ein Überangebot und keinen Mangel.

'Ich kenne Firmen' sagt gar nichts. Man muss Einblick haben. Dann weiß man auch, dass bei qualifizierten Leuten kein Überangebot herrscht. Von anderen schreibe ich nicht.

So wie dieser promovierte Physiker?

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:38 vor 3535 Tagen @ Martin 3541 Views

man auch, dass bei qualifizierten Leuten kein Überangebot herrscht. Von
anderen schreibe ich nicht.

http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article155305034/Warum-Millionen-Deutsche-den-fa...

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Weil ihr das alle miteinander nicht begriffen habt. Es geht nicht um Qualifikation, sondern

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 21:33 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3369 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 21:46

man auch, dass bei qualifizierten Leuten kein Überangebot herrscht. Von
anderen schreibe ich nicht.


http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article155305034/Warum-Millionen-Deutsche-den-fa...

sondern darum, dass die Leute der Firma Geld einbringen. Jedenfalls mehr, als sie kosten.
Das ist die einzige Qualifikation, die sie benötigen.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Welche Trivialität. Nur der Staat zahlt mehr als die Leute einbringen.

Martin @, Mittwoch, 15.06.2016, 21:37 vor 3535 Tagen @ Mephistopheles 3170 Views

man auch, dass bei qualifizierten Leuten kein Überangebot herrscht.

Von

anderen schreibe ich nicht.

http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article155305034/Warum-Millionen-Deutsche-den-fa...

sondern darum, dass die Leute der Firma Geld einbringen. Jedenfalls mehr,
als sie kosten.
Das ist die einzige Qualifikation, die sie benötigen.

Gruß Mephistopheles

Obwohl es trivial ist, muß man es trotzdem immer wieder erwähnen, wie gerade deine Antwort beweist

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 16.06.2016, 10:03 vor 3535 Tagen @ Martin 2996 Views

Die Erfahrung der Praktiker besagt, dass 20% der Mitarbeiter 80% des Gewinns des Unternehmens bringen, 60% so lala, und 20% kosten mehr, als sie dem Unternehmen einbringen.
Es ist daher ratsam für jeden Unternehmer, dies 20% zu identifizieren und sie nach Möglichkeit so weit zu fördern, dass sie zumindest keine Verluste mehr erbringen. Wenn nicht möglich, sollte man sich baldmöglichst von ihnen trennen, weil diese 20% belasten typischerweise auch das Betriebsklima.

Das wird dir jeder Praktiker bestätigen können. Die meisten Unternehmer achten viel zu sehr auf ihre Kunden und viel zu wenig auf ihre Mitarbeiter, dabei sind die Mitarbeiter in den meisten Fällen der Grund, warum einer Kunde wird oder sich als Kunde abwendet.


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Du bestätigst mich ja nur

Martin @, Donnerstag, 16.06.2016, 14:13 vor 3535 Tagen @ Mephistopheles 2838 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.06.2016, 15:25

Eben weil ein Betrieb nicht draufzahlen kann ohne Pleite zu gehen, muss er Maßnahmen ergreifen - im Gegensatz zum Staat. Wie man damit im Detail umgeht, ist Mikromanagement. Ich habe genug Leute eingestellt, übernommen und auch welchen andere Tätigkeiten empfohlen, um das aus eigener Erfahrung zu wissen. Um zu Deinem Anfangspunkt zu kommen: In höher qualifizierten Berufen geht es nicht ganz so simpel zu, wie Du vielleicht von anderswo her kennst. Beispielsweise kann sich in der Forschung ein Erfolg erst nach Jahren einstellen, im Vertrieb kann es Jahre dauern, bis ein Mitarbeiter seinen Kundenstamm aufgebaut hat.

Gerade die kurzfristig orientierten Geschäftsleitungen oder Erbsenzähler haben oft nicht die Geduld. Du könntest wohl kein Geschäft aufbauen. Meint ein Praktiker mit Jahrzehnten Erfahrung.

Irrtum: Es gibt einen Mangel an qualifiziertem Personal!

Olivia @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:36 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3779 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 18:43

Ich kenne genügend Firmen, die hire and fire praktizieren...
Schliesslich gibt es ein Überangebot und keinen Mangel.

.............

Großfirmen in D finden in der Regel immer noch großzügig ab!
Kleinere Firmen sind auf ihre guten und engagierten Mitarbeiter angewiesen. Ganz speziell Familienbetriebe - und vor allem, wenn sie gute Positionen im Weltmarkt haben. Die bemühen sich auch, die Leute zu behalten, wenn es schlechter geht. Gute Leute kannst du nicht einfach von heute auf morgen "ersetzen". Das betrifft aber den "seriösen" Bereich. Das sind auch meist alteingesessene Betriebe. Natürlich gibt es inzwischen alle möglichen "Halsabschneider", die auf die Schnelle und auf Kosten von anderen "reich" werden wollen. Die triffst du aber in der Regel im Sozial-Industriellen-Komplex an, wo die Leute nicht viel Know-How benötigen und ordentlich Geld scheffeln können, wenn sie gewissenlos genug sind. "Erfolgskontrolle" gibt es da nämlich nicht und dem "Weltmarkt" müssen sie sich auch nicht stellen. - So soll die Mafia derzeit bereits sehr aktiv im "Betreiben von Flüchtlingsunterkünften" sein. "Echte" Unternehmer sind das nicht! Fachlich können ja meist auch nicht viel - ganz im Gegensatz zu vielen technisch-wissenschaftlich orientierten Betrieben, die NOCH in Deutschland arbeiten und produzieren. - Sie bekommen aber keinen qualifizierten Nachwuchs mehr, keine Lehrlinge z.B. - die "studieren" alle "Soziales".... :-))

--
For entertainment purposes only.

Bravo, bravo, bravo. Genau so! (oT)

Gaby @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:38 vor 3535 Tagen @ Olivia 3292 Views

- kein Text -

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Wieso "Bravo". Bei Griechenland zieht die Troika das ebenfalls durch

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 18:46 vor 3535 Tagen @ Gaby 3422 Views

Bei Griechenland zieht die Troika das ebenfalls durch, und da ist es dann nicht in Ordnung?

Das verstehe ich nicht. Letztlich ist es egal, ob eine inländische ReGIERung oder eine ausländische Macht den Arbeitnehmern die Rechte und den Rentnern ihre Rente wegnimmt.

Weg ist weg. Dann hat es aber jemand anderes.

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

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Wie machen die das?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 19:12 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3372 Views

und

den Rentnern ihre Rente wegnimmt.

Die haben die Rente also in der Tasche, und jetzt klaut ihnen einer ihre Tasche, oder wie blöd muss man sein, um solch einen Nonsens zu fabrizieren?

Ein Rentner, jeder Rentner, ist ein Gläubiger, der versucht, von seinen Schuldnern, das sind die Eigentümer, so viel abzuzwacken wie irgend möglich.
Die Schuldner des Rentners sind die Arbeiter, und deren Eigentum ist ihr Arbeitslohn, und dieser Lohn wird zum Teil, ohne dass ihn der Arbeiter, der dafür gearbeitet hat, in die Hand bekommt, einbehalten, um ihn direkt an seinen Gläubiger, den Rentner auszuzahlen.

Weg ist weg. Dann hat es aber jemand anderes.

Wenn von Sklaverei die Rede ist, dann sind die Arbeiter die Sklaven der Rentner.


Gruß Mephistopheles

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Umlageverfahren

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 19:21 vor 3535 Tagen @ Mephistopheles 3384 Views

Die Schuldner des Rentners sind die Arbeiter, und deren Eigentum ist ihr
Arbeitslohn, und dieser Lohn wird zum Teil, ohne dass ihn der Arbeiter, der
dafür gearbeitet hat, in die Hand bekommt, einbehalten, um ihn direkt an
seinen Gläubiger, den Rentner auszuzahlen.

Das nennt man Umlageverfahren.

Solange man das Verfahren beibehält, muss man den jetzigen Rentnern etwas geben. Schliesslich hat man denen früher auch etwas abgenommen.

Wenn von Sklaverei die Rede ist, dann sind die Arbeiter die Sklaven der
Rentner.

Siehe oben.

Man muss es nicht gut finden. Dann sollte man ein Kapitaldeckungsverfahren einführen.

ABER auch denen, die eingezahlt haben, muss man dann die Kaufkraft, auf die sie verzichten mussten, erstatten!

--
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Das Wort "Umlageverfahren" ist eine Wortschöpfung, um den Betrug zu verschleiern

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 20:32 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3270 Views

Das nennt man Umlageverfahren.

Solange man das Verfahren beibehält, muss man den jetzigen Rentnern etwas
geben. Schliesslich hat man denen früher auch etwas abgenommen.

Ach?!? Man muss ihnen also was geben, weil sie nichts haben. Und warum haben sie nichts? Weil man ihne das, was sie hatten, früher abgenommen hatte.

Ich glaube, wenn dir was gestohlen wurde, dann berechtigt dich das noch keineswegs, selber jemand anderen zu bestehlen.
Genau das versuchst du aber mit der Wortschöpfung "Umlageverfahren" zu rechtfertigen.

Wenn von Sklaverei die Rede ist, dann sind die Arbeiter die Sklaven der
Rentner.


Siehe oben.

Man muss es nicht gut finden. Dann sollte man ein Kapitaldeckungsverfahren
einführen.

Kapitaldeckungsverfahren ist genau so Betrug, dir wird nämlich - ungefragt - dein Kapital abgenommen, mit dem Versprechen, es dir irgendwann mit Zinsen zurückzuerstatten.
Was von dem Versprechen zu halten ist, sieht man daran, dass diejenigen, die solch ein Versprechen geben, nicht im Traum daran denken, Sicherheiten zu leisten.

ABER auch denen, die eingezahlt haben, muss man dann die Kaufkraft, auf
die sie verzichten mussten, erstatten!

Wer muss?
Beantworte mir doch bitte die Frage nach dem "Wer".

Das ganze System ist ein Schneeballsystem, und fliegt, wie jedes Schneeballsystem irgendwann auf.


Gruß Mephistopheles

--
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Habe ich bereits beantwortet. Du musst nur auf meine Argumente eingehen.

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 20:54 vor 3535 Tagen @ Mephistopheles 3101 Views

Wer muss?
Beantworte mir doch bitte die Frage nach dem "Wer".

Das ganze System ist ein Schneeballsystem, und fliegt, wie jedes
Schneeballsystem irgendwann auf.

Habe ich bereits beantwortet. Du musst nur auf meine Argumente eingehen.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

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Märchenerzählungen sind keine Argumente

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 21:21 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3134 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 21:25

Wer muss?
Beantworte mir doch bitte die Frage nach dem "Wer".

Das ganze System ist ein Schneeballsystem, und fliegt, wie jedes
Schneeballsystem irgendwann auf.


Habe ich bereits beantwortet. Du musst nur auf meine Argumente eingehen.

Nein, du hast kein Argument gebracht, sondern versucht, mir ein Märchen aufzubinden.

Niemand muß. Man kann sehr wohl denjenigen, der etwas verdient, verpflichten, davon abzugeben; man kann aber niemanden verpflichten, jemandem etwas zu verdienen zu geben.


Gruß Mephistopheles

--
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Wieso bravo?

siggi, Mittwoch, 15.06.2016, 19:34 vor 3535 Tagen @ Gaby 3295 Views

Hallo Gabi,

hieß es gerade noch bei dir:

Und der Unternehmer will für seinen hohen, teilweise schmerzhaften und gar nicht so selten auch existenzbedrohenden Einsatz eine entsprechende Prämie sehen. Die steht ihm zu.

Wird nun bei dieser Aussage von @Olivia Beifall geklatscht:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=405597

"Natürlich gibt es inzwischen alle möglichen "Halsabschneider", die auf die Schnelle und auf Kosten von anderen "reich" werden wollen." Zitat Ende.

Dabei ist doch wohl unstrittig, dass es sich bei diesem Personenkreis auch um Unternehmer handelt, oder etwa nicht?

Also, gibt es jetzt die von @Falkenauge und @Olivia beschriebene Ausbeutung von Lohnabhängigen, oder gibt es sie nicht?

LG

siggi

Hartz IV ermöglich keine Zukunft

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 17:59 vor 3535 Tagen @ Martin 3628 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 18:25

dass es ohne solche Reformen überhaupt keine Zukunft gibt.


Ohne Hartz IV keine Zukunft?

Wie kann man nur solchen Unfug verzapfen...

Nicht zu fassen.

Schau doch einfach einmal in das Wahlprogramm der SPD damals!

Sämtliche Fördermaßnahmen, die vorgesehen waren, wurden nach der Wahl gestrichen!!! Es gab nur noch Fordern, aber kein Fördern wie geplant.

Inzwischen wurde auch die letzte Förderung, die 9 Monate Zahlung, wenn man sich selbständig macht, gestrichen, oder vielmehr in eine freiwillige Förderung, auf die man kein Anrecht hat, geändert.

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Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

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Ach, wir reden vom Erfolgsmodell Venezuela, oder?

Gaby @, Mittwoch, 15.06.2016, 16:10 vor 3536 Tagen @ Falkenauge 3958 Views

ja, ja, der Sozialismus ist nur noch nie richtig versucht worden ...

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"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Sozial ist nicht sozialistisch

Falkenauge @, Mittwoch, 15.06.2016, 16:22 vor 3536 Tagen @ Gaby 3672 Views

ja, ja, der Sozialismus ist nur noch nie richtig versucht worden ...

Ich schätze Deine fundierten Berichte aus Griechenland, Gaby. Ein so oberflächliches Schubladen-Denken habe ich Dir gar nicht zugetraut. Das Erkennen der Notwendigkeit, dass sich da etwas grundsätzlich ändern muss und die beschriebenen Lösungsansätze haben mit Staatseigentum und sozialistischer Planwirtschaft nicht das geringste zu tun. Siehe auch ergänzend hier.

Ich kann einfach bestimmte Dinge nicht mehr hören

Gaby @, Mittwoch, 15.06.2016, 16:29 vor 3536 Tagen @ Falkenauge 4004 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 16:36

Moin,

ich kann es einfach nicht mehr hören: "Es ist ein Skandal, wie die Arbeit, d. h. die Arbeitskraft der Abhängig-Beschäftigten noch immer ausgebeutet wird. Sie müssen einen Teil von sich auf einem "Arbeitsmarkt" nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage verkaufen. Das ist ein Rest des Sklaventums. Die Eigentümer beanspruchen alleine den Gewinn, obwohl er von allen Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet worden ist. Diese werden aber betriebswirtschaftlich als Personal-Unkosten behandelt, die so gering wie möglich zu halten sind."

Es gibt Unternehmer, die gehen ein Risiko ein, arbeiten sich den Wolf, haften mit allem, was sie haben, wenn' schief läuft. Und es gibt Leute, die sich gegen ein solches Hochrisikoleben entscheiden. Die lassen sich anstellen. Und kriegen (dafür sorgt schon das Gesetz) ein ordentliches Salär. Je höher qualifiziert, umso besser.

Und der Unternehmer will für seinen hohen, teilweise schmerzhaften und gar nicht so selten auch existenzbedrohenden Einsatz eine entsprechende Prämie sehen. Die steht ihm zu.

Alles andere ist für mich einfach nur noch ein rotes Tuch. In der Regel sind Vertreter solcher Positionen Gewerkschaftler oder Lehrer. Bei Dir vermute ich Zweiteres. Meistens noch Berufsschule.

Viele Grüße und nichts für Ungut, aber das musste jetzt mal raus

Gaby

--
"Das Dumme an Internetzitaten ist, dass man nie weiß, ob sie auch stimmen." Leonardo da Vinci

Mag sein, hilft aber nicht

Falkenauge @, Mittwoch, 15.06.2016, 17:27 vor 3535 Tagen @ Gaby 3592 Views

ich kann es einfach nicht mehr hören.

Das mag sein, ist eine subjektive Befindlichkeit, die aber nichts an den Tatsachen ändert.

Es gibt Unternehmer, die gehen ein Risiko ein, arbeiten sich den Wolf,
haften mit allem, was sie haben, wenn' schief läuft. Und es gibt Leute,
die sich gegen ein solches Hochrisikoleben entscheiden. Die lassen sich
anstellen. Und kriegen (dafür sorgt schon das Gesetz) ein ordentliches
Salär. Je höher qualifiziert, umso besser.


Es hat nicht jeder unternehmerische Fähigkeiten. Habe ich richtig gelesen: "und kriegen ein ordentliches Salär (dafür sorgt schon das Gesetz)"? In welcher Welt lebst Du, Gaby? Die große Masse kriegt eben kein "ordentliches" Salär.

Und der Unternehmer will für seinen hohen, teilweise schmerzhaften und
gar nicht so selten auch existenzbedrohenden Einsatz eine entsprechende
Prämie sehen. Die steht ihm zu.

Das wird nicht bestritten, soll er auch haben. Aber nicht den alleinigen Gewinn, den er nicht alleine erarbeitet hat.

Alles andere ist für mich einfach nur noch ein rotes Tuch.

Das mag sein, mit einem roten Tuch vor den Augen ist aber auch keine klare Erkenntnis der Dinge möglich.

Viele Grüße und nichts für Ungut, aber das musste jetzt mal raus

Gaby

Viele Grüße und nichts für ungut,
das musste aber auch mal geantwortet werden.

Falkenauge

Kapitalismus ist so ziemlich das ungerechteste System überhaupt.

Prophet @, Mittwoch, 15.06.2016, 19:40 vor 3535 Tagen @ Gaby 3480 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 19:51

Hallo,

Und der Unternehmer will für seinen hohen, teilweise schmerzhaften und
gar nicht so selten auch existenzbedrohenden Einsatz eine entsprechende
Prämie sehen. Die steht ihm zu.

Ja, allerdings braucht man nur ausreichend zu essen, ein Obdach über dem Kopf und warme Füße (naja, so ungefähr jedenfalls).
Was der "Kapitalismus" für Blüten bei einigen zeigt, dürfte bekannt sein. Hie Glaspaläste und Champagner für 3000.- die Flasche, da der Pfandflaschen suchende Penner, der nicht weiss, ob er morgen noch leben wird. Weil er kein Obdach und nix zu fressen hat. Und das nur, weil er am falschen Ort zur falschen Zeit geboren ist. Wer nicht sieht, dass hier etwas oberfaul ist, der sieht gar nichts mehr. Jaja, und jetzt kommt wieder der dumme Spruch: "Die sind halt faul, ungebildet und wollen nur auf Kosten der Fleissigen Leben!" - Diese Aussagen sind dermaßen menschenverachtend, dass es schon weh tut. Und das Schlimmste ist: ich habe so einen Schwachsinn auch jahrelang geglaubt.

Das Eigentum an Grund und Boden z.B. ist eine Perversität sondersgleichen. -Unfairer gegenüber den meisten jetzt lebenden und den noch nicht geborenen Erdenbürgern kann sich eine Gesellschaft praktisch nicht verhalten.

Wer einem "freien Kapitalismus" das Wort redet, der ist auf Bauernfänger hineingefallen (so wie ich auch jahrelang). Dann passiert nämlich genau das, was Ende des 19. Jahrhunderts passiert ist: eine superreiche Oberschicht, und verelendende Massen. Und genau dem gleichen Szenario steuern wir heute wieder zu. Exakt dem gleichen! - Das Problem ist, dass die superreiche Oberschicht uns Selbständigen einzureden versucht, dass Kapitalismus und freie Märkte super wären. Ja, für die oberen zehntausend auf der Welt ist das tatsächlich der Fall. Nur gehören wir alle mehr oder weniger zum doofen Mittelstand (und sind im Vergleich zu den Reichen wirklich sehr, sehr arm). Und genau aus diesem doofen Unternehmer-Mittelstand kommt der Ruf nach mehr "reinem" Kapitalismus. Genau dieser unternehmerische Mittelstand spielt den Superreichen voll in die Hände. Die Gehirnwäsche hat offensichtlich ausgezeichnet funktioniert!

Alles andere ist für mich einfach nur noch ein rotes Tuch.


Blinder Hass und Verteufelung von Ideologien hat noch nie genützt. Auch nicht die sinnlose Aneinanderreihung von Schlagwörtern. "Sozi", "Sozialismus" usw. haben z.B. eine negative Färbung bekommen. Ich frage mich eigentlich, warum?
Für die Mehrheit der Menschen ist ein gerechter Sozialismus eine sehr freundliche und faire Angelegenheit. Jeder steckt ein bisschen zurück, damit es der Mehrheit besser geht. Ich finde daran nichts Verwerfliches. Für viele hier sind ja "links", "grün", "Sozialist" usw. grobe Beleidigungen des Gegenübers. Ja - wenn man glaubt, dass die SPD oder die Linke Partei eine "sozialistische" Politik machen würde, dann ist man falsch gewickelt. Die sind nicht "links" oder "sozialistisch". Sondern bürgerlich rechts. Da muss man nur hinter die Fassade blicken. Das ist ein verlogenes Spiel, was hier abläuft. NIEMAND von denen hat ernsthaftes Interesse daran, dass es "dem kleinen Mann" besser geht. NIEMAND!

In der Regel
sind Vertreter solcher Positionen Gewerkschaftler oder Lehrer. Bei Dir
vermute ich Zweiteres. Meistens noch Berufsschule.


Ich finde Falkenauges Analysen gar nicht übel (jedenfalls, das wenige, was ich gelesen habe) - wenn man sich von alten Vorurteilen einmal gedanklich frei macht. Wenn man natürlich ein verblendeter Ideologe ist, für den die Position des Gegenüber "ein rotes Tuch" ist, dann hat man es natürlich schwer, die wirklichen Tatsachen zu sehen. Wer eine rote oder braune Brille trägt, sieht natürlich alles rot oder braun. Das ist doch logisch. Brillen abnehmen bitte und klar sehen - wenigstens versuchen sollten wir es!

Michail Bakunin sagte:
„Die Gesellschaft [ist] so zu organisieren, dass jedes auf die Welt kommende männliche oder weibliche Wesen ungefähr gleiche Mittel zur Entwicklung seiner Fähigkeiten und ihrer Nutzbarmachung durch die Arbeit vorfindet…“

So gehört sich das, da hat er völlig recht. Was hier abläuft ist ein schmutziges Spiel, und sogar irgendwelche idiotischen Kleinunternehmer rufen nach "mehr Kapitalismus" weil sie ja so arm und klein sind. Und durch die "soziale Politik" so gegängelt werden. Ha! - Die Politik ist eben nicht sozial, sondern höchst asozial! Mittlerweile erkenne ich diese Hilferufe nach "mehr Kapitalismus" der Kleinunternehmer als chronische Krankheit. Die kleinen und mittelständischen Betriebe sind eben klein und mittelständisch, weil sich immer mehr Ressourcen bei den Superreichen akkumulieren. Auch hier wird immer Ursache und Wirkung verwechselt, zugunsten weniger Familien, zu ungunsten fast aller.

Aufwachen ist angesagt, und nicht das Nachplappern von irgendwelchen Worthülsen.


Grüße,
Prophet

Bravo, ich hoffe @Zara liest mit und erkennt aus welchem Webstoff

Centao @, Mittwoch, 15.06.2016, 20:35 vor 3535 Tagen @ Prophet 3576 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 20:40

Dein Determinismus ist.

Selbst die Ursache scheint klar, wenn man niemals selbständig war..[[freude]]

StamoKap, oder auch Sozialismus geannt, kommt immer dann zum Zuge, wenn die alte Weltordung zerbrochen werden soll..

Ich selbst bevorzuge ja entweder den Winchester-Kapitalismus, oder eben die Monarchie..[[zwinker]] oder den galaktischen Imperator.. youtube


Warum ist Kapitalismus, dessen Blütephase in den 70ern zu Ende war, ungerecht gegenüber den vorherigen Staatsformen?

Gruß,
CenTao

wenn die Blütezeit vorbei ist

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 20:59 vor 3535 Tagen @ Centao 3302 Views

Warum ist Kapitalismus, dessen Blütephase in den 70ern zu Ende war,
ungerecht gegenüber den vorherigen Staatsformen?

Wenn die Blütezeit vorbei ist, kommt die Ernte. Und danach werden die Felder neu bestellt, erneut gesät und gewartet.

Warum sollte dies nicht auch beim Kapitalismus so sein? Warum nicht noch bessere Pflanzen pflanzen?

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Eine total konstruktive Antwort von dir...

Prophet @, Donnerstag, 16.06.2016, 18:24 vor 3534 Tagen @ Centao 2960 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.06.2016, 18:35

Selbst die Ursache scheint klar, wenn man niemals selbständig
war..[[freude]]


Was verstehst du unter "selbständig"?

Ich bin insofern selbständig, dass ich mit kaum Startkapital ein Geschäft angefangen habe (direkt nach der Schule), und wahrscheinlich mehr Geld in meinem Leben "verdient" habe, als manch ein Außenstehender annimmt. "Angestellter Lohnsklave" war ich nie, kann aber deren Positionen sehr gut verstehen.


Das kapitalistische System ist und bleibt sehr ungerecht. Bis auf eine sehr, sehr kleine Minderheit, die davon unvorstellbar profitiert. Nur weil ICH es eben zu bescheidenem Wohlstand (?) geschafft habe, heißt das noch lange nicht, dass es anderen ebenso geht. Das kann ja auch gar nicht funktionieren, und darin liegt auch die Ungerechtigkeit begründet: Nur weil jemand mal vor 500 Jahren ein paar Bauern die Rübe abgehackt, sein Land abgesteckt hat, herrscht dann eine kleine Minderheit über die Hälfte des Landbesitzes und trinkt zeitlebens Champagner mit Goldflittern, während andere Menschen das Essen aus Mülltonnen zusammensuchen müssen. Das ist eine Perversität. Genauso ist es mit dem Grundbesitz der Kirche z.B. - das ist alles Raubgut, wenn man es genau betrachtet. Je weiter wir auf der Zeitlinie fortschreiten, desto ungerechter wird dieses System. Wenn man natürlich ein verblendeter Ideologe ist, ist der Blick auf das Ganze erheblich getrübt. Das Aufwachen aus eurer Traumwelt wird schon bald schmerzhaft enden. Das ist doch klar. Reden wir mal in zehn Jahren darüber, sofern wir noch können. Es ist kein Wunder, dass die superreichen Familien sich ständig lächelnd die Hände reiben. Die dummen Massen werden ausgebeutet, und rufen noch lauthals nach "mehr Kapitalismus" - also noch mehr Ausbeutung. Und werden mit Brosamen vom Tisch der Reichen abgespeist. Es ist doch klar, dass es eines Tages knallen wird. Es fängt ja schon an.

Oder hast du etwa die Gewalt über die Schlüsseltechnologien und Rohstoffe? - Nein, mein Freund. Du bist - wie wir alle hier - ganz, ganz unten in der Nahrungskette. Wir sind der Dreck unter dem Fingernagel aus der Position der wirklich Reichen. Wir sind die, die denen alle zuarbeiten.


Die Mehrzahl der Menschheit leidet unter diesem System. Das ist keine Frage, und jemand der das nicht sieht, ist blind gegenüber allem Leid, das dieses System erzeugt.

Selbstständig bin ich dahingehend nicht, dass ich zahlende Kunden benötige. Wenn ich diese nicht gehabt hätte, wäre es auch mit der Selbstständigkeit nichts geworden. Selbständig und autark ist man nur in einer verqueren Fantasie. Niemand ist "wirtschaftlich selbständig". Das Wort ist also absoluter Quatsch. Wie ich ja sagte: es werden immer nur Worthülsen gedroschen, und deshalb hat man die meisten Menschen auch "im Sack". Die meisten schnappen nur Halbwahrheiten auf, und die, die den Dingen auf den Grund gehen wollen, werden niedergemacht (oder man versucht es zumindestens). Dass ich dieses Verhalten ebenfalls jahrelang praktizierte, kann ich nur unter "Lebenserfahrung" verbuchen. Aber es ist nie zu spät, seine ideologische Brille herunterzunehmen, um zu sehen, was wirklich abläuft.

Außerdem kann man sehr wohl "kapitalistisch" wirtschaften, und dieses System auf das schärfste verurteilen. Zudem weißt du gar nicht, welchen sozialen Zwecken ich mein Geld zur Verfügung gestellt habe und immer noch stelle. Du weißt GAR NICHTS von mir und meinen Hintergründen.

Und wenn man eben nichts Konstruktives zu vermelden hat, hält man lieber mal den Mund.

Grüße,
Prophet

Verteilungsgerechtigkeit der Neuzeit

Centao @, Donnerstag, 16.06.2016, 23:45 vor 3534 Tagen @ Prophet 2820 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.06.2016, 12:24

Hallo Prophet,

danke zunächst für Deine ausführliche Replik! Ich lese diese übrigens ganz gerne, auch wenn ich oft etwas anderer Meinung bin..[[zwinker]]

Nun zunächst muss ich gestehen, dass es mich verblüfft, dass Du als selbständig wirtschaftlich Agierender doch so vehement gegen den Kapitalismus anstehst. Deine Argumente gegen diesen sind Allgemeinplätze, die kann ich nicht entkräften, nur möchte ich darauf hinweisen, dass der europäische Kapitalismus, reinrassig nach Definition, bereits 1933 Geschichte war.

Die Geschichte nach 1945, beginnt natürlich mit großen Chancen, ist aber ohne (sozialdemokratische) Staatsintervention nicht beschreibbar.

Bei den Amerikanern ging es länger, aber auch hier kommt die Sozialdemokratie und Staatsintervention in Märkten früh zum Zuge. Die logische, mathematisch-statistische Kapitalaggregation hatten wir hier im Forum mal ausführlich diskutiert, sogar mit mal mit Mathe...<img src=" />

Für den Debitisten spielen diese Spielarten der Herrschaft für die Vorhersage des Systemverhaltens eine Rolle, nur moralisch lassen sich freier Kapitalismus und Sozialismus und deren Mischformen schwer vergleichen, wenn Du von freier Markttätigkeit ausgehst. Opfer noch und noch auf allen Seiten der Macht.., nur dass Länder wie China, Indien sich dem Sozialismus näher glauben.., wie auch halb Europa, Afrika und natürlich Südamerika.

Dass die Opferzahlen des reinrassigen Kapitalismus höher sind, als alles andere halte ich für ein sozialistisches Ammenmärchen, a'la SPD-Jugend..

Um zu Deiner Schlussformel zu kommen, für ein inhaltlich "gereiftes" Debitismus-Forum sind hier im Thread Deine einfachen sozialen Leitsätze und Umverteilungsgedanken leider kalter Kaffee.., wissen wir doch das alle Verträge im Herrschaftsbereich immer zu Lasten Dritter gehen. Das Spielende kannst Du gerade miterleben, z.B. anhand der Energie- und Ölwerte..

So persönlich wie Du meintest, wollte ich auch gar nicht werden, sorry!

Viele Grüße,
CenTao

Dem kann ich nur zustimmen!oder

Olivia @, Freitag, 17.06.2016, 06:55 vor 3534 Tagen @ Centao 2711 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 17.06.2016, 12:20


Die Geschichte nach 1945, beginnt natürlich mit großen Chancen, ist aber
ohne (sozialdemokratische) Staatsintervention nicht beschreibbar.

Bei den Amerikanern ging es länger, aber auch hier kommt die
Sozialdemokratie und Staatsintervention in Märkten früh zum Zuge. Die
logische, mathematisch-statistische Kapitalaggregation hatten wir hier im
Forum mal ausführlich diskutiert, sogar mit mal mit Mathe...<img src=" />

Für den Debitisten spielen diese Spielarten der Herrschaft für die
Vorhersage des Systemverhaltens eine Rolle, nur moralisch lassen sich
freier Kapitalismus und Sozialismus und deren Mischformen schwer
vergleichen, wenn Du von freier Markttätigkeit ausgehst. Opfer noch und
noch auf allen Seiten der Macht.., nur das Länder wie China, Indien sich
dem Sozialismus näher glauben.., wie auch halb Europa, Afrika und
natürlich Südamerika.

Dass die Opferzahlen des reinrassigen Kapitalismus höher sind, als alles
andere halte ich für ein sozialistisches Ammenmärchen, a'la SPD-Jugend..

--------------------------

Bisher waren die kapitalistischen Systeme immer noch das "kleinere Übel". Der Mensch ist des Menschen Wolf. - Immer wieder bilden sich die gleichen Strukturen heraus, gleichgültig, welches System gerade herrscht.
Bisher haben die westlichen Systeme Abstand davon genommen, im großen Maße "Massenmorde" an den eigenen Bürgern zu begehen. "Fremde Bürger" sind ausgenommen (Kriege). Von den kommunistischen Systemen kann man das nicht behaupten (Stalin, Mao und z.T. nahm wohl auch Lenin Massentod billigend in Kauf, wenn es dem "System" diente). Die Auswüchse aus dem kubanischen "Paradies" kenne ich von Augenzeugen, die als "Lohnsklaven" in Spanien arbeiteten und dies immer noch vorzogen.

"Wir" jammern hier auf einem extrem hohen Niveau. Nur begreifen das die Meisten überhaupt nicht!
Jeder "Arme" hat eine kostenlose Krankenversicherung! Jeder "Arme" hat einen kostenlosen Rechtsanwalt zur Verfügung.
Jeder "Arme" hat ein Anrecht auf kostenlosen Wohnraum, kostenlose Heizung, kostenlose gute Wasserversorgung.
Jeder Arme hat ein Anrecht auf kostenlose Nahrung und Kleidung und sogar auf etwas Geld um am "sozialen" Leben teilnehmen zu können.
Es herrscht immer noch "Meinungsfreiheit" in gewissen Grenzen. - Wenn man das mit Kuba und deren Sanktionen oder den "östlichen Paradiesen" vergleicht, dann muss man blind sein, um die Unterschiede nicht zu bemerken.

In Europa und in den USA gibt es einen derart ausgeprägten Sozialismus, wie ihn die Welt wohl noch nicht gesehen hat. Warum flüchten die Menschen der ganzen Welt wohl in diese sozialistisch/kapitalistischen Staaten?
Dass es genügend Menschen gibt, die denken, dass "der liebe Gott" oder "der Staat" alles zu machen hat, das versteht sich leider auch von selbst. Dass auch der "Staat" von Menschen "gekapert" wird, entgeht ihnen leider dabei.

Und nun zum Thema "Selbständigkeit":

Es gibt nur noch wenige wirklich Selbständige. In meinem Bekanntenkreis sind etliche Menschen, die sich so nennen. Schaut man näher hin, dann entdeckt man, dass sie alle samt und sonders vom Staat und seinen Institutionen abhängen. Kassenärtzliche Vereinigung, alle möglichen Rechtsschutzgesellschaften (und wiederum der Staat, denn "Arme" können ja kostenlos.....). Nicht zu vergessen den restlichen Sozial-Industriellen Komplex, der SICHERE Einkommen garantiert.

Mit Selbständigkeit hat das nicht das Allergeringste zu tun! Es ist eine spezielle Art von Staatsabhängigkeit, die zur Zeit vielen Menschen noch erstaunliche Pfründe und Sicherheiten gibt, ohne dass sie sich zu sehr überanstrengen müssen. Dass der Strick vom Staat auch wieder enger um den Hals gezogen werden kann, das merken viele Ärzte. Von denen gehen nun übrigens viele in die Teil-Selbständigkeit. Sie nehmen nur noch selbst zahlende Patienten und Privatpatienten. Etliche Patienten werden dann übrigens schneller "gesund" (sie schauen auf die Kosten). Das trifft auch für neue Ansätze von Psychotherapeuten zu, die die "Zahlungsfunktionen" des staatlichen Gesundheitssystems als "Teil der Krankheit" betrachten. Verantwortung wird schlicht abgegeben, gleichgültig, welche gesellschaftliche Schicht. Oh nein, es handelt sich in der Regel um keine Psychoanalytiker. Das wäre dann doch zu viel verlangt. Die leben bestens vom System und je länger die Leute krank sind, um so besser geht es den Analytikern.

Glücklicherweise gibt es überall neue Ansätze. Und ALLE rufen zur Selbstverantwortung auf. Weg vom Nanny-Staat. Selbst die Tiere im Zoo müssen sich inzwischen "anstrengen" um an ihre Nahrung zu kommen, denn auch dort hat man festgestellt, dass sie sonst "depressiv" werden.

--
For entertainment purposes only.

Ja, ohne staatliche Subvention läuft kaum noch was..

Centao @, Freitag, 17.06.2016, 10:01 vor 3534 Tagen @ Olivia 2622 Views

in den allermeisten Fällen von Selbständigkeit. Das betrifft aber auch fast alle Unternehmen. Die Defizite der Haushalte sind natürlich nie wieder über Steuereinnahmen einbringbar, wenn die Exporte nicht explodieren.

Hallo Olivia,

danke auch für die Fallbeschreibung mit den Ärzten und den sozialen Berufen.
In der Beschreibung der Abhängigkeit und Relation jedes Selbständigen hat auch @prophet nicht unrecht.

Nehmen wir dieses als Marker innerhalb der Arbeitsgesellschaft wahr, hat der Kapitalismus schon im Mikrobereich fertig. Nur in der Aggregation über unsere Exportweltmeister ist die "soziale" Marktwirtschaft haltbar, bzw. geht ganz klar in sozialistische Verhältnisse über. Frankreich ist da schon einen Schritt als wir in D weiter..

@Dottore sagte ja mal "Premieren noch und noch..".

Dies betrifft natürlich die letzten Freiheitsgrade der Offizialmacht, wie wirtschaftlich-ökologische Marktbereiche, neben (an sich..) klammen Kassen.

BSP:

Vor drei Wochen habe ich @paranoia geschrieben, dass ich (effiziente) Verbrenner im Pkw-Bereich verbieten würde, sonst haben die deutlich weniger effizienten E-Stromer keine Massenschance..

Und nun was bekomme ich heute morgen zu hören? Das Umweltbundesamt will Verbrenner bis 2050 verbieten..

Viele Grüße,
Centao

Kurze Antwort darauf.

Prophet @, Samstag, 18.06.2016, 20:40 vor 3532 Tagen @ Olivia 2603 Views

Bisher waren die kapitalistischen Systeme immer noch das "kleinere Übel".

Im Vergleich zu WAS?

Der Mensch ist des Menschen Wolf.

Ja, wenn man ihm diese "Weisheit" von kleinauf beibringt, dann glaubt er das tatsächlich. Auch noch als Erwachsener. Und dann geht er ins Militär, und schießt andere Leute und anderer Leut's Familie tot, weil er denkt, dass der andere auch so über ihn denkt. Das ist doch große Klasse und hat echt Stil.

- Immer wieder bilden sich die gleichen
Strukturen heraus, gleichgültig, welches System gerade herrscht.

Aha, ich halte das für unfug. Bzw. funktioniert das genau so lange, wie die Mehrzahl glaubt, dass "es" eben so sein muss. Das es in der Geschichte der Menschheit eine solche Phase gegeben hat (und natürlich gibt) ist unbestritten. Aber das heißt ja nicht, "das es jetzt so bis in alle Ewigkeit" so sein müsste. Oder? - Dieses System ist ja nicht "gottgegeben", sondern entspringt dem menschlichen Hirn.

Bisher haben die westlichen Systeme Abstand davon genommen, im großen
Maße "Massenmorde" an den eigenen Bürgern zu begehen.

Wenn in einem globalen, kapitalistischen System Menschen durch eigene Machthaber gemordet werden, oder durch Büttel anderer Machthaber macht das wenig Unterschied für denjenigen, der die Kugel in den Kopf bekommt.

"Fremde Bürger"
sind ausgenommen (Kriege).

Sagt jeder Staat vom anderen, und schießt Leute tot. "Weil es halt sein muss."

Von den kommunistischen Systemen kann man das
nicht behaupten (Stalin, Mao und z.T. nahm wohl auch Lenin Massentod
billigend in Kauf, wenn es dem "System" diente).

Es fragt sich, was man unter "kommunistisch" versteht, und was Stalin und Mao unter "kommunistisch" verstanden haben. Die Kreuzfahrer nannten sich christlich, und mordeten Frauen, Männer und Kinder. So, und nun sind die Lehren Christi scheiße, oder was? (Mir geht es nur darum zu zeigen, das Schlagworte die missbraucht werden, wenig über deren ursprünglichen Inhalt aussagen.)

Die Auswüchse aus dem
kubanischen "Paradies" kenne ich von Augenzeugen, die als "Lohnsklaven" in
Spanien arbeiteten und dies immer noch vorzogen.


Es gibt eigentlich kein sozialistisches System, wie es Ende des 19. Jahrundertes ausformuliert wurde. Sie wurden später nur so genannt, was aber nichts mit der ursprünglichen Idee zu tun hatte.

"Wir" jammern hier auf einem extrem hohen Niveau. Nur begreifen das die
Meisten überhaupt nicht!

Das habe ich nie bestritten. Trotzdem ist es ein extrem ungerechtes System. Das darf ja wohl noch benannt werden, wenn hier "mehr Kapitalismus" von einigen Autoren gewünscht wird.

Jeder "Arme" hat eine kostenlose Krankenversicherung!

Ich hatte 15 Jahre überhaupt keine KV. Ich habe nie bei anderen (Staat) darum gebettelt, mich durchzufüttern. Aber nur weil ICH eben mental stark bin, heißt das noch lange nicht, dass es andere auch sind. Und andere brauchen eben Hilfe. Oder bist du so eiskalt, dass du dem Leid anderer tatenlos zusehen kannst? - Dann kann ich dir nur wünschen, mal abzustürzen. Und dann wirst du sehen, wie Hunger schmeckt. Dann reden wir nochmal über "mehr Kapitalismus" oder soziale Kälte.

Jeder "Arme" hat ein Anrecht auf kostenlosen Wohnraum, kostenlose Heizung,
kostenlose gute Wasserversorgung.

Das ist offensichtlich ein Schritt in die richtige Richtung, die Folgen eines fehlerhaften Systems wenigstens ein bisschen abzumildern. Oder?

Jeder Arme hat ein Anrecht auf kostenlose Nahrung und Kleidung und sogar
auf etwas Geld um am "sozialen" Leben teilnehmen zu können.

Ja, zum Glück kann sich diese Gesellschaft diese Brosamen leisten. Sonst hätten wir morgen einen Aufstand und die "Reichen" ein großes Problem. Und das ist ja auch bei allen "Reichen" bekannt.

Es herrscht immer noch "Meinungsfreiheit" in gewissen Grenzen. - Wenn man
das mit Kuba und deren Sanktionen oder den "östlichen Paradiesen"
vergleicht, dann muss man blind sein, um die Unterschiede nicht zu
bemerken.


Wie gesagt, diese sozialistischen Systeme haben nichts mit dem "Sozialismus" in seiner ursprünglichen Idee zu tun.


In Europa und in den USA gibt es einen derart ausgeprägten Sozialismus,
wie ihn die Welt wohl noch nicht gesehen hat.

Aus Not, ja. Jeder Staat steht kurz vor der Revolution, wenn das Essen ausgeht und der Hunger regiert. Das ist doch logisch. Je mehr Menschen es gibt, und je mehr Kapital, Ressourcen und Schlüsseltechnologien in wenigen Händen konzentriert sind, desto mehr ist man gezwungen, die Massen zu alimentieren. Oder sie würden des Hunger sterben (und vorher Rabatz machen). Auch das ist zwangsläufig nötig.

Deswegen ging der ursprüngliche Sozialismus auch sofort mit eugenischen Maßnahmen einher.

Warum flüchten die Menschen
der ganzen Welt wohl in diese sozialistisch/kapitalistischen Staaten?

Weil sie sonst in ihren Heimatländern verrecken würden, weil westliche Konzerne Bodenschätze anhäufen, alles ausbeuten, Öl abpumpen, Ressourcen abschöpfen, Agrarland kaufen??
URSACHE UND WIRKUNG NICHT VERWECHSELN!

Es gibt nur noch wenige wirklich Selbständige.


Falsch. Niemand ist eine Insel. Es gibt nur Menschen, die von der ein oder anderen Sache mehr, oder weniger abhängig sind. Niemand existiert aus sich selbst heraus.

müssen sich inzwischen "anstrengen" um an ihre Nahrung zu kommen, denn
auch dort hat man festgestellt, dass sie sonst "depressiv" werden.


Genau, mehr Sklaven bitte. Der Mensch müsste sich auch in einem "Sozialismus" oder in einer Solidargemeinschaft anstrengen. In einem Wohlfahrtsstaat werden die Leute vielleicht depressiv (glaube ich nicht, das widerspricht psycholgischen Tatsachen und hat z.T. sehr viel mit frühkindlicher Prägung zu tun, aber das ist eine andere Sache und ist in zahlreicher Literatur nachzulesen.). In einem kapitalistischen System veranstaltet man dagegen einen Massenmord an anderen Lebewesen, und bringt sich am Ende aus Trauer über seine Untaten selbst um.


Grüße,
Prophet

Ja ungerecht!

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Donnerstag, 16.06.2016, 23:45 vor 3534 Tagen @ Prophet 2815 Views

Das kapitalistische System ist und bleibt sehr ungerecht.

Hallo Prophet,

da ist es schon wieder.
Das System ist einfach in sich widersprüchlich, tut aber so als sei alles in Ordnung.
Gerechtigkeit ist meiner Meinung nach ein Begriff des Systems, ein Begriff mit dem man uns Sand in die Augen streut.
Es gibt keine Gerechtigkeit.
Die meisten Menschen meinen 'gerecht' = 'gleich'.
Aber natürlich gibt es auch keine Gleichheit.

Jemandem gerecht zu werden, hieße, all seine Umstände, Fähigkeiten, Potentiale, Beziehungen, dann deren Umstände, Fähigkeiten, Potentiale, Beziehungen, dann deren Umstände, Fähigkeiten, Potentiale, Beziehungen usw. zu berücksichtigen...
Das ist nicht möglich.

Das Leben zeichnet sich u. a. gerade dadurch aus, dass es eben nichts und niemanden gleich macht und gerecht behandelt.
Auch das Leben im Kapitalismus oder Sozialismus.
Ja zum Leben heißt auch diese Tatsachen zu bejahen.

Jeder Mensch hat seine Umstände, besondere Fähigkeiten und andere Beziehungen, woraus sich sein Potential ergibt, das er verwirklichen kann oder nicht.
In diesem Rahmen ist er genau genommen unvergleichbar.
Zudem bleibt immer unklar, mit wem denn verglichen werden sollte.
Da gäbe es immer welche, die bevorteilt wurden und noch viel mehr, die benachteiligt wurden.
Seien wir als Lebensbejahende froh, dass alles ungerecht und ungleich ist.

Sich darüber zu ereifern, dass man wegen des Kapitalismus selbst geringere Chancen hat, als ein Kind, das mit dem goldenen Löffel in der Hand geboren wurde, ist Selbstmitleid und beste Voraussetzung dafür, sein eigenes Potential nicht zu erfüllen.
Mich erschaudert, wenn ich bei mir entdecke, wie viel dummer Sozialismus mein Denken nachhaltig verseucht hat.

Aber das ändert sich...

Danke und Gruß
Hinterbänkler

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

An: @Prophet - Ein glänzender Beitrag für die Sammlung. Danke! / Von Hopi

Leserzuschrift @, Freitag, 17.06.2016, 12:42 vor 3534 Tagen @ Prophet 2722 Views

Gegrüßt sei der @Prophet!

So macht das DGF richtig Freude.

Deinen glänzenden Beitrag genußvoll gelesen. Wie`s manchmal im Leben so spielt, las ich vor kurzem nochmals das MEISTER-Werk von "Khalil Gibran / Der Prophet". Nur wenige machen ihrem selbstgewählten Nicknamen Ehre.

Die Hopi möchten jetzt nicht Zeile für Zeile Deiner wunderbaren Antwort an den geschätzten User @Centao wiedergeben, sondern daraus neue Gedankenansätze versuchen, weiter zu entwickeln <img src=" />.

Sowohl das kapitalistische wie auch das sozialistische System sind pure ILLUSION(en) so wie: links/rechts, oben/unten, schwarz/weiß, Himmel/Hölle, Geburt/Tod und sogar Mann/Frau/Kind ... ad infinitum ... der polaren Gegensätze bis zu Tag & Nacht. Wenn es etwas im Leben zu verstehen gilt, dann diese schein-baren "paradoxen Gegensätze", die uns lebenslang begleiten. Mal mehr oder weniger beschäftigen. Aus diesen Gegensätzen beziehen wir für gewöhnlich unsere (= so tollen!<img src=" />!) "LEBENS-Meinungen und Lebens-ERFAHRUNGEN".

Das ist kindisch, naiv und geradezu lächerlich :-).


Wie Du richtig formuliert hast = GERADE DARUNTER leidet die Menschheit, bzw. die Vielzahl der Menschen. Bedenke! Nur durch Gegensätze läßt sich ENGERGIE gewinnen. Womöglich ein absolutes Naturprinzip analog der Elektrizität, bzw. wie zwischen Plus-, und Minuspolen. Nahezu jede = ALLE BEWEGUNG ent-steht erst durch Polarität.

S.)c.)h.)l.)u.)ß.)a.)n.)g.)e.)m.)e.)r.)k.)t.) ... :-)

Das Problem zw. Kapitalisten & Sozialisten, bzw. wie immer sie sich bezeichnen, ist doch gerade, daß angesichts oben genannter "universalen Erkenntnisse" ein gezinktes SPIEL von nur WENIGEN PERSONEN auf der ERDE gespielt wird, und zwar auf allen Lebens-EBENEN auf Kosten der Mehrheit. Die geistig fast vollumfänglich retardiert gehaltene Mehrheit (= Schaf, Schwein, Vieh ...) wiederum erkennt das (= um`s eigene Verrecken Gehende) fast so gut wie nie.

Die allerfeinste & allergrößte Lebens-ANALOGIE ist das SCHACH-Spiel mit den Farben "weiß & schwarz". Beide Kontrahenten sitzen sich gegenüber, sind sich aber darin einig & bewußt, daß es sich nur um ein "schwarz/weiß - SPIEL" handelt. Man könnte jetzt noch anfügen, daß das Spiel auch nicht 100%-tig gerecht ist, weil WEISS den ERSTEN Spielzug ausführen darf & MUSS!. Alleine darin sehen wir symoblisch, daß es selbst hier irgendwie einen ANFANG geben muß, damit das SPIEL überhaupt erst beginnen KANN :-).


Den gesamten Wahnsinn, der sich aus einem schnöden Schachspiel exponentiell ver-selb-ständigen kann (persönlich, geistig, weltpolitisch, gesundheitlich ...), zeigt eine der besten Filmdokumentationen geradezu vorbildlich.

Bobby Fischer / Schach-DOKU / Prädikat: herausragend

https://www.youtube.com/watch?v=2rshakiq6tc

F(A(Z(I(T( ... :-)

Wir wollen nicht darüber streiten, ob es TAG und/oder NACHT ..., bzw. Kapitalismus/Sozialismus und PLUS/MINUS gibt. Darum geht es eben nicht. Ganz offensichtlich gibt es diese Paradoxa = Polaritäten. Der ultimative (= Spiel-WITZ) ist doch DER !!! ... wie man als Mensch (= homo sapiens sapiens sapiensiest ad absurdum) damit im Leben per se umgeht.

Verstehst Du geschätzter @Prophet was die Hopi Dir damit versuchen, sagen zu wollen? Sprache & Buchstaben sind nichts anderes als aller-billigste Magick (= Rechtsanwälte haben das begriffen & spielen das fiese Spiel hierzu fast perfide perfekt!), imgrunde ein hundsfreches Instrument um Zwietracht geradezu punktgenau vorgeplant zu sähen :-).

Parallel gleich daneben angesiedelt zur Sprache ist/bewegt sich die "supertolle" MATHEMATIK! Ein sehr weites Feld, was den Rahmen an der Stelle sprengen würde. Nur soviel:


1 + 1 = 2 und wer DREI sagt, ist bereits ein Idiot oder tot.

Dabei sind 1 Vater + 1 Mutter = 3 ... ein Kind = NEUES LEBEN entsteht! Und so weiter & so fort. Es gibt nichts lächerlicheres als Mathematik. Den darauf aufbauenden Status Quo absoluter Herrschaft, basierend auf ZAHLEN = lustige Mathematik auf Erden = Zentral-, & Satelliten-BANKEN kennen wir bereits bis zum Erbrechen. Nichts als "fiktiv menschengemachte Zahlen = MAGICK", die jedoch über LEBEN & TOD entscheiden können, wenn man sie allzu ernst nimmt und von Anbeginn an nie richtig verstanden hat.

Noch mehr MAGICK entsteht mit/im ... UND dem * W.O.R.T. *. Im "Anfang war das Wort & das Wort war bei GOTT" ?!?! Super <img src=" />. Was soll uns das sagen? Nichts und Alles! Es sagt uns zumindest, daß @Ashitaka auf einem sehr sehr interessanten Weg geistig unterwegs war :-).


"Der Ursprung aller Macht ist das Wort.
Das gesprochene Wort als Quell jeglicher Ordnung.
Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie die Welt im Innersten funktioniert."

(Ashitaka)


Möge die Weisheit & Lebensfreude mit uns sein.

Herzlichst,
H<img src=" />pi

Nachmusikalisiert

Paul Kalkbrenner - FEED YOUR HEAD :-)

https://www.youtube.com/watch?v=rH9AriEezeI

Übrigens, der Kunst-, & Künstlername "Paul Kalkbrenner" hat es dito in sich, d.h. möge er uns den gesamten Kalk aus unseren verklebten Synapsen, Aterien & Adern brennen.

Der Sinn der Schöpfung ist das Wort zweiundvierzig

nemo, Freitag, 17.06.2016, 13:44 vor 3534 Tagen @ Leserzuschrift 2638 Views

bearbeitet von nemo, Freitag, 17.06.2016, 13:58

Noch mehr MAGICK entsteht mit/im ... UND dem * W.O.R.T. *. Im "Anfang war
das Wort & das Wort war bei GOTT" ?!?! Super <img src=" />. Was soll uns das sagen?
Nichts und Alles! Es sagt uns zumindest, daß @Ashitaka auf einem sehr sehr
interessanten Weg geistig unterwegs war :-).


"Der Ursprung aller Macht ist das Wort.
Das gesprochene Wort als Quell jeglicher Ordnung.
Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie die Welt im Innersten
funktioniert."


Es ist ein Missverständnis, das auf einer simplen Übersetzung der Bibel beruht.
Der Satz heißt eigentlich: Am Anfang war der Logos.

Logos kann man mit „Wort“ übersetzen. Es trifft jedoch nicht den Kern der
Aussage, denn Logos bedeutet noch mehr als nur Wort. Es bezieht sich
vielmehr auf den Sinn oder die Bedeutung einer Sache.

Man könnte es so formulieren: Am Anfang war der Sinn der Schöpfung.

Dieser Sinn wird so lange existieren, wie das Universum existiert. Wir haben
also noch jede Menge Zeit darüber nachzudenken. [[zwinker]]

Douglas Adams machte daraus die schöne Geschichte der Menschheit in
der Zukunft, die einen Super-Computer entwickelt hatte und ihm nun
die Frage nach dem Sinn der Schöpfung stellte. Der Computer brauchte
viele Jahre und die Antwort ist allgemein bekannt. Sie lautet: 42.

Gruß
nemo

Gerechtigkeit herrscht erst dann, wenn alle Nichts haben

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 17.06.2016, 13:58 vor 3534 Tagen @ Prophet 2671 Views

Ich bin insofern selbständig, dass ich mit kaum Startkapital ein
Geschäft angefangen habe (direkt nach der Schule), und wahrscheinlich mehr
Geld in meinem Leben "verdient" habe, als manch ein Außenstehender
annimmt. "Angestellter Lohnsklave" war ich nie, kann aber deren Positionen
sehr gut verstehen.


Das kapitalistische System ist und bleibt sehr ungerecht.

Das ist richtig. Einige haben Nichts (aber das hatten sie schon vorher, vor Entstehung des Kapitalismus), viele haben Etwas (das sie vorher nicht hatten), wenige haben Viel (wie vor Entstehung des Kapitalismus).

Klarer Fall, das ist ungerecht, so ungerecht, dass es danach schreit, Gerechtigkeit herzustellen nach dem alten Wahlspruch:

Fiat justitia et pereat mundus!
Es soll Gerechtigkeit werden, und wenn darüber die Welt zugrundegeht.

Gerechtigkeit ist erst dann erreicht, wenn alle Nichts haben und aufhören zu wirtschaften.
Sobald jemand beginnt zu wirtschaften, und sei es auch nur, wenn einer Saatgut einsammelt, nicht um es zu verzehren, sondern um es auszusäen, damit er nächstes Jahr ernten könne, tritt bereits Ungerechtigkeit ein.
Dem einen sein Saatgut gedeiht hervorragend und wirft reiche Ernte ab, während dem anderen sein Saatgut aus irgendwelchen Gründen nicht aufgeht oder von Mäusen und Sperlingen gefressen wird.

Ist das gerecht? Statt Saatgut kann man genausogut Existenzgründungskapital einsetzen. Der eine erbt was, der andere nicht, der eine bekommt Bankkredite, der andere nicht, der eine findet per Zufall die optimale Lage für sein Geschäft, der andere nicht.

Lauter Ungerechtigkeiten. Kann man Wirtschaften also überhaupt zulassen, wenn es automatisch zu Ungerechtigkeiten führt?


Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nichts ist einfacher, als den Kapitalismus zu überwinden - wenn man nur wollte

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 15.06.2016, 20:53 vor 3535 Tagen @ Prophet 3323 Views

Kapitalismus ist nämlich das System, das es der großen Mehrzahl ermöglicht, am Tag Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 1 Euro zu konsumieren.

Und genau so einfach ist es auch, den Kapitalismus zu überwinden:
Wer immer damit beginnt, am Tag Waren und Diemstleistungen für maximal 1 Euro zu konsumieren, hat den Kapitalismus für sich bereits überwunden, und wenn das eine Mehrheit der Bürger macht - es brauchen gar nicht mal alle zu sein -, dann ist der Kapitalismus in der BRD überwunden - für immer.

Und wenn der Kapitalismus einmal überwunden ist, dann wird er in der BRD nie wieder auferstehen. Niemals.
Was zögert ihr also?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.

Griba @, Dunkeldeutschland, Mittwoch, 15.06.2016, 19:02 vor 3535 Tagen @ Gaby 3426 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 15.06.2016, 19:13

ja, ja, der Sozialismus ist nur noch nie richtig versucht worden ...

Laß gut sein Gaby, auch diese Forum wird inzwischen von linken und rechten Sozialisten bestimmt.

Freies Unternehmertum - was ist das? Selbstverantwortung - noch nie gehört!
Ja, ein b̶i̶s̶c̶h̶e̶n̶ bisschen Zocken, das geht gerade noch so...[[sauer]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Danke für die Korrektur - ich kann's halt nicht besser und Neuschreib hat mich völlig aus der Bahn geworfen. (oT)

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 16.06.2016, 10:16 vor 3535 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 2947 Views

- kein Text -

--
Beste Grüße

GRIBA

"… denn das wurde schon immer so geschrieben.", das habe ich auch gar nicht in Zweifel gezogen.

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 16.06.2016, 14:56 vor 3535 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 2802 Views

… denn das wurde schon immer so geschrieben.
Und „Ich kann's halt nicht besser“ hindert doch nicht daran, dazu zu
lernen.[[nono]]

Stell Dir mal vor, Du hast 40 Jahre gebraucht, um halbwegs fehlerfrei zu schreiben, und dann kommen so ein paar Leerer (absichtlich falsch geschrieben) und verbessern diese einstmals logische und sinnhafte Rechtschreibung zu Neuschreib - und zwar so, daß man den Eindruck hat, daß alles was bisher richtig war, jetzt falsch ist und umgekehrt...[[sauer]]

Vielleicht sollte ich es besser ganz lassen und wieder in die Maschine diktieren...

--
Beste Grüße

GRIBA

Alte Rechtschreibung

Rechtschreibkorrektur @, Donnerstag, 16.06.2016, 15:11 vor 3535 Tagen @ Griba 2934 Views

Wo ist das Problem?
Hier steht:
„Wer sich aber ganz bewusst zur alten Rechtschreibung bekennt und diese konsequent weiterführt, soll dies meinetwegen tun…“

--
Beliebte Rechtschreibfehler

Mein Problem: ich kann zwischen beiden nicht sauber trennen - außer es ist die Sache mit dem "ß".

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 16.06.2016, 16:49 vor 3534 Tagen @ Rechtschreibkorrektur 2820 Views

Und das kommt zuzüglich zu den Schreibfehlern, die ich schon immer mache und die ich auch bei mehrmaligem Durchlesen nicht erkenne.

--
Beste Grüße

GRIBA

Banker, die Verantwortung übernehmen

SevenSamurai @, Mittwoch, 15.06.2016, 19:17 vor 3535 Tagen @ Griba 3420 Views

Freies Unternehmertum - was ist das? Selbstverantwortung - noch nie
gehört!

Was ist mit den Bankern, die 2008/2009 fast die Weltwirtschaft gegen die Wand gefahren haben?

Warum mussten die keine Verantwortung übernehmen?

Das sozialistische Kampfblatt Die Welt schreibt:

"Zunächst erzwungenermaßen, denn Vorstände von Geldhäusern, die mit Staatshilfe gerettet worden waren, durften in den Jahren unmittelbar nach der Finanzkrise ein Jahresgehalt von höchstens 500.000 Euro Jahresgehalt beziehen.

Das galt auch für die Commerzbank, die sich vor allem mit dem Kauf der Dresdner Bank kurz vor der Lehman-Pleite verhoben hatte und mit mehr als 18 Milliarden Euro Steuergeld gestützt werden musste."

http://www.welt.de/wirtschaft/article138552384/Commerzbank-Chef-verdoppelt-sein-Gehalt....

Dafür ist also Geld da... Muss Blessing etwas zurückzahlen? Hätte er nicht besser all sein Privatvermögen aufbrauchen sollen? (Wie bei einem Hartz IV-Empfänger?)

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Verantwortung der Pharmaindustrie, Herbizidhersteller, Urwaldroder usw. usw.? (oT)

siggi, Mittwoch, 15.06.2016, 19:51 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3211 Views

- kein Text -

Ja eben: Sozialistische Verantwortungslosigkeit durchzieht inzwischen die ganze Gesellschaft.

Griba @, Dunkeldeutschland, Donnerstag, 16.06.2016, 10:15 vor 3535 Tagen @ SevenSamurai 3156 Views

Freies Unternehmertum - was ist das? Selbstverantwortung - noch nie
gehört!


Was ist mit den Bankern, die 2008/2009 fast die Weltwirtschaft gegen die
Wand gefahren haben?

Warum mussten die keine Verantwortung übernehmen?

...


Dafür ist also Geld da... Muss Blessing etwas zurückzahlen? Hätte er
nicht besser all sein Privatvermögen aufbrauchen sollen?
(Wie bei
einem Hartz IV-Empfänger?)

Wie erleben die Welt des "Sozialismus des Großkapitals". Ich vermute, das war von Anfang an (Marx/Engels) so geplant, nur Stalin war ein Betriebsunfall.

--
Beste Grüße

GRIBA

Sind Angestellte - für die "haftet" der Unternehmer!

Olivia @, Freitag, 17.06.2016, 07:33 vor 3534 Tagen @ SevenSamurai 2736 Views

Freies Unternehmertum - was ist das? Selbstverantwortung - noch nie
gehört!


Was ist mit den Bankern, die 2008/2009 fast die Weltwirtschaft gegen die
Wand gefahren haben?

Warum mussten die keine Verantwortung übernehmen?

...................

Der Unternehmer, das sind die Aktionäre. Wenn "er" so geldgierige, schamlose und z.T. vertrottelte (Landesbanken) Leitende Angestellte hat, dann geht er eben pleite. Bei den großen Kapitalgesellschaften besteht sogar der Aufsichtsrat, der den Vorstand kontrollieren sollte, aus "Angestellten". Oft politisch paritätisch besetzt und ohne jegliche Ahnung vom Geschäft und den Prüfaktivitäten, die sie eigentlich vornehmen sollten. Natürlich NICHT haftbar. Schließlich leben wir im Falle der "handelnden Angestellten" voll und ganz im sozialistischen System. In Korea heißt es übrigens noch "Kopf ab", wenn "Führungspersönlichkeiten" Fehler oder vermeintliche Fehler machen. Das hat man bei uns abgeschafft.

Und da das gesamte Bankensystem ja nun systemrelevant ist, müssen dessen Unternehmer auch nicht mehr pleite gehen, sondern der Staat........ Aber damit "schützt" er dann ja nicht nur die "Unternehmer", sondern auch die "Kunden", denn die wären auch Pleite gegangen im großen Maße.

--
For entertainment purposes only.

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