ist anscheinend immer Geld da, während der Staat die von Unglücken
betroffenen Bürger zunehmend alleine lässt.
Wobei dies das staatsfreie Paradies wäre, von dem die Libertären
träumen...
Alles in Eigenregie, alles durch Selbstvorsorge.
Man wünscht sich, dass das Konzept "kein Staat" einfach einmal von denen
vernünftig durchdacht würde.
Hallo SevenSamurai,
was haben die Libertären mit dem Hochwasser zu tun - wo ist da der Zusammenhang?
Im übrigen ist das Konzept "kein Staat" denkbar einfach: kein Staat!
Ein jeder ist für seine eigenen Entscheidungen zunächst einmal selbst verantwortlich. Zum Beispiel die Entscheidung, nah am Wasser zu siedeln, statt etwas höher gelegen.
Und zumindest im Überschwemmungsfall braucht man keinen Staat, denn falls jemand meint, hier sein eigenes allgemeines Lebensrisiko absichern zu müssen, könnte er sich beispielsweise privat versichert haben.
Wer ein höheres Risiko hat, sollte entsprechend vorsorgen.
Dazu gibt es in Baden-Württemberg verschiedene Hausversicherungen: eine klassische Feuerversicherung inklusive Elementarschäden und eine billigere reine Feuerversicherung ohne Einbezug von Elementarschäden.
Die Doofen zahlen also die teure Elementarschadensversicherung, und die sparsamen Schlauen versichern sich nicht und rufen stattdessen nach dem "Staat", d.h. ALLE Staatsinsassen sollen für die fehlende Versicherung des Einzelnen haften.
Da muss man gar kein Libertärer sein, um sich zu fragen, ob das so richtig ist ...
Trockene Grüße von oberhalb des Flusses,
R.
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Klagt nicht, kämpft!