Weiter geht’s mit den Lügenmedien – diesmal aus Schwäbisch-Gmünd

nereus @, Freitag, 03.06.2016, 13:10 vor 3543 Tagen 6891 Views

Peinliche Hochwasser-Inszenierung mit Flüchtlingen in der Weststadt

Helle Empörung hat bei vielen Bürgern und Hochwasserhelfern in der immer noch von der Flut gezeichneten Weststadt eine von der Stadtverwaltung auf Bitten eines ausländischen Kamerateams inszenierte „ Hilfsaktion“ von Flüchtlingen ausgelöst.
Die Aktion wurde zu einer Satire, wie mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander der Rems-Zeitung hilfesuchend — auch im Sinne der offensichtlich „missbrauchten Asylbwerber“ — schilderten.

Trotz der massiven Verärgerung wurde von allen Beobachtern betont, dass ihnen die Flüchtlinge in dieser Situation echt leid taten. Man habe versucht, den Männern ganz schnell noch Arbeitshandschuhe zu beschaffen. Die hätten augenscheinlich gar nicht gewusst, um was es überhaupt gehe. Sie seien — nur mit leichter Freizeitkleidung und blitzsauberen Sportschuhen und flotter Musik aus Smartphones ausgerüstet — im Geleit von Mitarbeitern der Stadtverwaltung (O-Ton: „Krawattenträger“) in der Eutighofer Straße in den Hochwassereinsatz geschickt worden, wo deren Hilfe im Prinzip gar nicht mehr nötig gewesen sei.
„Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“, sagt beispielsweise der völlig verblüffte RZ-Leser Wolfgang Binder. Auch viele andere Bürger aus der Weststadt wandten sich am Donnerstag wegen dieser „Show-Aktion der Stadt Gmünd“ empört an die Rems-Zeitung, präsentierten auch Handy-Videos dieser unglaublichen Satire. Berichtet wird auch, dass die verärgerten Anwohner drauf und dran gewesen seien, das Kamerateam wegen dieser merkwürdigen Aktion aus Haus und Garten zu jagen.
Die Flüchtlinge seien für die Filmaufnahmen sogar genötigt worden, von den Hausbewohnern längst geborgener Hochwassermüll aus den Containern zu holen, um diesen medienwirksam erneut aus dem Keller zu tragen. Also völlig sinnlos.
Die Bürger waren so empört, dass es — so wurde und berichtet es schier zu Handgreiflichkeiten gegen das ausländische Fernsehteam kam.
Rathaus-Pressesprecher Markus Herrmann beteuerte: Diese Aktion sei in der Tat unglücklich gewesen. Er bat um Verständnis: Man habe für das verspätet eingetroffene Kamerateam aus Österreich lediglich nachstellen wollen, dass sich die Flüchtlinge tatsächlich für die Flutopfer einsetzten. Die empörten Bewohner aus der Weststadt wissen jedoch von diesem Einsatz nichts. Vielmehr fühlten sie sich bis Mittwoch ziemlich auf sich allein gestellt. Berichtet wurde, dass tatsächliche Helfer so nicht ins Rampenlicht gestellt worden seien wie die bedauernswerten Flüchtlinge, die nach wenigen Minuten ihres Fernsehauftritts wieder das Weite suchten. Klare Ansage von etlichen Flutopfern in der Weststadt: Vielleicht gut gemeint vom Oberbürgermeister, dennoch völlig daneben diese komische Aktion.

Quelle: http://remszeitung.de/2016/6/2/peinliche-hochwasser-inszenierung-mit-fluechtlingen-in-d...

Aha, ein ausländisches Kamerateam aus Österreich. [[freude]]
Ei, von welchem Sender kamen die denn?

Flüchtlinge sind im baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd für ein Fernsehteam als angebliche Hochwasser-Helfer in Szene gesetzt worden. Das bestätigte der Sprecher der Stadt, Markus Herrmann, auf Nachfrage der JUNGEN FREIHEIT. Er wies jedoch Berichte zurück, wonach die Stadtverwaltung für die nachgestellte Hilfsaktion verantwortlich sei. „Das war eine Bitte des ORF“, sagte Herrmann. Der sei man nachgekommen.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/nach-hochwasser-fluechtlinge-stellen-...

Ach, der ORF.
Das ist doch der unbestechliche Sender, der schon kürzlich unangenehm auffiel.

Man hat fast den Eindruck, die Medien laufen alle wie die Lemminge zum Felsen, um ..
Mir soll es recht sein. [[lach]]

mfG
nereus

Mein Vater kommt aus Arnstorf

Sylvia @, Freitag, 03.06.2016, 14:50 vor 3543 Tagen @ nereus 4788 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.06.2016, 15:00

Mein Vater kommt aus Arnstorf (das im Landkreis Rottal-Inn, nicht das Arnsdorf in Sachsen mit der Bürgerwehr Geschichte), meine Tante wohnt noch immer dort. Auch sie war von den Überschwemmungen betroffen. Wir waren gestern bei ihr um zu helfen.

Bei meiner Tante, auf dem Land, da hilft man sich noch gegenseitig. Freiwillige (Dorf-)Feuerwehr, THW, BRK, Nachbarn, alle halfen mit.

Die von Dir, @nereus, verlinkte Geschichte ist echt der Hammer! Vor allem, weil im echten Leben in solchen Notsituationen von unseren Kulturbereicherern nichts zu sehen ist. Nicht von den neu Zugewanderten und auch nicht von den schon in zweiter oder dritter Generation hier Lebenden. Gemeinnützige Tätigkeiten scheinen nicht so ihr Ding zu sein. Verbände und Vereine, wie z.B. das BRK, beklagen Mitgliederschwund. Klar, es kommen immer weniger junge Leute nach. Gleichzeitig posaunen die Medien immer, wie gerne diese Zuwanderer doch zu uns kommen und eines Tages freudig unsere Renten bezahlen werden und unsere pflegebedürftigen Ärsche putzen werden. Dass ich nicht lache!

Natürlich kann man jetzt wieder das Mantra herunterbeten: Deutschland hat bei der Integration versagt. Aber bestimmte Zuwanderergruppen wollen sich halt nicht integrieren. Andere hingegen schon. Zum Beispiel einer der Helfer gestern. Der "Wang Sepp" (Name leicht abgeändert [[zwinker]]). Sein Vater ist Chinese, seine Mutter vom Ort hier. Der ist bayerischer als ich! Einen Orkan, Erkan oder Burkan hat man hier dagegen vergeblich gesucht.

--
"Der Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen: Intelligenz ohne Moral." (John Osborne)
"Der Gutmensch ist die logische Rückentwicklung des Menschen: Moral ohne Intelligenz." (unbekannt)

Abgelegt unter: "Die Türken haben Deutschland wieder aufgebaut." und "Die Amerikaner haben uns befreit" :-) (oT)

Tünnes @, Freitag, 03.06.2016, 14:56 vor 3543 Tagen @ nereus 3224 Views

- kein Text -

Vertrauensabbruch und Systemauflösung auf Anweisung und nach Drehbuch?

Wildheuer @, Schurkenstaat im Herzen Europas, Freitag, 03.06.2016, 15:03 vor 3543 Tagen @ nereus 4283 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.06.2016, 15:09

Grüss dich nereus,

... auf Bitten eines ausländischen Kamerateams inszenierte „ Hilfsaktion“
... „Wir trauten allen unseren Augen nicht, was da plötzlich passierte“,
... wegen dieser „Show-Aktion der Stadt Gmünd“
... Die Bürger waren so empört, dass es — so wurde und berichtet es
schier zu Handgreiflichkeiten gegen das ausländische Fernsehteam kam.

Man hat fast den Eindruck, die Medien laufen alle wie die Lemminge zum
Felsen, um ..
Mir soll es recht sein. [[lach]]


das Vorgefallene ist m. E. am einfachsten erklärbar mit (man möge mir diesen queren Hinweis verzeihen...) der Eichelburg'schen "Diskreditierungs"-Erklärung, wonach die Medien, die Politik, insgesamt das ganze gegenwärtige System sich bis zum allgemeinen Sich-Übergeben vor Empörung vollständig diskreditieren muss, und dies alles drehbuchartig nach Vorgaben der "Handler" all dieser Akteure und Inszenierer.

Ich meine, unter normalen Umständen, würden weder diese oben erwähnten Akteure noch (auf höheren Wirkebenen) z. B. imperiale Weltsupermächte (wie die "USA" es von sich glauben) mit Bomber-Verlegungen so schräge Aktionen durchführen, wie wir sie gegenwärtig nur Kopf schüttelnd vorgeführt bekommen.

Das Gauland-in-die-Pfanne-Hauen der FAS war doch auch so eine seltsame, selbstzerstörerische Übung. (Edit: Sogar der Tages-Anzeiger spricht nun von Schrott-Journalismus, lese hier: http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/schrottjournalismus/story/13296044)

Die Bundespräsidentenwahl 2016 in Österreich wohl genau ebenso.

Das nächste Durchs-Dorf-Sau-Treiben (Edit: wohl richtiger: Sau-durchs-Dorf-Treiben) wird wohl noch heute oder morgen uns frisch serviert werden.

Der Eichelburg'sche Drehbuch-Verdacht hat was!


Ich hätte kein Problem damit, wenn ich mit dieser Einschätzung völlig daneben liege, wäre mir sogar lieber. Was ist deine und eure Meinung?

Schöner Gruss
vom Wildheuer

Natürlich hat das was!

WACO @, Freitag, 03.06.2016, 15:12 vor 3543 Tagen @ Wildheuer 3694 Views

Hallo,


wie bitte sonst soll das Jubelgeschrei der Mengen denn
provoziert werden, wenn die EU dann endlich die totale
Macht an sich reißt und mit den ganzen kleinstaatlichen
Misständen aufräumt!?[[top]]

Diesmal wird es halt kein starker "Mann" sein.

Grüße

Nix Drehbuch, sondern mangelnde Geschichtskenntnis

Mephistopheles @, Datschiburg, Freitag, 03.06.2016, 15:51 vor 3543 Tagen @ Wildheuer 4034 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 03.06.2016, 19:31

das Vorgefallene ist m. E. am einfachsten erklärbar mit (man möge mir
diesen queren Hinweis verzeihen...) der Eichelburg'schen
"Diskreditierungs"-Erklärung, wonach die Medien, die Politik, insgesamt
das ganze gegenwärtige System sich bis zum allgemeinen Sich-Übergeben vor
Empörung vollständig diskreditieren muss, und dies alles drehbuchartig
nach Vorgaben der "Handler" all dieser Akteure und Inszenierer.

Schon die Römer haben die unterworfenen Völker am liebsten nicht selber regiert, sondern sie von Vasallenregierungen regieren lassen die selber aus dem unterworfenen Volk stammten. Für das Imperium hat das mehrere Vorteile:

- es ist allemal die kostengünstigste Lösung, Bestechungsgelder sind allemal billiger als eine sichtbare Besatzungsarmee
- erzeugt wesentlich weniger Hass, und wenn der entsteht, richtet er sich gegen die Vasallen
- haben die Vasallen ein eigenes s̶u̶n̶s̶t̶a̶n̶t̶i̶e̶l̶l̶e̶s̶ substantielles I̶n̶t̶e̶r̶e̶s̶s̶s̶e̶ Interesse an der Aufrechterhaltung der Fremdherrschaft

Allerdings hat eine Vasallenregierung auch gravierende Nachteile, eine Macht, die man nur geliehen bekommen hat, kann niemals mit derselben Intensität bewahrt werden, als wie wenn man sie aus eigener Kraft erobert hat. Vasallenregierungen haben also ein Selbstzerstörungsvirus in sich.
Aus der Wirtschaft kennt man das, dass ein beauftragter Angestellter die Firma niemals so gut führen kann als der Unternehmer, der den Markt erst erobert hat.

Der Hegemon kann dem Treiben lange mit Ruhe zusehen, es betrifft ihn ja nicht, wenn die Vasallenregierung in Schwierigkeiten gerät.
Erst dann, wenn die Vasallenregierung gestürzt wird - und auch das betrifft den Hegemon nicht, er kann ruhig zuwarten, ob sich nicht eine andere Regierung durchsetzt, die dem Hegemon genauso zuvorkommend gesonnen ist wie die gestürzte.

Aber dann, wenn eine Regierung ans Ruder kommen sollte, die gewillt ist, das Land aus seiner Vasallenfunktion zu lösen und die alte Eigenständigkeit wieder anstrebt - oder noch schlimmer, eine Regierung, die sich dem Konkurrenten des G̶H̶e̶g̶e̶m̶o̶n̶s̶ Hegemons anbiedert, dann ist immer noch Zeit genug, eigene Soldaten marschieren zu lassen.

Wie damals die Römer bei der Belagerung Jerusalems. Die römische Vormacht über das Mittelmeer war übrigens zu keinem Zeitpunkt auch nur im Ansatz gefährdet.

Außerdem war es für Rom allemal wichtiger, wer die nächste Präsidentenwahl gewinnt, äh, beim Tod des Kaisers sein Nachfolger wird, als welcher Potentat in Jerusalem herrscht. Dem würde so oder so nichts anderes b̶r̶i̶g̶g̶e̶b̶l̶i̶e̶b̶e̶n̶ übriggeblieben, als sich mit Rom ins Benehmen zu setzen. Auch wenn der nächste König von Jerusalem z.B. Hofer heißen würde und nicht van der Bellen. Das ist für Jerusalem wichtiger als für Rom.


Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Hat wahrscheinlich wenig damit zu tun, aber die FAZ ist offline.

Centao @, Freitag, 03.06.2016, 16:18 vor 3543 Tagen @ nereus 3716 Views

Schon den ganzen Tag..

Gruß,
CenTao

@Mephistopheles: Und täglich grüßt das Murmeltier

Rechtschreibkorrektur @, Freitag, 03.06.2016, 19:36 vor 3543 Tagen @ Mephistopheles 2689 Views

s̶u̶n̶s̶t̶a̶n̶t̶i̶e̶l̶l̶e̶s̶
I̶n̶t̶e̶r̶e̶s̶s̶s̶e̶
G̶H̶e̶g̶e̶m̶o̶n̶s̶
b̶r̶i̶g̶g̶e̶b̶l̶i̶e̶b̶e̶n̶

[[nono]]

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Beliebte Rechtschreibfehler

In welcher Parallelwelt die Medienzunft und ihre Systemlinge leben, sieht man an der Brexit-Debatte

Phoenix5, Freitag, 03.06.2016, 23:09 vor 3543 Tagen @ nereus 3002 Views

Der Standard schreibt hier:

Die BBC hat ihre ganz eigene Bewährungsprobe. Zwar sehen 57 Prozent der Briten den bekanntesten öffentlich-rechtlichen TV-Sender der Welt als "wichtigste", oft einzige zuverlässige Nachrichtenquelle. Doch der Rundfunkanstalt ist die Sorge um ihre Zukunft anzumerken, zumal Cameron ausgerechnet dem überzeugten EU-Feind John Whittingdale das Kulturressort und damit die Zuständigkeit für die BBC überantwortet hat. In der Brexit-Berichterstattung lasse der Sender stets beide Seiten gleich zu Wort kommen, anstatt eigene Urteile zu fällen, beklagt der Oxforder Zeitgeschichtsprofessor Timothy Garton Ash: "Die BBC agiert zu ängstlich."

Ich bin mir sicher, dass nicht nur dem "Oxforder Zeitgeschichtsprofessor", sondern auch dem Standard dieses gar zu offene Bekenntnis zur Eigendefinition von Journalismus, nicht einmal aufgefallen ist.

Erschreckend sind nicht die "Lügen"-Medien

SevenSamurai @, Samstag, 04.06.2016, 10:13 vor 3542 Tagen @ Phoenix5 2331 Views

Erschreckend sind nicht die "Lügen"-Medien.

Sondern die grosse Zahl der Menschen, die diesen Unfug noch glauben.

Weil die Bevölkerung so abgestumpft ist, kann die NATO z.B. einen Angriffskrieg auf Russland ungestört vorbereiten.

Etc. pp.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

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