Frankreich versinkt im Chaos.

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Samstag, 28.05.2016, 22:50 vor 3549 Tagen 7668 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 29.05.2016, 13:46

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Frankreich-versinkt-kurz-vor-der-EM-im-Chaos-218...

Was zur Zeit in Frankreich abgeht, verspricht eine supernationale Malaise zu werden. Der Unruhe-Zündstoff ist derart ausufernd, dass jederzeit ein Notstand ausgerufen werden muss. Polizei und Militär halten sich bereit eine nationale Katastrophe aufzuhalten.

Mais c'est trop tard?


Kein Sarkozy und kein Hollande:
Beide bringen sich um Wohlstand!


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Unklare Formulierung im Artikel zur Versorgungslage

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 28.05.2016, 23:03 vor 3549 Tagen @ Apostroph 5305 Views

Hallo Apostroph,

wie würdest Du diesen Satz aus dem Artikel deuten?

"20 bis 30 Prozent der Tankstellen ging bereits der Treibstoff aus."

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Unklare Formulierung im Artikel zur Versorgungslage II

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 29.05.2016, 00:43 vor 3549 Tagen @ stokk 4803 Views

Penurie=Mangel

Je vous remercie infiniment, Monsieur!
[[lach]]

Danke, trotzdem...

Mir ging es um etwas anderes.

Der Satz drückt ja aus, dass etwa zwei Drittel aller Tankstellen noch Sprit haben.
Also gar kein Problem, sollte man meinen.
Nur habe ich etwa Anfang der Woche mit einem Franzosen gesprochen, der nordwestlich von Paris beheimatet ist.
So wie ich ihn verstanden habe - kann ich um diese Uhrzeit allerdings nicht mehr telefonisch überprüfen - war da schon im Norden und Westen Frankreichs tote Hose. Und wenn Du beispielsweise in Caen (Normandie) wohnst, nützt es Dir herzlich wenig, wenn es in Nizza noch Sprit gibt aber um Dich herum gar keinen mehr.

Der Satz suggeriert, obwohl er inhaltlich vermutlich richtig ist, dass es kein Versorgungsproblem gibt. Nach meinem Verständnis ist das aber anders.

Ich glaube, der Autor hat das gar nicht mit Absicht so geschrieben.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Mehr Details

overseas @, Sonntag, 29.05.2016, 11:33 vor 3549 Tagen @ paranoia 4138 Views

In der Region Paris ist es gewiss einiges knäpper als in vielen Regionen. Dasselbe gilt für die Region Marseille und einzelne Teile im Nordwesten.

Eine Übersicht gibt es unter
https://penurie.mon-essence.fr/w/

Jedoch Achtung: In Paris mag es 87% heissen, das heisst jedoch bloss, dass 87% der Tankstellen nicht mehr alle Benzinarten liefern können.

Das heisst, insgesamt (ganz Frankreich) werden 4161 Tankstellen mit "Knappheit" aufgeführt. Davon ist die Aufteilung je Benzinart folgendermassen:

{'sp95': 1054, 'diesel+': 623, 'sp98': 1178, 'sp100': 2, 'e85': 557, 'gasoil': 383, 'gpl': 564, 'e10': 837}

Oder bloss in Paris (Zentrum) sind von den 26 aufgeführten Stationen mit Knappheit folgende Arten betroffen:

{'sp95': 8, 'diesel+': 4, 'sp98': 10, 'sp100': 0, 'e85': 2, 'gasoil': 8, 'gpl': 2, 'e10': 10}

Notstand ist doch seit Monaten in Kraft... heutige Logistik ist das Problem

WhiteEagle @, Sonntag, 29.05.2016, 11:01 vor 3549 Tagen @ Apostroph 4131 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 29.05.2016, 14:09

Zündstoff ist derart ausufernd, dass jeder Zeit
ein Notstand ausgerufen werden muss. Polizei und Militär halten sich
bereit eine nationale Katastrophe aufzuhalten.

Der Notstand ist doch bereits seit Monaten ausgerufen...

Das hört sich alles tragisch an. Allerdings sind wir seit vielen Jahren gar keine richtigen Streiks mehr gewohnt. Vor etlichen Jahren haben die LKW-Fahrer noch alle Grenzübergänge blockiert und europaweit für Chaos gesorgt (Produktionsausfälle z.B. bei VW).
Und man erinnere sich mal an die Streiks der Bergarbeiter unter Margaret Thatcher. Das waren noch Zeiten.

Das Problem ist eher, daß die heutige Gesellschaft nur noch für einen knappen Tag ohne funktionierende Logistik funktioniert. Nichts ist mehr für einen anderen Zustand als den normalen ausgelegt.

Krasse Bilder aus Paris

Nico @, Sonntag, 29.05.2016, 13:40 vor 3549 Tagen @ Apostroph 5893 Views

Wüsste nicht, dass diese Bilder schon in unser Forum eingestellt wurden. Das deutsche Fernsehen & Co scheinen diese Geschehen nicht für der Erwähnung würdig zu halten.

https://www.youtube.com/watch?v=7draV0-ms-I

--
... in Wirklichkeit ist ... immer alles ganz anders, als es ... in Wirklichkeit ist ...

Wenn man schreiben würde, was man (mT)

DT @, Sonntag, 29.05.2016, 18:43 vor 3549 Tagen @ Nico 3661 Views

Berlin, Brüssel, der City of London und der Wall Street wünschen würde, dann müßte man Tausende von Euros zahlen, so hat das neulich das GEZ-Radio gesendet
und die "Stiftung Warentest" überprüft:

Die "Stiftung" und das Radio haben dann auch noch gleich verbreitet, wie man Hasskommentare denunziert. Deja vu. 1933-45. Blockwarte ahoi.

http://www.rp-online.de/digitales/internet/stiftung-warentest-fordert-hasskommentare-im...

Zitate aus dem Artikel (durch >> und << gekennzeichnet):

Berlin. Die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest schaltet sich in die Debatte über den Umgang mit Hasskommentaren im Internet ein und fordert Nutzer dazu auf, entsprechende Äußerungen zur Anzeige zu bringen.

Der Spruch "Merkel muss öffentlich gesteinigt werden" kostet 2000 Euro Strafe, für einen judenfeindlichen Kommentar mussten bis zu 5000 Euro gezahlt werden. Bestraft wird aber nur die Hassrede, die auch bei der Polizei gemeldet wird. Deswegen ruft die Stiftung Warentest nun dazu auf, online Anzeige zu erstatten. Bei Facebook und Twitter veröffentlichte die Verbraucherorganisation eine Liste mit Beschimpfungen, auf die von Gerichten Konsequenzen folgten. 4800 Euro für: "Ich bin dafür, dass wir die Gaskammer wieder eröffnen und die ganze Brut da reinstecken." <<

https://www.facebook.com/stiftungwarentest/posts/10154838513143332:0

Wo ist denn jetzt die Liste der Stiftung Warentest?

SevenSamurai @, Sonntag, 29.05.2016, 19:42 vor 3549 Tagen @ DT 2721 Views

Polizei gemeldet wird. Deswegen ruft die Stiftung Warentest nun dazu
auf, online Anzeige zu erstatten.
Bei Facebook und Twitter
veröffentlichte die Verbraucherorganisation eine Liste mit Beschimpfungen,
auf die von Gerichten Konsequenzen folgten.

Ich finde bei Facebook (bin kein Mitglied) keine Liste, sondern gerade einmal vier Beispiele.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Ich nehme an, DAS ist die Liste. (mT)

DT @, Sonntag, 29.05.2016, 19:57 vor 3549 Tagen @ SevenSamurai 2825 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 29.05.2016, 20:06

Die können ja (noch) nicht wegen Art 5 GG eine "Liste" machen von dem, was man sagen und nicht sagen darf. Ich nehme an, das sind vier Gerichtsurteile wegen Beleidigung, die genau so ausgingen wie aufgezeigt.

Ziel: Einschüchterung der Bevölkerung, Aufruf zur Denunziation, Schaffen eines Klimas der Angst.

Nächster Schritt: Gedankenpolizei, Gestapo, Gulag. Erika kennt das ja bestens.

Im Besatzer-Heimatland heißt das "Political Correctness Terror".

Dort dürfen sich Trump-Anhänger, selbst aus den besten Kreisen, noch outen. In Deutschland dagegen... höchstens Hasso! In der Pfalz herrscht noch Gedankenfreiheit, nicht weit weg von Hambach.

Aber der 17. Juni wird auch nicht mehr gefeiert, geschweige denn erwähnt. Bald ist es wieder soweit, schauen wir mal...

Zwei Quellen dazu ohne FB

Reffke @, Sonntag, 29.05.2016, 21:11 vor 3549 Tagen @ SevenSamurai 2583 Views

Hallo SevenSamurai.

Erschreckend, wie sich in den Medien ein unheilvoller Mix von Denunziation und Inquisition ausbreitet!

Erst erschien diese Info:
https://www.test.de/Hasskommentare-Ein-Facebook-Post-schlaegt-Wellen-5020226-0/

Eine Woche später diese Info:
https://www.test.de/Gewusst-wie-Online-Anzeige-erstatten-5003664-0/

MfG, Reffke

--
Die Lüge ist wahrer als die Wahrheit, weil die Wahrheit so verlogen ist. André Heller
------------------------------
==> Fundgrube zur Lage: www.paulcraigroberts.org

Hier wäre ein Workshop angesagt: "Juristisch korrekt hassposten"

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 29.05.2016, 21:23 vor 3549 Tagen @ DT 2474 Views

Es gibt sicher eine Vielzahl von Möglichkeiten, dem Hass oder der Verachtung Ausdruck zuverleihen, ohne von Volksverhetzung oder Beleidigung Gebrauch zumachen. So wird den Übereifrigen zudem die Möglichkeit gegeben, sich ihrerseits dem Vorwurf der Verleumdung et al. auszusetzen.

Grüße

--
[image]
** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **

Hasskommentar-Workshop

Efímera @, Sonntag, 29.05.2016, 22:59 vor 3548 Tagen @ FOX-NEWS 2311 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 30.05.2016, 12:32

Es gibt sicher eine Vielzahl von Möglichkeiten, dem Hass oder der
Verachtung Ausdruck zuverleihen, ohne von Volksverhetzung oder Beleidigung
Gebrauch zumachen. So wird den Übereifrigen zudem die Möglichkeit
gegeben, sich ihrerseits dem Vorwurf der Verleumdung et al. auszusetzen.

Grüße

Kommentare, wie sie jetzt geahndet werden sollen, sind aus meiner Sicht Ausdruck der von Einstein erkannten grenzenlosen Dummheit. (Bei Deiner Fussnote würde ich aus dem Kommentar von Scholl das Wort MEDIAL entfernen.) Sie bewirken gar nichts.

Gut gemachte, nicht plumpe Propaganda und Agitationen müssen argumentiert und können Delikatessen sein, wenn man sie sorgfältig liest und sich mit den Argumenten auseinandersetzt, sie müssen der Zeit angepasst sein. Was bei Göbbels wirkte, ist heute wirkungslos.
Werbeleute können das, dorthin sollten sich Politiker wenden, wenn Sie Erfolg haben möchten, und nicht auf irgendwelchen Parteitagen (LINKE) herumzutönen. Weshalb tun die das nicht? Sie sind eben nicht weniger unbegabt als das Wahlvieh. Wie kann ein Gauweiler in eine plumpe Fallen tappen? Ich vermute, dem polternden Franz-Josef wäre das nicht passiert. Das waren noch Zeiten.

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.