Katholikentag: Gipfel der Scheinheiligkeit

Dieter, Donnerstag, 26.05.2016, 12:14 vor 3553 Tagen 3616 Views

Hallo,
unter obigem Titel gibt es eine Beschreibung zu den Aktionen der Amtskirchen aus Sicht eines AfD-lers bei der Huffington-Post.

http://www.huffingtonpost.de/petr-bystron/katholikentag-gipfel-der-scheinheiligkeit_b_1...

Aus meinem pers. Blickwinkel sehe ich die Funktion der Amtskirchen ähnlich kritisch.
Bei weiteren Recherchen sah ich auch einen offenen Brief aus 2013 an den Vorsitzenden der Bischhofskonferenz, weiß aber nicht, ob es dazu eine Antwort gab.
http://www.beatrixvonstorch.de/offener-brief-an-erzbischof-dr-robert-zollitsch/

Gruß Dieter

Die 'Pastafari' halten parallel dazu ihren 'Kirchentag' ab....

ottoasta @, Donnerstag, 26.05.2016, 15:54 vor 3553 Tagen @ Dieter 2272 Views

.......die sind ja eben aus dem Protest gegen die 'Amtskirchen' entstanden.

In Östereich hat sogar einer von denen die offizielle Kopfbedeckung, ein Nudelsieb, als Passfoto durchgedrückt.
In Neuseeland können die sogar Trauungen vollziehen.

In Leipzig machen die eine Tagung parallel zum kath. scheinheiligen Kirchentag.

Der wird massiv mit Staats(steuer)geldern bezuschusst. Eine Sauerei sondergleichen!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Und das in Der HuffPost passt gut dazu...

ottoasta @, Donnerstag, 26.05.2016, 16:06 vor 3553 Tagen @ ottoasta 2198 Views

.........hier der Link:

http://www.huffingtonpost.de/petr-bystron/katholikentag-gipfel-der-scheinheiligkeit_b_1...

Auszug:
Eine Lobby, die Milliarden am Flüchtlingelend verdient, feiert sich selbst. Währenddessen laufen den Kirchen die Mitglieder zu Hunderttausenden davon.

Ausgerechnet der 100. Katholikentag bietet keinen Grund zur Freude für die Gläubigen. In Leipzig treffen sich Vertreter der Amtskirchen mit Funktionären der Altparteien - oft sogar in Personalunion - um sich gegenseitig zu beweihräuchern. Es gibt kaum ein anschaulicheres Beispiel für die inzestöse Verflechtung zwischen Amtskirchen und Politik.
Die Amtskirchen verdienen an der Flüchtlingskrise mehrere Milliarden Euro pro Jahr.

Hier klatschen sich die Profiteure der Asylkrise gegenseitig auf die Schultern und verkaufen es auch noch als einen Akt der Nächstenliebe. Die Amtskirchen verdienen über ihre Wohlfahrtsverbände alleine an der Flüchtlingskrise mehrere Milliarden Euro pro Jahr. Die beiden Amtskirchen haben aus kommerziellen Gründen ein massives Interesse an weiterer Zuwanderung: Die vordergründig propagierte Flüchtlingsfreundlichkeit finanziert nämlich eine gigantische Wohlfahrtsindustrie unter dem organisatorischen Dach der Kirchen.

Branchenführer sind mit einer Million Angestellten die katholische Caritas sowie das evangelische Diakonisches Werk. Caritas ist dabei zum größte privaten Arbeitgeber in Deutschland aufgestiegen.
....

Sag ich schon immer: Die Kirchen nehmen mit der linken und rechten Hand, unersättlich!

Otto

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Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Hilfe bei der Medienbeurteilung

trosinette @, Donnerstag, 26.05.2016, 16:42 vor 3553 Tagen @ Dieter 2118 Views

Guten Tag,

ich wollte mich mal erkundigen, wie es auch mir in Zukunft gelingt, die tendenziös manipulative Stimmungsmache der Lügenpresse von der wahrhaft seriösen und leidenschaftslos objektiven Berichterstattung zu unterscheiden?

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

seriöse Berichterstattung?

Dieter, Donnerstag, 26.05.2016, 16:49 vor 3553 Tagen @ trosinette 2036 Views

ich wollte mich mal erkundigen, wie es auch mir in Zukunft gelingt, die
tendenziös manipulative Stimmungsmache der Lügenpresse von der wahrhaft
seriösen und leidenschaftslos objektiven Berichterstattung zu
unterscheiden?

Hallo Schneider,
ich glaube, die wahrhaft seriöse und leidenschaftslose, objektive Berichterstattung gibt es nicht.

Die muß man nicht suchen, höchstens bei den Themen, die einen interessieren, eine Gegenrecherche einholen, sofern man sie findet.
- und dann heißt es persönlich abwägen. Leider aussichtslos mühsam.

Drum lebt am besten, wer überhaupt keine Presse konsumiert.

Gruß Dieter

Hilfe bei der Medienbeurteilung? - Kein Problem

Leserzuschrift @, Donnerstag, 26.05.2016, 20:19 vor 3553 Tagen @ trosinette 1885 Views

Laut THE HUFFINGTON POST ist der oben zitierte Beitrag eine kontroverse Meinung (steht drüber, neben BLOG --> rechts). Es handelt sich demnach nicht um eine Bericht.

Häufig jedoch denkt man bei Medienpublikationen, dass es sich um eine Bericht handeln müsse, z. Bsp. wegen des Sachbezugs der Überschrift, der Rubrik, etc. und weil der Artikel eben nicht explizit als Meinung bzw. Kommentar gekennzeichnet ist. Häufig, zu häufig in letzter Zeit, muss dann aber beim Lesen entsprechender Artikel, die als Berichte daherkommen, feststellen, dass es doch wieder nur Kommentare/Meinungen (vermutlich) der jeweiligen Autoren sind.

Im vorliegenden Fall ist die Meinung des Autors (Bystron) begründet und auch als diese gekennzeichnet. Der Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp sprach diesbezüglich von "unreflektiertem Gequatsche" seitens Bystrons, das mit keinem einzigen Fakt belegt sei. Kopp selbst bringt dazu folgende Fakten (laut MDR; http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/afd-bayern-vorwurf-kirche-bereicherung-flu...

ZITAT:"Kopp verwies darauf, dass allein die katholische Kirche und ihre Hilfswerke im Vorjahr 112 Millionen Euro an Sondermitteln für Flüchtlinge im In- und Ausland ausgegeben hätten - rund 40 Millionen Euro mehr als 2014. Zudem stellten Kirchengemeinden Tausende Unterkünfte sowie Räume für Freizeit- und Beratungsangebote bereit."

Er sprach auch von 200 000 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern, die in den Kirchen tätig wären. Hinzu käme, dass selbst ärmere Kirchengemeinden sich bis an ihre Grenze in der Flüchtlingshilfe engagieren würden.

Durch Kontextualisierung der Koppschen Aussage respektive obiger MDR-Meldung muss man annehmen, dass die "Tausende Unterkünfte sowie Räume für Freizeit- und Beratungsangebote" der Kirchen kostenlos, also auf eigene Rechnung der Kirchen, bereitstehen.
Über Zuwendungen des Staates für die Flüchtlingshilfe der Kirchen, so ja "das Gequatsche" Byrons, hat Sprecher Kopp (noch) nichts mitgeteilt.
Zumindest kann man dazu den aktuell verlautbarten Pressemeldungen nichts entnehmen. Das wird sich gewiss in den nächsten Tagen ändern.

BAYERN - Miete nix umsonst - pauschal 10% Barmherzigkeit ab 2016 versprochen

Leserzuschrift @, Freitag, 27.05.2016, 12:14 vor 3552 Tagen @ Leserzuschrift 1607 Views

http://www.focus.de/regional/muenchen/migration-soeder-an-kirchen-barmherzigkeit-brauch...

<<Söder an Kirchen: „Barmherzigkeit braucht keine Miete“<<

11.11.2015


http://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/politik/detailansicht-politik/arti...

<<Wer geglaubt hatte, die Kirche stellt leerstehende Gebäude für die Unterbringung von Flüchtlingen kostenlos zur Verfügung, sah sich getäuscht. Denn sie kassiert die ortsübliche Miete. Jetzt rudert das Bistum in München zurück - ein bisschen: Es gibt zehn Prozent Rabatt. <<

11.11.2015

http://www.merkur.de/politik/kirche-laesst-sich-fluechtlingshilfe-von-kommunen-bezahlen...


<<Die bayerischen Bistümer lassen sich die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in kirchlichen Einrichtungen erstatten.<<


<<Flüchtlinge kostenlos unterzubringen, sei schwierig<<


<<Bei älteren Objekten, beispielsweise bei leerstehenden Pfarrheimen, die auf den Abriss warten, würden teilweise nur die Betriebskosten verlangt.<<


<<Eine kostenfreie Unterbringung sei indes rechtlich schwierig, „weil die Wohnungen meist kirchlichen Stiftungen gehören“. Papst Franziskus hatte Anfang September alle Pfarreien aufgerufen, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen. Die Unterbringung von Flüchtlingen sei aber in erster Linie eine staatliche Aufgabe, sagte die Bistumssprecherin. „Wir sehen uns in der Verantwortung, dabei zu helfen. Aber zu den üblichen Konditionen.“<<

08.11.2015


http://www.merkur.de/bayern/fluechtlingsunterbringung-katholische-kirche-will-noch-orts...


<<Die katholische Kirche will von staatlichen Stellen für die Flüchtlingsunterbringung nur noch die "ortsübliche Miete minus zehn Prozent" bezahlt haben. Die Staatsregierung hätte es gerne umsonst.<<


<<„Nach aktuellen Schätzungen erhalten die beiden großen Kirchen heuer in Bayern Steuermehreinnahmen von über 100 Millionen Euro. Meine Bitte an die Kirchen wäre, ob es nicht möglich ist, mehr in Hilfe und Unterbringung zu investieren.“ (Markus Söder, Finanzminister)<<


Okay, immerhin hat nach Aussage vom Sprecher der Bischofskonferenz, Matthias Kopp, zumindest die Katholische Kirche (er meint sicher die von Gesamtdeutschland) etwa 40 Millionen € mehr in 2015 dafür ausgegeben, während allein in Bayern 100 Millionen € mehr Steuereinnahmen bei der kath. Kirche zu verzeichnen waren.


Warum die Kirche Miete für die Flüchtlingsunterbringung nehmen muss, steht hier, im Interview mit Generalvikar Peter Beer:

http://www.merkur.de/bayern/fluechtlinge-kirchen-unterbringung-miete-kommunen-5844513.html

<<Der Eigenanteil der Kirche für die Finanzierung unserer 300 Sozialpädagogen in Gemeinschaftsunterkünften und dezentralen Einrichtungen liegt 2015 bei rund fünf Millionen Euro.<<

Nimmt man an, dass diese fünf Millionen Eigenanteil auch 10% Nachlass entsprechen, so kostet ein Sozialpädagoge tatsächlich ... .


<<FRAGE>>Beide Kirchen, die evangelische fast noch mehr, stehen für eine relativ unbegrenzte Willkommenskultur und Aufnahme von Flüchtlingen. Sind hier nicht hohe Erwartungen geweckt worden, an denen Sie sich jetzt messen lassen müssen?<<

Antwort Beer: <<...Es werden nicht alle zu uns kommen können. ...<<

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