Wohnungseinbrüche

Michael Krause @, Samstag, 21.05.2016, 09:20 vor 3557 Tagen 6595 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.05.2016, 13:13

Gerade gelesen:

"Alltagskriminalität wie Wohnungseinbrüche sind für sich genommen nicht die schwerste Form der Kriminalität."

Sagt der innenpolitische Sprecher der CDU, ein Herr Thomas Blenke, im Focus, um dann sogleich Betroffenheit zu heucheln: "Doch vom Delikt betroffene Bürger und die Nachbarschaft fühlen sich bedroht und in ihrem Sicherheitsgefühl berührt. Das explosive Ansteigen der Wohnungseinbrüche muss uns ein Warnsignal sein. Eine wichtige Maßnahme ist, mehr Polizei-Präsenz auf den Straßen zu haben."

Fakt ist aber:
Der sogenannte Wohnungseinbruchsdiebstahl - gesetzlich geregelt in § 244 Absatz 1 Nummer 3 StGB - ist ein Sonderfall des „klassischen" Diebstahls im Sinne des § 242 Strafgesetzbuch. Während aber der einfache Diebstahl lediglich mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird, liegt die Strafe für einen sog. Wohnungseinbruchsdiebstahl schon zwischen 6 Monaten und 10 Jahren.

Natürlich gibt es schwere Formen der Kriminalität, es besteht aber kein Anlass, Wohnungseinbrüche als Alltagskriminalität zu bagatellisieren. Die Politik hat anscheinen immer noch nichts begriffen.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Hermann Hesse ist auch in Calw geboren

stokk, Samstag, 21.05.2016, 09:42 vor 3557 Tagen @ Michael Krause 4592 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.05.2016, 10:18

War schön da...

Überall übernehmen Bürgerwehren die Arbeit der Polizei

harryinfo, Samstag, 21.05.2016, 10:30 vor 3557 Tagen @ Michael Krause 5564 Views

bearbeitet von harryinfo, Samstag, 21.05.2016, 13:42

Seit fast zwanzig Jahren streichen die Länder Stellen bei der Polizei. Der Staat macht sich selbst machtlos. Darum greifen die Bürger zur Selbstverteidigung. Die Gewerkschaft der Polizei schreibt über erfolgreiche Bürgerwehren:
„Sie hielten Autos an, sprachen Menschen an, die nicht ortsansässig waren. Eine Diebesbande ging ihnen beim Anhalten eines Autos sogar ins Netz".

Es gibt keinen anderen Weg als den der Selbstverteidigung!

Gruß!
Harryinfo

Und warum wurde der brave Bürger entwaffnet?........

ottoasta @, Samstag, 21.05.2016, 11:32 vor 3557 Tagen @ harryinfo 5000 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.05.2016, 13:11

......Darum, weil die 'Oberen' Angst haben, irgendwann einmal von dem 'Bürger' umgebracht zu werden!

Diese ganze Heuchelei bezüglich Waffenrecht, Verschärfung nach Attentaten usw. dient doch nur dazu, den Bürger absolut wehrlos zu machen!
Denn alle Attentate wurden mit illegalen Waffen verursacht!

Die paar Ausreißer bezüglich Amoklauf mit legalen Waffen sind doch Peanuts gegenüber den Morden mit illegalen Waffen!
Wobei bei diesen Amokläufen ja auch eigentlich illegale Waffen zum Einsatz kommen, denn der Mörder hat sich diese ohne Erlaubnis vom Waffenbesitzer beschafft!

Also, warum haben vor allem die Sozen und die Grünen soviel Angst vor dem bewaffneten Bürger?

Weil sie wissen, dass im Krisenfall sie als erste dran sind![[freude]]

Mittlerweile erkennt auch die Bevölkerung allmählich das Spiel!

Es hat sich schon eine http://german-rifle-association.de/ gegründet!

Da sollten wir alle Mitglieder werden! Damit der Spuk des waffenlosen Bürgers mal ein Ende hat!

Und der Justiz (Grünverseucht) sollte mal gewaltig auf die Finger geklopft werden bezüglich Notwehrrecht!

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Der Wind dreht langsam

Julius Corrino @, Sur l'escalier des aveugles, Sonntag, 22.05.2016, 14:34 vor 3556 Tagen @ ottoasta 3154 Views

......Darum, weil die 'Oberen' Angst haben, irgendwann einmal von dem
'Bürger' umgebracht zu werden!

Das ist natürlich letztlich der Grund, aber ich glaube ehrlich nicht, daß das den betreffenden Akteuren auch bewußt ist. Nicht einmal den Die hard-Antis bei den Grünen. Bei denen geht das selten über mehr als ein pharisäerhaftes, vages "Sowas gehört sich nicht!" hinaus.

Diese ganze Heuchelei bezüglich Waffenrecht, Verschärfung nach
Attentaten usw. dient doch nur dazu, den Bürger absolut wehrlos zu
machen!
Denn alle Attentate wurden mit illegalen Waffen verursacht!

Es spielt noch nicht einmal eine Rolle, ob eine Waffe gem. momentan gültiger Staatsdiktion "legal" oder "illegal" besessen wird - Das Hauptproblem waren immer schon und werden immer Täter sein. Und die kann man nicht einfach mit Gesetzesfederstrich "verbieten".

Einen Robert Steinhäuser oder Tim Kretschmer hätte man auch mit dreihundertprozentigem Tresorzwang nicht aufhalten können. Und die mit Drogen vollgepumpten Djihadlehrlinge im Bataclan haben auch nicht zuerst die Loi sur les armes gelesen, um herauszufinden, was sie überhaupt alles dürfen. Insbesondere gegen diese lustigen Gesellen (und überhaupt deren Anwesenheit in Europa) hätte man schon lange vorher aktiv werden können, wenn man denn nur gewollt hätte.

Dem Politiker, der nach einem Attentat die Waffengesetze verschärft, entspricht der Quacksalber, der die Windpocken durch das Ausschaben der Pusteln "heilen" will.

Die paar Ausreißer bezüglich Amoklauf mit legalen Waffen sind doch
Peanuts gegenüber den Morden mit illegalen Waffen!
Wobei bei diesen Amokläufen ja auch eigentlich illegale Waffen zum
Einsatz kommen, denn der Mörder hat sich diese ohne Erlaubnis vom
Waffenbesitzer beschafft!

Andere messern oder fahren mit dem Auto in Menschenmengen. Das Tatwerkzeug ist kein "enabler", ohne den der Mörder von seinem Plan abgelassen hätte. Insofern ist der hierzulande total hysterisierte Umgang mit Feuerwaffen als nichts sonst außer Regentanz/Voodoo einzustufen.

Also, warum haben vor allem die Sozen und die Grünen soviel Angst
vor dem bewaffneten Bürger?

Weil sie wissen, dass im Krisenfall sie als erste dran sind![[freude]]

S.o. Wie gesagt glaube ich nicht, daß die Angst um Leib und Leben haben. Das liegt eher an deren grundsätzlichen Charakterfehlern. ("Es gibt Leut', die könne abends nit eischlof', bevor daß die nit em annere was ham verbote gekönnt!" wie einer meiner altgedienten Waffenbrüder den Sachverhalt einst so trefflich umschrieb.)

Mittlerweile erkennt auch die Bevölkerung allmählich das Spiel!

Es hat sich schon eine http://german-rifle-association.de/ gegründet!

Da sollten wir alle Mitglieder werden! Damit der Spuk des waffenlosen
Bürgers mal ein Ende hat!

Eine Mitgliedschaft dort ist (auch und vor allem als Nichtwaffenbesitzer) in der Tat ist äußerst empfehlenswert - und gratis. Eine veritable, in der Breite verankerte Waffenkultur wie in den USA oder der Schweiz gibt es hierzulande (noch) nicht, aber wir arbeiten daran und werden jeden Tag mehr. [[top]] Und auch abseits der Lobby läßt sich das allmähliche Umschwenken des Pendels leicht ablesen an den enormen Anstiegen von Mitgliedern in den Schützenvereinen, bei den Jungjägerzahlen und natürlich der explodierten Anzahl von kleinen Waffenscheinen.

Ziel der GRA ist ultimativ die ersatzlose Abschaffung des deutschen Waffengesetzes. Was vor 1919 in Deutschland ja auch der einer entwickelten, liberalen Rechtskultur sich geziemende Normalfall gewesen ist. (Den despotischen Wahnsinn mit "Bedürfnisnachweis" beim Amt, umfassenden Trageverboten und lückenloser staatlicher Erfassung des Besitzes haben wir gar erst seit 1972.)

Und der Justiz (Grünverseucht) sollte mal gewaltig auf die Finger
geklopft werden bezüglich Notwehrrecht!

Auf dem Sektor liegt weitaus mehr im Argen als nur "grün".

Otto

Gruß,
Julius

--
Ainsi continue la nuit dans ma tête multiple... elle est complètement dechirée... ma tête.
- Luc Ferrari

Der eigentliche Skandal

POM Fritz @, Samstag, 21.05.2016, 19:57 vor 3557 Tagen @ Michael Krause 4294 Views

"Alltagskriminalität wie Wohnungseinbrüche sind für sich genommen nicht
die schwerste Form der Kriminalität."

Der eigentliche Skandal ist doch, daß eine Aufklärungsquote verkündet wird, die an den Richtlinien der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) orientiert ist. Per Definitionem gilt danach eine Tat als geklärt, wenn die Polizei "glaubt" einen Tatverdächtigen benannt zu haben. Tatsächlich bedeutet es aber, daß nur ein Prozent der Tatverdächtigen auch wirklich von der Staatsanwaltschaft angeklagt und verurteilt wird. Der Gipfel der Dreistigkeit sind dann Programme, in denen Beschäftigte der Polizei die (potentiellen) Opfer aufsuchen und sie beraten, wie sie gegen Bares (natürlich eigenes) sich mehr Sicherheit durch Technik einkaufen können und dabei völlig außer Acht gelassen wird, daß der Staat hier durch Einsparungen im Personalsektor diesen Zustand erst herbeigeführt hat. Für mich grenzt das an Organisationsversagen.

Gruß Fritz

Ganz so ist es nun nicht!

lonzo @, Sonntag, 22.05.2016, 09:19 vor 3556 Tagen @ POM Fritz 3526 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.05.2016, 13:14

Moin erstmal

Der eigentliche Skandal ist doch, daß eine Aufklärungsquote verkündet
wird, die an den Richtlinien der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS)
orientiert ist.

Dahinter verbergen sich häufig genug mehrere Straftaten. Man muss also davon ausgehen, dass die Zahl der tatsächlichen Delikte wesentlich höher ist.

Per Definitionem gilt danach eine Tat als geklärt, wenn
die Polizei "glaubt" einen Tatverdächtigen benannt zu haben.

Die Polizei gibt den Fall als geklärt ab, wenn der Täter ermittelt wurde. Sonst erscheint das Ding als ungeklärt in der Statistik.

Tatsächlich bedeutet es aber, daß nur ein Prozent der Tatverdächtigen > > auch wirklich von der Staatsanwaltschaft angeklagt und verurteilt wird.

Die Staatsanwaltschaften erledigen viele Verfahren durch Einstellungen und Strafbefehle. Zu Anklagen kommt es tatsächlich nur in einer geringeren Anzahl. Aus Sicht vieler geht der Murks vor Gericht aber weiter, wenn Delikte bagatellisiert und Bewährungsstrafen verhängt werden, wobei genau damit häufig genug falsche Signale gesendet werden.

Der Gipfel der
Dreistigkeit sind dann Programme, in denen Beschäftigte der Polizei die
(potentiellen) Opfer aufsuchen und sie beraten, wie sie gegen Bares
(natürlich eigenes) sich mehr Sicherheit durch Technik einkaufen können
und dabei völlig außer Acht gelassen wird, daß der Staat hier durch
Einsparungen im Personalsektor diesen Zustand erst herbeigeführt hat.

Das kann ich so unterschreiben, möchte aber noch hinzufügen, dass nicht allein die Reduktion der Polizei problematisch ist. Genauso ursächlich sind die Einsparungen im Justizbereich und die offenen Grenzen.

Für mich grenzt das an Organisationsversagen.

Für mich ist das Zynismus.

Schönen Sonntag

Ich kann nur jedem Polizisten meine Hochachtung aussprechen

Michael Krause @, Sonntag, 22.05.2016, 16:20 vor 3556 Tagen @ POM Fritz 2619 Views

der unter den derzeitigen Gegebenheiten noch engagiert seiner Arbeit nachgeht und das sind die meisten. Überstunden, Unterbringung in verdreckten Kasernen, abgelaufenes Essen, gesundheitsschädliche Schießstände, fehlende oder veraltete Ausrüstung, die Liste ließe sich beliebig weiterführen.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Hochachtung für staatlich Legitimierte

Balu @, Sonntag, 22.05.2016, 18:10 vor 3556 Tagen @ Michael Krause 2543 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.05.2016, 18:22

der unter den derzeitigen Gegebenheiten noch engagiert seiner Arbeit
nachgeht und das sind die meisten. Überstunden, Unterbringung in
verdreckten Kasernen, abgelaufenes Essen, gesundheitsschädliche
Schießstände, fehlende oder veraltete Ausrüstung, die Liste ließe sich
beliebig weiterführen.

Terrororgane in Kampfanzügen, die den Bürger in Schach halten, damit die Macht ungestört weiterhin ihrem Ansinnen nach Ausbeutung nachgehen kann?

Die harmlose Bürger im Auftrag der Macht abschlachten wie S21 bloody thursday, die Demonstranten einkesseln und ihrer grundsätzlichen Rechte berauben,

sag bitte Michael, wie crude ist das denn?

Hochachtung gegenüber Menschen, die sich wie Ratten und verdreckten Kasernen verdingen, mit abgelaufenem Essen abfüttern lassen, in gesundheitsschädlichen Schießständen ihrer Machtdemonstration frönen, sich mit veralteter Ausrüstung gegen den Mob wenden?!

Wie krank, degeneriert, masochistisch muss man den sein, um dies alles auf sich zu nehmen. Wie geil muß dann doch die staatlich legitimierte Gewalt, der staatlich hofierte Sadismus locken, um dies zu ertragen?

Und dafür empfindest du Hochachtung?
Für Menschen, die dank der Macht wie Ratten hausen, Müll fressen....

Wow, ich fürchte mich vor denen, denn die sind psychisch krank, unberechenbar und nur dank der Macht gesellschaftsfähig.

Ich brauche DIE nicht, die da vor sich hinfaulen, sich knechten lassen, um auf den Moment zu warten, wo sie all diese Demütigungen an Unbeteiligten, legalisiert durch die Macht, ausleben dürfen.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

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