Erdogan schickt Davoutoglu nach Hause.
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 08.05.2016, 16:30
Hi,
in der Tuerkei wird die Lage schwierig. Selbst der Premierminister ist sich seiner selbst nicht sicher. Erdogan missfiel der Deal mit der EU und setzte den Premier ab.
Auch sonst ist niemand in der Tuekei sicher, so werden auf offener Strasse missliebige Journalisten einfach von Erdogans Leuten abgeknallt.
Bulgarien hat, bevor Davoutoglu abgesetzt wurde, ein Abkommen mit der Tuerkei unterschrieben zur Rueckfuehrung von Migranten.
Die Tuerkenparteien in Bulgarien buhlen um die Gunst der sich abzeichnenden zwei Fronten unter den tuerkischen Machthabern. Es wird vermutet, dass ein Teil der AKP Partei sich auf der Seite Davoutoglus schlagen wird und ein anderer Erdogan folgen wird. Es bleibt spannend.
Trotzdem bleibt das Ziel der Tuerkei, sich in der Krim einzumischen und damit die Russen zu aergern. Auch die Nato will mehr Schiffe an der Kueste Bulgariens stationieren. In Rumaenien sollen zwei F-22 Raptor Flugzeuge stationiert sein.
Bulgarien scheint neben Rumaenien zum Frontstaat aufgebaut zu werden, so war ein stellvertretender Aussenminister der USA hier.
Die USA koennen es Putin nicht verzeihen, dass Putin die Krim 2014 vor den Augen der USA besetzte. Der Plan der USA war ja, dass die USA den Hafen von Sevastopol einnehmen und mit dem Flugzeugtraeger dort anlegen wird. Putin versenkte daraufhin zwei Schiffe vor dem Eingang zum Hafen und hat anschliessend die Krim unterwandert und eingenommen.
Die Frage ist nun welchen Plan haben die USA ausgedacht?
Putin witzelt weiter mit seinen Gaskorridoren. Nachdem southstream und turkish-stream in die Hose gegangen sind, will er eine Gasleitung ueber die Krim nach Varna bauen.
In London hat ein Pakistani die Wahl zum Buergermeister vor einem Juden gewonnen, auch bezeichnend fuer die gegenwaertige Schwaeche der westlichen Wertegemeinschaft. Die Juden setzen auf den Zusammenbruch der EU. Und Erdogan will mit einer solchen EU, nichts zu tun haben.
In der Suedosttuerkei ist der Krieg mit den Kurden nun Alltag.
Die Russen mit ihrem teilweisen Rueckzug aus Syrien zeigen, dass ihnen die Suppe in Syrien zu heiss wird. Um Anschlaege in Russland nicht zu provozieren seitens der Tuerken, hat Putin Assad alleine gelassen und ob dieser mit den Islamfanatiker und den tuerkischen grauen Wolfsbrigaden im Kampf bestehen wird, ist auch nicht klar.
In Bulgarien macht man sich Hoffnung damit, dass solange die USA hier ihre Stuetzpunkte haben, die Tuerkei Provokationen gegen das Land unterlassen wird.
Mal sehen.
Gruss