Direkte Demokratie. Ja oder Nein?
Seid ihr dafür oder nicht?
Bitte mit Begründung. Danke!
Schöne Grüße
Lateralus
Seid ihr dafür oder nicht?
Bitte mit Begründung. Danke!
Schöne Grüße
Lateralus
Seid ihr dafür oder nicht?
Bitte mit Begründung. Danke!
Direkte Demokratie ist als Ergänzung zur repräsentativen unbedingt notwendig, weil sie schon alleine durch ihre Existenz diszipinierend auf die abgehobenen Abgeordneten wirkt.
Sie muss aber auf reine Rechtsfragen beschränkt werden, darf also nicht inhaltliche Fragen des Geisteslebens und der Wirtschaft betreffen. Diese Beschränkung darf aber nur gelten, wenn auch den Abgeordneten die bisher angemaßte Gesetzgebungskompetenz in Kultur (Bildungswesen) und Wirtschaft entzogen wird.
Denn das ist das große Problem, das die Demokratie zur Oligarchie deformiert, weil die in Kultur und Wirtschaft tätigen sachkundigen Menschen durch Gesetze bevormundet werden und ihre im Grundgesetz garantierte Freiheit und Selbstbestimmung ausgeschaltet wird. Hier kann es eigentlich keine vertikale Hierarchie, sondern nur horizontale Absprachen, Vereinbarungen und Verträge geben, die von einer jeweiligen Selbstverwaltung koordiniert werden.
Das Recht hat die Aufgabe, die physische und seelisch-geistige Integrität des einzelnen Menschen zu schützen, also Regeln für ein gerechtes und sicheres Zusammenleben zu bilden. Wirtschaft und Kultur müssen daher natürlich auch von einem Rechtsrahmen gehalten sein. Gesetze aber, die aktiv das physische (Wirtschaft) und geistig-sittliche Wohl (Kultur) der Menschen von außen fördern und bestimmen wollen, sind die Freiheit ausschließendes Unrecht im Kleide des Rechts.
Wer sich genauer damit befassen will, siehe hier.
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 05.05.2016, 17:15
Direkte Demokratie. Ja oder Nein? Seid ihr dafür oder nicht?
Nur ein so reifer Mensch, der bereit und in der Lage ist, Mitverantwortung bei Entscheidungen über gesellschaftsrelevante Sachfragen mittels permanenter und direkter Ausübung seiner Mitbestimmungsrechte zu übernehmen, kann m.M.n. als ein "mündiger Bürger" bezeichnet werden.
Er braucht keine politische Vormundschaft und verabscheut die Parteienkratie. Er ist grundsätzlich nicht bereit, seine legitimen Mitbestimmungsrechte per Blankocheck an irgendwelche zwielichtige Schlepper und Bauernfänger, die sich "Politiker" nennen, abzugeben .. und geht auch nicht, ebensolche "zu wählen", sondern gibt nur eine ungültige Stimme ab, um seinem Protest gegen die Zwangsvormundschaft Ausdruck zu verleihen.
Es wird Zeit, dass der legitime Hausherr wieder das uneingeschränkte Sagen im Hause hat und der von ihm bezahlte Knecht seinen Anweisungen folgt .. statt umgelehrt! Zunehmende Konzentration von Macht in den Händen von Wenigen ist das größte gesellschaftliche Übel .. seit Jahrtausenden.
Bitte mit Begründung. Danke!
Weitere Begründungen von mir können hier nachgelesen werden:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=383227
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387821
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=378593
Mit Gruß, Beo2
Friedrich Schiller über das demokratische Prinzip
Krongroßmarschall:
… Um des andern Guten willen,
Was man beschlossen, fügt euch in die Mehrheit!
…
Sapieha:
…
Die Mehrheit?
Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn;
Verstand ist stets bei Wen’gen nur gewesen.
Bekümmert sich ums Ganze, wer nichts hat?
Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
Er muss dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
Um Brot und Stiefel seine Stimm’ verkaufen.
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
Der Staat muss untergehen, früh oder spät,
Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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Beim Thema Demokratismus kann geholfen werden.
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Sobald die Menschen aufhören für Eigentum zu kämpfen, wird um die Verfügungsgewalt des Gemeineigentums gekämpft.
(Nicolas Gomez Davila)
Grüße
Fidel
.. WIE das erfolgen sollte. Stimmt's?
Man soll Stimmen wägen und nicht zählen...
Mit Gruß, Beo2
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 05.05.2016, 19:37
Direkte Demokratie.
Begründung:
1) Das Volk ist der Souverän.
2) Wer zahlt (oder sich einbringt), schafft an.
3) Wer es ausbaden muss, soll auch abstimmen. Das Stimmvolk muss mit den Entscheidungen eine oder mehrere Generationen leben und wird entsprechend weitsichtig entscheiden - nicht wie die Berufspolitiker, für die es keinerlei Incentives gibt, weitsichtige Entscheidungen zu treffen.
Gegebenenfalls könnte man das Wahlrecht nicht allen verleihen.
Wer z.B. weder arbeitet noch einen anderen Dienst für das Gesamtwesen bringt, muss auch nicht abstimmen.
Man könnte auch Beamte und Staatsdiener sowie Berufspolitiker vom Stimmrecht ausschließen, da sie nicht der Souverän, sondern die Befehlsempfänger sind. Das würde vermutlich den Staatsapparat im Lauf von 10-20 Jahren enorm verschlanken.
Die Zusätze zur Einschränkung des Wahlrechtes sind aber nur mal eben aus dem Ärmel geschüttelt. Bin kein Staatskenner.
Im Laufe vieler Projekte haben sich für mich als zentrale Elemente sowohl die Mitbestimmung/ Mitverantwortung als auch die Motivation/ Belohnung für zielführendes Handeln (Incentives) herauskristallisiert.
______
Ganz abgesehen von der direkten Demokratie, die man uns nicht schenken wird (die müssten wir uns gewaltsam holen), noch eine ganz andere Idee am Rande:
Wenn wir ein klares Staatsziel hätten, würde sich der Wahlkampf und die Abstimmerei wahrscheinlich auch deutlich ändern. "Nie wieder Krieg" oder "Minimierung des Lebensrisikos" sind eben keine Ziele. Und außer den dumpfen Wahlsprüchen kenne ich die Ziel von Deutschland nicht. Jedenfalls hat mich noch keiner in einer Volksabstimmung gefragt.
"Stabiler Austausch mit den direkten Nachbarstaaten", "Gesunde Entwicklung von Körper und Geist", "Meinungsfreiheit ohne Tabus" etc. wären vielleicht ein paar geeignete.
sie wird allerdings nichts verbessern, nur einen anderen Weg bis zum Ende einschlagen.
mfg
--
Der wahre Feind eines Mannes ist Zweifel.
Geht etwa die Schweiz, welche Elemente der Direkten Demokratie enthält, prinzipiell einen anderen Weg als Resteuropa? in Bezug auf Steuern, Sozialstaat, Masseneinwaqnderung, Atomenergie? ich kann keinen Unterschied erkennen.
Eine Direkte Demokratie kann nur als Piratenstaat funktionieren. Die athenischen Bürger, die Römer, die US-Amerianer und die Schweizer mussten ursprünglich keine Steuern bezahlen. Keine Direkte Demokratie war jemals in der Lage, die Ausgaben für das Staatswesen von sich selber zu erheben.
Das ist natürlich der Riesenvorteil der Direkten Demokratie. Allerdings erfordert der Staatsbetrieb Direkte Demokratie natürlich genauso Geld wie alle anderen Staaten. Die notwendigen Mittel müssen also von anderen Staatswesen beschafft werden.
Direkte Demokratien wie Athen, Rom, USA, Schweiz agieren also notwendigerweise als Räuberstaaten. Die Schweizer verdingten sich über Jahrhunderte als Söldner bei fremden Maxchthabern, um ihren Stat zu finanzieren, bis sie das Bankwesen entdeckten - die moderne Form des Piratenstaates. Gruß Mephistopheles
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 07.05.2016, 08:09
Geht etwa die Schweiz, welche Elemente der Direkten Demokratie enthält,
prinzipiell einen anderen Weg als Resteuropa? in Bezug auf Steuern,
Sozialstaat, Masseneinwaqnderung, Atomenergie? ich kann keinen Unterschied
erkennen.
Ja, die direktdemokratische Schweiz geht prinzipiell einen anderen Weg als andere Grosskollektiven (Schwärme), indem sie den Grossteil der Entscheidungen direkt statt über Auserwählte und Delegierte fällt. Das Resultat lässt sich unter anderem am Lohnniveau ablesen. Darum kommen die Deutschen so gerne in die Schweiz, auch wenn sie sich mehrheitlich nicht integrieren können. In einem direktdemokratischen System gibt es auch viel weniger Unzufriedenheit mit den Delegierten, weil man deren Entscheidungen jederzeit aufheben kann.
Grüsse, Zara
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 07.05.2016, 15:00
Geht etwa die Schweiz, welche Elemente der Direkten Demokratie enthält,
prinzipiell einen anderen Weg als Resteuropa? in Bezug auf Steuern,
Sozialstaat, Masseneinwaqnderung, Atomenergie? ich kann keinen
Unterschied
erkennen.
Ja, die direktdemokratische Schweiz geht prinzipiell einen anderen Weg als
andere Grosskollektiven (Schwärme), indem sie den Grossteil der
Entscheidungen direkt statt über Auserwählte und Delegierte fällt. Das
Resultat lässt sich am Lohnniveau und anderen Dingen ablesen. Darum kommen
die Deutschen so gerne in die Schweiz, auch wenn sie sich mehrheitlich
nicht integrieren können.
Das Lohnniveau ist - wie in der Schweiz seit Jahrhunderten üblich und in meinem Beitrag erklärt - nur möglich durch das Absaugen fremden, v.a. deutschen, italienischen, französischen und neuerdings vermehrt russischen Geldes.
Wenn mangelnde Integrationsfähigeit, dann ist das ein Problem der Schweizer. Das Auto wurde in Deutschland erfunden, die erste Erdölbohrung fand in Deutschland statt, das erste Stromnetz wurde in Deutschland errichtet, und der Computer in Deutschland erfunden.
Es ist also ganz klar Aufgabe der Schweizer, sich in die deutsche Kultur zu integrieren, wenn sie Autos, Benzin, Strom, Computer und Bücher nutzen wollen. Auch der Buchdruck wurde in Deutschland erfunden.
Grüsse, Zara
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
Geht etwa die Schweiz, welche Elemente der Direkten Demokratie
enthält,
prinzipiell einen anderen Weg als Resteuropa? in Bezug auf Steuern,
Sozialstaat, Masseneinwaqnderung, Atomenergie? ich kann keinen
Unterschied
erkennen.
Ja, die direktdemokratische Schweiz geht prinzipiell einen anderen Weg
als
andere Grosskollektiven (Schwärme), indem sie den Grossteil der
Entscheidungen direkt statt über Auserwählte und Delegierte fällt.
Das
Resultat lässt sich am Lohnniveau und anderen Dingen ablesen. Darum
kommen
die Deutschen so gerne in die Schweiz, auch wenn sie sich mehrheitlich
nicht integrieren können.
Das Lohnniveau ist - wie in der Schweiz seit Jahrhunderten üblich und in
meinem Beitrag erklärt - nur möglich durch das Absaugen fremden, v.a.
deutschen, italienischen, französischen und neuerdings vermehrt russischen
Geldes.
Unter anderem. Dass die direktdemokratische Schweiz für Investoren vertrauenswürdiger ist als indirektedemokratische und feudalistisch organisierte Länder, dürfte einfach nachvollziehbar sein. Die Titel 'wettbewerbsfähigstes Land' kommt aber nicht allein wegen dem Bankgeheimnis zustande.
Wenn mangelnde Integrationsfähigeit, dann ist das ein Problem der
Schweizer. Das Auto wurde in Deutschland erfunden, die erste Erdölbohrung
fand in Deutschland statt, das erste Stromnetz wurde in Deutschland
errichtet, und der Computer in Deutschland erfunden.
Es ist also ganz klar Aufgabe der Schweizer, sich in die deutsche Kultur
zu integrieren, wenn sie Autos, Benzin, Strom, Computer und Bücher nutzen
wollen. Auch der Buchdruck wurde in Deutschland erfunden.
Ja, und die Formel E = mc2 beispielsweise in der Schweiz. Schweizer integrieren sich seit langem wirtschaftlich und gesellschaftlich in die fremden Kulturen; deshalb - unter anderem - die wirtschaftliche Ueberlegenheit.
Grüsse, Zara
Gruß Mephistopheles
Gruss, Zara
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 08.05.2016, 13:45
Sich integrieren tut der, welcher dazukommt. Die ursprüngliche Bevölkerung assimiliert die Neuankömmlinge. Neue Techniken und Kulturpflanzen zu assimilieren, brachte den Völkern schon immer Vorteile (Germanen im Römischen Reich, Araber in der islamischen Expansionsphase). Ausgestorben sind die Wikinger auf Grönland, die nicht in der Lage waren, ihre Diät von Getreide und Milchwirtschaft auf Fisch und Robben umzustellen.
Grüße
--
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** Keiner soll hungern ohne zu frieren! **