ARTE und „Der Fall Magnizki“

Steppke, Dienstag, 03.05.2016, 11:11 (vor 3573 Tagen)4936 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 03.05.2016, 11:26

Werte Foristen,

viele können sich sicherlich noch an Sergej Magnizki - einem russischen Steueranwalt - erinnern der (angeblich) einen gewaltigen Betrugsfall bei der Moskauer Polizei aufgedeckt haben soll, dafür im Gefängnis landete und dort unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.

Diese „Story“ wurde in den Westmedien mehrfach als Beweis gebracht, dass das russische Polizei- und Justizsystem durch und durch korrupt ist (Putin sowieso) und selbst vor Folter/Mord nicht zurückschreckt.

Der Filmemacher und russische Journalist Andrei Nekrasov, der bisher durch seine Anti-Putin-Haltung aufgefallen ist, sollte diese Vorkommnisse beleuchten und für ARTE eine Dokumentation erstellen (das ZDF war als Koproduzent beteiligt).

Am 3. Mai, dem “Tag der Pressefreiheit”, sollte diese Doku gesendet werden aber nun wurde die Ausstrahlung, auf Druck "gewisser Kreise", kurzfristig abgesetzt, da Nekrasovs Recherchen ganz andere (unerwünschte) Fakten hervorbrachten.

Selbst eine Aufführung in Brüssel (mit anschließender Diskussion), in einem Saal der EU-Kommision vor 200 geladenen Gästen, wurde abgesagt.

Was Marieluise Beck (von den Grünen) und der „general director“ vom ZDF damit zu tun haben, könnt ihr hier nachlesen.

Die ganze unglaubliche Story!
https://augenaufunddurch.net/2016/04/30/arte-und-der-fall-magnizki/

Übrigens: Als Ersatz für die abgesetzte Dokumentation läuft bei ARTE jetzt „Boris Nemzow – Tod an der Kremlmauer“ (das ist eine Anti-Putin-Hetz-Doku).
http://www.arte.tv/guide/de/062279-000-A/boris-nemzow-tod-an-der-kremlmauer


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