Interessante Sicht auf G. Soros, Hintergründe...

ottoasta @, Sonntag, 01.05.2016, 12:26 vor 3574 Tagen 3996 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 01.05.2016, 13:34

....die DWN haben hier ein interessantes Interview mit einem Hintergrundinformaten geführt.
Sehr interessant, die Hintergründe und Abgründe von Soros und Draghi zu erfahren!
Hier der Link:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/01/endspiel-euro-koennte-ziel-einer-...

Viel Grusel!
Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Danke otto für Info. (oT)

stokk, Sonntag, 01.05.2016, 13:21 vor 3574 Tagen @ ottoasta 1593 Views

- kein Text -

Frage zu Soros und gehebelten Derivaten!

Steppke, Montag, 02.05.2016, 00:00 vor 3574 Tagen @ ottoasta 1572 Views

Hallo,

warum lassen sich die Staaten eigentlich von Soros & Co. auf der Nase herumtanzen?

Wenn Soros, wie im Artikel beschrieben, per 20er-Hebel aus 50 Millionen 1 Milliarde machen kann - warum attackieren ihn die Staaten/Zentralbanken dann nicht mit derselben Methode?

Eine Zentralbank könnte doch locker aus 10 Milliarden (auch mit einem 20er-Hebel) 200 Milliarden machen und mit einer riesigen Gegenposition Soros zum Teufel jagen. Innerhalb einer Sekunde könnte der Kurs so stark bewegt werden, dass kurzzeitig keine Preisbildung möglich ist, sodass der Stopp-Loss/Margin-Call bei Soros erst ausgelöst wird, wenn er schon längst pleite ist.

Warum wird das nicht getan?

Dürfen Staaten/Zentralbanken so etwas nicht oder woran liegt das?

Danke und Gruß
Matthias

Was für ein Schmarrn

Ötzi @, Montag, 02.05.2016, 08:44 vor 3574 Tagen @ ottoasta 1741 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.05.2016, 08:59

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/01/endspiel-euro-koennte-ziel-einer-...

Viel Grusel!
Otto


Hallo Otto,

ich habe mich durch den Artikel durgequält. Was Claudi Celani über die Spekulation gegen die italienische Lira 1992 sagt, kann ich nicht beurteilen, wohl aber den Rest.


Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ließe sich denn mit Drogen noch so viel Geld verdienen, sollten sie liberalisiert werden? Wären sie dann nicht ein Produkt von vielen wie Kaffee oder Tabak? Wie würde dann die Wertschöpfungskette bei der Drogenproduktion und dem Drogenhandel aussehen und wäre es nicht denkbar, daß dann ganz andere Marktteilnehmer davon profitieren?

Claudio Celani: Sie haben die Frage schon beantwortet. Es geht um die „Rationalisierung“ der Produktions- und Handelskette, sodass einerseits die Gewinne maximiert werden, anderseits die Ware Rauschgift so wie andere Commodities behandelt wird, inklusive der ganzen Derivatkette.

Nicht mal von Mickey-Mouse Ökonomie hat der Mann eine Ahnung. Ganz bestimmt wird eine weltweite Freigabe von Drogenproduktion und Drogenhandel nicht zu sinkenden Renditen führen. Ganz bestimmt nicht! Drogen sind einfach etwas ganz anderes als Weizen, Reis und Schweinefleisch.


Claudio Celani: Nein, Helikoptergeld wird die Lage schlimmer machen. Wir müssen das gescheiterte Modell der Universalbanken ablehnen und das Trennbankensystem nach Glass-Steagall wieder einführen. So lange die Geschäftsbanken und die Investmentbanken unter dem gleichen Dach leben, wird es unmöglich, bankrotte Institute fallen zu lassen. Wenn wir die zwei Sparten dagegen trennen und die reale, Güter produzierende Wirtschaft vom Finanzspielkasino abkoppeln, können wir erstere retten.

Und was, wenn eine Geschäftsbanken bei Anlagenotstand auf die Idee kommt, Kredite an Investmentbanken zu vergeben? Schon ist die Trennung dahin. Und es wird munter aufgeschuldet.

Caudio Celani ist ja mit der Partei BüSo verbunden. Das waren doch die mit den Großprojekten, Transrapid von Europa nach China und so. Die müssen es wissen.

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