The wind of change - die Linken sind im Panikmodus

re-aktionaer @, Dienstag, 26.04.2016, 18:32 vor 3578 Tagen 4013 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.04.2016, 18:36

Nach der Wahl kippt in Wien die Stimmung.
Die selbstgerechten Ausgrenzungsaktionen Andersdenkender werden jetzt nicht mehr untertänigst hingenommen, sondern es gibt Gegenwind bei Frechheiten wie der unten verlinkten. Die Dame fürchtet sich nun offenbar, denn plötzlich merkt sie, dass auch ihr Lokal "entglast" werden könnte, so wie es ihre Gesinnungsgenossen seit Jahren bei den vermeintlich "Rechten" Lokalen in trauter Selbstgerechtigkeit gemacht haben.

http://www.krone.at/Oesterreich/Hofer-Waehler_unerwuenscht_Folgen_unterschaetzt-krone.t...

Die jungen Grünen wollen vor der Stichwahl gegen Hofer demonstrieren und die oberste Grünen-Chefin bittet sie, es zu lassen, weil dies noch mehr Wähler in seine Arme treiben würde. Es ist einfach zu lustig. Nachdem man jahrelang den sachlichen Dialog verweigerte, denn „mit Rechten spricht man nicht", geistert jetzt durch die Foren plötzlich wieder der Wunsch nach Dialog, aus der schieren Angst heraus, die selbe Ausgrenzung erfahren zu müssen.

https://www.facebook.com/offensivegegenrechts

http://diepresse.com/home/politik/bpwahl/4975831/Glawischnig-gegen-AntiHoferDemonstrati...


Währenddessen rennen immer mehr junge Leute zu den Identitären, deren Facebook-Profil mittlerweile mehr likes hat als sämtliche Jugendorganisationen anderer Parteien zusammen. Mit dem Transparent "Ihr Heuchler" auf der Bühne eines Betroffenheitsstückes von Jelinek haben die Identitären nicht nur den Nagel auf den Kopf getroffen, sie haben auch mit genuin linken Aktionsformen eine genuin rechte Reaktion hyperventilierender Empörung hervorgerufen, die in ihrer Plumpheit, Verlogenheit und Aggressivität das Offensichtliche noch deutlicher zum Vorschein brachte.

http://derstandard.at/2000035279331/Audimax-Stoerung-Weder-Stoerung-einer-Versammlung-n...

Mittlerweile kriselt es auch in der Regierung. Die ÖVP erkennt, dass sie mit den Blauen an der Macht bleiben könnte und mit den Roten nur untergehen. Erste Sezessionsgedanken kommen auf. Dies würde aber eine Neuwahl des Nationalrats bedeuten und damit noch mehr Machtverlust. Die Alternative wäre weitermachen, evtl. unter einem blauen Präsidenten und bei weiteren 4 Landtagswahlen in den kommenden Jahren marginalisiert werden bis zur finalen Hinrichtung bei der Nationalratswahl 2018. Wenn sie aber so weitermachen, wird die FPÖ 2018 keine Koalition mehr brauchen.
Es bleibt also spannend.
Ich bekomme immer stärker den Verdacht, dass der grüne Kandidat nicht mehr genug mobilisieren wird können, um einen blauen Präsidenten zu verhindern. Aber wer weiss....

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