Willkommens-Kultur (Die Besten der Besten)

Martino @, Dienstag, 26.04.2016, 11:45 vor 3579 Tagen 3756 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.04.2016, 12:34

Die TU Dresden glänzt mal wieder mit einer Exzellenzinitiative.
Der Rektor hat genug Zeit, um die Uni ständig gegen Pegida und den Kampf gegen "rechts" aufzustacheln.

Ich habe in drei Ländern studiert und musste (durfte) jedes Mal einen Aufnahmetest machen, bei dem
ich solide Grundlagen der LOKALEN Amtssprache nachweisen musste.
Bei meiner Zeit in Dresden hatten sich die Dozenten nicht besonders bemüht, mir als süddeutschen Migranten eine Wohlfühlatmosphäre zu verschaffen. Im Gegenteil, es gab mehr Peitsche als Zuckerbrot, ist ja auch eine Uni und kein Waldorf-Kindergarten. Die vorwiegend asiatischen Studenten dort haben oft ein Fremdsprachenniveau, das deutlich unter dem von Günther Öttinger liegt. Aber hey, international ist ja so cool!


Liebe Studierende,

wie würden Sie sich fühlen, nachdem Sie Ihre Familie und Freunde verlassen haben, um in einem Land zu leben, dessen Sprache und Kultur Sie nicht verstehen, und dessen Einwohner Ihnen mit Befremden und manchmal Ablehnung gegenüberstehen?

Wir sind dankbar und stolz, dass an unserer Universität auch rund 5.000 Menschen aus dem Ausland lehren und lernen. Es gibt zahlreiche Initiativen, um unsere internationalen Wissenschaftler und Studierenden zu integrieren. Aber wir können noch besser werden. Die Universitätsleitung strebt an, dass die Willkommenskultur an der TU Dresden die beste aller deutschen Universitäten wird.

Dazu braucht es die Unterstützung jeder und jedes Einzelnen. Jede und jeder sollte sich fragen, ob er oder sie im täglichen Umgang den ausländischen Kommilitoninnen und Kommilitonen tatsächlich aufgeschlossen und freundlich gegenüber tritt. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die darüber entscheiden, ob sich jemand willkommen fühlt oder nicht. Stellen Sie sich einfach für einen kurzen Moment vor, allein in einem fremden Land zu sein! Stellen Sie sich vor, zwischen Sprachproblemen und vielen neuen Eindrücken, zwischen Sehnsucht nach der Familie und Freunden in der Heimat und neuen Herausforderungen den Studienalltag meistern zu müssen! Ganz sicher würden Sie sich freuen, wenn Ihre Kommilitonen an der fremden Uni auf Sie zukämen, Sie ansprechen würden, mit ihnen in Lerngruppen zu arbeiten. Sie wären sicher dankbar, zu gemeinsamen Freizeitaktivitäten eingeladen, mit einem Lächeln begrüßt oder in Gespräche einbezogen zu werden.
Genau das wünsche ich mir auch für unsere internationalen Studierenden und Wissenschaftler! Und deshalb bitte ich Sie im Namen des Rektorates, dass Sie Ihren ausländischen Kommilitonen das Gefühl geben, hier in Dresden und an der TU Dresden, in Ihren gemeinsamen Vorlesungen und Seminaren willkommen zu sein.

All unser Streben nach mehr Internationalität wird nur Früchte tragen, wenn alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Studierenden jeden Tag eine Willkommenskultur leben, die von Toleranz und Menschlichkeit getragen ist!

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Hans Müller-Steinhagen

Verstehe ich nicht so ganz

Michael Krause @, Dienstag, 26.04.2016, 12:34 vor 3579 Tagen @ Martino 2575 Views

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du die Atmosphäre (für Dich als Schwaben?) in Dresden bedauert. Hier will der Rektor etwas verbessern. Was hast Du daran auszusetzen? Das ist doch positiv.

Man sollte die Bedeutung der hier studierenden Ausländer nicht unterschätzen. Ich war einmal in einem Comibol Copper Smelter in Bolivien, da sprachen zu meiner Überraschung fast alle Ingenieure deutsch, die sind in der DDR ausgebildet worden. Bei einem Projekt in der Türkei ähnliches. Da gibt es eine Alumni Vereinigung von Maschinenbau-Absolventen der TU Aachen. Diese Leute stehen Deutschland und seinem Ausbildungssystem überaus positiv gegenüber. Ich finde es deshalb überaus begrüßenswert, was die TU Dresden da macht.

--
Das einzige Recht des Sklaven ist das Recht auf Arbeit und das darf man ihm nicht nehmen.

Schwaben meint der Rektor nicht.

Leisereiter @, Dienstag, 26.04.2016, 16:02 vor 3578 Tagen @ Michael Krause 1938 Views

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du die Atmosphäre (für
Dich als Schwaben?) in Dresden bedauert. Hier will der Rektor etwas
verbessern. Was hast Du daran auszusetzen? Das ist doch positiv.

Der Text des Rektors bezieht sich sicher nicht auf Schwaben. Die sind weiterhin nicht willkommen.

Man sollte die Bedeutung der hier studierenden Ausländer nicht
unterschätzen. Ich war einmal in einem Comibol Copper Smelter in Bolivien,
da sprachen zu meiner Überraschung fast alle Ingenieure deutsch, die sind
in der DDR ausgebildet worden. Bei einem Projekt in der Türkei ähnliches.
Da gibt es eine Alumni Vereinigung von Maschinenbau-Absolventen der TU
Aachen. Diese Leute stehen Deutschland und seinem Ausbildungssystem
überaus positiv gegenüber. Ich finde es deshalb überaus begrüßenswert,
was die TU Dresden da macht.

Lese ich da so was wie Nationalstolz heraus? Wenn in fernen Ländern die deutsche Spache gesprochen wird? Vorsicht, solche Gefühle sind so gut wie verboten.

Jetzt muss ich aber nochmals auf dem Geld rumreiten (wo sonst, als in einem Wirtschaftsforum?): Zahlen die ausländischen Studierenden in D kostendeckende Studiengebühren? Also Beträge, welche die Ausbildungskosten (für Uni-Gebäude, Bedienstete, Lehrmaterial...) tatsächlich anteilig abdecken?

Falls nicht, dann hat der deutsche Steuerzahler dafür bezahlt.
Was aber hat er davon, der deutsche Steuerzahler, wenn auf seine Kosten Techniker und Führungskräfte für fremde Länder ausgebildet werden?

--
https://www.youtube.com/watch?v=faNge-o0V-k https://www.youtube.com/watch?v=fl9HMSTHeTg Möglicher Ausweg für Weiße: Werdet schwarz! http://edition.cnn.com/2015/06/16/us/washington-rachel-dolezal-naacp/ https://www.youtube.com/watch?v=LPjzfGChGlE

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