Es geht zu Ende mit der Gaga-Politik

nereus, Montag, 25.04.2016, 07:39 (vor 3580 Tagen) @ Michael Krause3265 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 25.04.2016, 13:12

Hallo Michael!

Du schreibst: Mich amüsiert immer der Begriff Populismus, oft auch in Verbindung mit Rechtspopulismus. Dabei lebt der massendemokratische Wohlfahrtsstaat vom Populismus. Was bitte schön, ist "wir schaffen das", anderes als Populismus?

Richtig!
Die echten Populisten sind die, welche gerade den Nektar an den Tränken der Macht saugen. Sie sondern unablässig Sprechblasen ab, wenn sie eine Thematik nicht sachlich diskutieren wollen. Auch die bevorzugte Etikettierung von Menschen (Pack, Dunkeldeutschland, Demagogen, Rechtsextreme) ist nichts anderes alles Populismus.
Die Stegner, die Kippings und Hofreiter dieser Welt sind erbärmliche Sprechblasen, die äußerst selten vernunftgesteuert argumentieren.
Die größte Populistin steht an der Spitze des Staates.
Ihr verlogener Populismus hat sie überhaupt so lange an der Macht gehalten, weil sie den Menschen Verstand und Sicherheit suggerierte, was eine fatale Fehleinschätzung war.
Es ist interessant mit ehemaligen Merkel-Fans zu diskutieren, z.B. mit der Frage, was sie denn heute anders mache als früher. Nach anfänglicher Gegenwehr kommt mitunter die Erkenntnis früher nicht so genau hingehört zu haben.

Für wie blöd hält uns der MSM, wenn er immer wieder mit diesem Begriff glaubt, Meinung machen zu müssen?

Keine Sorge, die wissen das es mit ihnen zu Ende geht.
Die Österreich-Wahl war eine weitere Zäsur.
Ich fürchte in der Stichwahl wird Hofer knapp unterliegen, weil das schwer geschädigte Herrschaftskartell alle Stimmen zusammentrommeln wird, nur um den Blauen zu verhindern. Doch das wird die Stimmung weiter anheizen.
Noch einen Autounfall können sie sich nicht leisten, weil dann die Ministerien angezündet werden.

Dies bedeutet nicht, dass man FPÖ oder AFD für toll halten muss, aber populistisch ist eher die Politik der CDU, SPD als Möchtergern-Volksparteien. AFD und FPÖ müssen sich den Populismus erst noch erarbeiten.

Ja, die Einleitung im AfD-Parteiprogramm, nicht die perfekte Welt anzustreben, liest sich sehr wohltuend. Man möchte überwiegend auf Pragmatik setzen oder auf Bewährtes und weniger Experimente veranstalten.
Nicht gefallen tut mir die Islam-Debatte, denn die halte ich für gefährlich. Die konsequente Anwendung der Gesetze würde viel Problematik beseitigen ohne in spitzfindige Glaubensdiskussionen einzusteigen, die fast immer nach hinten losgehen.
Niemand ist perfekt, aber die Blauen in DEU und Ö sind das Beste, was wir zur Zeit haben.
Der Rest gehört abgewählt und z.T. vor den Haftrichter geführt.

mfG
nereus


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