Grüne Hamburger Bürgerschaft: "... dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben. Das ist gut so!"
Hallo Allen,
habe von der Geschichte auch erst heute erfahren, die mal wieder eine typische Wiki-Behandlung erfährt - bei "gesellschaftlich Geächteten" nachtreten und bei anderen verschleiern:
(Natürlich sollte man aber nicht nur das lesen, was sehr einseitig formuliert ist, sondern auch ruhig im Original hören: https://www.youtube.com/watch?v=k-KaFRbdXMI )
Aus https://de.wikipedia.org/wiki/Stefanie_von_Berg dazu: „Im Herbst 2015 wurde eine Äußerung von Bergs Gegenstand eines Shitstorms. Am 11. November hatte sie in der Bürgerschaft die Aussicht, dass es in Zukunft in Hamburg eine „superkulturelle Gesellschaft“ ohne ethnische Mehrheiten geben werde, begrüßt („Das ist gut so!“).“
Das ist bei Wiki nur umschrieben, ja fast umformuliert (und mit merkwürdigen Zitaten gestützt).
Das ist das Zitat, um das es eigentlich geht: "Frau Präsidentin, meine Damen und Herren, unsere Gesellschaft wird sich ändern, unsere Stadt wird sich radikal verändern", beginnt von Berg. "Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt." Sie stolpert durch eine Passage, die wohl sagen soll, dass die Stadt von der Vielfalt profitieren werde. Und dann kommt jener unbedachte Satz, jene spontane Reaktion auf einen Zwischenruf, die alles veränderte: "Und ich sage Ihnen ganz deutlich, gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so!"
aus: http://www.zeit.de/2015/52/hasskommentare-migration-die-gruenen-buergerschaft/kompletta...
Alles geht dann nur noch um t. w. wirklich hässliche Reaktionen, aber 'natürlich' nicht um die Sache selbst - ob es gut sei, dass man bald Minderheit unter anderen Minderheiten sein würde.
Die der Grünen Politikerin freundlichere Reaktionen bei YT unterstellen, dass sich die Rednerin gar nicht darüber freue, wie fälschlich unterstellt würde („Das ist gut so!“) oder sind so:
„Das, was sie sagt, mag natürlich stimmen, aber was um alles in der Welt ist denn daran so schlecht? Vielleicht werden in Jahrzehnten die Grenzen in der Welt fallen, und dann kann jeder dort leben, wo es ihm gefällt. Wir sind ein Land mit christlichen Wurzeln. Das Christentum ist hier zu Hause und ist ein Teil unserer Kultur und in diesem Christentum werden wir dazu aufgefordert, den Fremdling freundlich zu empfangen. Außerdem, wer soll es uns jemals verbieten, stolz auf unser Geburtsrecht zu sein und warum können wir nicht einfach die Freundlichkeit besitzen, Menschen anderer Nationalitäten hier willkommen zu heißen. Finanziell wird alles möglich sein, denn wir sind ein reiches Land.“
Worauf entgegnet wird: „+Regina Lehmann Wir sind ein ganz reiches Land. -- http://www.welt.de/wirtschaft/article149152756/Vielen-Arbeitslosen-fehlt-das-Geld-fuer-... -- http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/armutsstudie-von-bertelsmann-belegt-benachtei... -- https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf -- http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/755-millionen-empfaenger-von-sozialer-mind... -- Kommen Sie auf dem Boden der Realität zurück. - http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rente-jede-zweite-rente-liegt-unter-har...
Woraufhin als Antwort kommt:
„Dann freut Euch doch alle, dass die Grenzen jetzt dicht sind, rennt alle zur AfD, freut Euch, dass wir in einem Land leben, aus dem keiner flüchten muss, und damit Ihr alle merkt, wie sich Syrer im eigenen Land fühlen, empfehle ich zwei Wochen Traumurlaub in Aleppo. Am besten, Ihr zündet gleich mal ein paar Asylantenunterkünfte an. Ich würde mich an Eurer Stelle mit einer Kalaschnikow bewaffnen und jeden Fremden erschießen, der zu uns rein will. Ich habe selten so viele verkappte Faschisten gesehen, wie hier, aber hier ist ja auch alles glücklicherweise anonym, nicht wahr.“
Erinnert man sie an die These, die sie verteidigt, dass es gut sei, dass Deutsche eine Minderheit unter anderen Minderheiten sein würden, ist ihre nächste Antwort noch schräger:
„Ich bin hier in Deutschland und muss nicht auch noch versuchen, englische Texte zu verstehen. Vielleicht sprechen Sie ja jeden Tag Englisch, ich nicht. Aber darum geht es ja hier auch nicht. Fakt ist eigentlich, dass wir hier in Deutschland bei aller Einwanderung niemals in der Minderheit sein werden oder gar ausgestorben. Das sind Parolen, die Panik verbreiten bei bestimmten einfach strukturierten Menschen. Jedoch wird sich die Gesellschaft verstärkt in die Richtung Multikulturell entwickeln sowie eine bestimmte Form von International erhalten, ein Trend, der allen zunutze kommen kann, die weltoffen und tolerant Leben möchten und sich nicht sich ändernden Formen des Zusammenlebens verweigern. Hier sollten wir vielleicht einmal von den Briten lernen. Nur heißt es dort Commonwealth. Dort hatte früher niemand Angst vor Überfremdung.“
Zuvor: „Sie müssen mir nicht sagen, wie umfangreich meine Englischkenntnisse sein müssen. - meine Enkeltochter geht in Harsefeld im Raum Stade zur Schule. Kein Mitschüler mit Migrationshintergrund. Die Familie wohnt in Ruschwedel im Raum Stade. Keine ausländischen Bewohner. Im ganzen Ort. Sie können sich natürlich die negativen Rosinen aus dem Kuchen rauspicken.“
Aber weiß total Bescheid:
„Es gibt aber auch viele Berichterstattungen, die ein positives Bild zeichnen vom Zusammenleben von Deutschen und Migranten. Ebenso gibt es Stadtteile,wo Deutsche nicht weg- sondern hinziehen. Der gezeigte Bericht über die Schule ist auch schon etwas älter, hat also mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik eher nichts zu tun. Hier handelt es sich wahrscheinlich auch über in Essen verfehlte Integrationspolitik. Ich kann aber auch nicht mein Urteil abgeben über andere Städte, sondern muss die Situation in meiner eigenen Stadt beurteilen.“
Als man ihr nachweist, dass es viele Schulen gibt, wo es kaum noch Deutsche gibt, schrieb sie – und sie wäre unter Stalinisten bestens aufgehoben:
„Solche Berichte passen natürlich hervorragend ins Bild und dann gibt es irgendwann nur noch negative Beiträge“
Natürlich muss auch auf bekannte Art Kompetenz bezweifelt werden:
„Haben Sie persönlichen Kontakt mit Asylanten?“
Als das bejaht und von Schwierigkeiten berichtet wird kommt: „Unsere Gemeinde unterhält einen regelmäßigen Treff mit Asylanten. Dort wird positives Berichtet.“
Ein anderer fragt dann nur noch:
„Du sagst, "wir" sollten mal zwei Wochen in Aleppo leben, um die Syrer zu verstehen. Weißt DU denn, wie sich die Syrer im eigenen Land fühlen? Pauschalisieren finde ich einfach nicht klug. In Syrien leben ganz verschiedene Gruppen: noch ein paar Christen, die sowohl vom IS als auch von den Sunniten verfolgt werden, Aleviten, die die Sunniten als Häretiker ansehen und daher töten wollen, Jesiden, die bekanntlich ebenfalls verfolgt werden, Kurden, die den IS bekämpfen und von den arabischstämmigen Syrern nicht gemocht werden, und Sunniten, bei denen es einige säkulare und tolerante gibt, die aber wohl in ihrer Mehrheit Religionsfanatiker und Assad-Hasser sind. Assad wird durchaus von vielen Syrern unterstützt, aber von vielen religiös motivierten Gruppen auch bekämpft. Im Augenblick besteht ein Waffenstillstand zwischen Assad und vielen Oppositionsgruppen (nur nicht mit dem IS), der, wie man hört, sehr weitgehend eingehalten wird. Viele sog. Flüchtlinge, sind gar keine Syrer, sondern geben sich nur als solche aus, damit sie größere Chancen haben, anerkannt zu werden. Weitere "Flüchtlinge" sind nicht hier, weil sie verfolgt werden oder von Krieg bedroht sind, sondern, um hier ein gutes Leben zu führen oder sogar, um hier den Kampf gegen die "Ungläubigen" fortzusetzen. Du sagst, "wir" sollten ein paar Asylunterkünfte anzünden und mit der Kalaschnikow Fremde erschießen. Diese Worte beleidigen mich zutiefst. Ich würde niemals so etwas auch nur denken! Glaubst du im Ernst, die Leute, die hier kommentieren, wären Menschen, die so etwas tun? Und vielleicht solltest du dir auch noch einmal die Definition von Faschismus ansehen, bevor du alle hier, die sich kritisch zu den Flüchtlingen äußern, als "verkappte Faschisten" bezeichnest.“
Fakt ist, dass man Einheimische und Steuerzahler fragen muss, was sie wollen. So soll das eigentlich in der Demokratie sein.
Sie ungefragt zur Minderheit machen zu wollen, wird natürlich keine Begeisterung erzeugen. Warum auch.
Viele freundliche Grüße
azur
PS: Und wie sich das Leben verändert - in Italien werden bei Staatsbesuchen antike Figuren verhängt, hierzulande Akt-Bilder abgehängt, (angeblich) aus Rücksicht auf muslimische Migranten:
http://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/sie-wollen-uns-vorschreiben--was-wir-...
http://m.tagesspiegel.de/berlin/aus-ruecksicht-auf-muslime-volkshochschule-haengt-gemae...
Sehr schön erklärt in der dortigen Diskussion:
"Grundrechte oder Grundlagen
"Sie verlangen von mir explizit Gesetze zu benennen (worum es auf dieser Seite der Gleichung gar nicht geht)
und sagen dann: „Ich verlange nicht nach Gesetzen“. Die „Werkzeuge“ der „Konfliktparteien“ sind eben nicht nur Gesetze. Und auch die Grundlage der Gesetze sind – nun?! – keine Gesetze! Ich fordere dazu auf, diese Grundlagen gelten zu lassen."
O.k., auf Seiten der Flüchtlinge geht es nicht (in 1. Linie) um Gesetze, da haben Sie in gewisser Weise sogar recht.
Der Konflikt besteht aber doch zwischen der Künstlerin und dem Staat, verkörpert durch den Leiter der VHS, der die Bilder abgehangen und dadurch in die Kunstfreiheit eingegriffen hat. Er rechtfertigt diesen Grundrechtseingriff - und jetzt kommen die Flüchtlinge als mittelbar Beteiligte ins Spiel - damit, den religiös sozialisierten Flüchtlingen könnten/ sollten die Bilder nicht zugemutet werden. Der Abwehranspruch der Künstlerin aus Art. 5 III GG richtet sich also gegen den Staat und nicht gegen die Flüchtlinge. Hätte die Künstlerin gegen die Entfernung der Aktbilder geklagt, dann hätte sie ihre Klage gegen das Land Berlin bzw. die Volkshochschule gerichtet und nicht gegen die Flüchtlinge. Das Verwaltungsgericht hätte der Klage auch stattgegeben, es hätte nämlich 1. festgestellt, dass die Künstlerin durch das Abhängen der Bilder in ihrem Grundrecht aus Art. 5 III GG verletzt ist und 2. Dritte, hier die Flüchtlinge, durch die Ausstellung der Bilder in der VHS nicht in ihren Grundrechten verletzt werden."
Ohne Titel
Man kann sich davon überzeugen, sich nicht auf einer Insel zu befinden, indem man dutzendfach im Innern der Insel im Kreis geht: Überall Land, nirgendwo Wasser. Durch entsprechende Experimente kann man sich leicht überzeugen, dass eine Maschine aus Metall niemals fliegen kann, weil sie schwerer als Luft ist.
„Damit fliegen Sie vor dem Verwaltungsgericht, da gebe ich Ihnen Brief und Siegel drauf, hinten runter.“
Wahrscheinlich, denn es gibt Juristen, für die es nicht um Gerechtigkeit und andere Werte geht, sondern alleine um Paragraphen. Und das haben diese Juristen vollständig verinnerlicht. Das geschriebene Recht, vor dem alle gleich sind, ist eine der größten Errungenschaften der Menschheit. Jene Juristen verraten das Gesetz, weil sie gegen seinen Geist verstoßen. Aber gleich. Es geht nicht um die Verhandlung vor Gericht. Worum es geht habe ich mehrfach geschrieben.
Im Laufe unserer Geschichte wurde die Frage aufgeworfen, ob Gott über der Gerechtigkeit stehe. Das Gesetz jedenfalls steht nicht über der Gerechtigkeit, es steht nicht über der Menschlichkeit. Jenen Juristen sind diese Begriffe wie Sand in den Fingern, lediglich ein Grund sich über juristische Laien lustig zu machen; sie haben verdrängt, dass das geschriebene Recht ein Werkzeug ist zum Erreichen von Gerechtigkeit und Menschlichkeit, dass Werte und historische Erfahrungen zum geschriebenen Recht führten mit dem Ziel, diese Dinge allen zu gewähren."
"Grundrechte oder Grundlagen?
Wenn Sie in dieser Konstellation die Partei VHS vertreten und vor Gericht argumentieren, das Abhängen der Bilder sei mit Rücksicht auf die (von Ihnen unterstellte) Unfähigkeit der religiös sozialisierten Flüchtlinge, den Anblick der Bilder schadlos zu überstehen, gerechtfertigt, dann müssten Sie, um überhaupt nur in die Nähe einer Klageabweisung zu kommen, ganz konkret die möglicherweise verletzten Grundrechte der Flüchtlinge benennen und dann auch noch präzise begründen, warum das Grundrecht auf Kunstfreiheit hinter dem Grundrecht der Flüchtlinge zurücktreten muss.
Genau das aber lehnen Sie ab und beharren darauf, dass allein allgemeine ethische Prinzipien (nämlich die von Ihnen in den Fokus gestellten "Grundlagen") entscheidungserheblich seien und das Grundrecht auf Kunstfreiheit im Verhältnis zu diesen irgendwie übergeordneten ethischen Prinzipien, nachrangig sei.
Damit fliegen Sie vor dem Verwaltungsgericht, da gebe ich Ihnen Brief und Siegel drauf, hinten runter.
Gute Nacht!"
PPS: Teuer, teuer, die unbegleiteten "Minderjährigen":
http://www.welt.de/politik/deutschland/article154623881/Nicht-jeder-minderjaehrige-Flue...
Dazu ergänzend:
"Oberländer sagt:
22. April 2016 um 10:03 Uhr
Paar Zahlen
Lieber Don, da Sie gut im Aufschlüsseln von Zahlen sind, können Sie vielleicht diesen Widerspruch klären:
„Je nach Bundesland belaufen sich die Kosten pro Minderjährigen und Jahr auf 40.000 bis 60.000 Euro.“
vs.
„Meist betreut ein Vormund 50 Minderjährige, in Einzelfällen können es aber auch mehr als 100 sein.“
Wo kommen dann die 40-60.000 her? Das haben die meisten Deutschen nicht. Ein Thema für Sie?"
Don Alphonso sagt:
22. April 2016 um 10:38 Uhr
"Der Vormund ist nur rechtlich nötig, die Betreuung übernehmen dann andere, die zumeist vom Staat beauftragt werden. Nur in den seltensten Fällen macht der Vormund die Betreuung selbst."
Oberländer sagt:
22. April 2016 um 11:22 Uhr
"Nicht befriedigend
Der Staat hat aber sicher in der Betreuung keinen 1:1 Schlüssel vorgesehen. Das erklärt die immense Summe nicht ausreichend. Macht der Staat bzw. seine Organe sich etwa damit fett, oder werden die jungen Leute von Feinkost Käfer und Armani versorgt? Die Dimension muss nachdenklich machen.
Sie wollen nicht für Genderstudies zahlen (ich auch nicht), ich will aber auch nicht für eine staatliche Speckschwarte oder unterbelichtete Statistiken zahlen. Übrigens auch nicht für kostenlose Schwimmbadbesuche."
Sirisee sagt:
22. April 2016 um 11:52 Uhr
"Geschönt
Das stimmt. Die MUFLS sind deshalb so teuer, weil sie u.a. Anspruch auf eine im Standard hochwertige Einzelunterbringung nebst 24h-Vollbetreuung haben. Deshalb erklären sich ja viele Erwachsene gerne zu MUFLS.
Das sind aber NUR die Zusatzkosten, d.h. die „gewöhnlichen“ Kosten für Lebenshaltung, Schule, Sprachkurse, Verwaltung usw. (ca. 25000 Euro/a) kommen da ja noch hinzu, so dass so ein (angeblich) 14jähriger , unsere Gesellschaft bis zur Arbeitsaufnahme (nach auch noch finanziertem Studium) in 15 Jahren locker über 1 Mio. Euro kosten kann.
Das erklärt vielleicht, warum Italien solche Leute gerne durchwinkt, auch wenn sie natürlich ein Riesenpotential haben. 10.000 MUFLS sind eine ca. 10 Mrd. Euro teure „Investition“."
Und eine andere Ergänzung zu der Diskussion um Werbeverbote mit attraktiven Körpern ( http://blogs.faz.net/deus/2016/04/21/raperoeschen-und-die-sieben-verbotsministerzwerge-... ) passt auch zu der Diskussion um die abgehängten Nacktfotos:
"ObjectBe sagt:
22. April 2016 um 12:08 Uhr
Belle Époque
Lieber Don Alphonso, ein kleiner Nachtrag, sofern ihr Blog noch geöffnet ist. Wir sind gerade eine illustre Runde im Golfclub und der Franzl, Jurist aus Österreich, war der Meinung, die Deutschen sollten sich nicht so anstellen: die Mickl – Leitner hat vor kurzem gesagt, wie man mit den Flüchtlingen umgeht, das hat die Merkel schnell übernommen und was Herrn Maas und die SPD mit ihrem neuen Sittengesetz betrifft, hat das der Kaiser Franz Josef schon 1852 niederschreiben lassen:
„Die Sorgfalt der Gesetzgebung schränkt nach ihrer Absicht den Begriff einer Verletzung der öffentlichen Sittlichkeit nicht bloß auf diejenigen Handlungen ein, welche an sich Abscheu und öffentliches Aergerniss zu erregen fähig sind; sie zieht darunter auch Handlungen, die nach ihrer Eigenschaft zur Verbreitung des Sittenverderbnisses beitragen, wie auch solche , womit Unordnungen und Ausschweifungen als gewöhnliche Folgen verbunden sind.
und
Wer durch bildliche Darstellungen oder durch unzüchtige Handlungen die Sittlichkeit oder Schamhaftigkeit gröblich und auf eine öffentliches Ärgernis erregende Art verletzt, macht sich einer Übertretung schuldig, und soll zu strengem Arreste von acht Tagen bis zu sechs Monaten verurteilt werden.“
Sharia für alle!
(Das erinnert mich an einen Herrenwitz - es ist Wochenende ^^, den wir uns als Kinder erzählten: Warum Moslems keine Schambehaarung trügen? Sie fänden nackte Ayatollah.)
"Bonus": Berliner Piraten-Chef wegen Erdogan-Kritik festgenommen - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost
Er hatte nur eine Zeile aus dem Schmähgedicht verlesen, da wurde die Veranstaltung von der Polizei sofort aufgelöst.
http://www.morgenpost.de/berlin/article207459463/Berliner-Piraten-Chef-wegen-Erdogan-Kr...
Näheres auch dort: https://twitter.com/Schlueri
Mal sehen wie oft die Polizei das schafft.
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ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)
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