Gold- und Silberpreismanipulationen am 21./22.04.2016

Papageno @, Freitag, 22.04.2016, 23:31 vor 3582 Tagen 7032 Views

Diese starken Einbrüche beim Gold und Silber gestern und heute kommen nicht von ungefähr. Hier werden von interessierter Seite die Preise an der Comex gezielt nach unten manipuliert. Das heisst der Preistreiber bzw. Preisdrücker ist der Papiergold und Papiersilbermarkt. Der Schwanz wedelt also mit dem Hund und nicht umgekehrt. Die Frage ist, wie lange das noch so bleibt.

http://thenewsdoctors.com/the-foul-smell-of-desperation-as-goldsilver-manipulation-runs...

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Und Deutschland ist wieder prominent mit dabei:

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Samstag, 23.04.2016, 09:13 vor 3582 Tagen @ Papageno 5793 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 23.04.2016, 12:39

Deutsche Bank, wer denn sonst....

https://www.sprottmoney.com/blog/craig-hemke-silver-gold-db-turns-states-evidence-the-f...


Ja man weiß es schon lange, aber man geht konsequenzlos zur Tagesordnung über.


neuer Slogan:

"Die Bank mit den größten Schweinereien: Wir tun es weiter, ihr mögt verzeihen!"


Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

Ja nee, is' klar…

-ELLI- ⌂ @, Samstag, 23.04.2016, 14:31 vor 3582 Tagen @ Papageno 6456 Views

… wenn's nach oben geht, ist das alles ganz normal, aber wehe, es geht mal ein bisschen nach unten…

[image]

… dann ist es gleich „Manipulation!“. So ein Schwachsinn.
Der Preis darf seelenruhig um 20 % steigen, aber wenn er dann mal um 5 % korrigiert, ist das angeblich nicht mehr normal.

Und Gold ist auch gefallen. Und EUR/USD ist zur gleichen Zeit um einen ganzen Cent eingebrochen – und das alles waren die bösen Silber-Manipulatoren. [[euklid]]

So wie es passiert, ist es Manipulation

Papageno @, Samstag, 23.04.2016, 20:27 vor 3581 Tagen @ -ELLI- 4941 Views

… dann ist es gleich „Manipulation!“. So ein Schwachsinn.

Keinesfalls, zumindest die Deutsche Bank hat es ja bereits zugegeben.

Der Preis darf seelenruhig um 20 % steigen, aber wenn er dann mal um 5 %
korrigiert, ist das angeblich nicht mehr normal.

Auf das "Wie" kommt es an.

Und Gold ist auch gefallen. Und EUR/USD ist zur gleichen Zeit um einen
ganzen Cent eingebrochen – und das alles waren die bösen
Silber-Manipulatoren. [[euklid]]

Auch beim Gold hat zumindest die Deutsche Bank ihre Manipulationen zugegeben.

Aber ignoriere die Fakten ruhig und stecke weiter deinen Kopf ganz tief in den Sand, wenn du dich wohl dabei fühlst.[[top]]

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Ja, es ist Manipulation

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 24.04.2016, 14:32 vor 3581 Tagen @ Papageno 4785 Views

Auf das "Wie" kommt es an.

Genau, und das scheinen einige nicht zu verstehen.

Auch beim Gold hat zumindest die Deutsche Bank ihre Manipulationen
zugegeben.

Ja, beim Fixing bzw. bei Referenzkursen.

Aber ignoriere die Fakten ruhig und stecke weiter deinen Kopf ganz tief in
den Sand, wenn du dich wohl dabei fühlst.[[top]]

Vielleicht solltest du mal den Kopf aus dem Sand herausholen. [[freude]]
Und hier lesen: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402195

Das Finetuning ist hier kriminell nicht Long/Short - Eigenhandel

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Sonntag, 24.04.2016, 00:29 vor 3581 Tagen @ -ELLI- 4604 Views

Manipulation ist eben nicht Manipulation....

hier sind und waren es m.E. ausschliesslich Kursschnitte, welche verboten sind.


Die im "Kartell" anwesende/teilnehmende Deutsche Bank hat mit ihren Händlern bei anderen Banken Preisabsprachen beim Fixing getätigt.

Aus den Untersuchungen ist erwiesen, dass alle Kartell-Mitglieder bei den Kursfixierungen (Morgen bzw. Nachmittag), je nach Vorliegen der Orders, die Kurse nach unten bzw. nach oben 'gepflegt' haben.

Beispiel : Kunde X verkauft auf Nachmittags-Fixing hin 100.000 Unzen Gold.
Im Wissen um diesen Auftrag werden andere Händler informiert und ein tieferer Preis fixiert, zu welchem dem Kunden abgerechnet wird. Dabei sind aber die 100.000 Unzen bereits mehrere Minuten oder gar Stunden im Voraus verkauft worden. Der Kursschnitt (immer ein Gewinn für die Banken) wird prozentual unter den teilnehmenden Händler aufgeteilt, bzw. am Jahres-Ende in die Boni
eingerechnet.

Dasselbe geschah bei Kauf-Ausführungen! Die Fixing-Preise wurden durch Absprachen manipuliert, aber nicht der Goldpreis als solcher.

Nachdem jetzt Shanghai eine eigene Goldbörse besitzt, müssen wir davon ausgehen, dass der nächste grosse Skandal von dort uns erreichen wird.

Uebrigens:
Die Gold-Verschiebe-Schiene Türkei-Dubai-Iran hat letzten Herbst, unter
Bankrott des Dubai-Händlers, ein Massengrab ausgehoben. Noch immer ist nicht geklärt wo die Ware fehlt und wer sie gestohlen hat :-)

Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

„Die Fixing-Preise wurden durch Absprachen manipuliert, aber nicht der Goldpreis als solcher.“

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 24.04.2016, 14:10 vor 3581 Tagen @ Apostroph 4597 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 24.04.2016, 14:33

Die Fixing-Preise wurden durch
Absprachen manipuliert, aber nicht der Goldpreis als solcher.

Genauso ist es, aber einige erkennen leider nicht den Unterschied.

Du befindest dich in guter Gesellschaft...

Papageno @, Mittwoch, 27.04.2016, 17:50 vor 3577 Tagen @ -ELLI- 3680 Views

...selbst die Aufsichtsbehörden bekommen nichts mit:

http://www.zerohedge.com/news/2016-04-26/us-commodity-regulator-was-unaware-about-deuts...

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Wenn man die Hunde zur Jagd tragen muss...

HansMuc, Donnerstag, 28.04.2016, 18:53 vor 3576 Tagen @ Papageno 3467 Views

...selbst die Aufsichtsbehörden bekommen nichts mit:

http://www.zerohedge.com/news/2016-04-26/us-commodity-regulator-was-unaware-about-deuts...

Ja, das war wirklich die Lachnummer.

Wenn die Aufseher nicht einmal mitbekommen, wenn ein zu kontrollierender sein
Fehlverhalten eingesteht, dann fragt man sich wirklich, was die Aufseher
eigentlich während ihrer Arbeitszeit machen.

Reflexartig widersprechen?

siggi, Sonntag, 24.04.2016, 04:02 vor 3581 Tagen @ -ELLI- 4663 Views

Hallo Elli,

… wenn's nach oben geht, ist das alles ganz normal, aber wehe, es geht
mal ein bisschen nach unten…

Ziemlich verkürzt wiedergegeben, @Papageno schreibt doch auch ganz klar und deutlich:
"Das heißt der Preistreiber bzw. Preisdrücker..."

Also in beide Richtungen.

Und Gold ist auch gefallen. Und EUR/USD ist zur gleichen Zeit um einen
ganzen Cent eingebrochen – und das alles waren die bösen
Silber-Manipulatoren. [[euklid]]

Das ist schon merkwürdig, dass deine erste Reaktion bei dem Thema fast immer polemischer Natur ist, quasi reflexartig?

Schade, dass damit eine wirklich lohnenswerte Diskussion über die tatsächlichen Möglichkeiten, über den Gold- und Silber-Papiermarkt die Kurse zu beeinflusst, nicht stattfindet.

Z. B., ob der in @Papagenos Link angesproche Hinweis:

Currently there are are 56,863 open May silver future contracts representing 284.3 million theoretical ounces of physical silver on the Comex. Against this is 31.9 million reported ounces of physical silver in Comex vaults that have been designated as available for delivery against these open contracts. In other words, the bullion banks have thrown nearly nine ounces of theoretical paper silver at the market for every ounce of alleged physical silver that could be delivered into these contracts.

ohne Belang ist?

LG

siggi

„Reflexartig“

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 24.04.2016, 14:27 vor 3581 Tagen @ siggi 4952 Views

… wenn's nach oben geht, ist das alles ganz normal, aber wehe, es

geht

mal ein bisschen nach unten…


Ziemlich verkürzt wiedergegeben, @Papageno schreibt doch auch ganz klar
und deutlich:
"Das heißt der Preistreiber bzw. Preisdrücker..."

Also in beide Richtungen.

Ja, schon klar. Bei den Fixing-Manipulationen geht es mal nach oben, mal nach unten. So wie es der Bank gerade GEGEN DEN KUNDEN passt.
Es ist frustrierend für mich, das offenbar alles das, was ich in der Vergangenheit schon dazu geschrieben habe, nicht angekommen ist.
Schau doch mal bitte hier: Doch, es gab Manipulationen…

Aber ist es nicht erstaunlich, dass solche Artikel über Manipulationen immer nur dann erscheinen, wenn der Preis mal kräftig NACH UNTEN gegangen ist, niemals umgekehrt? Dahinter steckt die irrige Annahme der Gold- und Silberbugs, dass solche Fixing-Manipulationen gleichzusetzen sind mit einer immer wiederkehrenden Goldpreis-DRÜCKUNG. Sind sie aber nicht, sondern es sind immer wieder punktuelle Manipulationen von Banken gegen Kunden, wenn es um Verträge geht, in denen die Fixingskurse eine Rolle spielen.

Das ist schon merkwürdig, dass deine erste Reaktion bei dem Thema fast
immer polemischer Natur ist, quasi reflexartig?

Nein, reflexartig sind die Manipulations-Artikel, immer wenn es mal runter geht. Warum hat niemand darüber geschrieben, dass der Silberpreis in den drei Wochen davor um 20 % NACH OBEN manipuliert wurde?

Schade, dass damit eine wirklich lohnenswerte Diskussion über die
tatsächlichen Möglichkeiten, über den Gold- und Silber-Papiermarkt die
Kurse zu beeinflusst, nicht stattfindet.

Warum kann die Diskussion deswegen nicht stattfinden? Immer nur zu.

Z. B., ob der in @Papagenos Link angesprochene Hinweis:

Currently there are are 56,863 open May silver future contracts
representing 284.3 million theoretical ounces of physical silver on the
Comex. Against this is 31.9 million reported ounces of physical silver in
Comex vaults that have been designated as available for delivery against
these open contracts. In other words, the bullion banks have thrown nearly
nine ounces of theoretical paper silver at the market for every ounce of
alleged physical silver that could be delivered into these contracts.

ohne Belang ist?

Es sind nichts weiter als die üblichen Tiraden, dass der Papiermarkt sehr viel größer ist als der physische. Das ist aber auf allen anderen Futures-Märkten auch so.

LG
siggi

Gruß zurück auf die Südhalbkugel
Elli

Und die Erde ist doch keine Scheibe ;-)

siggi, Montag, 25.04.2016, 17:14 vor 3579 Tagen @ -ELLI- 4193 Views

bearbeitet von siggi, Montag, 25.04.2016, 17:22

Hallo Elli,

Es ist frustrierend für mich, das offenbar alles das, was ich in der
Vergangenheit schon dazu geschrieben habe, nicht angekommen ist.


Frustrierend für dich? Das passt allerdings in das gesamte Bild. Vergleichbar vielleicht mit der Diskussion im Mittelalter, ob die Erde eine Scheibe, oder rund ist. Während die Anzeichen für rund schon erdrückend waren, bestand der letzte Vertreter der Scheibenthese, ohne jegliche Argumente, aber sicherlich sehr frustriert;-,)auf seiner Ansicht.
Denn, ist es in Wirklichkeit nicht tatsächlich so, dass sich deine Argumente in diesem Themenbereich eines nach dem anderen als falsch herausgestellt haben? Hätte dann nicht die andere Seite allen Grund, frustriert zu sein, wenn du trotzdem weiterhin, wider besseren Wissens, auf deren Richtigkeit bestehst?

Zum Beispiel dein gescheiterter Versuch zusammen mit Uwe die langjährige Arbeit von Dimitri in drei Tagen ad Absurdum zu führen. Dimitri hatte bereits damals Uwe die Unzulänglichkeit eurer Ausarbeitung erklärt.

Zwischenzeitlich wurden seine Erkenntnisse auch von einer renommierten Professorin nachgewiesen:
http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article125299626/Studie-zu-Gold-Fixing-deutet-a...

Das ficht dich natürlich alles nicht an, du beharrst bis heute auf der Richtigkeit deiner Arbeit, wie vor kurzem in der Diskussion mit @HansMuc. Schön, dass du den Thread in deinem Posting noch mal verlinkt hast <img src=" />:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401774

In dem Thread kann man auch sehr schön sehen, wie eine Diskussion mit dir zu diesem Thema abläuft.
Man kann nur hoffen, dass die Reaktionen auf deine Postings, die in dem Thread kamen, dich nun endlich überzeugt haben.

Was mich andererseits allerdings verwundern würde, denn du kannst ja in dem Punkt gar nicht nachgeben. Dann müsstest du ja erwägen, dass die Aussagen von Dimitri über eine jahrelange Drückung des Goldpreis über das Fixing in den 90igern, eine Bremsung des Anstiegs anschließend und einer weiteren Drückung in den letzten Jahren, richtig sind.

Und dass dem nicht so ist, ist ja nun mal die letzte Bastion, in der du dich, mit schon bewundernswerten Starrsinn, verbarrikadiert hast.

Aber genauso wie bei der Geschichte mit der runden Erde, ist die Wahrheit nicht aufzuhalten, selbst von dir nicht. <img src=" />

Und, wie so oft, mit dem Gelben sieht man besser, wenn man denn will und lesen möchte:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401831

Danke an HansMuc an dieser Stelle. Ich bin seiner Anregung gefolgt:

Wer Lust hat, kann sich ja die Gerichtsdokumente reinziehen. Sehr schöne
statistische Auswertungen der Kursverläufe. Offensichtlich waren die
Argumente der Kläger so überzeugend, dass die Deutsche Bank die Segel
gestrichen hat und jetzt die Seiten gewechselt hat.

COMMODITY EXCHANGE, INC., GOLD FUTURES AND OPTIONS TRADING LITIGATION

Hier sind mit Sicherheit auch die Erkenntnisse von Dimitiri eingeflossen.

Vorsicht beim Lesen, Elli, es könnte schmerzhaft werden. <img src=" />

Ab Punkt C. Nr. 171 sehr schmerzhaft:

Überschrift:

Defendants Were Motivated to Manipulate the Market for Gold Due to Their
Large “Short” Positions

Die Angeklagten waren motiviert, den Markt für Gold zu manipulieren aufgrund ihrer großen "Short"-Positionen.

In Auszügen:

171. Since approximately 2001, and increasingly since June 7, 2004 (when N.M.
Rothschild left the Fixing and Defendant Barclays joined) until mid-2013, Defendants (and coconspirators)jointly manipulated the PM Fixing in order to profit from the purchase of gold on the spot market and their short positions on the gold futures market. ………

171. Seit etwa 2001, und in zunehmendem Maße seit dem 7. Juni 2004 (als N. M.Rothschild das Fixing verließ und die Angeklagte Barclays dazu kam), bis Mitte 2013, manipulierten die Beklagten(und Mitverschwörer) gemeinsam das PM Fixing, um aus dem Kauf von Gold am Spotmarkt und ihre Short-Positionen am Gold-Futures-Markt zu profitieren ...

172. Defendants trade in the physical gold market and in the market for gold
derivatives on their own behalf. Defendants and other dealer banks have “large-scale proprietary trading activities” in the futures and over-the-counter markets which “have contributed to the downward trend in gold prices during the past couple of years.”

172. Die Beklagten handeln im physischen Goldmarkt und auf dem Markt für Gold Derivate auf eigene Rechnung. Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und Over-the-Counter-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."

Hervorhebung von mir.

Tja, lieber Elli, ich würde mal sagen, das war es.

LG

siggi

PS: Was für eine schöne Genugtuung für Dimitri.

@siggi: Und täglich dreht sich das Murmeltier im Kreis

-ELLI- ⌂ @, Montag, 25.04.2016, 18:48 vor 3579 Tagen @ siggi 4442 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 26.04.2016, 19:22

Wie gesagt, es kommt nicht an, was ich schreibe. Die Sache mit den Erkenntnissen der Professorin hatten wir schon mal: http://www.dasgelbeforum.net/search.php?search=Professorin&ao=and&u_name=Siggi

Zwischenzeitlich wurden seine Erkenntnisse auch von einer renommierten Professorin nachgewiesen:
http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article125299626/Studie-zu-Gold-Fixing-deutet-a...

Ja, und was lesen wir da?
Zitat:
„Das Londoner Gold-Fixing ist laut Erkenntnissen von Wissenschaftlern wahrscheinlich über ein Jahrzehnt lang von den daran beteiligten Banken manipuliert worden.“

Fixing, Fixing, FIXING!
Genau was ich immer sage und niemals bestritten habe: Zum Fixing wurde manipuliert, Banken gegen Kunden. Und warum immer nur zum Fixing? Weil das die einzige Möglichkeit ist, zu manipulieren. Immer nur in einem Zeitrahmen von wenigen Minuten und nur, um das Fixing für Abrechnungszwecke in bestehenden Verträgen zu Gunsten der Banken zu manipulieren.

Mann, Mann, wie oft noch?

Kann man Manipulationen vorhersagen? Wohl kaum.
Erkläre mir bitte, wieso ich zweieinhalb Jahre vorher einen Wendepunkt beim Gold von „etwa 1050 $“ vorhersagen konnte. Der tatsächliche Wendepunkt war bei 1046 $.

Weg drücken hilft nichts.

siggi, Montag, 25.04.2016, 19:40 vor 3579 Tagen @ -ELLI- 4136 Views

Ja, und was lesen wir da?
Zitat:
„Das Londoner Gold-Fixing ist laut Erkenntnissen von
Wissenschaftlern wahrscheinlich über ein Jahrzehnt lang von den daran
beteiligten Banken manipuliert worden.“

Fixing, Fixing, FIXING!
Genau was ich immer sage und niemals bestritten habe:

Die in der Studie dargestellten Auswirkungen dieser Manipulationen, nämlich hauptsächlich runter bestreitest du bis heute, bzw. bis hier vor Kurzem:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401774

Da wurde dir allerdings diese Aussage so um die Ohren gehauen, dass dann nichts mehr von dir kam. Bleibt es dabei?

Zum Fixing
wurde manipuliert, Banken gegen Kunden. Und warum immer nur zum Fixing?
Weil das die einzige Möglichkeit ist, zu manipulieren.

Absolut falsch, das wurde dir hier schon mehrfach bewiesen. Alleine der fromme Glaube, dass Banken nur 2 mal am Tag für 10 Minuten bescheißen, ist an Blauäugigkeit kaum noch zu überbieten.

Immer nur in einem
Zeitrahmen von wenigen Minuten und nur, um das Fixing für
Abrechnungszwecke in bestehenden Verträgen zu Gunsten der Banken zu
manipulieren.

Kann man Manipulationen vorhersagen? Wohl kaum.
Erkläre mir bitte, wieso ich zweieinhalb Jahre vorher einen Wendepunkt
beim Gold von „etwa 1050 $“ vorhersagen konnte. Der tatsächliche
Wendepunkt war bei 1046 $.

Völlig andere Baustelle. Dass Elliott trotzdem funktioniert, wurde von mir nie bestritten. Deine Frage verwundert aber um so mehr nach dieser kürzlich von dir selber getroffenen Aussage:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401868

"Nun ja, die Wellen sind definitiv vorhanden, deshalb sieht man sie ja im Chart. Aber sie sind nicht durch Marktgeschehen entstanden, deshalb konnte man sie nicht effektiv handeln (es gab ja auch damals keinen Börsenhandel im Gold). Die Regierung hat diese Wellen gemacht, durch immer wieder Neu-Festsetzung des Preises. Dabei kann man natürlich nicht von Massenpsychologie sprechen, aber trotzdem sind auch Regierungen einem Markt unterworfen. Diese Neufestsetzungen geschahen ja nicht ohne Grund, einfach so. Sondern, weil irgendetwas (der Markt?) es erfordert hat. Und deshalb sind auch diese Preisänderungen Bestandteil der Preishistorie."

Zitat Ende.

150 Jahre Goldpreisbindung sind demnach Bestandteil der Preishistorie, aber 15 Jahre Fixing-Manipulation nicht?

Das ist der Satz des Tages:

Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und Over-the-Counter-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."

Den kannst du so oft weg drücken wie du willst. Ich werde ihn gleich in meine Signatur geben<img src=" />

LG

siggi

Und wieder sind wir an dem Punkt…

-ELLI- ⌂ @, Montag, 25.04.2016, 20:23 vor 3579 Tagen @ siggi 4566 Views

… an dem ich feststellen muss, dass wir einander offenbar nicht verstehen. Ich dich nicht, und du mich nicht.

Ich bestreite ja nicht alles, nur manches.

Und jetzt belassen wir es dabei – bis zum nächsten Artikel zu Goldpreis-Manipulation. :-)

Passt scho;-) LG (oT)

siggi, Montag, 25.04.2016, 22:55 vor 3579 Tagen @ -ELLI- 3886 Views

- kein Text -

Eines noch, @Siggi

-ELLI- ⌂ @, Dienstag, 26.04.2016, 19:18 vor 3578 Tagen @ siggi 4171 Views

Da du mir ja nicht glaubst, vielleicht glaubst du @Apostroph.
Hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402153

Zitat: „Die Fixing-Preise wurden durch Absprachen manipuliert, aber nicht der Goldpreis als solcher.“

Hat er auch keine Ahnung?

Gold, Silber, Devisen, alles wird manipuliert

Balu @, Dienstag, 26.04.2016, 19:37 vor 3578 Tagen @ -ELLI- 3813 Views

natürlich wird der Goldpreis manipuliert (Duden: beeinflußt und mehr) von allen möglichen Seiten, vom Käufer, der will ihn möglichst weit unten, vom Verkäufer, der will ihn möglichst weit hoch, zu Stichtagen, weil da muß ich ihn bezahlen oder ich erhalte den Preis, etc.

Nun gibt es Marktteilnehmer, die entweder mit großen Summen oder großen Mengen AU handeln können/dürfen. Da läuft´s aber genau so wie oben. Da wird von allen getrickst und geschoben a la Highspeed-Börse, da wird in s-Bruchteilen der Preis geprügelt um billig einzukaufen und ebenso dagegen gehalten.

Wie der Duden schon sagt, Manipulation ist Beeinflussung, Lenkung, Lobbyismus, etc. alle machen es, alle tun es und wenn´s zum eigenen Nachteil ist, nennt man ´s Manipulation, die ist böse; ist´s zum eigenen Vorteil, war´s echt Dusel!

Ich bitte um Nachsicht, aber ich mußte das mal los werden in dieser leidigen Diskussion.

Gruß
Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Es geht weiter;-)

siggi, Mittwoch, 27.04.2016, 06:45 vor 3578 Tagen @ -ELLI- 3874 Views

Eine etwas umfangreichere Antwort auf mein letztes Posting wäre allerdings auch nicht schlecht gewesen. Aber da war auch schwierig drauf zu antworten<img src=" />

Da du mir ja nicht glaubst, vielleicht glaubst du @Apostroph.
Hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402153

Zitat: „Die Fixing-Preise wurden durch Absprachen manipuliert, aber
nicht der Goldpreis als solcher.“

Ich bin begeistert Elli, du vereinnahmst tatsächlich ab sofort @Apostroph als deinen Zeugen für eine früher und aktuell nicht existierende relevante und längerfristige Kursmanipulation durch Zentralbanken und Großbanken. Ja, dann herzlich willkommen auf unserer Seite.

Nun schauen wir uns doch mal an, was @Apo denn noch geschrieben hat

Manipulation ist eben nicht Manipulation....

hier sind und waren es m.E. ausschließlich Kursschnitte, welche verboten sind.

Das Posting war ja an dich gerichtet, aber ich interpretiere das so, dass es solche und solche Manipulationen gibt.

Und in dem von @Papageno geschilderten Fall waren es seiner Meinung nach ausschließlich Kursschnitte, welche verboten sind, aber es waren Manipulationen.

Darf ich dich daran erinnern, wie du auf das Posting von @Papageno reagiert hast:

… dann ist es gleich „Manipulation!“. So ein Schwachsinn.
Der Preis darf seelenruhig um 20 % steigen, aber wenn er dann mal um 5 % korrigiert, ist das angeblich nicht mehr normal.

Nimmst du das jetzt zurück, ist es jetzt auch in deinen Augen einen Manipulation gewesen? Also ich glaube, da könnte @Apo recht haben<img src=" />

Das diese Manipulation laut @Apo keinen gravierenden und lang anhaltenden Einfluß auf den Goldkurs gehabt hat, kann durchaus sein. Hat das in diesem Thread bezüglich des von @Pagageno geschilderten Vorfalls irgend jemand behauptet?

Hat er auch keine Ahnung?

Doch, hat er, sehr viel sogar. Deshalb weist er auch dankenswerter Weise immer mal wieder auf Vorgänge hin, die an deiner These, der Kurs des Goldpreises ist im großen Bild völlig frei von Manipulationen, erhebliche Zweifel aufkommen lassen.

Direkt in der Antwort auf @Papageno z. B. Das dort verlinkte Video spricht eine ganz eindeutige Sprache:

https://www.sprottmoney.com/blog/craig-hemke-silver-gold-db-turns-states-evidence-the-f...

Aber auch hier

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=393419

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=392398

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=369097

Besonders schön hier das Zitat:

"228 Unzen Papier-Gold steht nur noch 1 (in Worten eine) Unze physisches Gold gegenüber.

Physisches Gold müsste m.E. deshalb einen Aufpreis von mindestens 1 0 0 %, wenn nicht mehr, gegenüber Papier-Gold aufweisen."

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=361942

Ich könnte endlos weiter machen.

Ach Elli, wie schön, dass wir jetzt endlich in einem Boot mit @Apo sitzen<img src=" />

LG

siggi

PS: Damit es nicht in Vergessenheit gerät.
Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und Over-the-Counter-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."
Ich arbeite mich da noch weiter durch. Wahnsinnig spannend<img src=" />

Geordneter Rückzug

siggi, Mittwoch, 27.04.2016, 18:39 vor 3577 Tagen @ -ELLI- 3723 Views

und weiteren Scharmützeln konsequent aus dem Weg gehen<img src=" />

Genau die richtige Strategie in deiner ausweglosen Situation.

Passt schon.

LG

siggi

PS: Bitte auf meine neue Signatur achten<img src=" />

Uns schon wieder willst du von vorne anfangen…[[nono]]

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402290

Mir fällt keine passende Betreffzeile mehr ein

-ELLI- ⌂ @, Mittwoch, 27.04.2016, 18:59 vor 3577 Tagen @ siggi 3981 Views

Hallo Siggi,
in dem von dir angeführten Dokument heißt es auf Seite 7:

The economic and other evidence overwhelmingly shows that Defendants sought to avoid the uncertainties and risks associated with the gold derivatives market – i.e., that the market would move against a Defendant’s short position – by agreeing to manipulate the PM Fixing through repeated conduct to artificially suppress the price of gold.

Muss ich das entscheidende Wort wieder hervorheben? FIXING

Gelbe Karte für diesen nicht enden wollenden Kleinkrieg!

Zarathustra, Mittwoch, 27.04.2016, 20:40 vor 3577 Tagen @ -ELLI- 3682 Views

Scherz! [[zwinker]]
Ich finde Diskussionen spannend!

Kaufmännische Gedanken dazu

Orlando ⌂ @, Mittwoch, 27.04.2016, 21:07 vor 3577 Tagen @ -ELLI- 3585 Views

Bin weder Goldbug noch VT'ler und insofern vielleicht vorbelastet, aber als Kaufmann muss ich zu bedenken geben, dass eine Manipulation für den Manipulateur doch nur dann gewinnbringend sein kann, wenn es sowas wie ein Fixing gibt.

Das Fixing ist doch das Festlegen eines Referenzpreises, der dann als Maßstab für irgendwelche Ausgleichszahlungen gilt. Wer diesen Maßstab manipulieren kann, kann die Höhe dieser Ausgleichszahlungen beeinflussen. Ich vermute Mal, dass die Benachteiligten Goldproduzenten waren, die Vorwärtsverkäufe zur Finanzierung ihrer Betriebe machen mussten und die Begünstigten eben die finanzierenden Banken.

Eine allgemeine Manipulation des Goldpreises, auch noch fortwährend in die gleiche Richtung, brächte doch den Banken keinerlei Gewinn, woher denn? Vielmehr brächte das doch eher die Gefahr mit sich, dass Dritte diese "schiefstehende Rouletteschüssel" bemerken und Gewinne abschöpfen.

Große Short-Positionen über Jahre.

siggi, Mittwoch, 27.04.2016, 23:39 vor 3577 Tagen @ Orlando 3600 Views

Hallo Orlando,

Eine allgemeine Manipulation des Goldpreises, auch noch fortwährend in
die gleiche Richtung, brächte doch den Banken keinerlei Gewinn, woher
denn?

Aus meinem Posting hier im Thread:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402271

"Defendants Were Motivated to Manipulate the Market for Gold Due to Their
Large “Short” Positions

Die Angeklagten waren motiviert, den Markt für Gold zu manipulieren aufgrund ihrer großen "Short"-Positionen. (Hervorhebung durch mich)"

Zitat Ende.

Und zwar über die gesamte hier beobachtet Zeit von 2001 bis 20013, verstärkt allerdings seit 2004.

Natürlich gibt es in so einem langen Verlauf auch jede Menge Manipulationen nach oben beim Fixing. Also natürlich nicht fortwährend, ununterbrochen in einen Richtung, runter. Das Geld, dass da über Frontrunning usw. nach oben zu holen ist, lässt man ja als Kartell nicht gerne liegen, aber Hauptstoßrichtung war über den lange Zeitraum eben doch runter. Dafür spricht alles, was Dimitri Speck und nach ihm andere herausgefunden haben.

Und was schlussendlich in die Anklage geflossen ist und in diese Aussage aus der Anklage mündet:

Die Beklagten handeln im physischen Goldmarkt und auf dem Markt für Gold Derivate auf eigene Rechnung. Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und Over-the-Counter-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."

Vielmehr brächte das doch eher die Gefahr mit sich, dass Dritte
diese "schiefstehende Rouletteschüssel" bemerken und Gewinne abschöpfen.

Schieflagen erkennen und diese zum eigenen Gunsten nutzen, sind halt zwei verschiedene paar Schuhe. Gegen ein Markt beherrschendes Kartell auf Dauer in Opposition zu bestehen, stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Das wirst du, als Kaufmann, sicherlich bestätigen können<img src=" />

LG

siggi

Große Shorts in der Zeit waren teuer

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 28.04.2016, 02:07 vor 3577 Tagen @ siggi 3605 Views

Hallo Siggi,

ich hab mich jetzt mal ein wenig in den Background of the Gold Market in dem verlinkten Dokument eingelesen.

Da steht eigentlich klar, dass das Nachmittagsfixing manipuliert worden sei und dass sich ein Teil des Papiergoldhandels an diesen im doppelten Wortsinn gefixten Preisen orientiert hat, vor allem Miner und ein gewisser Teil des Handels.

Zu diesen Preisen musste aber nur abrechnen, wer sich dem vorher unterworfen hatte.

Wie jemand, der ständig hohe Shortpositionen hält, da prinzipiell profitieren soll, ist mir rein mathematisch schleierhaft, zumal der Preis in der Zeit gestiegen ist. Auch wenn's da steht <img src=" />

Ein Profitieren kann doch schlechterdings nur durch das Erzeugen von Tagesschwankungen um den Fixingzeitpunkt geschehen; ein langfristig short positionierter Akteur hat über die Zeit verloren.

Chart von 2001-2013 braucht's glaub ich keinen.

Steigendene und fallenden Kurse.

siggi, Donnerstag, 28.04.2016, 04:31 vor 3577 Tagen @ Orlando 3579 Views

Hallo Orlando,

Wie jemand, der ständig hohe Shortpositionen hält,

Es gab ja nicht nur Short-Positionen, sonder sie waren im Saldo erheblich short, hatten also natürlich auch Long-Positionen. Auch auf der Seite möchte man ja abkassieren<img src=" />

da prinzipiell
profitieren soll, ist mir rein mathematisch schleierhaft,


Wie gesagt short und long ist beides da.

zumal der Preis in der Zeit gestiegen ist.

Dafür hat man die Longs<img src=" />

Außerdem, der Kurs steigt und fällt ja nicht gradlinig permanent in eine Richtung, sondern er schwankt, kommt vielleicht auch mal stärker zurück usw.

Diese Schwankungen macht sich der Trader zu nutze. Es gibt viele Trader, die im Aufwärtstrend nur Korrekturen handeln, also dann short sind und damit gutes Geld verdienen. Allerdings erheblich mehr, wenn sie mit anderen in der Lage sind, den Kurs in bestimmten Momenten (Fixing) und auch vorher mit entsprechenden Absprachen noch weiter in Ihre Richtung zu drücken.

Auch wenn's da steht <img src=" />

Es steht da ja nicht nur, sondern wird auch graphisch mit entsprechenden Charts und Quellen untermauert, also gehe ich davon aus, dass es stimmt.

Mir stellt sich allerdings in dem Zusammenhang eine ganz andere Frage. Was hat das Banken-Kartell dazu veranlasst, in den Jahren bis Ende 2011 im Saldo gegen den Trend eher short zu sein? Ich habe da auch eine Vermutung<img src=" />

Ein Profitieren kann doch schlechterdings nur durch das Erzeugen von
Tagesschwankungen um den Fixingzeitpunkt geschehen; ein langfristig short
positionierter Akteur hat über die Zeit verloren.

Klar, wer zum Tiefpunkt im Jahr 2000 short gegangen ist, mit Laufzeit bis 2011, der hatte ein Problem, falls solche Langläufer überhaupt angeboten werden. Aber solche Geschäfte machen die bad boys nicht<img src=" />

Aber nur in den paar Minuten um den Fixingzeitpunkt wird eben auch nicht beschissen, das kann schon Stunden oder sogar Tage vorher losgehen, wie am Barclays Fall sehr schön zu sehen war.

LG

siggi

Goldbugs müssen den Manipulateuren danken

Orlando ⌂ @, Donnerstag, 28.04.2016, 09:57 vor 3577 Tagen @ siggi 3494 Views

Hallo Siggi,

dann scheinen wir uns wenigstens darin einig zu sein, dass die Manipulationen das Ziel hatten, kurzfristige Kursgewinne zu realisieren.

Dieses Zitat aus Nr.86 zeigt, dass eben nicht alle Spotgeschäfte zum Fixingpreis abgewickelt wurden:

Indeed, in a recent market survey, the LBMA reported that 83% of respondents based at least some of their trading on the Fixing, with nearly 70% of respondents basing some of their trading on the Fixing price every day.(11) Almost half of respondents base more than a fifth of their trading on the
Fixing price, with more than a quarter of respondents basing more than 70% of their trading on the Fixing price.

Ich verstehe den Anspruch der Manipulationsanhänger so, dass durch das laufende Beeinflussen des Fixingpreises nach unten der Goldpreis dazu gebracht worden sein soll, generell tiefer als ohne die Manipulationen notiert zu haben.

Wenn dem so war, dürften die Goldbugs doch nicht schimpfen, sondern müssten im Gegenteil sich bei den beteiligten Banken bedanken, denn dadurch wären sie ja in die Lage versetzt worden, über Jahre Gold unter seinem "echten" Preis einzukaufen!

Die richtigen Fragen

-ELLI- ⌂ @, Donnerstag, 28.04.2016, 14:32 vor 3577 Tagen @ Orlando 3801 Views

Hallo Orlando,
du stellst genau die richtigen Fragen aus einem übergeordneten Blickwinkel, aber du siehst ja, es ist zwecklos. Die großen Preisdrücker haben „riesige Shortpositionen“, während der Preis jahrelang steigt. Aber sie gewinnen trotzdem, denn sie haben ja plötzlich auch Longpositionen. Also long und short gleichzeitig. Aber überwiegend doch short – trotzdem gewinnen sie überwiegend, wie durch ein Wunder.
Es kommen immer wieder dieselben Argumente, wie schon früher. Auch der Barclays-Fall (der einzige, der sehr detailliert dokumentiert wurde und nachvollzogen werden konnte), den ich haarklein auseinandergenommen und gezeigt habe, dass der Preis nur ein paar Minuten lang gedrückt wurde und kurz nach dem Fixing wieder höher stand als vorher, konnte nicht überzeugen. Auch nicht die ganzen Auswertungen mit den Kursbewegungen zum Fixing. Deshalb klinke ich mich hier aus – bis zum nächsten Mal. :-)

Die BIS in Basel bietet zur Manipulation sogar ihre Dienste an

Papageno @, Freitag, 29.04.2016, 23:19 vor 3575 Tagen @ -ELLI- 3471 Views

Da du dich mit dem Thema Manipulation bei den Edelmetallen noch nicht so gut auskennst, hier mal ein Beitrag von GATA, mit zwei links, die dich zu weiteren Dokumenten hierüber führen. Insbesondere die Präsi der BIS/BIZ in Basel finde ich sehr aufschlussreich. Aber auch ansonsten viel Spass beim Stöbern.
Ist alles seit Jahren bekannt:

http://www.gata.org/node/11012

Home » Articles » Documentation
Rising gold got you down? Call the BIS at 1-800-RIG-MKTS
Submitted by cpowell on Tue, 2012-02-21 04:46. Section: Documentation

11:53p ET Monday, February 19, 2012

Dear Friend of GATA and Gold:

You never know what sort of compromising documents central bankers will leave lying around, confident that the mainstream financial news media throughout the world have no more curiosity or insight than, say, Kitco gold market analyst Jon Nadler, who maintains with a straight face that central banks have no interest in manipulating the gold market. (See http://www.gata.org/node/8717.)

GATA's main work is to document and publicize that rigging --

http://www.gata.org/taxonomy/term/21

-- and our assiduous researcher R.M. this month discovered more such documentation in a 24-page brochure or Powerpoint prepared by the Bank for International Settlements to introduce itself to prospective members at a seminar at BIS headquarters in Basel, Switzerland, in June 2008. The brochure or Power Point presentation includes an advertisement for the gold market-rigging services provided by the BIS to its 50 or so member central banks. Page 17 of the brochure touts "Our Products," including "Gold & Forex Services -- Interventions."

The BIS brochure is posted at GATA's Internet site here:

http://www.gata.org/files/BISAdvertisesGoldInterventions.pdf

So, is your currency sinking as you borrow and print like crazy, unable to keep up with stupid wars, counterproductive social welfare schemes, and corrupt political patronage? No problem -- let the BIS fix things for you. Just give them a call at 1-800-RIG-MKTS FREE.

CHRIS POWELL, Secretary/Treasurer
Gold Anti-Trust Action Committee Inc.

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Nomen est Omen?

-ELLI- ⌂ @, Samstag, 30.04.2016, 16:51 vor 3574 Tagen @ Papageno 3687 Views

Da du dich mit dem Thema Manipulation bei den Edelmetallen noch nicht so
gut auskennst,…

Sehr schön; das ist ja schon mal eine gute Basis für weitere Diskussionen.

hier mal ein Beitrag von GATA, mit zwei links, die dich zu
weiteren Dokumenten hierüber führen. Insbesondere die Präsi der BIS/BIZ
in Basel finde ich sehr aufschlussreich.

Nachplappern (Copy & Paste) kann der Papageno ja schon ganz gut, aber wie wäre es mit einer eigenen Kommentierung und mit wirklichen Argumenten? Geh doch mal bitte auf meinen Beitrag ein:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402598

Ist alles seit Jahren bekannt:

Eben!

Manipulations and Machinations / Vollzitat gelöscht vom Moderator

Papageno @, Sonntag, 01.05.2016, 21:51 vor 3573 Tagen @ -ELLI- 3228 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 02.05.2016, 12:53

By Brien Lundin
Gold Newsletter, Metairie, Louisiana
Thursday, April 28, 2016

(Vollzitat gelöscht vom Moderator wegen Copyright)

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Die Absicht ist auch heute im Intradaychart wieder deutlich erkennbar

Papageno @, Mittwoch, 04.05.2016, 23:45 vor 3570 Tagen @ Papageno 3243 Views

hier:

https://charts.comdirect.de/charts/design_big.chart?WIDTH=645&amp;HEIGHT=655&amp;TYPE=M...

und hier auch:

https://charts.comdirect.de/charts/design_large.chart?WIDTH=645&amp;HEIGHT=655&amp;TYPE...

--
Wer ausländische Medien konsumieren muss um die Wahrheit zu erfahren, lebt entweder in Nord-Korea oder in DEUTSCHLAND (Ausnahmen bestätigen die Regel)
“Gold ist Geld und nichts anderes” J.P. Morgan, US-amerik. Unternehmer und Bankier (1837-1913)

Mir schon, wie wäre es mit: @Dimi hatte Recht.

siggi, Mittwoch, 27.04.2016, 22:00 vor 3577 Tagen @ -ELLI- 3609 Views

Hallo Elli,

diese Aussage von dir wäre überfällig, meiner Meinung nach.

in dem von dir angeführten Dokument heißt es auf Seite 7:

The economic and other evidence overwhelmingly shows that Defendants
sought to avoid the uncertainties and risks associated with the gold
derivatives market – i.e., that the market would move against a
Defendant’s short position – by agreeing to manipulate the PM
Fixing
through repeated conduct to artificially suppress the price of
gold.

Muss ich das entscheidende Wort wieder hervorheben? FIXING

Willkommen zurück auf dem Schlachtfeld<img src=" />

Zuerst hebe ich erst mal hervor:

that the market would move against a Defendant’s short position

Na, und wohin wird dann wohl beim Fixing (hervorhebung von mir<img src=" />) manipuliert? Richtig, nach unten. Und zwar über Jahre hauptsächlich runter und nicht, wie von dir bis heute behauptet, mal hoch mal runter, also insgesamt sich selber ausgleichend.

Und das hatte bereits Dimitri Speck vor Jahren herausgefunden und das wurde später von dieser Professorin bestätigt.

http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article125299626/Studie-zu-Gold-Fixing-deutet-a...

Zitat daraus:

Außerdem entdeckten sie, dass die Preisbewegungen während der Nachmittags-Telefonkonferenz überwiegend in die gleiche Richtung liefen, nämlich abwärts. An Tagen, an denen die Wissenschaftler deutliche Preisveränderungen während der Telefonkonferenz entdeckten, gingen diese in mindestens zwei Drittel der Fälle abwärts, 2010 waren es sogar 92 Prozent aller Fälle.


Und so ist es nun auch in die Anklage hinein geflossen und es kommt somit zu dieser Aussage:

Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und OTC-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."

Und das ist der springende Punkt, lieber Elli, das weist du so gut wie ich.

Denn, wissend um diesen schwerwiegenden, statistischen Sachverhalt, hast du ja (mit Uwe) versucht einen Gegenbeweis zu erbringen.

Aber das ist gründlich misslungen. Siehst du das wenigsten ein?

LG

siggi

Gute Arbeit, ihr Goldpreismanipulatoren!

Broesler, Donnerstag, 28.04.2016, 02:34 vor 3577 Tagen @ siggi 3671 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.04.2016, 02:37

An Tagen, an denen die Wissenschaftler
deutliche Preisveränderungen während der Telefonkonferenz entdeckten,
gingen diese in mindestens zwei Drittel der Fälle abwärts, 2010 waren es
sogar 92 Prozent aller Fälle.

[image]

Ob die noch im Job sind? [[freude]]

Sorry, bitte vergleichet Realität und (EW)Theorie.

Ahoi

Über den EW-Tellerrand hinaus schauen.

siggi, Donnerstag, 28.04.2016, 03:52 vor 3577 Tagen @ Broesler 3597 Views

Hallo Brösler,

An Tagen, an denen die Wissenschaftler
deutliche Preisveränderungen während der Telefonkonferenz entdeckten,
gingen diese in mindestens zwei Drittel der Fälle abwärts, 2010
waren es
sogar 92 Prozent aller Fälle.[/b]


[image]

Ob die noch im Job sind? [[freude]]

Da kannst du fest von ausgehen<img src=" />

Sorry, bitte vergleichet Realität und (EW)Theorie.

Übrigens (EW)Theorie, völlig ungeeignet, um hier Manipulation aufzudecken oder nicht. Selbst 150 Jahre Goldpreisbindung ohne Handel und Massenpsychologie können in einer entsprechend langfristigen Elliottzählung untergebracht werden.

Aber man muß einfach nur mal ein bisschen über den Ellott-Tellerrand hinaus blicken<img src=" /> @Elli bringt das auch immer als Argument, wenn der Goldkurs, wie hier in 2010 absolut so gestiegen ist, wie kann denn dann beim Fixing (beim 2. Fixing am Nachmittag muss man ja wohl sagen) hauptsächlich nach unten manipuliert worden sein.

Fakt ist, es wurde hauptsächlich nach unten manipuliert. Und wenn man das einmal akzeptiert hat, dann stellt sich einem doch zwangsläufig die Frage, wo wäre der Goldpreis Ende 2010 gewesen, wenn es diese Fixing-Manipulationen nicht gegeben hätte?

Ihr sagt, der wäre genau am selben Punkt und ich sage, nein, bei so einer hohen Einflußnahme nach unten, wäre er, ohne diese, erheblich höher.

Und das ist der eigentliche Kern der Auseinandersetzen, welchen Einfluss hatten die Fixing-Manipulationen auf den Kursverlauf?

Und da gibt es jetzt halt diese Aussage, (sollten wir es lieber verschweigen?)<img src=" /> aus einer offiziellen Anklageerhebung gegen Banken, das diese durch ihre Manipulationen "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben." Demnach also dadurch spürbar und langfristig den Kursverlauf verändert haben.

Und in den letzten Jahren ist er ja auch gefallen. Die Aussage, dass er in den Jahren davor wegen dieser Manipulationen langsamer gestiegen ist, habe ich noch nicht gefunden. Kommt aber sicherlich noch, nur Geduld<img src=" />

Vielleicht schaust du dir bis dahin noch mal das Posting von HansMuc an:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=401754

Nicht der Goldkursvergleich 01.01. und 31.12. eines Jahres ist für das Aufspüren von Manipulationen interessant, sonder was dazwischen passiert, besonders bei den Fixings.

LG

siggi

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