2 % + X p. a.: Zwar haben sie Die Misere, doch bleiben sie glücklicherweise maßlos
Hallo Zusammen,
ich möchte heute mal zwei Dinge mit einander verknüpfen, das Inflationsziel der EZB und das Angebot der Arbeitgeber vom Öffentlichen Dienst an ver.di.
Die EZB hat sich aus Gründen der Preisstabilität ein Inflationsziel von 2 % auferlegt, die Arbeitgeber bieten im derzeitigen Tarifstreit im ÖD für 2 Jahre 1,75 %.
Der ersten Denke nach müssten die AG des Öffentlichen Dienstes mit gutem Beispiel voran gehen und ihren Angestellten 2% + X bieten. Da über Banken und Kreditvergabe wohl nix geht, könnten sie doch jetzt den Weg über ihre Angestellten gehen!? Immerhin ist hier von ca. 5,81 Mio. potentiellen Konsumenten die Rede.
Wenn man sich die unteren Entgeltgruppen (brutto) im TVöD Bund ansieht, muss man sich schon wundern, wie Angestellte in und um Großstädten wie München überhaupt bestehen können. Gerade in den unteren Entgeltregionen könnte man bei vernünftigen Abschlüssen durchaus das Konsumverhalten anregen.
Nehmen wir Entgeltgruppe 5 Stufe 1, das dürfte ein Ausgelernter bekommen: 2095,67 € brutto versteht sich
Bei einer angenommenen Steuerquote als Single von 40% bleiben
2095,67 € x 0,6 ~ 1257,40 €
Bleiben wir bei München, dort kostet ein Zimmer in einer WG ca. 400 € warm (nach einer fiktiven Wohnung brauchen wir uns gar nicht erst umsehen)
1257,40 €
- 400 €
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857,40 -> abzgl. Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Fahrkarte etc.
Na da lohnt es sich doch zu arbeiten! ![[[top]]](images/smilies/top.gif)
Diesen Brötchengeber muss man sich leisten können! ![[[freude]]](images/smilies/freude.gif)
Wie sind Eure Meinungen dazu?
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Grüße
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... and girls of course!
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