Gold: Nichts Neues

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 17.04.2016, 16:46 vor 3587 Tagen 8682 Views

Nach der Wende bei etwa 1050 $ – – bereits zweieinhalb Jahre vorher angekündigt! – geht es, wie erwartet, aufwärts. Inzwischen sieht man es auch im Wochen-Linien-Chart – und es ist immer schön, wenn es sich in so einem vereinfachten Linienchart bestätigt:

[image]

Welle 4 (grün) ist meines Erachtens (immer noch) nicht ganz fertig, aber das sieht man besser in diesem detaillierteren Chart (Balu hat auch schon darauf hingewiesen):

[image]
(Sorry, die Farben sind hier ein bisschen durcheinander gekommen, hier hat die Welle 4 eine gelbe Ziffer.)

Vermutlich geht es noch einmal bis etwa 1200 $ oder knapp darunter. Aber der Trend ist aufwärts.

Us d'r Lamäng: Ziel: ~2700$

stokk, Sonntag, 17.04.2016, 17:18 vor 3587 Tagen @ -ELLI- 7920 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.04.2016, 17:27

Us d'r Lamäng


1900$-250$=1650$

1050$+1650$=2700$

dauert natürlich paar Jahre

Dein Wort in Goldbugs' Ohr…

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 17.04.2016, 18:38 vor 3587 Tagen @ stokk 7978 Views

1900$-250$=1650$

1050$+1650$=2700$

dauert natürlich paar Jahre

… aber ich glaube es nicht, und zwar deshalb:

[image]

Da fehlt nichts mehr, der Impuls ist fertig.

Warum kann die 5 nicht auch 5-teilig sein?

stokk, Sonntag, 17.04.2016, 18:59 vor 3587 Tagen @ -ELLI- 5248 Views

Das war ja dann gerade erstmal die 1 der 5. Oder?
Danke für Info.

Gruß
stokk

Auf kleinerer Ebene…

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 17.04.2016, 19:06 vor 3587 Tagen @ stokk 5799 Views

Das war ja dann gerade erstmal die 1 der 5. Oder?
Danke für Info.

… war sie es ja. Aber auf dieser Jahres-Ebene kann man das nicht erwarten, die anderen Wellen waren es ja auch nicht. Außerdem war Welle 5 lang genug. Meine ich.

Gratulation zum 1.050er Treffer

Cheftrader @, Sonntag, 17.04.2016, 19:46 vor 3587 Tagen @ -ELLI- 7054 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 17.04.2016, 19:52

Habe gerade nochmal dein 2013er Post gelesen. Super Volltreffer.
Nun also die 5 bis 1.350-1.500 und dann zurück zur letzten 4??
Dürfte so bei 600 liegen oder?
Alles schwer einzuordnen, wenn der $ nach der kurzen Parität richtig schwach wird: 1,70-2, so spricht das eher für starke Rohstoff-/Goldpreise, obwohl Du ja einen Zusammenhang immer anzweifelst.

Schön, dass es mal einer sagt…

-ELLI- ⌂ @, Sonntag, 17.04.2016, 19:52 vor 3587 Tagen @ Cheftrader 7351 Views

… so etwas ist nämlich nur mit Elliott möglich.
Und auch damit nicht alltäglich.

Was spricht hiergegen?

YooBee, Montag, 18.04.2016, 00:20 vor 3587 Tagen @ -ELLI- 6823 Views

bearbeitet von YooBee, Montag, 18.04.2016, 10:31

[image]

Mir wäre sonst die (3) zu kurz...

Warum nicht?

-ELLI- ⌂ @, Montag, 18.04.2016, 13:31 vor 3586 Tagen @ YooBee 4979 Views

Mir wäre sonst die (3) zu kurz...

Ich finde die (3) zwar nicht zu kurz, aber diese Variante könnte ich mir durchaus vorstellen. Allerdings wäre auch in diesem Falle für diese Welle (4) typischerweise eine Rückkehr zur vorherigen Welle 4 zu erwarten:

[image]

@Elli, grundsätzliche Frage zur Anwendung von Elliott beim Goldkurs.

siggi, Dienstag, 19.04.2016, 04:46 vor 3586 Tagen @ -ELLI- 4125 Views

bearbeitet von siggi, Dienstag, 19.04.2016, 16:41

Hallo Elli,

vielen Dank für die regelmäßigen Updates zum Gold (und andere) und Glückwunsch zu den guten Treffern in letzter Zeit. <img src=" />

Ich habe da mal eine grundsätzliche Frage zu deinem Langfristchart von Gold.

Wie ja allgemein bekannt ist, wurde der Goldpreis im 19. Jahrhundert und bis weit in das 20. Jahrhundert von den USA und Großbritannien durch Kopplung an die heimische Währung fest fixiert.

Andere Länder in Europa zogen später nach.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, der Goldpreis wurde jahrzehntelang manipuliert. <img src=" />

Das allerdings nur am Rande und als Überleitung zu meiner eigentlichen Frage. Ich hatte dich mal gefragt, bei unserer Diskussion über die aktuelle Goldpreismanipulation (ja oder nein), ob Elliott zu Lebzeiten auch den Kurs des Goldpreises auf die von ihm entdeckten Regelmäßigkeiten, also Wellen untersucht hat. Du hattest damals sinngemäß geantwortet, natürlich nicht, denn ein manipulierter Kurs ohne das entsprechende Marktgeschehen wäre dafür ja denkbar ungeeignet, da es ja keine Wellen auszuwerten gibt.

Nun sehe ich aber in deinem Langfristchart von Gold, dass du dort sehr wohl die Zeit, als noch eine Goldpreisbindung existierte, vor dem Ende von Bretton Woods, in deine Zählung einfließen lässt.

Hast du da keine Bedenken? Wo sollen denn die übergeordneten Wellenebenen, in deinem Chart die lila (1) und lila (2) herkommen, wenn weiter unten gar keine Wellen vorhanden sind?

Was spräche denn dagegen, die Zählung erst nach der Goldpreisbindung, mit dem Ende von Bretton Woods, also 1971 beginnen zu lassen? Dann wäre da, wo deine rote 3 ist, die lila (1). Die rote 4 wäre die lila (2) und seit 2000/2001 wären wir in der lila (3), deren erste Unterwelle, eine rote 1, 2011 zu Ende gegangen ist und seitdem als rote 2 korrigiert wird?

LG

siggi

Eine gute Frage, Siggi

-ELLI- ⌂ @, Dienstag, 19.04.2016, 17:53 vor 3585 Tagen @ siggi 4192 Views

Hallo Elli,

vielen Dank für die regelmäßigen Updates zum Gold (und andere) und
Glückwunsch zu den guten Treffern in letzter Zeit. <img src=" />

In letzter Zeit? :-)

Ich habe da mal eine grundsätzliche Frage zu deinem Langfristchart von
Gold.

Wie ja allgemein bekannt ist, wurde der Goldpreis im 19. Jahrhundert und
bis weit in das 20. Jahrhundert von den USA und Großbritannien durch
Kopplung an die heimische Währung fest fixiert.

Andere Länder in Europa zogen später nach.

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, der Goldpreis wurde
jahrzehntelang manipuliert. <img src=" />

Allerdings, Zustimmung.

Das allerdings nur am Rande und als Überleitung zu meiner eigentlichen
Frage. Ich hatte dich mal gefragt, bei unserer Diskussion über die
aktuelle Goldpreismanipulation (ja oder nein), ob Elliott zu Lebzeiten auch
den Kurs des Goldpreises auf die von ihm entdeckten Regelmäßigkeiten,
also Wellen untersucht hat. Du hattest damals sinngemäß geantwortet,
natürlich nicht, denn ein manipulierter Kurs ohne das entsprechende
Marktgeschehen wäre dafür ja denkbar ungeeignet, da es ja keine Wellen
auszuwerten gibt.

Ja, im Prinzip richtig. Es gibt zwar (im Nachhinein) Wellen, die man auswerten kann, aber zum Handeln war das nichts.

Nun sehe ich aber in deinem Langfristchart von Gold, dass du dort sehr
wohl die Zeit, als noch eine Goldpreisbindung existierte, vor dem Ende von
Bretton Woods, in deine Zählung einfließen lässt.

Hast du da keine Bedenken? Wo sollen denn die übergeordneten
Wellenebenen, in deinem Chart die lila (1) und lila (2) herkommen, wenn
weiter unten gar keine Wellen vorhanden sind?

Zunächst nochmal der Chart, damit jeder weiß, wovon wir reden:

[image]

Nun ja, die Wellen sind definitiv vorhanden, deshalb sieht man sie ja im Chart. Aber sie sind nicht durch Marktgeschehen entstanden, deshalb konnte man sie nicht effektiv handeln (es gab ja auch damals keinen Börsenhandel im Gold). Die Regierung hat diese Wellen gemacht, durch immer wieder Neu-Festsetzung des Preises. Dabei kann man natürlich nicht von Massenpsychologie sprechen, aber trotzdem sind auch Regierungen einem Markt unterworfen. Diese Neufestsetzungen geschahen ja nicht ohne Grund, einfach so. Sondern, weil irgendetwas (der Markt?) es erfordert hat. Und deshalb sind auch diese Preisänderungen Bestandteil der Preishistorie.

Massenpsychologie

siggi, Donnerstag, 21.04.2016, 04:29 vor 3584 Tagen @ -ELLI- 3381 Views

bearbeitet von siggi, Donnerstag, 21.04.2016, 12:20

Hallo Elli,

Zunächst nochmal der Chart, damit jeder weiß, wovon wir reden:

[image]

Nun ja, die Wellen sind definitiv vorhanden, deshalb sieht man sie ja im
Chart. Aber sie sind nicht durch Marktgeschehen entstanden, deshalb konnte
man sie nicht effektiv handeln (es gab ja auch damals keinen Börsenhandel
im Gold). Die Regierung hat diese Wellen gemacht, durch immer wieder
Neu-Festsetzung des Preises. Dabei kann man natürlich nicht von
Massenpsychologie sprechen, aber trotzdem sind auch Regierungen einem Markt
unterworfen. Diese Neufestsetzungen geschahen ja nicht ohne Grund, einfach
so. Sondern, weil irgendetwas (der Markt?) es erfordert hat. Und deshalb
sind auch diese Preisänderungen Bestandteil der Preishistorie.

So ganz überzeugt hat mich deine Erklärung nicht. Elliottwellen ohne Massenpsychologie, das war für mich bis jetzt unvorstellbar.

Zumal du mit dieser unbedingten Notwendigkeit selber öfters argumentiert hast. Z.B. hier:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=313924

Andererseits bin ich auch davon überzeugt, dass im ganz großen Bild sogar auch solche Aktionen, wie die Goldpreisbindung über 150 Jahre, sich in den Wellen widerspiegeln. Mir war nur der von dir gezeigte Chart, vor allen Dingen was die Welle lila (2) angeht, nicht ganz geheuer. <img src=" />

Wenn also selbst diese Jahrzehnte Wellen-bildend waren, dann ist aber dein Argument, dass bezüglich einer eventuellen, permanenten Goldpreisdrückung in den 90igern, die Elliottwellen nichts aussagen, nicht mehr stichhaltig, da anscheinend die Wellen jede Aktion am Markt, egal mit welchen Absichten oder kriminellen Hintergedanken eben ganz neutral auf sich einwirken lassen. Wie sollte es auch anders sein.

Ich fand dann heute noch bei Wikipedia einen sehr ausführlichen und sehr interessanten Artikel zum Goldpreis, mit unglaublich vielen Informationen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldpreis

Da gibt es einen Chart der inflationsbereinigten Goldpreisentwicklung von sage und schreibe 1344 bis 1999 in US-Dollar pro Feinunze.

Da sieht man dann auch wie klein in diesem großen zeitlichen Rahmen der Abschnitt der Goldpreisbindung ist. Inflationsbereinigt aber keineswegs waagerecht.

Bleibt für mich die Frage, kann man so etwas zählen und wie sinnvoll ist das, auch wegen der Inflationsbereinigung?

LG

siggi

Grenzen

-ELLI- ⌂ @, Donnerstag, 21.04.2016, 14:44 vor 3583 Tagen @ siggi 3690 Views

Hallo Siggi,

du bringst mich mit deinen Fragen immer an die Grenzen. :-)
Ehrlich, wir kommen da in einen Bereich, wo ich dir auch nicht alles beantworten und erklären kann. Manches muss halt offen bleiben.

Da gibt es einen Chart der inflationsbereinigten Goldpreisentwicklung von
sage und schreibe 1344 bis 1999 in US-Dollar pro Feinunze.

Ja, den hatten wir auch schon hier im Forum:

[image]
– http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=245500 –

Bleibt für mich die Frage, kann man so etwas zählen und wie sinnvoll ist
das, auch wegen der Inflationsbereinigung?

Nein, beim besten Willen kann ich da nichts zählen.

Goldanstieg (fast) ohne Grenzen;-)

siggi, Freitag, 22.04.2016, 03:31 vor 3583 Tagen @ -ELLI- 3020 Views

Hallo Elli,

du bringst mich mit deinen Fragen immer an die Grenzen. :-)

Das ist doch schön<img src=" />

Ehrlich, wir kommen da in einen Bereich, wo ich dir auch nicht alles
beantworten und erklären kann. Manches muss halt offen bleiben.

Ich lege das mal auf Wiedervorlage, wenn der Goldpreis in Dollar neue Allzeithochs macht.

LG

siggi

Aber wehe, wehe, wehe,

Kurz_vor_Schluss @, Dienstag, 19.04.2016, 14:26 vor 3585 Tagen @ -ELLI- 6130 Views

wenn ich auf das Silber sehe.....
http://www.finanzen.net/rohstoffe/silberpreis
Elli, kann es sein, dass die Welle 4 doch schon fertig hat - oder ist es zu früh, dies zu vermuten?
Schönen Gruß und gutes Gelingen wünscht Dir
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

Ja, das sieht ganz so aus (oT)

-ELLI- ⌂ @, Dienstag, 19.04.2016, 14:31 vor 3585 Tagen @ Kurz_vor_Schluss 6070 Views

- kein Text -

Sollte theoretisch ja nicht so schlimm sein, denn

Broesler, Dienstag, 19.04.2016, 14:40 vor 3585 Tagen @ -ELLI- 4100 Views

die, anscheinend abgeschlossene, Welle 4 wäre ja das Idealziel der
nächsten Korrektur. Einsteigen kann man dann immer noch.

Danke Elli

Kurz_vor_Schluss @, Dienstag, 19.04.2016, 15:08 vor 3585 Tagen @ -ELLI- 3947 Views

Johoho und ne Buddel voll Rum.... oder ne Kiste voll Silber.
Gruß nach Gelsenkirchen
K_v_S

--
Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin

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