Deutschland ist spitze.......

eddie09 @, Mittwoch, 13.04.2016, 08:19 vor 3593 Tagen 6776 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:26

bei den Steuern und Abgaben, laut einem OECD Bericht.

Allen, die noch voll im Hamsterrad unterwegs sind, sei gesagt, dass für die Zukunft von der Politik nichts Gutes geplant ist. Die Steuern und Abgaben werden noch deutlich steigen. Nahles wird jetzt die Abgabenlast steigern, liegen ihr doch die Sorgen der Rentner und Arbeitsmarktgeschädigten am Herzen, wegen unzureichender Versorgung. Ihr neues Rentenprogramm wird die Rentner freuen und die Beitragszahler schocken. Der Grund ist klar, die Gruppen Rentner, Arbeitslose, Hartzer, Migranten, Flüchtlinge und sonstige Arbeitsunwillige machen mittlerweile mehr als 55 % der Wahlberechtigten aus. Diese Stimmen gilt es zu sichern, dieses Klientel darf nicht verschreckt werden.

Ganz anders sieht es bei der Gruppe der Leistungsträger aus. Die halten dieses System am Leben, ohne sie wäre dieses staatliche Ungeheuer nicht lebensfähig. Aber das interessiert keinen. Sie stellen kein interessantes Wählerpotential dar. Die Zukunft sieht schlecht aus, steigen doch die Anzahl der Transferempfänger, die Sozialleistungen und die Bürokratie weiter an.

Eines ist sicher. Produktive Arbeit rechnet sich nicht in Deutschland. In Unterhaltungen, die ich so täglich in Bus, Bahn und Zug so mitbekomme, dreht sich alles um die Möglichkeit, dem Arbeitsmarkt den Rücken zu kehren und die Rente durchzusetzen.

Eine Anpassung der Sozialleistungen nach unten wird es nicht geben. Im Gegenteil, diese werden um ein Mehrfaches gegenüber dem (Netto-)Einkommen steigen. Dies liegt in der Natur der Sache. Die Bezieher sind in der Mehrzahl und sie müssen, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommen, ausreichend versorgt werden.

Solange gewählt wird, wird sich daran nichts ändern.

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

In Deutschland herrscht Schläfrigkeit

Ankawor, Mittwoch, 13.04.2016, 08:57 vor 3593 Tagen @ eddie09 5352 Views

So heißt es in der Welt zu dem OECD-Bericht.

Die
Gruppen Rentner, Arbeitslose, Hartzer, Migranten, Flüchtlinge und sonstige
Arbeitsunwillige machen mittlerweile mehr als 55% der Wahlberechtigten aus.
Diese Stimmen gilt es zu sichern, dieses Klientel darf nicht verschreckt
werden.

Ganz anders sieht es bei der Gruppe der Leistungsträger aus. Die halten
dieses System am Leben, ohne sie wäre dieses staatliche Ungeheuer nicht
lebensfähig.

Hatte es nicht hier im Forum mal jemand ausgerechnet, dass das System nicht von den Arbeitenden am Leben gehalten wird, sondern nur von einem sehr kleinen Teil der Arbeitenden.

Aus dem Kopf:

Gering- und Mäßigverdiener sind ebenfalls Bezieher, da sie einen größeren Nutzen haben als sie durch ihre Abgaben beitragen.

Hochverdiener sind ebenfalls Bezieher (theoretisch), da sie über die Mittel verfügen, ihre Abgaben durch Experten auf praktisch null zu setzen.

Das gesamte System wird also nur durch die kleine Gruppe am Leben gehalten, die mehr als Mäßigverdiener und weniger als Hochverdiener verdienen und sich dem Abgabenzwang nicht entziehen können.

In Zahlen und Anteilen kann ich es leider nicht darlegen, weil ich den Beitrag nicht finde.

(Ich nehme mal an, mein Nachbar, der morgens kurz nach 7 mit einem mittleren BMW Richtung Stadt fährt und abends kurz zum TV-Gucken nach hause kommt, gehört zu dieser Gruppe.)

10%

Ikonoklast @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:04 vor 3593 Tagen @ Ankawor 5331 Views

Hallo Ankawor,

Danisch sieht die wirklichen Leistungsträger bei 10%:

1. 10%
2. 10%
3. 10%

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

80:20, Tittytainment, Surplus People

Sylvia @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:37 vor 3593 Tagen @ Ikonoklast 4996 Views

Danisch: "Eine Leserin *) bringt mich gerade auf eine neue Sichtweise auf Frauenquoten. Das, was wir (Leitungsträger) aktuell beobachten, ist im Prinzip das, was Brzezinski mit "80:20", "Surplus People" und "Tittytainment" beschrieb. ..."

http://www.danisch.de/blog/2016/04/08/tittytainment/

----
*) damit bin ich gemeint [[zwinker]]. Wobei ich die Problematik nicht speziell auf Frauenquoten beschränkte, sondern allgemeiner fasste. Danisch hat da ein bisschen vereinfacht.

Besonders schädlich sind die Stellenbesetzungen via Vitamin B

Ikonoklast @, Mittwoch, 13.04.2016, 10:24 vor 3593 Tagen @ Sylvia 4469 Views

Wobei ich die Problematik nicht
speziell auf Frauenquoten beschränkte, sondern allgemeiner fasste. Danisch
hat da ein bisschen vereinfacht.

Die ganzen Stellenbestzungen, die nur durch Vitamin B oder Quote zustande kommen, sind mMn, die, die am meisten Geld/Leistungsbereitschaft/Fortschritt etc. vernichten...

--
Grüße

---

... and girls of course!

[image]

Na ja...

SevenSamurai @, Mittwoch, 13.04.2016, 22:58 vor 3592 Tagen @ Ikonoklast 3266 Views

Hallo Ankawor,

Danisch sieht die wirklichen Leistungsträger bei 10%:

1.
10%

Zitat: "und müssen sich von einer korrupten Politikerkaste immer weiter ausplündern, „gleichstellen” und für alles verantwortlich machen lassen."

Nein, müssen sie nicht. Diese 10 % sind Workaholics, keine Leistungsträger.

Und diese oberen 10 % sind letztlich sehr, sehr wohlhabend. Mir tun eher die armen "Schweine" leid, die für 1500 Euro netto im Monat eine Familie durchbringen müssen.

Da ist nicht mit tauchen auf Malle und Skifahren in der Schweiz.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Immer die gleichen Verwechslungen.

Prophet @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:10 vor 3593 Tagen @ Ankawor 4629 Views

Das gesamte System wird also nur durch die kleine Gruppe am Leben
gehalten, die mehr als Mäßigverdiener und weniger als Hochverdiener
verdienen und sich dem Abgabenzwang nicht entziehen können.

Unfug!!

Der leistungsfähigste Arbeiter kann malochen wie er will: wenn es keine Konsumenten für sein Produkt gibt, bringt ihm das alles nichts.

Nicht "die Leistungsträger" halten dieses System am Laufen, sondern Menschen die konsumieren. Erst kommt der Konsument, der eine Ware oder Dienstleistung nachfragt. Dann gibt es die Leistungsträger die diesen Bedarf befriedigen (manche effizienter, manche ineffizienter).

Man kann auch nicht "Bedarf" schaffen. Man kann höchstens Marktlücken nutzen, für die es einen Bedarf gibt, um dessen Befriedigung bisher kein "Leistungsträger" gekümmert hat. Ich kann, auch wenn ich ein Leistungsträger wäre (z.B. als weltbester Produzent von rosa-plüschigen Elefanten die einen Furzton von sich geben), keinen Bedarf schaffen, wenn es diesen Wunsch nach Kauf eines solchen sinnlosen Spielzeugs nicht schon längst geben würde. Gibt es keinen Bedarf an einem Produkt zu einem gewissen Preis den die Konsumenten bereit sind zu bezahlen, dann bin ich irgendwann pleite.*) Das ist doch jedem Mittelständler klar und geläufig. Es ist faktisch deren täglich Brot.

Bitte verwechselt nicht ständig Ursache und Wirkung!

Grüße,
Prophet

*) Das gilt für einen freien Markt. Nicht für einen Markt der durch staatlichen Zwang mittels Waffengewalt (z.B. GEZ-Gebühr) reguliert ist und in dem ich zum Konsum ungewollter Produkte gezwungen bin (Zwangsbeiträge aller Art).

Nachbar

SevenSamurai @, Mittwoch, 13.04.2016, 22:50 vor 3592 Tagen @ Ankawor 3315 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.04.2016, 13:02

(Ich nehme mal an, mein Nachbar, der morgens kurz nach 7 mit einem
mittleren BMW Richtung Stadt fährt und abends kurz zum TV-Gucken nach
hause kommt, gehört zu dieser Gruppe.)

So ein Leben ist bestimmt frustrierend.

Aber gut für die da oben.

Vor lauter Malochen kommt man gar nicht auf andere Gedanken. Somit bleibt alles, wie es ist.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Was sind genau Leistungsträger?

Prophet @, Mittwoch, 13.04.2016, 08:58 vor 3593 Tagen @ eddie09 4625 Views

Ganz anders sieht es bei der Gruppe der Leistungsträger aus. Die halten
dieses System am Leben, ohne sie wäre dieses staatliche Ungeheuer nicht
lebensfähig.

Ich würde eher sagen:

Die Gruppe der Waren- und Dienstleistungskonsumenten hält dieses System am Leben. Ohne Konsumenten kann der Leistungsträger (z.B. Fabrikant, Unternehmer, Künstler, Produzent, Anbieter) leisten was er will: solange er keine Abnehmer für seine Produkte bekommt, bringt ihm all seine Intelligenz und Geschäftstüchtigkeit nichts.

Wenn die Menschen plötzlich nur noch das konsumieren würden was sie wirklich zum Leben bräuchten, würde das staatliche Ungeheuer morgen in den letzten Zuckungen liegen.

Kein Konsum = keine Steuereinnahmen. Ganz einfach.

Solange ihr noch täglich in den Supermarkt rennt und jeden elektronischen Mist im Netz bestellt, braucht ihr euch nicht über den Staat und seine Verschwendung der Steuereinnahmen echauffieren. Wer konsumiert und gegen Geld kauft, der unterstützt diesen Staat mit allem was dazugehört.

Deswegen hat der Staat offensichtlich auch erhebliches Interesse daran, daß möglichst viel gekauft wird, und sei es durch kostenlose Kredite (aktuell Immos z.B.).

Jeder der bei diesem Spiel mitwirkt, hat kein Recht zu meckern.

Wir müssen zu einem neuen Minimalismus zurückfinden. Der Staat ist das Spiegelbild des Verhaltens der Mehrzahl dieser Menschen im Lande.


Grüße,
Prophet

"Ich kaufe, also bin Ich." Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller (oT)

Langmut @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:06 vor 3593 Tagen @ Prophet 4097 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:30

- kein Text -

--
Skat- und Schafkopfweisheit: Besser geimpft als überhaupt keinen Stich.

Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen.(Diogenes von Sinope)

Nein, nicht die Konsumenten!

aliter @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:19 vor 3593 Tagen @ Prophet 4359 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:31

Zweifelsohne sind diese im System nötig. Aber entscheidend sind die, die für den Export produzieren.
Ohne diese wäre es hier schlimmer als in Griechenland. Kein Öl, keine elektronischen Spielzeuge, keine preiswerten Autos, weniger Nahrung etc. Dann könnte die BRD einpacken. Also die wirklichen Leistungserbringer sind die die direkt oder indirekt für die internationale Wettbewerbsfähigkeit arbeiten.
Natürlich ist der Binnenmarkt wichtig für eine Vielzahl von Geschäften; und wie KB immer wieder betont, leben viele prächtig von der Zunahme der Konsumenten durch sog. Flüchtlinge. Aber ohne Exportüberschüsse wäre auch da Schluss mit lustig.
mfg

Die Abnehmer im Ausland sind auch Konsumenten

Zarathustra, Mittwoch, 13.04.2016, 09:22 vor 3593 Tagen @ aliter 4228 Views

Das ist doch egal, in welchem Land sich die Konsumenten aufhalten. Ohne Konsumwille keine Produktion.

Streichelgehege

Rybezahl, Donnerstag, 14.04.2016, 19:44 vor 3591 Tagen @ Zarathustra 2890 Views

Das ist doch egal, in welchem Land sich die Konsumenten aufhalten. Ohne
Konsumwille keine Produktion.

Der Streichelzoo-Staat besteht zu 100% aus Leistungsempfängern. Gute Streichelzoo-Staaten finanzieren sich durch Spenden, schlechte Streichelzoo-Staaten haben einen dicken Kim zum Direktor.

In der Tat. Je mehr Leistungsempfänger, desto geringer deren Einkommen, welches sich nur aus Staatsschulden oder Konsum (Mehrwertssteuer usw.) bzw. aus anderen Zwangsabgaben ergeben kann. Je größer die Gruppe der Leistungsempfänger, desto weniger kann der Staat diese Gruppe zufriedenstellen.

Im Umkehrschluss sollte es dem Staate zu seinem eigenen Wohl gut und billig sein, alle, die gar keine Leistungen von ihm verlangen, möglichst in Ruhe zu lassen.

Der oben beschriebene Prozess führt nämlich zu einer Verarmung, welche den Staat gefährdet. Sind aber genug Unternehmer im Staate, die genug Steuern zahlen, das aufkommende Ungleichgewicht auszugleichen, dann droht die Revolution erst später.

Der Konsum allein läuft sich selbst marateutonisch tot.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Unternehmer bezahlen keine Steuern.

Prophet @, Freitag, 15.04.2016, 21:22 vor 3590 Tagen @ Rybezahl 3067 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 16.04.2016, 13:21

Sind aber genug Unternehmer im Staate, die genug
Steuern zahlen, das aufkommende Ungleichgewicht auszugleichen, dann droht
die Revolution erst später.


Unternehmer zahlen keine Steuern. Sie leiten diese nur von vereinnahmten Entgelten weiter. In JEDEM verkauften Produkt stecken USt./MwSt. und auch Einkommensteuer des Unternehmers (und auch sonst alle Nebenkosten). Oder hast du schon mal ein Unternehmen oder einen Unternehmer gesehen, der seine Produkte ohne Gewinn verkauft? (Es gibt tatsächlich welche, aber meistens nicht allzu lange.)

Wer als Unternehmer Steuern aus der eigenen Tasche bezahlt (also sein Privatvermögen anzapft, welches dann unweigerlich vermindert wird), dessen Unternehmen lebt meistens nicht lange. Das nennt man dann im Volksmund "bankrott". Und dann zahlt er auch keine EkSt. mehr weil er ja nichts mehr verkauft bzw. keine Gewinne macht. Ist doch ganz einfach.

Die Einkommenssteuer ist von unternehmerischer Seite als eine Art "Verkaufsgebühr" zu betrachten (genauso wie PayPal-Gebühren oder VK-Provisionen für amazon). Du glaubst wohl nicht ernsthaft, dass der Unternehmer das bezahlt. Das alles bezahlst natürlich du als Konsument wenn du ein Produkt kaufst!*

Wenn man alle im Produkt enthaltenen Steuern und Abgaben aufschlüsseln würde (und nicht nur die MwSt!), stünde auf dem Kassenbon: "Kaufpreis: 10 Euro, davon Steuern und Abgaben, die Sie direkt und über Umwege an den Staat bezahlen: 7,00 Euro, Ihr Produkt würde ohne die Abgaben für uns Gierschlunde 3,00 Euro kosten".

Ich predige ja schon seit einiger Zeit, dass alle die auf den Staat schimpfen und dann unsinnigem Konsum frönen, Lügner und Heuchler sind. Wenn ihr dem Staat Geld (= Arbeitskraft) hinterherwerft, dann braucht ihr euch über Geldumverteilung nicht zu wundern. Der Unternehmer wird sich (da er, siehe oben, ja nichts zahlt) als letztes weigern, die Steuern abzuführen. Das machen nur Idioten, die 30 Jahre lang selbständig waren, und das System immer noch nicht durchschaut haben (oder einfach keine Steuern mehr bezahlen können, weil sie faktisch pleite sind, das gibt es selbstverständlich auch).

Grüße,
Prophet

*) Es gibt tatsächlich auch kleine Gewerbetreibende, die nach ein paar Jahren erst merken, dass sie nur mit Nettobeträgen rechnen müssen oder bei der ersten Abführung von Umsatzsteuer an das FA ins finanzielle Straucheln geraten. Die kleinen Schuldnerberatungsstellen sind voll mit solchen Fällen. Aber am Ende ist immer das blöde Finanzamt schuld - allerdings waren die "Täter" in den meisten Fällen einfach zu unwissend. Ein bisschen Information kann nie schaden, bevor man ein Projekt startet.

Ziemlich dünnes Brett, welches Du ja immer wieder anbohren willst..

Centao @, Freitag, 15.04.2016, 22:45 vor 3590 Tagen @ Prophet 2852 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.05.2016, 17:28

aber durch Wiederholung wird die Sache weder besser, noch im Detail richtig.


Hallo Prophet,

in einem debitistischen, eben (noch) nicht zwangsläufig sozialistischem Forum..

Also mal ein paar Fragen zu Deinen Ausführungen:

Was und woher kommen "vereinnahmte" Entgelte?
Wer bezahlt den Bürger damit er kaufen kann?
Wer zahlt Löhne und Gehälter?
Was ist Vorfinanzierung? Wer muß vorfinanzieren?
Was ist Urschuld und wer zwingt zu wirtschaften?
Was ist Zins und Ursache?
Was ist Eigenkapital, was Fremdkapital?
Was ist wirtschaften, was ist barten?
Sind private Unternehmen gesellschaftlich parasitär, weil sie bestimmte Steuerarten weiterreiche können?
Was sind Körperschaftssteuern und was Einkommenssteuern?
Was ist Unternehmerlohn und wer bestimmt ihn?

Mal grob ein paar Grundlagen: Link

auch online suchen hilft Dir weiter.

Hinweis:

Noch sind Unternehmen (auch in privater Hand) gezwungen, alle Steuerarten abzuführen und stehen dafür auch in Haftung. Diese Kosten sind erheblich.

Persönliche Steuerarten übrigens, wie Kopfsteuern sind ja wieder auf dem Vormarsch..


Gruß,
CenTao

Nicht wirklich

Cliff @, Bad Homburg, Freitag, 15.04.2016, 23:32 vor 3590 Tagen @ Prophet 2853 Views

Denn die Differenz zwischen maximal erzielbaren Erträgen und minimal notwendigen Kosten steht dem Eigentümer zu. Beide Faktoren sind mitnichten beliebig variabel.

Sobald aus dieser Differenz etwas abgeht, geht es aus dem ab, was dem Eigentümer zusteht. Es ist also kein Weiterreichen, sondern eine echte Gewinnschmälerung.

Eine weitere Erhöhung des Preises über den maximal erzielbaren Preis geht mit einem Rückgang in der Menge einher. Der maximal erzielbare Preis ist i.W. durch den Markt vorgegeben.

Abgesehen davon kannst du Steuerlasten technisch ohnehin nicht im Preis berücksichtigen, weil der Preis wiederum den Gewinn und damit die Steuerbemessungsgrundlage beeinflusst. (Ich vermute auch mal, dass du das auch noch nie gemacht hast).

Deine Logik entspricht in etwa dieser Aussage: Ein heimischer Bleistiftproduzent, der mit einer 100% Steigerung des Einkaufspreises von Blei konfrontiert wird, hat keinerlei Änderungen zu befürchten, da er den Blei ja aus seinen ihm zufließenden Einnahmen bezahlt..

Ich hatte ja erst kürzlich eine Diskussion mit Falkenauge, der ähnlich romantische Vorstellungen verkündet hat. Übrigens, in der Planwirtschaft ist das mit dem Weiterreichen von Kosten kein Problem, da kannst du Importe unterbinden durch Zölle und Wettbewerb gibt es nicht. Wenn dann noch lebensnotwendige Güter vorliegen funktioniert fast alles was du geschrieben hast, aber nur dann.

Cliff

Steuern im Preis enthalten

Rybezahl, Samstag, 16.04.2016, 09:56 vor 3590 Tagen @ Prophet 2649 Views

Sind aber genug Unternehmer im Staate, die genug
Steuern zahlen, das aufkommende Ungleichgewicht auszugleichen, dann

droht

die Revolution erst später.

Unternehmer zahlen keine Steuern. Sie leiten diese nur von vereinnahmten
Entgelten weiter. In JEDEM verkauften Produkt stecken USt./MwSt. und auch
Einkommensteuer des Unternehmers (und auch sonst alle Nebenkosten). Oder
hast du schonmal ein Unternehmen oder einen Unternehmer gesehen, der seine
Produkte ohne Gewinn verkauft? (Es gibt tatsächlich welche, aber meistens
nicht allzu lange.)

Hallo Prophet!

Ich wollte die Frage als zwei Seiten einer Medaille betrachten. Nicht ohne Grund ist die Euro-Krise auch eine Privat-Schuldenkrise, wie Hans-Werner Sinn weiter oben erwähnt.

Gruß!

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.

Der unsoziale Sozialstaat

Falkenauge @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:09 vor 3593 Tagen @ eddie09 4600 Views

Das Problem des überbordenden Sozialstaates entsteht in dem Maße, in dem die Arbeitnehmer - durch Gesetze ermöglicht - als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden können. Dann muss hinterher das Schlimmste durch staatliche Sozialmaßnahmen verhindert werden. Ist ein solches System erst mal vorhanden, kann man alle möglichen politisch erwünschten Migranten da noch gut unterbringen.

Das System beruht auf einer gigantischen Verlogenheit. Darauf habe ich hier schon mehrmals hingewiesen.

Liberalismus vs. Sozialismus

Zarathustra, Mittwoch, 13.04.2016, 09:17 vor 3593 Tagen @ Falkenauge 4290 Views

Das Problem des überbordenden Sozialstaates entsteht in dem Maße, in dem
die Arbeitnehmer - durch Gesetze ermöglicht - als billige Arbeitskräfte
ausgebeutet werden können.

Das Problem des überbordenen Sozialstaates entsteht in dem Masse, in dem die Arbeitnehmer - durch Gesetze ermöglicht - durch allerlei Schutzmassnahmen wie Mindestlöhne und Kündigungsschutz 'beschützt' werden; in etwa in der Reihenfolge (Liberalismus bis hin zu Totalitarismus): Schweiz - Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.

Grüsse, Zara

Manchesterkapitalismus

Falkenauge @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:39 vor 3593 Tagen @ Zarathustra 4223 Views

Das Problem des überbordenen Sozialstaates entsteht in dem Masse, in dem
die Arbeitnehmer - durch Gesetze ermöglicht - durch allerlei
Schutzmassnahmen wie Mindestlöhne und Kündigungsschutz 'beschützt'
werden; in etwa in der Reihenfolge (Liberalismus bis hin zu
Totalitarismus): Schweiz - Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.

Grüsse, Zara

Das ist brutaler Manchesterkapitalismus, Zarathustra, der seine vom Gesetz eingeräumte Überlegenheit und Macht über die Arbeitssklaven gnadenlos ausspielt.
Wer vom Sklavenlohn nicht leben kann, kann ja noch seine Kinder arbeiten lassen, damit es reicht, nicht wahr?

Der Sozialismus - ein System, das funktioniert!

Zarathustra, Mittwoch, 13.04.2016, 10:49 vor 3593 Tagen @ Falkenauge 4126 Views

bearbeitet von Zarathustra, Mittwoch, 13.04.2016, 12:50

Das Problem des überbordenen Sozialstaates entsteht in dem Masse, in

dem

die Arbeitnehmer - durch Gesetze ermöglicht - durch allerlei
Schutzmaßnahmen wie Mindestlöhne und Kündigungsschutz 'beschützt'
werden; in etwa in der Reihenfolge (Liberalismus bis hin zu
Totalitarismus): Schweiz - Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.


Grüße, Zara


Das ist brutaler Manchester-Kapitalismus, Zarathustra, der seine vom Gesetz
eingeräumte Überlegenheit und Macht über die Arbeitssklaven gnadenlos
ausspielt.
Wer vom Sklavenlohn nicht leben kann, kann ja noch seine Kinder arbeiten
lassen, damit es reicht, nicht wahr?


Ja, genau. Schweiz ist brutaler Manchester-Kapitalismus und die Reihenfolge hin zu prosperierendem Arbeitnehmerparadies ist, wie erwähnt: Schweiz - Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.

Der Sozialismus - ein System, das funktioniert!

Sozialismus

Falkenauge @, Mittwoch, 13.04.2016, 12:01 vor 3593 Tagen @ Zarathustra 4013 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:57

Das ist brutaler Manchester-Kapitalismus, Zarathustra, der seine vom

Gesetz

eingeräumte Überlegenheit und Macht über die Arbeitssklaven

gnadenlos

ausspielt.
Wer vom Sklavenlohn nicht leben kann, kann ja noch seine Kinder

arbeiten

lassen, damit es reicht, nicht wahr?

Ja, genau. Schweiz ist brutaler Manchester-Kapitalismus und die Reihenfolge
hin zu prosperierendem Arbeitnehmerparadies ist, wie erwähnt: Schweiz -
Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.

Der Sozialismus - ein System, das funktioniert!

Ach so, das Recht auf ein Einkommen, von dem man leben und sich versichern kann, ist "Sozialismus" á la Nordkorea. Was für ein hirnloses, menschenverachtendes Denken!

Du gehst doch gar nicht auf die Argumente ein, sondern verdrehst sie in Deinem Sinne. So kann natürlich keine sinnvolle Diskussion zustande kommen.
Tschüss

Argument?

Zarathustra, Mittwoch, 13.04.2016, 13:04 vor 3593 Tagen @ Falkenauge 3747 Views

Das ist brutaler Manchester-Kapitalismus, Zarathustra, der seine vom

Gesetz

eingeräumte Überlegenheit und Macht über die Arbeitssklaven

gnadenlos

ausspielt.
Wer vom Sklavenlohn nicht leben kann, kann ja noch seine Kinder

arbeiten

lassen, damit es reicht, nicht wahr?

Ja, genau. Schweiz ist brutaler Manchester-Kapitalismus und die

Reihenfolge

hin zu prosperierendem Arbeitnehmerparadies ist, wie erwähnt: Schweiz

-

Deutschland - Italien - Russland - Nordkorea.

Der Sozialismus - ein System, das funktioniert!


Du gehst doch gar nicht auf die Argumente ein, sondern verdrehst sie in
Deinem Sinne. So kann natürlich keine sinnvolle Diskussion zustande
kommen.
Tschüss


Auf was für ein Argument denn? Dein Argument "das ist Manchesterkapitalismus"?
Ja was denn? Was soll Manchesterkapitalismus sein?

Dem Manchesterkapitalisten ein Denkmahl als Champion of the poor

Fidel @, Mittwoch, 13.04.2016, 12:06 vor 3593 Tagen @ Falkenauge 4009 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 13:01

Hallo Falkenauge,

Das ist brutaler Manchester-Kapitalismus,

Manchester-Kapitalismus ist ein diffamierender Kampfbegriff, gebraucht von z.B. (Arbeiter)FÜHRERN wie Ferdinand Lasalle zur Installierung eines nationalen Sozialismus in Zusammenarbeit mit Bismarck.

Diffamierend deshalb, weil die Abschaffung von Gesetzen und Freihandel den Arbeitern in u.a.Manchester so sehr half, dass diese einem Manchesterliberalen als "Champion of the poor" ein Denkmal setzten.

Ich kann es nicht ändern, dass Errungenschaften von Menschen (z.B. das Selbsteigentum, Freihandel, Religionsfreiheit, Berufsfreiheit, Niederlassungsfreiheit, Rechtssicherheit) durch aktuellen politischen Missbrauch eben dieser Ideale in sein Gegenteil verkehrt werden.

Aber ich bitte ausdrücklich darum, Ursache und Wirkung nicht zu vertauschen.
Ausbeutung legitimiert immer ein Gesetz.
Zwang kommt vom Gesetz.

[image]

•Die Fälschung der Vergangenheit dient der Linken dazu, die Zukunft zu erbauen
(Nicolas Gomez Davila)

Grüße
Fidel

denk mahl darüber nach...

Hinterbänkler @, Schweiz - tief im Emmental, Mittwoch, 13.04.2016, 15:06 vor 3592 Tagen @ Fidel 3748 Views

[image]

--
...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...

Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'

Danke, das musste natürlich passieren ;o) (oT)

Fidel @, Mittwoch, 13.04.2016, 15:34 vor 3592 Tagen @ Hinterbänkler 3299 Views

- kein Text -

Danke! (oT)

Fabio ⌂ @, München, Donnerstag, 14.04.2016, 12:09 vor 3592 Tagen @ Fidel 2971 Views

- kein Text -

--
“We are on strike against the dogma that the pursuit of one’s happiness is evil. We are on strike against the doctrine that life is guilt." John Galt

---------------------
DASH - Digital CASH

Wie gesagt: Steuern und Abgaben zahlen die meisten freiwillig und gerne

Schissbux @, Mittwoch, 13.04.2016, 09:23 vor 3593 Tagen @ eddie09 4749 Views

Ich wiederhole es gerne: in Deutschland ist es wirklich einfach, seine Steuerlast (und auch die Abgabenlast) auf ein seeeeeehr erträgliches Maß zu senken. Und wer nichts zahlen will, schafft auch das. Kein Problem. Ok, das macht ein bißchen Arbeit, aber die ist wirklich gut bezahlt (und steuerfrei <img src=" />)

Aber in der Regel wollen die Steuerpflichtigen nur ein bißchen meckern und wenn das erledigt ist, wird weiter gutgelaunt gezahlt und alle sind zufrieden (besonders das Staatsmonster).

Ich könnte mir für meine Bedürfnisse kein besseres Steuersystem vorstellen als das deutsche. Alles super.

Gleiche Grundaussage, anderer Inhalt auch hier http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=382045

Steuersparmodelle für den kleinen Mann

Echo @, Mittwoch, 13.04.2016, 10:53 vor 3593 Tagen @ Schissbux 5002 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:34

Die Sache mit dem Gold-Buchverlust kannte ich noch gar nicht, werde ich mir näher anschauen (geht nur bei Bilanzierern, oder auch bei EÜR?).

Ich experimentiere gerade selber mit den Mitteln, die das System zur Verfügung stellt und habe schon einige höchst interessante Konstrukte entworfen. Sobald man weiß, wie's funktioniert, findet man in der realen Welt sehr viele prominente Vorreiter. Beispiel: Allianz-Versicherungen wurden für Mitglieder des IPV e.V. günstiger angeboten. Die Mitgliedsgebühren hingegen sind deutlich niedriger besteuert, haben einen erneuten Freibetrag, und bei der Verwendung der Gelder ist der Verein ziemlich frei. Es spricht absolut nichts dagegen, als Selbstständiger ein ähnliches Modell umzusetzen, zumal die Kosten hierfür sehr niedrig liegen. Man braucht nur das Know-how. Der Knaller: Die Rüstungsindustrie betreibt eine "gemeinnützige Bildungsorganisation für Sicherheitspolitik", um ihre Lobbygeschäfte steuergünstig zu verschleiern. Dass sich ein großer bayrischer Versandhändler hinter der Fassade eines Münchner Sportvereins versteckt, fällt einem mit dem richtigen Hintergrundwissen ebenfalls wie Schuppen von den Augen. Einstiegslektüre zu diesem Thema habe ich mir damals bei W. Rademacher besorgt, aber der Kaninchenbau des Abgabensparens geht in der Realität noch sehr viel tiefer. Auf diesem Wege lassen sich z.B. selbst Krankenversicherungszwänge, Enteignungen, und vieles mehr mildern.

Wer schon großes Vermögen hat, kann mit dem Stiftungsmodell punkten. Man hat bei den Stiftungsgewinnen zwar weiterhin ein Drittel Pflichtabgaben, aber deren Verwendung darf man selber bestimmen. Gewiefte Stifter begünstigen "nahestehende" Organisationen. Dann habe ich neulich für einen Stiftungsvorstand gearbeitet, der hat flugs mal eine stiftungseigene Mietwohnung bezogen. Die werden niemals an die Öffentlichkeit ausgeschrieben, sondern untereinander verteilt (vermutlich unter Marktwert). Im Gespräch hat er mir dann noch verraten, dass seine erste Eigentumswohnung quasi vom Finanzamt abbezahlt wurde, weil deren Wert Lohnsteuer mindernd anzusetzen war. Kurz: Selbst als Arbeitnehmer lässt sich interessantes anstellen, vor allem wenn auch noch der Arbeitgeber mitspielt, oder wenn man einen selbstständigen Nebenerwerb betreibt. Kalte Progression lässt grüßen.

Das Buch "Steuern steuern" von Köber spricht davon, dass man als gut verdienender Selbstständiger mit ein wenig Aufwand (über ermäßigte GmbH Mutterversteuerung in Verbindung mit Stiller-Teilhaber-Gewerbesteuerersparnis) vom Spitzensteuersatz runter auf 20-30% Belastung kommen könne. Bei seinem Modell muss man aber etwas höhere Startkosten und deutlich höhere laufende Kosten einkalkulieren, als ein Einzelunternehmer das üblicherweise hätte. Darum versuche ich als Geringverdiener sein Wissen ein bisschen umzukombinieren, aber sämtliche Haftungsbeschränkungen beizubehalten.

Nachteil des Standorts Deutschland bleiben aber meiner Meinung nach weiterhin die lästigen Bürokratiekosten (Abmahnwahn, Verpackungsverordnung, Meisterzwang, Steuererklärungen, IHK-Beitragspflicht, ...). Zum Glück bietet das EU-Recht spannende Auswege :) Die muss ich aber noch genauer anschauen. Fettnäpfchen will ich vermeiden.

Inzwischen habe ich schon einige Literatur zum Thema digitalisiert sowie einige Seminarmitschriften angefertigt. Erfahrungsaustausch ist gerne erwünscht! Für den Stuttgarter Raum haben wir sogar einen eigenen Stammtisch gegründet, die Stammtische gibt es auch in anderen Gegenden. Genaueres per privater Nachricht.

Stammtisch

Martino @, Mittwoch, 13.04.2016, 12:32 vor 3593 Tagen @ Echo 4022 Views

Hallo Echo,

Inzwischen habe ich schon einige Literatur zum Thema digitalisiert sowie
einige Seminarmitschriften angefertigt. Erfahrungsaustausch ist gerne
erwünscht! Für den Stuttgarter Raum haben wir sogar einen eigenen
Stammtisch gegründet, die Stammtische gibt es auch in anderen Gegenden.
Genaueres per privater Nachricht.

Wo gibt es denn Euro Stammtische? Und Deine Seminare / Seminarschriften?

Mit freundlichen Grüßen
Martino

Stammtische + Materialien

Echo @, Mittwoch, 13.04.2016, 13:26 vor 3593 Tagen @ Martino 3933 Views

Wo gibt es denn Eure Stammtische?

Der Stammtisch, den ich organisiere, findet unregelmäßig in Böblingen statt. Die Termine werden hierzu im Email-Verteiler abgestimmt und bekannt gegeben. Es geht dort auch nicht nur ums Steuern sparen, sondern um viele anderen Themen des Lebens.
Die anderen Stammtische (insbesondere der PLZ-Bereiche 7, 8 und 9) so es sie denn noch gibt (oder wenn sie neu entstehen) kann ich bei Bedarf in Erfahrung bringen.
[image]

Und Deine Seminare / Seminarschriften?

Die Mitschriften sind nicht öffentlich, sondern werden wie die Ebooks zum Thema nur untereinander getauscht. Eins der Seminare wurde übrigens von einem Forenmitglied veranstaltet [[top]]. Ein ähnliches Seminar mit einem anderen Referenten findet dieses Wochenende bereits zum dritten Mal in Oberstaufen statt (ist bereits ausgebucht, werde als Besucher dort sein). Da ich am eigenen Beispiel bemerkt habe, dass es nach diesen Seminaren eher noch mehr offene Fragen gibt, dokumentiere ich meine eigenen Erkenntnisse seit einiger Zeit im stammtischeigenen Forum. Sobald ich im Thema noch etwas weiter gefestigt bin, werde ich wahrscheinlich auch selber mal Workshops veranstalten. Ich begleite derzeit einige Neugründungen, unter Aufsicht eines Steuerberaters. Noch etwas aufwändiger ist die Überführung bestehender größerer Unternehmen (nicht nur wegen Grunderwerbssteuern), aber auch hierfür habe ich schon die eine oder andere Lösung gefunden. Denn ich will alles so pflegeleicht wie möglich, idealerweise ohne Abhängigkeit von teuren Wirtschaftsprüfern etc.

Richtig. Aber das ist schon echte Kleinarbeit. (oT)

eddie09 @, Mittwoch, 13.04.2016, 12:53 vor 3593 Tagen @ Schissbux 3561 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 13:12

- kein Text -

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

Bei traditionellen Familien sieht es deutlich besser aus

Dieter, Mittwoch, 13.04.2016, 10:39 vor 3593 Tagen @ eddie09 4652 Views

bearbeitet von Dieter, Mittwoch, 13.04.2016, 12:34

Hallo,
als Single sollte man in Deutschland das Arbeiten gegen Entgelt einstellen, als Alleinverdiener einer 4-köpfigen Familie sieht es schon deutlich besser im intern. Vergleich aus.

http://www.wirtschaftswurm.net/2015/oecd-unveraendert-hohe-steuer-und-abgabenlast-in-de...

Allerdings bei den Scheidungsraten und zusammengeschusterten Beziehungen mit Kindern haben wir tradit. Familien eher im Milieu der Migranten, die sofern sie arbeiten mit der Belastung gut leben können.

Trotzdem finde ich gut, daß Familien in Deutschland im int. Vergleich gut dastehen.

Gruß Dieter

Migranten und Arbeitsunwillige sind nicht schuld an unserer Misere

Nonpopulo @, Mittwoch, 13.04.2016, 13:04 vor 3593 Tagen @ eddie09 4441 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 13:11

Das Hauptproblem des Sozialstaates ist nicht der Migrant oder der Arbeitsunwillige, sondern die zunehmende Überalterung (Geburtenrückgang und hohe Lebenserwartung) sowie der aufgrund der zunehmenden Automatisierung schwindende Bedarf an Leistungsträgern.

Migranten hingegen sind in erster Linie ein kulturelles Problem, das vor allem darin besteht, dass wir zu schwach sind, unsere Werte durchzusetzen. Hier bin ich allerdings vorsichtig zuversichtlich, die Gesellschaft scheint sogar links der Mitte langsam aufzuwachen. Die Vermengung mit finanzpolitischen Betrachtungen verwischt allerdings dieses Hauptproblem und sollte deshalb mE gar nicht erst ins Spiel gebracht werden.

Arbeitsunwilligkeit wiederum ist ein Problem des Zeitgeistes bzw. der sich epidemisch ausbreitenden Arbeitsneurosen. Die Arbeit wird grösstenteils als Bürde und Leistung als Zwang erlebt und dient nebst dem Generieren eines Einkommens höchstens noch narzisstischer Selbstdarstellung und -befriedigung. Dabei ist dem gesunden Erwachsenen Arbeit genauso ein natürliches Bedürfnis wie dem Kind das Spielen.

Grüsse Nonpopulo

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Arbeitsneurosen

SevenSamurai @, Mittwoch, 13.04.2016, 21:29 vor 3592 Tagen @ Nonpopulo 3577 Views

Arbeitsunwilligkeit wiederum ist ein Problem des Zeitgeistes bzw. der sich
epidemisch ausbreitenden Arbeitsneurosen.

Arbeitsneurosen: Was genau meinst du?

Die Arbeit wird grösstenteils
als Bürde und Leistung als Zwang erlebt

Das ist doch Fakt.

Die einen stöhnen, die anderen verklären es: Im Schweisse deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen.

und dient nebst dem Generieren
eines Einkommens höchstens

Wozu sonst? Das braten von Hamburgern für einen Cheeseburger oder die Herstellung von Türschlössern für Porsche erfüllt doch keinen sinnvollen Zweck.

--
Zitat des Jahres: "We have put together I think the most extensive and inclusive voter fraud organization in the history of American politics."

It's a big club, and you ain't in it.

Zufriedenheit durch das Eingebundensein in einen Arbeitsprozess

Nonpopulo @, Mittwoch, 13.04.2016, 22:16 vor 3592 Tagen @ SevenSamurai 3569 Views

> > Arbeitsunwilligkeit wiederum ist ein Problem des Zeitgeistes bzw. der
[quote]sich[/quote]
[quote][quote]epidemisch ausbreitenden Arbeitsneurosen.[/quote][/quote]
[quote]
Arbeitsneurosen: Was genau meinst du?
[/quote]

Im Extremfall hasst du es zu arbeiten. Alles dreht sich nur darum, wann endlich Feierabend ist und du nichts mehr tun musst. Hab ich leider selbst erlebt.

> > und dient nebst dem Generieren
[quote][quote]eines Einkommens höchstens[/quote][/quote]
[quote]
Wozu sonst? Das braten von Hamburgern für einen Cheeseburger oder die
Herstellung von Türschlössern für Porsche erfüllt doch keinen
sinnvollen Zweck.
[/quote]

Der Zweck ist zumindest das Eingebundensein in einen Arbeits- und Produktionsprozess und daraus resultiert beim Nicht-Arbeitsneurotiker eine Zufriedenheit. Natürlich können widrige Bedingungen diese Zufriedenheit zunichte machen, auf der anderen Seite wird man sowieso alle Bedingungen als widrig empfinden, wenn man eine Arbeitsneurose hat.

--
Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)

Blue Moon Baby

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.