Tausende Bulgaren und andere Osteuropäer plündern

politikus @, Dienstag, 12.04.2016, 09:24 vor 3593 Tagen 7421 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 12.04.2016, 10:57

... Bremerhavens Kassen.

http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/sozialbetrug-bhv100.html

Der Gipfel: Die Lokale Zeitung hat immer wieder kleine, euphorische Artikel über die Zuwanderung in Bremerhaven, eine der ärmsten Kommunen Deutschlands schwadroniert. Mit dem Tenor, die Stadt wächst wieder! Mittlerweile soll sich rausgestellt haben, dass der Schaden ein hoher zweistelliger Millionenbetrag ist. Kürzlich hat diese bitterarme Stadt die Grundsteuer erhöht. Da kommt richtig Freude auf. Wir blöden Hausbesitzer dürfen die Verbrecher subventionieren. [[wut]]

--
Ich traue den verlogenen selbstzensierten "Main-Stream-Qualitäts-Medien" schon lange nicht mehr!

Jetzt wird alles wieder gut

LLF @, Dienstag, 12.04.2016, 15:09 vor 3593 Tagen @ politikus 4313 Views

Die Schuldigen sind gefunden, jetzt geht es wieder aufwärts:

"Bremerhavens Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) hatte erklärt, dass er ínfolge des mutmaßlichen Betrugs sinkende Arbeitslosenzahlen erwartet. Die Arbeitslosenstatistik sei künstlich nach oben getrieben worden, sagte Grantz. Er argumentiert: Es waren offenbar Menschen zu Unrecht arbeitslos gemeldet. Deshalb müssten die Arbeitslosenzahlen jetzt sinken."

Jetzt kommt der Fachkräftemangel endlich auch nach Bremerhaven.

Schön, dass wenigstens auch mal die Deutschen absahnen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 13.04.2016, 10:50 vor 3592 Tagen @ politikus 2701 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 12:42

Normalerweise machen das die Roma-Organisationen aus Rumänien und Bulgarien. Die bauen sich dann ihre bescheidenen Behausungen damit und leben in ärmlichen Verhältnisse. Hab das Video schon öfters rein gestellt, - aber vielleicht hat's jemand noch nicht gesehen.

https://www.youtube.com/watch?v=GHTBPhQcXCY

Das mit Bremerhaven sind ja nur Peanuts, - verglichen mit dem, was da in Duisburg und Frankfurt abgeht. Deshalb freut es mich für die Deutschen in diesem ominösen Verein, dass wenigstens mal Einheimische was vom Kuchen abkriegen.

Leider weiß ich zu viel darüber, - wie das z.B. von RO aus organisiert wird. Wenn der deutsche Staat da blind ist, - ich kann's nicht ändern.

Der Schönheitsfehler: Die Anständigen im Land müssen es bezahlen. Wie in Bremerhaven, - z.B. über die Grundsteuer.

Kann Dir nicht ganz folgen, helmut-1

politikus @, Mittwoch, 13.04.2016, 13:53 vor 3592 Tagen @ helmut-1 2367 Views

Wo sahnen dabei die Deutschen ab??? Das Gegenteil ist der Fall, sie müssen das alles zwangsfinanzieren!

Normalerweise machen das die Roma-Organisationen aus Rumänien und
Bulgarien. Die bauen sich dann ihre bescheidenen Behausungen damit und
leben in ärmlichen Verhältnisse. Hab das Video schon öfters rein
gestellt, - aber vielleicht hat's jemand noch nicht gesehen.

https://www.youtube.com/watch?v=GHTBPhQcXCY

Das mit Bremerhaven sind ja nur Peanuts, - verglichen mit dem, was da in
Duisburg und Frankfurt abgeht. Deshalb freut es mich für die Deutschen in
diesem ominösen Verein, dass wenigstens mal Einheimische was vom Kuchen
abkriegen.

Leider weiß ich zu viel darüber, - wie das z.B. von RO aus organisiert
wird. Wenn der deutsche Staat da blind ist, - ich kann's nicht ändern.

Der Schönheitsfehler: Die Anständigen im Land müssen es bezahlen. Wie
in Bremerhaven, - z.B. über die Grundsteuer.

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Hab ich da was falsch verstanden?

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 13.04.2016, 16:17 vor 3592 Tagen @ politikus 2666 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 16:28

So wie ich das verstehe, handelt es sich da um ominöse, in Deutschland ansässige Vereine, die (meinem Kenntnisstand nach) von Deutschen gegründet wurden.

Es war da die Rede von ABI (Agentur für Beschäftigung und Integration), - als Beispiel. Geschäftsführer:
https://www.xing.com/profile/Selim_Oeztuerk9
Das ist doch ein deutscher Staatsbürger, - mit familiären Wurzeln bis in die 60er Jahre.....

Im Zeitungsartikel
http://www.radiobremen.de/politik/nachrichten/sozialbetrug-bhv100.html
steht:
Im Fall um den Verdacht der gewerbsmäßigen Beihilfe zum Betrug gegen die Verantwortlichen zweier Bremerhavener Vereine hat die Suche nach Verantwortlichen in Behörden und Politik begonnen. Ein Netzwerk von Vereinen und Firmen soll mehr als 1.000 EU-Zuwanderer vor allem aus Bulgarien in die Stadt gelockt und ausgebeutet haben.

Ermittelt wird zurzeit gegen Verantwortliche von zwei Vereinen, die Scheinverträge vor allem an Bulgaren ausgestellt haben sollen. Dadurch konnten diese Sozialleistungen bekommen, wovon sie offenbar aber nur einen Bruchteil erhielten. Die Vereine sollen abkassiert haben.

Im Fokus stehen die Vereine "Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming" und "Agentur für Beschäftigung und Integration". Sie haben denselben Vorsitzenden, wie die Staatsanwaltschaft bestätigte. Der Vorwurf: Unter anderem sollen die Zuwanderer laut Behörden weit unter Mindestlohn beschäftigt worden sein. Zudem mussten sie offenbar ohne Sicherheitsbekleidung Tanks reinigen. Außerdem sollen die Vereine von den Zuwanderern einen Teil der Sozialleistungen verlangt haben, die die Behörden den Zuwanderern ausgezahlt hatten.

Also, hier haben nicht die Roma aus Bulgarien oder Rumänien profitiert, sondern echte deutsche Geschäftsleute. Selim Öztürk, das ist kein Roma. Das ist sowas wie Cem Özdemir usw. Also echte Deutsche....

Die Roma aus Osteuropa wurden hier lediglich benutzt. Es sei denn, ich hab da was falsch verstanden.

Muss noch was anfügen, was ich gerade entdeckt habe:

Auf den blog:

http://www.danisch.de/blog/2016/04/12/die-gesellschaft-fur-familie-und-gender-mainstrea...

antwortete ein Leser:

Ein Leser weist gerade darauf hin, dass die BILD-Zeitung behauptet, dass der Haupttäter der Vater eines SPD-Bürgerschaftsabgeordneten sei und beide „Vereine” vorher noch Wahlkampf für den Sohn gemacht haben.

Update 2: Ein Leser schreibt mir gerade, dass auch der beschuldigte Vater selbst für die SPD kandidiere, somit also SPD-Politiker ist.

Du hast sicherlich nicht unrecht ...

politikus @, Mittwoch, 13.04.2016, 17:43 vor 3592 Tagen @ helmut-1 2106 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 13.04.2016, 17:47

... aber so ganz in Schutz möchte ich die armen Bulgaren auch nicht nehmen, denn die sind aus meiner Sicht eben auch Teil dieser kriminellen Machenschaften zu Lasten der deutschen Steuerzahler. Das sind keine Kavaliersdelikte!

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Jede Seite hat irgendwo ihren Anteil an Schuld

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 13.04.2016, 22:02 vor 3592 Tagen @ politikus 1924 Views

... aber so ganz in Schutz möchte ich die armen Bulgaren auch nicht
nehmen, denn die sind aus meiner Sicht eben auch Teil dieser kriminellen
Machenschaften zu Lasten der deutschen Steuerzahler. Das sind keine
Kavaliersdelikte!

Warum hab ich das in der Überschrift so gesagt:

Die armen Mädchen, die von irgendwelchen Banditen z.B. aus Rumänien in die Bordelle nach Deutschland kommen, die kommen ja auch nicht von ungefähr dorthin.

Warum: Man gaukelt ihnen vor, dort für gutes Geld irgendeine gute Kellnertätigkeit oder Au-pair-Tätigkeit zu bekommen. Mit irgendeinem Lohn, der ihnen phantastisch erscheint. Dann träumen sie weiter, obwohl ihnen jeder vernünftige Mensch zuhause davon abrät und ihnen schon voraussagt, wo sie landen werden. Sie träumen diesen Traum, obwohl sie sich - wenn sie sich selbst gegenüber ehrlich wären - sagen müßten - wie kann denn das gehen, - ich spreche ja nicht mal die Sprache, habe keine Ausbildung, habe keine spezifischen Kenntnisse, was von mir gefordert wird, usw.

Dass es dann nur darauf hinauslaufen könnte, die Beine breit zu machen, - das könnten sie sich - mit einigem Hausverstand - eigentlich selbst denken. Aber sie ignorieren es. Absichtlich, oder aus Dummheit, - ich weiß es nicht.

Soll man jetzt mit diesen Mädchen Mitleid haben, weil sie zur Prostitution gezwungen werden? Es gibt genügend, die davon gar nichts wissen wollen und sich zuhause hocharbeiten. Die zuhause auf Schulen gehen, eine Ausbildung machen, und ihr Geld in den Betrieben im Land verdienen. Klar verdienen die nicht das, was man den Mädchen vorgaukelt, im Ausland zu verdienen, - wo sie letztlich am Strich landen.

Es ist nicht meine Art, diejenigen zu bemitleiden, die aus drei Motiven heraus in der Gosse landen:
- Weil sie mit fleißiger und konsequenter Arbeit wenig am Hut haben
- Weil sie über Nacht ohne viel zu arbeiten einen Haufen Geld machen wollen
- weil sie unendlich dumm sind und auch nicht auf die Leute hören, die es gut mit ihnen meinen

Nun zu den Bulgaren:
Auch denen hat man eingeredet, dass sie mit Leichtigkeit an viel Geld kommen würden, wenn sie nur nach Bremerhaven kommen würden. Ohne viel zu arbeiten, einfach nur so.

Wer das in der heutigen Zeit noch glaubt, - mit dem soll man Mitleid haben? Es ist doch die Ignoranz sämtlicher Lebenserfahrung. Insofern kann ich Dich verstehen, dass man auch die Bulgaren nicht in Schutz nehmen sollte.

Was sie aber nicht wissen konnten, dass sie als Personen (als Nummern) einfach nur gebraucht wurden, damit sich andere die Hosentaschen vollstopfen. Denn sie selbst haben mit Sicherheit nur ein beschissenes Leben in Deutschland vorgefunden. Hätten sie das gewußt oder geahnt, wären sie nicht von Bulgarien nach Bremerhaven gefahren. Denn diese Fahrt mußten sie ja auch bezahlen.

Wie es so schön in der Redewendung heißt:

Die Wahrheit liegt - wie so oft - in der Mitte....

Was ich mich frage: (Vortext entfernt vom Moderator)

Claren16 @, Mittwoch, 13.04.2016, 21:54 vor 3592 Tagen @ helmut-1 2058 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.04.2016, 12:34

Was ich mich frage:
Kann ich als Deutscher einfach nach Bulgarien gehen und bulgarische Staatsbürger als Arbeitskräfte anwerben? Können die denn so gut Deutsch, daß die mich auch verstehen?
Denn ich kann neben meinem bißchen Englisch nicht mit verhandlungsicheren Bulgarisch-Kenntnissen aufwarten. Damit werde ich wohl bei der Anwerbung von bulgarisch-sprachigen Arbeitskräften in Bulgarien nicht weit kommen, vermute ich. Wie sollen die also verstehen, daß ich ihnen nur Gutes tun will?

Oder brauche ich da nicht vielmehr Vermittler mit deutsch/bulgarischen Sprachkenntnissen bzw. muß ein Angestellter von mir selbst genug Bulgarisch sprechen können, um die anzuwerben?

Und wenn ich dann noch bedenke, daß Bulgarien ja seit osmanischen Zeiten eine stattliche Minderheit von Türken im Land hat (etwa 8,8 % oder 588.000 laut Volkszählung 2011), die schon seit Jahrhunderten dort wohnen und neben Bulgarisch zufällig auch Türkisch sprechen ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Balkant%C3%BCrken#Bulgarien

Und wenn ich dann noch lese, daß sowohl der Haupttäter als auch sein Sohn echte türkische Deutsche sind bzw. echte deutsche Türken... die nebenher auch noch Türkisch sprechen...


dann... komme ich als nächstes zu dem Gedanken, daß da türkisch-bulgarische Vermittler die Finger mit im Spiel gehabt haben könnten...
Der nächste Gedanke ist, daß da gezielt türk-bulgarische Arbeiter angeworben worden sein könnten - was leider aus dem Artikel nicht hervorgeht.

Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, daß die SPD als Arbeiterpartei Deutschlands tatsächlich auch hochqualifiziertes Personal in ihren Reihen hat, die tatkräftig, uneigennützig und mit unbefleckbarer weißer Weste die Interessen der Deutschen und vor allem die der arbeitenden Deutschen vertreten... zu unser aller Nutzen und Frommen.

Liebe Grüße
Claren16

Edit: Doppel-Gemoppel entfernt

Eines mußt Du Dir halt abgewöhnen,

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 13.04.2016, 22:16 vor 3592 Tagen @ Claren16 2069 Views

und zwar das, einfach nur an den Weihnachtsmann zu glauben.

Einfach nur daran zu glauben, dass eine Arbeiterpartei sich nur für die Arbeiter einsetzt.

Einfach nur daran zu glauben, dass die Ausländer die Bösen sind, die hier ins Land kommen, - die wirklich Bösen sind diejenigen, die ihre Geschäfte auf dem Rücken der Ausländer machen, und die gar keine Notwendigkeit haben, jemals nach Deutschland zu kommen.

Und da ist es ganz egal, ob es sich um türkisch-bulgarische Vermittler (Du hast schon recht mit Deiner Vermutung), oder um türkische Schlepper für die Syrer und Afghanen nach Lesbos handelt. Oder um die Roma-Organisatoren, die die rumänischen Mädchen nach Deutschland in die Bordelle hieven. Die leben hier in ihrer Heimat Rumänien wie die Made im Speck, - ohne jemals den Ort ihrer zielgerichteten Aktivität zu sehen. Die fahren allenfalls nach Tirol im Winter zum Schifahren, - mit ihren Q7 und so weiter.

Die Zeiten haben sich nun mal geändert....

Und Cem Özdemir hat davon mit Sicherheit keine Ahnung....

Und der Storch bringt nach wie vor die kleinen Babies in die Wochenbetten der Mütter.....

An den Weihnachtsmann glaube ich schon lange nicht mehr (Vortext entfernt vom Moderator)

Claren16 @, Mittwoch, 13.04.2016, 23:32 vor 3591 Tagen @ helmut-1 2211 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 14.04.2016, 12:36

Hallo helmut-1,

ich habe mir schon lange abgewöhnt, an die Arbeiterpartei SPD als den Weihnachtsmann zu glauben. Für mich ist das die HartzIV-Verbrecher-Partei Deutschlands.

Nebenbei wurde ich von einem Mitglied dieser Partei noch persönlich geschädigt. Ein ehemaliger SPD-Oberbürgermeister hatte in seiner Funktion als OB mehrere hundert marode, renovierungsbedürftige städtische Sozialwohnungen an die Wohnungsbau-Genossenschaft verkauft, bei der ich damals Mitglied wurde. Der Sparkassen-Kredit für den Kauf der städtischen Wohnungen durch die (damals schon am Rande der Insolvenz arbeitende) Genossenschaft wurde durch eine Bürgschaft der Stadt besichert. Unter normalen Umständen hätte dieser Kredit niemals an die Genossenschaft gegeben werden dürfen. Er kam durch die Vermittlung des SPD-OBs zustande.

Als der SPD-OB abgewählt und durch einen CDU-OB ersetzt wurde, hat dieser Ex-SPD-OB später ein Versorgungspöstchen bei eben dieser Wohnungsbau e.G. als Vorstandsvorsitzender ergattern können (aber erst, nachdem der vorherige Vorstandsvorsitzende fristlos gekündigt wurde - aus verschiedenen Gründen, u.a. Untreue, Luxusrenovierung seiner von ihm bewohnten Genossenschaftswohnung (Penthouse in guter Lage) und kostenloses Mietrecht in dieser Wohnung auf Lebenszeit, Kauf von nicht vermietbaren Gewerbeimmobilien, die keinen Gewinn einbrachten, sondern noch jeden Monat Geld kosteten, Kauf von 500 Wohnungen irgendwo in Niedersachsen, ohne ein Wertgutachten einzuholen - also ein Geschäftsgebaren wie ein Blinder im Nebel. Ungefähr so, wie sich Merkel heute aufführt, immun gegen jeden guten Ratschlag und ohne jede Sachkenntnis).

Als der fristlos gekündigte Vorstandsvorsitzende auf Wiedereinstellung klagte und sein Gehalt einklagte, kam raus, daß er sich durch verschiedene Winkelzüge in seinem Gehaltsvertrag abgesichert hatte. Er klagte auf Wiedereinstellung, dann wurde nach der fristlosen eine fristgerechte Kündigung nachgeschoben. Das hat die Genossenschaft dann den Hals gekostet.

Sie wurde vom Arbeitsgericht dazu verurteilt, ca 1,6 Mio. an ausstehendem Gehalt + Versorgungsansprüche an den gekündigten Vorstandsvorsitzenden zu zahlen.
Und weil sie die 1,6 Mio nicht flüssig hatte, mußte sie anfangen, Mehrfamilienhäuser einzeln zu verscheuern. Gleichzeitig drückten die Raten für die Kredite bei verschiedenen Gläubigerbanken. Das war dann schon unter dem Ex-OB und neuen Vorstandsvorsitzenden.

Dann wurde heftig versucht, Geld zu beschaffen, es ist auch von Insolvenzverschleppung die Rede gewesen, hat aber vor Gericht nix ergeben: Es wurden die Heizungsanlagen in den Häusern an ein Energieunternehmen verkauft, (und zwar OHNE Wissen der Genossen und OHNE, daß man das auf einer Hauptversammlung von den Genossen beschlossen hätte lassen, d.h., es war die alleinige Entscheidung des Vorstandes bzw. des Vorstandsvorsitzenden), das uns die Heizungen anschließend zurückverleast hat und bei der Heizkostenabrechnung dann überhöhte Gaspreise angesetzt hat.

So kamen dann bei allen Genossen drei Jahre hintereinander überhöhte Heizkostennachzahlungen von jährlich 800 Euro oder mehr zustande, wogegen sich die meisten hoffentlich mit Hilfe des Mieterbundes gewehrt haben, ich und meine Nachbarn haben's jedenfalls getan.

Aus 800 Euro Nachzahlung wurden dann durch die Berechnung und Richtigstellung der Mieterbund-Anwältin ein Guthaben für mich von ca 14 Euro. Ich erinnere mich nicht mehr genau, ob zuerst die Zwangsverwaltung durch die verschiedenen Gläubigerbanken oder die Insolvenzanmeldung in 2010 kam, aber danach ging's immer schneller bergab mit der Genossenschaft.

Pikantes Detail am Rande:
Die Rechtsanwaltskanzlei, die die Zwangsverwaltung durchführte, saß im selben Bürogebäude unter der selben Adresse wie das Energieunternehmen, an das die Heizungen verkauft wurden, in einer Stadt am Niederrhein.

Der Insolvenzverwalter hat dann noch versucht, von den ca. 1500 Genossen Nachschuß laut Satzung einzufordern i.H.v. 1200 Euro/Mitglied. Dies ist ihm aber nur teilweise gelungen, weil auch viele mittellose Arbeitslose und Rentner hier wohnen bzw. gewohnt haben. Und es gab und gibt auch noch viele Genossen, die einfach aus Wut die Zahlung des Nachschusses verweigert haben. Woraus ihnen aber bis jetzt kein Nachteil entstanden ist. Man hat jedenfalls diesbzgl. nie wieder etwas vom Insolvenzverwalter gehört.

Dann wurde auch vom Insolvenzverwalter versucht, die Forderungen aus den überhöhten Heizkostenabrechnungen geltend zu machen (sie haben dann Forderungsbriefe an die Genossen geschickt, nicht an alle, zuerst nur an ein paar wenige, um auszuprobieren, ob's gelingt, die Leute freiwillig zur Zahlung der überhöhten HK-Forderungen zu bewegen), viele haben die überhöhten Forderungen beglichen, wohl aus Angst, daß da ein Rechtsanwalt ihnen schreibt.

Dagegen haben ein paar Mieter geklagt und wohl auch gewonnen. Das war in 2011 und folgenden Jahren. Dann hörte ich letztens gerüchteweise, daß der Insolvenzverwalter wieder ein paar Genossen angeschrieben und auf Zahlung der überhöhten HK bestanden hätte.

Also ich bin jedenfalls bedient von SPD-Politikern, die sich Versorgungspöstchen bei lokalen Unternehmen bzw. Genossenschaften ergattern und diese dann in die Insolvenz führen, die Insolvenz, die - jedenfalls teilweise - durch Kreditbelastungen herbeigeführt wurde, die durch diesen SPD-Politiker in seiner Zeit als OB geschaffen wurden (durch den Verkauf der maroden städtischen Wohnungen an die Genossenschaft). (Nicht, daß ich der Meinung wäre, CDU, FDP oder andere seien besser.)

Dieser SPD-Politiker ist übrigens Alkoholiker, hat einen Auto-Unfall inkl. Fahrerflucht hinter sich und sitzt als Nachrücker schon wieder im Stadtrat. Hier in der Stadt gibt's mindestens 1500 Leute, die einen Rochus auf diesen Typ haben. In seiner Stammkneipe soll er auch schon mal mit Fäusten eines erzürnten Genossen in Berührung gekommen sein.

Heute ist die Genossenschaft schon seit mehreren Jahren aufgelöst, ich habe durch die Insolvenz einen Verlust von insgesamt ca. 4000 Euro erlitten. Positiv an der ganzen Sache ist nur, daß er seine sechs Jahre Dienstzeit als Genossenschaftsvorsitzender ganz knapp nicht geschafft hat, die ihm einen vertraglichen Anspruch auf Altersversorung gesichert hätten. Leider, leider ist die Genossenschaft kurz vor Vollendung der sechs Dienstjahre in Insolvenz gegangen...

Aus diesen oben beschriebenen Gründen ist diese Partei für mich gestorben und sie wird von mir in Gesprächen nur noch "HartzIV-Verbrecherpartei" bzw. "Genossenschafts-Insolvenz-Partei" genannt.

Liebe Grüße
Claren16

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Edit:
Jetzt, beim Nachdenken darüber, wie das damals alles gewesen ist, erinnere ich mich auch, daß es in 2004 diese außerordentliche Genossenschaftsversammlung gab, auf der der alte Vorstandsvorsitzende (eben der mit dem Luxus-Penthouse) abgesetzt werden und der neue, eben dieser Ex-SPD-OB, gewählt werden sollte.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, ein Anwalt, der zufällig (?) auch für die Genossenschaft die ganzen mietrechtlichen Klagen, Mahnungen usw. erledigt hat mit seiner Kanzlei, war federführend bei der Absetzung des alten und Einsetzung des neuen Vorstandsvorsitzenden. Der hat richtig Druck gemacht und kritische Stimmen auf dieser Versammlung einfach wegdiskutiert (oder sollte ich sagen: niedergebrüllt?).
Ich hab damals z.B. vor allen Genossen auf dieser Versammlung gefragt, mit welcher Qualifikation denn der zu wählende Ex-OB-SPD-Kandidat punkten könne, und dann wurde gefaselt von "der war OB, hat 'ne ganze städtische Verwaltung geleitet, der hat Ahnung davon". Ziemlich überzeugendes Argument für die Wahl eines Vorstandsvorsitzenden einer Wohnungsbau-Genossenschaft, oder?

Und dann erinnere ich mich an eine normale Genossenschaftsversammlung ca. ein Jahr später, in der ein Posten im Aufsichtsrat neu besetzt werden sollte/mußte und vom Ex-OB-SPD-Vorstandsvorsitzenden eine Frau vorgeschlagen wurde, die bis dahin wohl kein Genossenschaftsmitglied gewesen war, aber schon jahrelang SPD-Mitglied... was ja auch schon ziemlich fischig war.

Hört sich ja an wie ein schlechter Krimi

helmut-1 @, Siebenbürgen, Donnerstag, 14.04.2016, 06:22 vor 3591 Tagen @ Claren16 1993 Views

Hoffentlich wurde das gebührend in den Medien verarbeitet. Oder waren diese auch geimpft?

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