Theorie über die Entwicklung von menschlichen Problemlösungskonzepten und zur Beschreibung von gesellschaftlicher Entwicklung

azur @, Sonntag, 10.04.2016, 02:38 vor 3595 Tagen 1744 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 10.04.2016, 12:39

Hallo Allen,

Düsentrieb hat es schon einmal angesprochen, in einer Antwort. Es passt jedoch zu so vielen hier diskutierten Umständen, dass es man es zentral erwähnen sollte:

"(...)eine Theorie über die Entwicklung von menschlichen Problemlösungskonzepten vermarktet. Das Konzept dieser Theorie wurde von Don Beck und Chris Cowan auf der Grundlage der Theorien von Clare W. Graves entwickelt und 1996 im gleichnamigen Buch (deutsche Ausgabe 2007) vorgestellt. Es war ursprünglich für ein Manager-Publikum konzipiert, fand aber wegen der griffigen Beschreibung von Kultur und Psyche des Menschen auch andere Anhänger. Die erfolgreichsten Vermarktungsmöglichkeiten fanden sich in der Politik."

https://de.wikipedia.org/wiki/Spiral_Dynamics#Theoriedarstellung

Einer der Mitwirkenden ist der hier schon erwähnte Ken Wilber .

Es ist wie so oft: Bereichernd sind schon die Denkansätze und Grundunterscheidungen. Ob man sie entsprechend übernehmen würde oder andere Antworten findet, ist eine weitere Sache. Jede sinnvolle Grundunterscheidung hilft im Erkenntnisprozess weiter.

Ebenfalls interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Sinus-Milieus

Viele freundliche Grüße

azur


PS: Man kann sicher über Vieles streiten, aber lernen kann man auch aus Dingen, die man anders beschreiben würde und die noch weiter entwickelt werden können.

Großartige Denkanstöße: https://de.wikipedia.org/wiki/Stufenmodell_der_psychosozialen_Entwicklung

https://de.wikipedia.org/wiki/Entwicklungsaufgabe

Es sind mehr als Mutmaßungen über den Sinn des Lebens, denn es orientiert sich ja an dem tatsächlich Wiederkehren des Gleichen, wie Lebensstationen usw.

Oder eben Nietzsches Ansätze oder Freud: https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Unbehagen_in_der_Kultur

Man kann auch mal schauen, wie Gottfried Benn über die Zielsetzung vieler monierte, indem man es bei Google sucht: "(...)möglichst wenig Leid für den einzelnen und möglichst viel Behaglichkeit für alle".

Mehr dazu in dieser interessanten Schrift: Westliche Werte
Freiheit als Problem betrachtet

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/freiheit-als-problem-betrachtet-wie-kann-der-west...

(Habe mal im Seminar einer erregten Diskussion von Habermarsianern - 'und wo bleibt der Mensch?' - über Luhmann beiwohnen müssen. Dabei war doch klar, dass jeder kluge Ansatz Erkenntnis fördert, und Streit von Schulen sinnlos sein können.)

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