Bundesverwaltungsgericht erlaubt erstmals Cannabis-Anbau. Durchbruch?
Guten Abend,
das Bundesverwaltungsgericht zu Leipzig hat einem MS-Patienten den Anbau von Cannabis zur Eigentherapie erlaubt.
Zitat:
"Bundesverwaltungsgericht sieht öffentliches Interesse
Sind schwer kranke Patienten auf eine Eigentherapie mit Cannabis angewiesen, kann ihnen der Eigenanbau der Droge im Einzelfall erlaubt werden. Dies gilt zumindest dann, wenn die Einnahme von Cannabis zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden führt und dem Patienten kein gleichsam wirksames und bezahlbares Medikament zur Verfügung steht, urteilte am Mittwoch, 6. April 2016, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az.: 3 C 10.14)."
ZItat Ende
In allen Medien zu finden seit Tagen..
Der Tagesspiegel zum Beispiel titelt:
Tausende könnten Antrag auf Cannabis-Anbau stellen
Vielleicht hat damit ein Richter mit Rückrat und Empathie einen Präzedenzfall geschaffen, der einen Durchbruch für die zahllosen Patienten bringt, denen es mit dieser Heipflanze besser gehen wird. Die Zeit ist überreif.
Von Seiten der verkrusteten, hartherzigen, egoistischen und mit harten und schädlichen Drogen bestens versorgten Politik war bisher kein Kommentar zu finden.
In guter Hoffnung für alle, denen vielleicht bald geholfen wird - und wenn es ein fettes Grinsen zum Feierabend ist statt Schwermütigkeit und Sorgen - grüsst
modesto